Brich alle Regeln und schockiere deine Freunde! 10 Schritte, wie man aus dem System aussteigen kann.

aussteigenHier geht es nicht um anarchistisches Denken, sondern um eine sehr individuelle Einstellung von mir rund um selbst-bestimmtes Leben. Ein aussteigen für ein Leben ohne Grenzen von Außen. Es geht um ein Leben nach eigenem Standard. Wen das betrifft? Jeden. Auch dich.

Das mag jetzt überraschend kommen, ist aber die Wahrheit. Und nur die Wahrheit kann dich frei machen. Wenn du mir nicht glaubst, dass du unfrei bist, dann höre für eine Zeit lang auf deine Steuern zu zahlen. Nette Männer die dich im Bedarf gewaltsam abführen dürfen, werden dich eines besseren belehren. Doch noch sind wir nicht so weit auf diesen Aspekt einzugehen. Darum fangen wir am Anfang an…

Der Weg: Frei-Sein

Ein sehr philosophisches Thema. Ich bin ja mehr so der Pragmat. Darum hier nicht nur meine Definition sondern auch gleich tolle Links (und vielleicht auch Denkanstöße):

Freiheit bedeutet für mich der Zustand, ohne (ungewollte) Bindung und Verpflichtung und nach eigenen Werten und Überzeugungen glücklich zu leben. Das bedeutet auch, einen Basiszustand zu haben, der sich als “frei” von jeder Bindung definieren lässt – und damit auch von jeder Verpflichtung zu anderen Menschen, dem Staat, der Religion oder sonst einer Institution. Nicht weil diese Punkte per se schlecht sind – sondern um dann bewusst und willentlich neue Bindungen (wieder) einzugehen – gemäß den eigenen Wertvorstellungen. Kein gesellschaftlich programmierter, oder gar durch Konditionierung indoktrinierter Bullshit.

Ich gehe einen recht radikalen Weg, vor allem wenn ich links und rechts schaue auf Menschen in meinem Leben und besonders in meiner Heimatstadt. Hier traut sich fast niemand einfach mal aussteigen zu wollen. Doch da ich diese Schritte einen nach dem anderen tue, nehme ich die “große Veränderung”, die andere womöglich wahrnehmen weil sie mich nicht so oft sehen, eher als organischen Prozess war. Diese Entscheidungen und Denkanstöße haben bisher für mich die größten Effekte gegeben:

  • Keine Religionszugehörigkeit

Ich bin seit einiger Zeit konfessionslos, aber nicht ungläubig. Großer Unterschied. Aber ich wurde nicht gefragt ob ich getauft werden möchte (das stört mich schon mal!), davon abgesehen hab ich es nicht so mit der Hölle und dem Fegefeuer. Trotzdem wollte ich mich engagieren und bin quasi als “Ersatz” dem Internationalen Bund der Konfessionslosen und Atheisten beigetreten. Die setzen sich dafür ein, dass Kirche und Staat getrennt werden (so wie es sein sollte), auch wenn das leider oft auf großen Widerstand trifft. Aussteigen ist einfacher als du denkst: Kirchenaustritt.de (auch für AT und CH)

  • Artgerechte Ernährung & Haltung

„Du bist, was du isst“. Das weißt du. Du weißt es ganz genau. Und trotzdem stopfst du fast täglich Schrott in deinen Körper. Sei ehrlich zu dir selbst! Egal ob du Vegetarier, Veganer, Allesfresser oder jeden Monat auf einer neuen Diät bist: wahrscheinlich ernährst du dich nicht artgemäß, also unmenschlich. Was oftmals auf den Zustand der armen Schweinchen in den Massentierhaltungsbetrieben hindeutet. Erschreckend, dass heute fast jeder 2. übergewichtig ist und sich ungesund ernährt. Soll heißen: nicht so wie dein Körper es braucht. Befreie dich vom Gift der Lebensmittelindustrie und reinige deinen Körper genauso wie deinen Geist. Ich empfehle dir dazu die Bücher von Thilo Bode „Die Essensfälscher“, Robb Wolff‘s „The Paleo Solution“ ebenso wie meinen Selbstversuch „Minus 8,5kg in 8 Wochen“.

Und wenn du dich schon vernünftig ernährst, dann gib deinem Körper auch das Geschenk wieder gesund zu laufen. Die meisten Menschen haben nicht ohne Grund Rückenschmerzen und oftmals liegt das nicht nur an der vielen Arbeit im Sitzen. Ich gehe zu Hause komplett barfuß und du solltest dir auch angewöhnen, deine Füße für das zu respektieren, was sie sind: genial geformte Werkzeuge! Die falschen Schuhe – Jahrzente lang getragen – lassen die Haltung vieler Menschen leider so aussehen wie „schlechte Haltung“ in Tierfabriken. Darum trage ich, wenn ich laufen gehe oder rund um die Welt fliege und beim Wandern mein Zelt aufschlage, so oft ich kann Vibram Five Finger Toe Schuhe oder Schuhe mit Vibram Sohle.

  • Keine materiellen & finanziellen Verpflichtungen

Als Unternehmer habe ich natürlich leicht reden. Wer noch nicht sein eigener Chef ist – das aber will – dem würde ich raten den Arsch endlich hoch zu bekommen! Morgen ist schon ein Tag später. Besonders inspirierend war für mich der Cult of Less. Die Idee dabei: So gut wie nichts zu besitzen, das nicht zum notwendigen Überleben benötigt wird. Altes Zeug im Keller? Das ist nur der Anfang vom Entrümpelungsprozess. Es gibt “digitale Nomaden” die sich von allem Hab und Gut trennen und nur noch mit ihrem Laptop und einem Rucksack bewaffnet durch die Welt reisen und von dort aus arbeiten, wo sie eben gerade sind: Sushi Lokal in Kioto, Ashram in Indien oder Thailand am Strand. Und denk nur an den ganzen Ballast, den du (gedanklich) noch mit dir herum trägst. Ich trenne mich sukzessive von (selbst geschaffenen!) materiellen Verpflichtungen. Wer also als selbstständiger Dienstleister auch vom Computer aus arbeiten kann (wie Grafiker, Texter, Autoren usw.) der holt sich die Aufträge aus dem bspw. deutschen Sprachraum und bearbeitet diese dann in den USA oder auf den Bahamas. Für manche geht es sogar so weit ihr komplettes Eigentum zu verkaufen (inklusive Wohnung oder Haus) und ohne festen Wohnsitz durch die Welt zu reisen. Das führt uns zum nächsten Punkt:

  • Kein fester Wohnsitz

Ist erst einmal der ganze Krimskrams futsch, lebt es sich schon um einiges leichter (durchaus doppeldeutig zu verstehen). Aber wohin, wenn man kein “Zuhause” hat – oder was bedeutet “Zuhause” überhaupt? Ich bin dort zu Hause, wo ich bin. In mir. Und in der WELT. Wer nicht länger als die Hälfte des Jahres in einem Land verbringt (manche Länder haben 3 Monate als Richtwert, in Österreich sind es 6 Monate) gilt nicht als dort “ansässig” im Sinne von Wohnsitz oder Steuerpflicht. Und wo verbringt man dann seine Zeit? Natürlich da, wo andere Urlaub machen :-) Vorzugsweise an Orten, die nicht nur wunderschön und abgelegen sind (bei trotzdem guter lokaler Infrastruktur und natürlich super schnellem WLAN) sondern wo auch das Leben sehr günstig ist. Freunde und Familie können ja immer noch auf Urlaub vorbei schauen! Wer noch einen 2. Pass organisieren kann ist mit diesem Lifestyle dem Ziel “Weltenbürger” schon um einiges näher gerückt.

Aber nur weil du nicht mehr an einem Ort zu finden bist, bedeutet das noch lange nicht, dass du nicht zu finden bist. Das Internet ist nicht anonym. Du hinterlässt überall deine Spuren. Mach jetzt Schluss damit und hol dir eine komplett neue Online-Identität, die nicht mit dir in Verbindung gebracht werden kann. Wenn du komplett vom Online-Radar verschwinden willst benötigst du auch einen Schutz deiner digitalen Identität. Ohne einen VPN (ich verwende HIDE.IO) können Hacker, staatliche oder private Ermittler und jeder mit genügend Hintergrundwissen deine Internetverbindung überwachen und Datenströme protokollieren. Ein VPN verschlüsselt deine Internetverbindung komplett und vergibt eine neue, anonyme IP-Adresse, die nicht mit dir in Verbindung gebracht werden kann. So verschwindest du wirklich vom Radar.

  • Kein Geld

Ich persönlich mag Geld und erkenne einen sinnvollen Nutzen in einer Transaktion mit einem fiktiven Zahlungsmittel. Aber es gibt auch Gemeinschaften in denen Menschen leben die ohne Geld auskommen. Das bindet natürlich wieder an einen regionalen Ort, aber zumindest ermöglicht es Freiheit vom Wirtschaftssystem. Dazu gibt es auch im deutschen Sprachraum Lebensgemeinschaften, etwa hier. Alternativ wickelst du Transaktionen über P2P Währungen wie Bitcoin ab.

  • Keine Gerichtsbarkeit

Natürlich kann bei Verbrechen in jedem “normalen” Land dieser Erde auch die Exekutive einschreiten. Das ist finde ich auch gut so, denn für mich steht die eigene Freiheit nicht über der von anderen Menschen. Für gewagtere Abenteurer als mich bietet sich nichtsdestotrotz die Möglichkeit an, ein eigenes Land mit eigenen Gesetzen zu gründen. Wie gut das dann funktioniert ist wieder etwas anderes. Auf jeden Fall hat es häufig mit einer Menge frischen Meerluft zu tun. Das hat sogar schon den Spiegel Online interessiert.

aussteigen

  • Keine Fremd-Bestimmung oder soziale Programmierung what so ever

Dieser Zustand ist – das muss ich zugeben – um einiges schwieriger zu erreichen. Es sei denn du lebst in einer einsamen Höhle. Es ist ein vielleicht unmögliches Unterfangen. Schlussendlich kommen so gut wie alle Einflüsse, die in uns wirken, von außen. Die soziale Programmierung, wie ich es nenne, ist ein Faktor, der schon mit den Eltern beginnt und durch heftigste Indoktrination im Schulwesen fortgesetzt wird. Wenn die Schule vor allem einen Zweck (wenn auch ungewollt) erfüllt, dann diesen: Kindern beizubringen, dass es immer eine höhere Autorität gibt, die über dich richten wird. Zuerst mit Rotstift, dann mit Verwarnungsstrafen oder in „schlimmeren“ Fällen mit Gefängnis. In manchen Ländern mit dem Tod. Natürlich gibt es Regeln, die wichtig sind. Darum geht es hier nicht. Es geht um die Kräfte, die in deinem Leben wirken und dich beeinflussen – vielleicht steuern. Mein Ansatz ist es, Schritt für Schritt alle Programmierungen, emotionalen Blockaden oder wie auch immer du diese unsichtbaren Kräfte nennen willst, zu beleuchten. Sie unter die Lupe zu halten und jeweils mit einer gewissen objektiven Distanz neu zu entscheiden, ob dieses Dinge noch wichtig für dich sind. Ob sie dich überhaupt ausmachen sollen. Und wenn nicht, wie du dich von ihnen lösen kannst. Das bedeutet oftmals vor schwierigen Entscheidungen zu stehen, die sich nur durch radikale Ehrlichkeit lösen lassen. Wenn du den ersten Schritt tun willst: Dreh für 2 Monate den Fernseher ab, wenn die Nachrichten kommen. Aber Vorsicht: wenn du dich plötzlich zu gut fühlen solltest, such dir einen Therapeuten und lass dir sofort Depressiva verschreiben.

Das Ziel: Eins-Sein

Mit dem Moment. Im Hier und jetzt zu leben. Den Augenblick zu genießen – ohne Sorge. Das klingt so einfach, fällt vielen aber schwer. Vor allem das Thema mit der Sorge: “Was wäre wenn?” Doch wer lernt, den Wegen des Lebens zu vertrauen – sei es nun göttliche Führung, Schicksal oder einfach das Vertrauen auf sich selbst und seine eigenen Fähigkeiten – wird den schnellsten Weg zum persönlichen Glück gehen.

Das kostet viele natürlich etwas Überwindung, doch wer den ersten Schritt wagt kann es sich oft gar nicht mehr anders vorstellen. Und wer im Moment lebt und die (gelebte, wahre) Freiheit zu schätzen gelernt hat, der schätzt auch die Bedeutung einer Bindung – die ist dann nämlich keine Ver-PFLICHT-ung mehr, sondern eine bewusste Ent-Scheidung. Weg mit dem, was man nicht will, und her mit dem, was einen glücklich macht.

Somit übergebe ich dich einem Satz, der mein Leben maßgeblich prägt. Er kam mir bei einer Meditation in Mexico in den Sinn (von außen oder innen, wo ist der Unterschied…) als ich auf den Spuren der Maya unterwegs war:

aussteigen

Er bedeutet so viel wie: „Ich übergebe mich meinem Weg, meiner Bestimmung. Ich vertraue auf mein Leben, meine Fähigkeiten, meine Aufgabe. Ich erkenne an, wer ich bin und wer ich nicht bin. Es ist gut so, wie es ist.“

Aussteigen: Jetzt handeln

Das sind die 10 Schritte zum Ausbruch, sortiert nach praktischer Umsetzbarkeit:

  1. Körpergerechte Ernährung
  2. Verschwinde vom digitalen Radar
  3. Austritt aus der Kirche
  4. Weg mit dem Gerümpel
  5. Weg mit den Schulden
  6. Weg mit dem emotionalen Ballast
  7. Alternative / digitale Währungen
  8. Digitales Nomadentum oder alternative Lebensgemeinschaft
  9. Völlige Bewusstheit über die Fremd-Programmierung
  10. Ein Leben nach eigenem Standard

Du bist bereit, dich von äußeren Zwängen zu befreien und ein Leben nach eigenem Standard zu führen? Tritt unserer kleinen Revolution bei und werde ein Entscheidungsmacher!

Alles Liebe,

Benedikt

 

 

P.S.: Sei du selbst. Alle anderen sind schon vergeben.

GRATIS Online-Vortrag verrät:

“Was dich bisher davon abgehalten hat deinen eigenen Standard zu leben!”

  • Finde heraus, welcher Lebensbereich aktuell viel Zeit und Energie verschlingt 
  • und worauf du dich wirklich fokussieren solltest
  • Nutze das Geheimnis erfolgreicher Menschen
  • Wie du Mikro-Gewohnheiten etablierst und damit Makro-Ergebnisse erhältst
  • Welche 2 Fähigkeiten du haben musst, um deine Ziele nachhaltig zu erreichen
  • BONUS-Überraschung: am Ende des Vortrags erwartet dich ein Geschenk im Wert von über 110€

ben-optinDu willst mehr wissen?

Dann trag deine E-Mail Adresse im Feld unterhalb ein und hol dir das kostenlose Startpaket. Es enthält:

  • Eine herunterladbare Kopie meines Buches „Entscheidungsmacher“
  • So findest du deine Ur-Motivation (eBook)
  • Das Manifest (Motivations-Poster)
  • Der Tempel der tausend Spiegel (Geführte Meditationsreise als Audio)

93 Kommentare, sei der nächste!

    1. Ich würde auch gerne völlig unabhängig leben, mir fehlt aber immer noch der Mut dazu. Ich trete jetzt erst mal aus der Kirche aus. Ich habe so ein kleines Grundstück mitten in der Pampas und habe einen Wohnwagen drauf gestellt, is normal gar nicht erlaubt, da hat aber seid fast 20 Jahre keiner geschaut, vielleicht darf man das auch nach einer gewissen Zahl an Jahren , keine Ahnung.
      Aber das Geld brauch ich eben noch und muss arbeiten gehen.

    2. mhmmm *grübel*…“wenn du keine Updates mehr verpassen willst, abonniere jetzt kostenlos alle zukünftigen Artikel als eMail Abo“… sehr „FREI“!!!…

  1. Cooler Artikel! Beschäftige mich auch intensiv mit diesen Themen und verkaufe gerade alle Dinge, die ich nicht regelmäßig verwende.

    Bin ebenfalls ohne Religionszugehörigkeit, aber mit Glauben und ebenfalls selbstständig. Für meine Arbeit benötige ich nur ein Notebook und Internet.

    Trotzdem bin ich im Zwiespalt und teilweise noch hin- und hergerissen, vor allem, weil ich auch einige Unternehmer Freunde habe, die ständig das Gute am Wachstum propagieren. Und dass man nur mit einem Gewissen Maß an Geld „frei“ ist und alles tun kann, worauf man gerade Lust hat. Außerdem soll ja Geld per se nichts Schlechtes sein, weil man mit mehr Geld auch mehr Gutes bewirken kann. Und ihr Ziel sei ja nicht viel Geld zu verdienen, sondern etwas zu bewirken in der Welt. Irgendwie kommt es mir aber vor, als ob Sie das Hamsterradlaufen nur schönreden wollen. Deshalb weiß ich im Moment gerade nicht wohin. Mehr Zeit in die Arbeit investieren, effizienter arbeiten, mehr Geld verdienen, finanziell unabhängiger sein, um mehr Gutes bewirken zu können. Oder die Arbeitszeit und den Besitz auf eine Minimum zu begrenzen, und sich die wirklich wesentlichen Dinge im Leben konzentrieren, wie z.B. spirituelle und persönliche Weiterentwicklung oder soziales Engagement. Was meinst du?

    1. Guter Ansatz Roman!

      Ich glaube, das kannst du nur für dich selbst entscheiden. Wenn du dir unsicher bist, welchem dieser Aspekte du besondere Aufmerksamkeit schenken willst gibt es 2 Wege.

      1. Entweder du hast das Gefühl, einer soll überwiegen. Dann teste der Reihe nach alle aus und bleib bei dem, der dir am liebsten ist.
      2. Oder du willst von allem ein bisschen (so wie ich): Dann finde heraus, wie sich für dich die richtige Mixtur zusammen setzt.

      Ich persönlich finde die Ziele von vor allem selbstständigen Dienstleistern der Infobranche, die sich ein Büro nehmen, Angestellte usw. nicht attraktiv, weil sie sich damit im Endeffekt zwar einreden sie wären freier, aber in Wirklichkeit schaffen sie nur ein neues „rat race“. Für sich selbst und andere. Das ist natürlich auch wichtig für die Wirtschaft und das System an sich; aber macht es DICH glücklich ist die Frage? laut einer Gallup Studie haben 2/3 aller Angestellten innerlich bereits gekündigt und gehen trotzdem jeden Morgen in die Arbeit.

      Das ist doch in Wirklichkeit Freiheit: Wissen, was du willst, sagen, was du willst, LEBEN wie du willst.

    2. tu doch das was dich glücklich macht!! ganz egal wie viel oder wenig geld du dabei verdienst.
      und gutes tun kann man auch ohne geld. da kann man ganz einfach in der nachbarschaft anfangen: zb. einer alleinerzeihenden mutter beim babysitten oder im haushalt helfen, dass auch sie eine möglichkeit hat arbeiten zu gehen, und so weiter… !!

  2. Seit ca. 20 Jahren innerer „Arbeit“ lebe ich eigenverantwortlich. Die Vorstellung, Versicherungen, Ärzte oder irgendwelche anderen Institutionen könnten unsere Sicherheit gewährleisten, sind irreale Überzeugungen. Eingedrillte Vorstellungen zu lösen, sind Prozesse, die uns den „Raum“ ermöglichen, eine neue Lebensform zu gestalten. Regelmässige Bewegung, eine gesunde vegetarische Ernährung, biologischer Anbau von Gemüsen und Früchten macht Freude und führt als angenehme Nebenwirkung zu einem neuen Körpergefühl und Wohlbefinden. Ausserdem entsteht durch dieses Tun, eine enge Beziehung zur Natur, in der wir ein Teil davon sind. Ebenso glücklich machend ist der Aufbau unserer Phantasie und Kreativität, die uns weitgehend in unserem künstlichen System abtrainiert wurde.
    Es steht ein Haus zur Verfügung, indem es möglich ist, gemeinsam diese Lebensform zu „installieren“, natürlich mit Menschen, die bereit sind aufzuwachen, die Vielseitigkeit des Lebens wieder fühlen möchten, Zusammengehörigkeit zu entdecken und ihrem Leben einen anderen „Dreh“ geben möchten.
    An Seminaren erfährt man viel Schönes, geht dann motiviert nach Hause, um den alten Lebensstil weiterzuführen. Umsetzung ist ein wichtiges Werkzeug, um die „alte“ Spur zu verlassen und aufzubrechen in eine neue Zeit.
    Mein Angebot und Idee ist es, diese Erfahrungen gemeinsam mit Dir/Euch in einer oder mehreren Wochen hier zu festigen.

  3. Danke für diesen tollen Artikel. Gerade, wenn man eben von seinem Abi ins Studium gestolpert ist, weil ja alles schnell gehen muss und man keine Zeit verlieren darf, und dieses dann wieder abgebrochen hat, weil es einem doch nicht gefallen hat, ist es schön, mal ein paar neue Anregungen zu finden. Ich bin sowieso schon seit einiger Zeit der Meinung, dass das ganze Besitz- und Prestigedenken unserer Leistungsgesellschaft irgendwo nur noch ins Leere läuft. Daher nochmal danke für die vielen neuen Impressionen, ich mache mich dann mal an die verschiedenen Links ;)

    Stefan

    1. Hey Stefan,

      die größten Ideen entstehen in Garagen und viele auch nach abgebrochenem Studium ;)
      Microsoft, Apple, Honda, Kentucky Fried Chicken, Facebook, …
      Die Liste ließe sich endlos fortsetzen. Gerade in der heutigen Zeit ist eine klassische Schullaufbahn nicht mehr allzu wichtig, denke ich zumindest.

      Viel Glück für dich

    2. Danke für dein Feedback lieber Stefan!

      Mir ist es besonders wichtig, seine eigenen Werte nach außen zu tragen und die soziale Programmierung zu hinterfragen. Das bedeutet natürlich nicht, dass die Freiheiten der anderen eingeschränkt werden sollen.

      Einen Moment inne zu halten und seinen Lebensstil zu hinterfragen ist der wichtige erste Schritt – auch wenn man dabei draufkommt, dass alles gut ist wie es ist und man dann noch glücklicher weitermachen kann :-)

  4. Ich kenne dich lieber Benedikt und Markus erst seit kurzem,aber was ich in dieser Zeit von euch alles gelernt(gelesen) habe auf euren Blogs -Hut ab.Herzlichen Dank lieber Benedikt, für die wertvollen Infos die ich hier lesen darf.

  5. Hallo Benedikt…super Sache, da bin ich schon voll dran!!! Ausser, was heisst für dich Digitale Währung???…da haben sie dich grad beim Wickel!!! Abschaffung des Bargeldes!!!
    Den Punkt würd ich nochmal überlegen:)))
    Grüessli Monika aus der Schweiz…die Ungehorsame die keine Steuern, Krankenkasse und Bussen bezahlt http://www.youtube.com/watch?v=aZDbEiE7_8Q

    1. Hallo Monika, mit digital meinte ich ein dezentralisiertes VPN gestütztes Tauschmittel, das seinen Kurs durch freien Handel in Echtzeit berechnet – ohne die Möglichkeit einer staatl. Kontrolle. Klappt soweit ich weiß aber nur (und deshalb heute noch nicht), wenn genug Leute mitmachen. Ansonsten ist das System zu anfällig für dramatische Schwankungen.

  6. Hallo lieber Benedikt,
    Deine Worte berühren mich sehr. Auch ich bin früher gegen jeden jeweils geltenden Strom geschwommen. In den letzten Jahren habe ich dann endlich gemerkt, daß es wesentlich einfacher ist, sich treiben zu lassen und zu schauen, an welchen Ufer ich lande. (In meinem fränkischen Umfeld gelte ich schon lagen als „spinnert“, was eine ganz neue Art von Freiheit mit sich bringt!) :-) Das Brechen mit Konventionen ist mir daher nur zu bekannt. Jedoch gibt es eines, was in Deinen Beiträgen nicht vorkommt – ich habe 4 Kinder, und hier besteht schon eine gewisse Verpflichtung, diese gut zu versorgen. Natürlich auch, diese zu kritischen Menschen heranwachsen zu lassen, mit dem Recht auf eigene Meinung von klein auf, mit ungewöhnlichen Blickwinkeln und dem Vorleben von nicht-Angepasst-sein. (Dazu gehört für mich auch, eine Lebensform zu leben, die für viele von außen betrachtet als unmöglich erscheint.) Dies ist meine ganz persönliche Herausforderung, beides zu verbinden – Persönliche Freiheit und gelebte Liebe im Geben. Ich wünsche Dir noch ganz viel Freiheit im Inneren wie im Außen. Viel Liebe unter dem Regenbogen, Petra

    1. Hallo Petra, danke für deine Worte. Ja, ich bin der Meinung, dass der wichtigste Grundstein für eine Weiterentwicklung unserer Gesellschaft in der Bildung unserer Kinder besteht. Und damit meine ich auch: freie Meinungsbildung. Deshalb erscheint mir der Weg einer Elternpartnerschaft mit Fachkompetenzen für jeweilige Fächer mit einer gemischten Gruppe an Gleichaltrigen als sinnvolle Alternative zum staatl. Bildungsweg (solange diese Lernfortschritte auch gemäß den aktuellen Schulstandards überprüft und angerechnet werden können). In AT und CH ist das zudem deutlich einfacher als in DE.

  7. Pingback: Aussteigen
  8. Ein Artikel mit echtem Mehrwert, der nicht ohne Grund 600 Likes bei FB hat. Das Thema „frei sein“ und vor allem der Gedanke, aus dem System auszubrechen, sind gute und vor allem erreichbare Ziele!

    1. Hallo Christian,

      danke für dein Feedback! Ich freue mich auch riesig über die vielen bestärkenden Worte und tollen Kontakte, die ich bereits durch diesen Artikel erfahren durfte.

      Morgen geht es weiter, ich tue mein Bestes um auch in Zukunft Artikel mit Mehrwert online zu stellen. Vielleicht darf ich dich ja als regelmäßigen Leser begrüßen?

      Alles Liebe,
      Benedikt

  9. Hi Benedikt!
    Lob für deinen Mut und viele sehr gute Gedanken!
    Allerdings fehlen mir 3 ganz wichtige Bereiche. Mich würde interessieren wie du zu (eigener) Familie, Liebe und Sex stehst. Wie passt das in deinen Lifestyle?

    LG,

    M

  10. Pingback: Verloren im Outback: wie sich echte Panik anfühlt und was man aus einer Extremsituation über Erfolg lernen kann | Abenteuer Freiheit
  11. Ich sage, das sind keine Vorschläge für einen Ausstieg, sondern einfach nur denkbare Reaktionen auf die Welt, wie die meisten von uns sie vorfinden. Die meisten kommen aus der viel geöffneten (und meist schnell wieder geschlossenen ) Schublade „ich schmeiß den ganzen Scheiß jetzt hin“ – klar, das rührt tief an einige Sehnsüchte. Freiheit stellt sich aber nicht ein, nur weil ich das Bezugssystem wechsle. Geldersatz statt Geld, wechselndes Obdach statt eigene Wohnung…. irgendwo muss der physikalische Mensch nun mal sitzen, liegen, Pipi machen, essen und arbeiten. Viele schätzen es, wenn sie nicht jeden Tag aufs neue überlegen müssen WO sie das tun werden. Und wieso soll es automatisch besser sein, wenn ich ständig fremde Klos benutze? Ach ja, und ich glaub auch ganz bestimmt nicht, dass Vibram Produkte mich oder auch nur meine Füße freier machen. Ich kann nämlich prima barfuß. auch im Winter. Aber selbst das empfinde ich nicht wirklich als großen Schritt in Richtung Freiheit. Mein Verdacht: Für ein Leben nach eigenen Standards muss man – nun ja, eben eigene Standards ansetzen.

    1. Hallo Andrea,

      danke für deinen Kommentar. Mein Artikel soll kein Gesetz sein, das hast du auch klar erkannt. Es handelt sich um Denkanstöße und derer gibt es noch zahlreiche weitere. In einer Aktualisierung werde ich diesen Artikel demnächst erweitern :)

      1. Hallo Benedikt, ich empfehle, nicht einfach so zu ecovillages verlinken, wenn es um „kein Geld“ geht. Es stimmt ja, dass einige von ihnen mit Tauschwährungen experimentieren, aber sehr, sehr viele tun das auch nicht. Nach allem was ich als Mitgründerin eines Tauschrings weiß, sind Alternativ-Währungen viel mehr eine Sache städtischer und regionaler Initiativen, die manchmal von Gemeinschaften mitgetragen werden. Und by the way, die meisten Tauschwährungen bringen eine starke regionale Gebundenheit mit sich. Fester Wohnsitz und so. Mein Austritt wegen Umzug bedeutete jedenfalls ein ganz schönes Gepfriemel, was die Verrechnung anging.

  12. Hallo Benedikt,

    mit Begeisterung habe ich deinen Artikel gelesen und auf deinem Blog gestöbert. Ich
    finde es großartig was du schreibst und wie du lebst. Klar, bestimmt ist es nicht für jeden was, aber darum geht´s ja auch gar nicht. Ich verspüre einen Drang dazu die Welt zu entdecken und würde am liebsten sofort anfangen. Aber die Umsetzung der Lebens-Umstellung ist natürlich nicht so leicht. Ich bin schon dabei mich gerade von meinem geliebten Auto zu verabschieden. Ich liebe es, aber es ist auch materieller Ballast und kostet viel Geld, Benzin und Nerven.

    Ich denke in vielen Fällen haben wir Menschen einfach ein Problem damit uns von materiellen Dingen zu trennen, weil wir unsere Emotionen dran hängen. Wir fühlen uns besser damit, definieren uns darüber und bilden uns vielleicht auch manchmal ein, dass wir damit mehr wert sind. Ich bin gespannt, wie sich die größere Veränderung (in meinem Fall ist das gerade eine der größeren ; ) ) auf mich auswirkt. Mal sehen wo es mich noch hintreibt : )

    Gespannt lese ich weitere Beiträge von dir.

    Viele Grüße Gaby

  13. Hallo Benedikt,

    toller Artikel, aber was würdest du für alternative Währungen vorschlagen. Hast du mit solchen bereits Erfahrungen gemacht? Meinst du so etwas wie Paypal oder eher solche die durch Gold gedeckt sind? Find die Idee natürlich super, auch wenn es noch sehr schwierig ist das wertlose Papiergeld loszuwerden.

    Gruss
    Eugen

  14. Hallo

    Danke für Deinen tollen Artikel… ich bin eigentlich auch aus dem System raus so gut es geht
    das reisen hat mich zu einem Digitalen Nomaden gemacht. Wenn Du mit Deinem lap Top Arbeiten kannst ist die voraussetzung genial überall an den schönsten plätzen kannst Du sein, aber wenn nicht so wie ich denn ich lande immer wieder in der Schweiz und muss Arbeiten und bin dann nicht meine eigener Chef weil ich nehmen muss was kommt bis ich wieder gehen kann. Jetzt bin ich 45 Jahre alt und es wird schon schwieriger mit jobs weil ich schon älter werde aussen aber ihnen bin ich wie ein Kind:-)) dann wirds eben schwieriger. Ich war 3 Jahre in Asien. Im moment halte ich mich Still bis ich genug Geld habe aber dann möchte ich etwas umsetzten es kommt. Spruch Es gibt Menschen die Reisen um die ganze Welt aber Sie entwickeln sich Geistig nicht dann gibt es Menschen die sind immer am selben Ort und machen Geistig mehr vortschritte schon interessant.
    Viel Schönes

  15. Super Artikel! Ich bewege mich immer stärker in diese Richtung und finde es schön, dass es so viele Menschen gibt, die gleich oder ähnlich denken.
    Leute, weiter so! ;-)

  16. Eigentlich würde ich es als Grundrecht eines Jeden betrachten, daß es möglich ist unter humanitären Bedingungen ein kleines Häuschen zu erwerben. Ich fragte mich auch schon, ob ich mir so ein Vorhaben zur Lebensaufgabe machen sollte. Bin aber letztendlich zu der Erkenntnis gekommen, daß das Leben schönere und wichtigere Dinge zu bieten hat. Ich kenne das Problem von Freunden. Dieser ewige Druck, daß man ja nicht krank oder arbeitslos wird, damit sich beim ersten Schicksalsschlag nicht die Bank alles unter den Nagel reißt. Man arbeitet sich kaputt, lebt nur noch für diese Hütte, ißt für den Rest seines Lebens Sonderangebote, kennt Urlaub nur noch vom Hörensagen und macht seine Familie damit kaputt. Und weil das immer noch nicht reicht, kommen zu diesen immensen Kosten nochmal 25.000,- bis 30.000 Euro an Grunderwerbsteuern und Notarkosten dazu. Abnahmezwänge für Anschlüsse und Leistungen, die kein Schwein braucht. Weil andere ihre Macht ausleben um sich an dir zu bereichern. Allen voran unser neues Zwangs-Pay-TV-System. Entmündigt auf deinem eigenen Grund und Boden, werden dir Vorschriften gemacht, was du zu tun und zu lassen hast. Für jeden abgesägten Ast kannst du dir gegen horrende Gebühren eine Genehmigung holen. Setzt du dir ein paar Seerosen in einen Teich, wird dein Grundstück unter Naturschutz gestellt. Oder deine Klärgrube, die seit Generationen zuverlässig läuft, entspricht plötzlich nicht mehr der Norm. Und hast du dann tausende von Euros für eine Neue ausgegeben und kannst endlich finanziell unabhängig kacken, dann bauen sie dir plötzlich eine völlig sinnlose Kanalisation hin, nur um sich laufende Einnahmen zu sichern. Doch dem nicht genug, drücken sie dir obendrein auch noch die Baukosten für den ganzen Kanalabschnitt drauf. Wenn’s ganz blöd läuft, machen sie dir auch noch deine Zufahrtsstraße neu, obwohl du nicht darum gebeten hast. Eine öffentliche Straße, auf öffentlichen Grund. Aber die Kosten werden wieder mal auf dich abgewälzt. Nur, weil du zufällig neben dieser Straße wohnst und die keine Lust zu Zahlen haben. Woher du die Kohle nimmst, ist denen scheißegal. Zur Not gibt’s schließlich noch dein Haus, das sich verwerten läßt. Du zahlst fortlaufend Grundsteuern für das Ding, nur weil es dir gehört. Wobei unter den Voraussetzungen von Eigentum eigentlich garkeine Rede mehr sein kann. Wenn’s hochkommt vielleicht ein eingeschränktes Nutzungsrecht. Niemanden hat der Staat besser im Griff als Immobilieneigentümer. Niemand ist so unflexibel und so angreifbar. Ich spreche aus Erfahrung!

    Ich suche seit Jahren einen Weg, geordnet und zivilisiert auszusteigen. Habe aber festgestellt, daß sich beim „Wohnen“ wie auch sonst auch nur alles um Kohle dreht, sonst wäre denen scheißegal, ob wir auf der Straße pennen oder nicht. Es ist eine nicht unbedeutende Einnahmequelle unseres Gesetzgebers, die er natürlich auch zu schützen weis. Egal ob das jetzt die Grundsteuer von Wohneigentum ist, oder die Einkommenssteuer eines Vermieters, nebst allen damit zusammenhängenden Kosten. Das Komplizierte bei mir persönlich ist, daß ich nicht allein, sondern Häuptling einer fünfköpfigen Familie bin. Bei mir geht es mehr in die Richtung eines großen, gepflegten Wohnmobils mit allem drum und ran. Aber da fangen die ersten Probleme schon an. Campingplätze sind teuer und werden nicht als Wohnsitz akzeptiert. Aber der Staat will nicht nur verdienen, er will auch Kontrolle und wissen wo wir uns befinden. Und dagegen hat man sich abgesichert, indem man genau für uns definiert was ein Wohnsitz ist und was nicht. Alternativen läßt man uns nicht, denn alles andere ist strafbar, wie z.B. „wildes Campen.“ Eben weil sie uns dafür nicht abziehen können. Ein „fast“ perfekt geschlossener Kreis von Abzocke. Eine Krankenversicherung könnten wir uns selbst bezahlen. Aber da sind noch mehr Probleme wie etwa Schulpflicht oder daß man uns die Kinder wegnehmen könnte, weil ein Wohnmobil nicht in deren Ideal paßt. Wahrscheinlich wird es dort hinauslaufen, daß wir uns im Ausland melden müssen. Doch das würde bedeuten, daß wir dann die an der Backe haben und in Deutschland quasi garnicht mehr existent sind und das würde wieder andere Probleme mit sich bringen. Ich denke sich abzusondern und was „Eigenes“ aufzuziehen, weil der Gesetzgeber weder was zerreißt, noch Alternativen bietet ,kommt dem gleich, dem Staat an’s Bein zu kacken. Das lassen die sich nicht gefallen und haben entsprechend vorgesorgt.

    1. Ein guter Beitrag. Seit ich Unternehmerin bin, geschäftliche sowie private Immbilien besitzte, bin ich unfreier den jemals zuvor. Es wird jedes Jahr schlimmer und schlimmer. Ich habe so viele Bescheide, Auflagen und Aufforderungen bekommen, in allen möglichen Angelegenheit, dass ich am liebsten alles hinschmeissen würde. Nur wie? Die sogennanten Behörden stecken Ihr Nase tatsächlich in jeden Scheiß ( wir haben übrigens auch eine Klärgrube ). Die Behörden wollen sogar bestimmen wann diese abgepumt wird. Sie mischen sich schlicht weg in alle erdenklichen Angelegenheiten ein und kassieren überall ab. Ich habe Gesetzbücher gelesen, Anwälte befragt, Widersprüche eingereicht, geklagt….Dies tat ich in unterschiedlichen Angelegenheiten, immer mit dem gleichen Ausgang der Erfolgslosigkeit. Irgendwann quält man sich mit den §§ und dem Widersprechen nur noch mehr als mit dem ´´Gehorchen´´. Ich bin offen für Lösungsvorschläge. LG Jas

  17. sind interessante ansichten, die ich teilweise genauso sehe. wie können menschen glücklich bzw. frei werden,obwohl sie keine menschen sind?

  18. Hallo an alle, ich bin froh diese Seite gefunden zu haben. Hier steht genau das, worüber ich jede Nacht, bevor ich schlafen gehe, nachdenken muss. Tagsüber ist es leider nicht möglich, da man absolut keine Minute für sich alleine hat und unser System es von uns erwartet, ununterbrochen leistungsfähig zu sein!
    Als ich vor 8 Jahren mit meiner Ausbildung fertig war (Einzelhandelskauffrau) war ich natürlich auch auf dem Weg, wie alle es von einem erwarten, einen Job zu finden, das Erste große Geld zu verdienen, ein Auto (über Finanzierung) zu kaufen und natürlich so schnell wie möglich eine Wohnung zu nehmen. Und schon steckt man im diesem berühmten Hamsterrad.
    Man möchte ja schließlich unabhängig von den Eltern sein und den eigenen Weg gehen! Naja und als ich dann Tag für Tag im Geschäft die Kunden beraten habe, habe ich mich irgendwann gefragt, kann das alles sein? Ist das, was ich mein ganzes Leben machen möchte? Ich machte überstunden, die Bezahlung war schlecht und die Arbeit war zu Routine geworden. Mein Chef versprach mir ständig eine Gehaltserhöhung, die ich nach einem Jahr immer noch nicht hatte. (Übrigens, mein Gehalt damals war 1050 Euro und nach den ganzen Abzügen, blieben mir 750 Euro = 38-40 Std/Woche) Deshalb habe ich nebenbei noch am Wochenende gekellnert.
    Nach nur einem Jahr entschloss ich mich dazu mein Abitur nachzuholen. Und ich muss sagen, es war eine super Entscheidung! Es war nicht einfach, wieder Schule zu machen, wenn man schon Geld verdient hat.
    Nach dem Abi, entschied ich mich für ein Jahr nach Australien zu fliegen. Dort habe ich auch sehr viel über mich selbst gelernt, über meine Stärken und Schwächen und eine neue Leidenschaft an mir entdeckt, das Reisen! Ich habe gelernt, dass vieles was wir besitzen eigentlich garnicht glücklich macht! Dass jeden Tag TV gucken einfach nur blöd macht und unsere Kreativität zerstört.
    Im Moment bin ich am studieren und Ende des Jahres wenn ich fertig bin, gehts für ein Jahr nach Neuseeland.
    Manche Freunde finden mich bekloppt. Viele haben inzwischen Kinder, manche haben schon ein Haus gebaut/gekauft, lassen sich teuere Autos finanzieren. Manche sagen, du bist schon 28 Jahre und hast immer noch kein Auto, keine richtige Wohnung (eingerichtet mit schönem Deko Zeug) und kannst dir keine schöne teuere Klamotten leisten. Hast dir noch nichts aufgebaut!
    Naja, gebe mein Geld lieber fürs Reisen aus. Für Abenteuer, wo ich etwas erleben kann. Aber es ist jedem selbst überlassen, wie er leben möchte. Ich bin froh, diesen Weg gegangen zu haben! Ich wünsche allen, den eigenen und richtigen Weg zu finden.
    Und vielen Dank an Benedikt, du wirst mich nicht mehr los ;) Dein Blog ist super!

  19. Hallo,
    ich bin bereit für Veränderung und deshalb helfe ich anderen die Ressourcen dafür zu erwirtschaften, denn arm war ich lang genug. Das hat mich nie gestört, da mir andere Dinge wichtiger sind.
    Man muß für sich den Weg finden, das alleine zählt.
    LG*

  20. Hallo Benedikt,

    danke für den guten Artikel!

    Apropos Zweitpass:

    Ich bin gerade in Panama und wandere offiziell auf Basis des Visums „Friendly Nations“ ein. Das Ganze ist ziemlich einfach, kostet nicht die Welt und man muss nicht im Lande leben, um den Status aufrecht zu erhalten. Nur alle 365 Tage einmal einreisen und den neuen Stempel abholen.

    Nach 5 Jahren kann man den Pass in Panama beantragen.

    Wenn man das mit anderen Ländern vergleicht, ist das so das Unkomplizierteste und Preiswerteste, was es im Moment gibt.

    Viele Grüße aus Coronado, Panama

    Thomas

  21. Danke für diesen tollen Artikel. Da sind viele interessante Ansätze dabei. Ich hoffe dass ich zumindest den Mut aufbringen kann, einige davon in die Tat umzusetzen :-)

  22. Gratulation,würdest DU die richtige Frau finden,die dich wirklich liebt und mit Dir eine Familie gründen will,sieht die Welt auch gleich anders aus;)
    Aber im grossen und ganzen gebe ich Dir zu 100% recht.
    Herrliches Marketing,viel Glück mit deinem Verkauf.

  23. Mich würde mal interessieren, wie radikal man diese Punkte umsetzen könnte, in wie kurzer Zeit- alles auf den Kopf gestellt wird. Einige Punkte muss ich auch noch „abhaken“.
    Besonders das digitale Nomaden Dasein begeistert mich schon lange..

    1. Hi Rigo,

      ja der Trend zum digitalen Nomandentum kommt gerade erst richtig in Fahrt.. wobei da auch viel dabei ist, was sich nicht ganz so leicht umsetzen lässt wie oftmals der Anschein erweckt wird.

  24. Lieber Bendikt, danke für Deine Texte.
    Ich könnte Dir zu diesem Thema ein Buch füllen, da ich bereits seit 2007 durch die Welt tingel und mich damals nach der Ausbildung aus den sozialen Programmierungen lösen wollte.Es gelang zunächst und alles schien möglich mit neu gewonnenener Freiheit. Auf der 2jährigen Reise durch südostasien und Zentralasien warf ich noch mehr Ballast ab, bis auf eine analoge Kamera, einem Tagebuch und 2 Hemden und einer Hose. Es gab nichts mehr zu halten.Leben mit Einheimischen, reduziert auf das Nötigste. Nach 2 Jahren gründetet ich in Indien eine gemeintätige Organisation, eine Suppenküche und mittlerweile 2 Grundschulen.
    Bisher mache ich das Projekt in Indien ohne Verdienst und muss alle 12 Monate nach Deutschland kommen um befristet( 6 Monate ) in meinem Beruf (Erzieher mit geistig beeinträchtigten Menschen) zu arbeiten. Diese Zeit zerrt am Gemüt.Man grübelt, hinterfragt den lifestyle.
    Das hin und her schlaucht mich sehr. Freunde sind busy, haben Familie und das Leben spielt sich am Wochenende ab. Durch diesen ständigen Vergleich klopft mir das System selbst in Indien auf die Schulter und fragt: „Na, wo stehste gerade? Willst Du nich mal langsam nach Hause kommen und die Kurve kriegen?Für Deine rente einzahlen?“
    Ich möchte nicht zuviel schreiben ,da Du sicher soviel Post bekommst :)
    Was ich sagen wollte ist: “ Ich habe nach Aussen sehr viel Freiheit.Kann von Ersparnissen reisen und leben.Freie Zeiteinteilung. Doch diese Freiheit tut mir nicht immer gut, weil ich Daheim den Anschluss verliere und mich oft alleine fühle.“ Ein „Zurück“ ins System scheint mir jedoch nach 8Jahren fast unmöglich. Nächste woche gehts wieder nach Indien :) Und danke für Deine Texte Benedikt.Ganz liebe Grüße
    Markus

  25. Hi Benedikt!

    ein Wahnsinnsartikel! Ich bereite gerade meinen Ausstieg vor und habe auch einige Punkte von deiner Liste schon in Angriff genommen. Konfession losgeworden, viele materielle Dinge abgestoßen und jetzt ist der nächste Schritt das völlig selbstbestimmte Leben.

    Ich freu mich so und dein Post bringt mich dazu, jetzt gleich loszuwollen!

    Liebe Grüße
    Andrea

  26. Hallo Benedikt,

    zunächst einmal vielen Dank für diesen wertvollen Beitrag !

    Insbesondere die Konsequenz, mit der Du deine für dich (!) wichtigen Ziele verfolgst, verdienen Anerkennung und auch Förderung.

    Es verwundert mich eigentlich, dass es hier im von Konformismus strotzenden Deutschland überhaupt noch „Einzelkämpfer“ gibt, die es wagen, derart radikal gegen den von den gleichgeschalteten Massenmedien indoktrinierten Mainstream anzutreten und dies auch noch öffentlich zu verbreiten wagen.

    Bleibt nur zu hoffen, dass Dein Beispiel Schule macht und sich immer mehr Bürger endlich dazu aufraffen, das System und seine Auswüchse zu hinterfragen…..

  27. Inspirierender Artikel. Enttäuschend und der proklamierten idee dann auch deutlich widersprechend, dass es sich hierbei nicht zuletzt um eine werbeseite für ein Buch in printformat handelt (Gerümpel)

  28. Sorry, sehe grade, kostenloses ebook. Aber Bildmaterial und etwas auch die Aufmachung verleiten schnell
    Zu der Annahme es ginge um ein gedrucktes Buch das verkauft werden soll.

    Bleibt also zu sagen, inspirierender Artikel.
    LG

  29. „Freiheit kommt von innen nur und nicht von außen, sie wird erworben, nicht geschenkt.
    Sie ist die Kraft des Inneren, die von draußen rückstrahlend deines Schicksals Ströme lenkt.
    Was fürchtest du? Es kann dir nur begegnen, was dir gemäß und was dir dienlich ist.
    Ich weiß den Tag, da du dein Leid wirst segnen, das dich gelehrt, zu werden wer du bist.“

    Egal in welchem Land, egal mit welchen Nachbarn, egal in welcher Gesellschaft, egal wie arm oder reich, egal welcher Religionszugehörigkeit, usw….

    wenn jemand innerlich nicht frei ist, wird es nirgends sein!

    An Erfahrungen kann man wachsen oder zerbrechen.

    Entscheide selbst bestimmt, welchen Weg DU gehen willst.

  30. Toller Artikel, vielen Dank dafür!

    Eine Frage hätte ich dazu:

    Da ich bevorrentet bin und eine kleine Rente beziehe, muss ich irgendwo gemeldet sein. Wie lässt sich das denn handhaben?

  31. Hallo Benedikt,

    Freiheit ist eine Illusion der jungen Jahre! Was wenn jeder „frei“ nach dem Motto: Sie säen nicht sie ernten nicht… lebt? Es sollte (meiner Meinung nach) die frendbestimmte Zeit minimiert werden und so ein höherer Grad Freiheit geschaffen werden, darauf ist aber leider unsere Arbeitswelt nicht ausgelegt…
    Ich hab z.B. zwei kleine Kinder und würde gerne mit den Beiden mehr Zeit verbringen, bin aber auch für das materielle Wohl der Kinder verantwortlich. Alles stehen und liegen lassen geht da schlecht. Mit den Kindern durch die Welt tingeln wäre auch auf Dauer keine Option, Kinder brauchen eine gewisse Stabilität.
    In jungen Jahren (unter 30) bin ich auch durch die Welt getingelt, dass ging aber auch nur mit dem sicheren Hafen „Eltern“ im Hintergrund. War das also frei? Hat sich so angefühlt, war es aber nicht.
    Ich glaube auch nicht, dass Besitzlosigkeit ein Anzeichen für Freiheit ist. Besitzlosigkeit hat nur den Vorteil das man mobil ist und keinerlei Verpflichtungen dem Besitz gegenüber hat. Was nützt einem aber Mobilität wenn man sich keine trockene Unterkunft & gutes Essen leisten kann?
    Ich meine nun nicht das man großartige Reichtümer anhäufen soll im Leben, wie immer kommt es auf das richte Maß an.
    In der heutigen Jugend beobachte ich ein starkes Phenomen der Besitzstandswarung und risikolosigkeit. Wollen die überhaupt „frei“ sein?

    Die Kinder rufen, meine Freiheit ist nun zu Ihnen zu gehen… :-)

    Best
    Michael

    1. Lieber Michael,

      Ich möchte frei sein!
      Viele halten es in dieser Gesellschaft nicht mehr aus falls es Ihnen noch nicht aufgefallen ist. Mittlerweile sind die Hälfte meiner Freunde depressiv und eine hat sich sogar umgebracht. Wir sind viel zu sehr auf materielle Dinge angewiesen, da es uns schon seit Kindertagen so eingeprägt worden ist. Viele hinterfragen es nicht, aber die die es tun leiden später sehr. Das Internet, die sozialen Medien und all das ganze Zeug zerstören uns Jugendliche und die Erwachsenen merken und verstehen es nicht. Ich möchte jetzt hier nicht für alle reden, dennoch für viele meiner Freunde und auch für die anderen die leiden müssen. Warum wohl werden so viele Jugendliche heutzutage depressiv? Fragen Sie sich das bitte mal und lassen Sie es sich eine Weile durch den Kopf gehen.

  32. Ich have die schnauze voll von leben I’m Hamsterrad und wùrde gerne aussteigen aber ich weiß nicht wo und Hoffa es kann Mir wer helfen

  33. Toller Artikel – ich mag den Einstieg. Ist Mann allerdings mit 29 Vater geworden, sieht die Sache etwas anders aus. Ich war einige Jahre ziemlich mies drauf, weil mir klar wurde, dass diese Freiheit, wie du sie oben definierst, für mich nicht mehr möglich sein wird. Ich werde die nächsten Jahre immer eine Verpflichtung haben.
    Natürlich ist es tollt digitaler Nomade zu sein und sich dabei frei zu fühlen. Anderseits, wenn man das Gefühl hat, man bräuchte x oder y, um frei zu sein, dann ist man es eben gerade nicht. Wahre innere Freiheit ist bedingungslos.
    Wer ist denn nicht konditioniert? Früher war es die Kirche, heute werden wir von anderen Ideen konditioniert, bspw. freier Markt, Reisen, Freiheit sei dieses oder jenes… Wer lebt denn ein Leben nur aus dem Innern, völlig frei von äusseren Einflüssen?

  34. Ich habe Glück weil ich schon Vieles umgesetzt habe, was Freiheit betrifft.
    Jetzt habe ich die Möglichkeit auch andere dabei zu unterstützen.

    Doch wer glaubt es ist leicht, den muss ich enttäuschen, einfach wird es erst nach viel
    tun.

    Du spielst Golf?, dann habe ich etwas für Dich!!

  35. Hallo, ich beschäftige mich momentan viel mit Minimalismus, Ausstieg, Ernährung und Umwelt.
    Ich bin quasi auf der Suche….
    Dabei habe ich gemerkt, dass wir (4 köpfige Familie) schon viel gut umsetzen. Gute Ernährung, Lastenrad zum Kleinkinder Transport statt Auto, kleine 3,5 Zimmer Eigentumswohnung mit Garten für die Kinder (wozu ein großes Haus, das in 15 Jahren nur noch von uns Eltern bewohnt wird?) Und wozu Miete zahlen wenn das selbe Geld die Wohnung abzahlt und wir im Rentenalter so keine Miete mehr haben?
    Mein Mann arbeitet und ich bleibe zu hause bei den Kindern bis…Ja am liebsten bis min. Ende der Grundschule. Nicht weil ich faul bin, sondern weil wir davon überzeugt sind, dass Kinder so glücklicher, gebogener, besser groß werden.
    Da wir heutzutage alle Einzelkämpfer sind, muss ich Zuhause bleiben. Die Großeltern sind nicht interessiert zu helfen (bzw. Zu weit weg). Nachbarschaftshilfe gibt es kaum noch.
    Aber nun werde ich in Gesellschaft und Familie immer deutlich auf all meine Nachteile hingewiesen. Renteneinzahlungen, erschwerte Job Wiedereingliederung…..
    Teilweise ausgegrenzt weil die Kinder erst mit 3 zum Kindergarten sollen

    Die Suche nach Antworten brachte mich zu diesem Artikel. Viel davon finde ich erstmal gut. Aber es ist nicht zu Ende gedacht. Klar der Staat ist nicht ideal. Es läuft mächtig viel falsch. Politiker kommen mir oft weltfremd vor, man schaue sich nur Schulreform an…. Einige bereichern sich nur selbst….Die Wirtschaft sollte nicht so viel Macht haben…

    Aber wir als menschliche Spezies funktionieren so. Bei so vielen auf einem Haufen ist es otopisch sich etwas anderes zu wünschen.

    Keine Steuern? Wer finanziert dann Straßen auf denen ihr unterwegs seid. Wer die Schulen? Wie viele Eltern wären in der Lage den Kindern alles selbst beizubringen? Und das sind nur die Punkte die mir spontan einfallen.

    Kirchengemeinde? Ich bin nicht gläubig. Aber ich verstehe den Wunsch in einer Gemeinde zu sein. Mensch ist ein Rudel/Herdentier. Und der Glaube gibt vielen Menschen halt und einen Sinn im leben. Warum Ihnen das nehmen? Nur mehr Toleranz sollte es geben. Von allen Menschen. Aber auch das liegt nicht in unserer Natur. Alles andersartige könnte immerhin gefährlich sein. Wir ach so weit entwickelten Menschen sind eben doch recht einfach gestrickt.

    Aussteigen und Reisen…. Jaaa reisen macht sicher Spaß, in armen Ländern ist es auch günstiger als hier zu leben…. Vom Laptop aus arbeiten kann nicht jeder. Wenn es jeder tun würde, gäbe es nicht genug Arbeit. Was wären das für Jobs??? Werbung, Internetseiten einrichten ect würde ich als schlechten Job ansehen. Das Internet so wie es genutzt wird tötet unsere Gesellschaft. So viel Vernetzung und trotzdem fühlen sich die Menschen einsamer als je zuvor. Großkonzerne werden größer und der normale Arbeiter (z.b Handwerker, kleine Läden) sterben aus.
    Wenn es jeder tun würde, wären diese exotischen Länder gleich überfüllt.
    Mal ganz davon abgesehen, wie fühlen sich diese Menschen dort, die ihr Leben lang hart arbeiten, wenn da n Europäer Sitz n bisschen am PC bastelt und sich dann den Rest des Tages Urlaub macht, weil er mit gut bezahlter europäischen Arbeit für das selbe Geld nur 2h statt 10-12h arbeiten muss?

    Und warum Reisen??? Frei bin ich, da wo ich Zuhause bin, wo die Menschen sind die ich liebe und die mich lieben und akzeptieren. Wo ich es schaffe keine / wenig Zukunftsängste zu haben. Das bedeutet für mich ein abbezahltes Eigenheim(muss nicht groß sein)im Alter. Und eine kleine Rente die zum einfachen leben reicht. Wahrscheinlich selbst angespart weil unser rentensystem in 35Jahren wahrscheinlich nicht mehr funktioniert. Arbeiten gehört zum leben, oder man lebt vom Geld anderer.
    Auch meine Kinder die super sind und hoffentlich gute glückliche Erwachsene werden und verstehen, dass das Leben nicht immer nur Zuckerschlecken ist. Das man auch mal arbeiten muss, auch wenn es keinen Spaß macht. Und das man sich anstrengen muss und wahrscheinlich auch Glück und Talent braucht um genau den tollen abwechslungsreichen Job zu bekommen, den man will. Und falls Sie dann doch nur einen Hauptschulabschluss schaffen, weil ihnen nicht mehr gelingt, hoffe ich das sie akzeptieren das man damit eben nur begrenzte jobwahl hat und damit auch nur begrenztes Einkommen. Heutzutage will ja jeder den besten Job (oder gar nicht arbeiten) und trotzdem das Riesen Geld verdienen, wie soll das gehen wenn man kein Stück qualifiziert ist???

    Natürlich muss man das System hinterfragen, muss man versuchen etwas zu ändern wo massive Fehler sind. Aber das ist nicht einfach und weglaufen und sich einfach anti Staat verhalten ändert gar nichts.
    Das ganze noch im Internet befeiern lassen finde ich Grenzwerten. Was willst du erreichen???

    Mein Vater sagte z.b. Ja der Lehrer ist ein Idiot aber Lehrer haben immer recht. Deine Zukunft hängt davon ab gute Noten zu bekommen. Also Spiel mit…..Mein Mann spielte nicht so brav mit und musste obwohl er hochbegabt und Klassenbester war, dreimal seine Abschluss Prüfung der Ausbildung wiederholen weil sie ihm Riesen Steine in den Weg warfen, Protokolle verschwanden….und anzeigen könnte er sie auch nicht, weil seine Fachhochschulreife mit daran hing und er sonst ca. 3-5jahre prozesszeit auf seinen offiziellen Abschluss und somit Studium Beginn hätte warten müssen. Da muss man abwägen was besser ist.

    Ich denke die einzige Befreiung könnte komplette Selbstversorgung sein. Vll in einer kleinen Gemeinschaft damit man Gesellschaft hat. Denn Zusammengehörigkeit, Zusammenhalt, Rückgrat, Treue fehlen den Menschen heutzutage. Alles ist zu einfach auszutauschen und jeder jagt dem vermeintlich noch besseren hinterher.
    Bessere Freunde, bessere Beziehung…. Bessere Familie geht nicht, also kehrt man ihr den Rücken…
    Nur dafür braucht man auch ein Grundstück. Und vieles mehr womit man wieder auf die Gesellschaft angewiesen ist. Ich sehe da noch keine Lösung sich komplett von dem Rest der Welt abzukoppeln. Ohne andere auszubeuten oder von ihrem Leben (Armut)zu profitieren außer selbst irgendwo in absoluter Armut zu leben ohne sich von der guten Bildung die dieser Staat erst ermöglicht hat oder dem Sozialsystem zu bedienen.

    Ich hoffe das regt einmal zum tieferen hinterfragen an, alles ist verbunden und viel sehen die Leute gar nicht. Erst wenn Sie damit aus verschiedenen Perspektiven zu tun hatten. Ist auch ok. Der Mensch ist theoretisch nicht darauf ausgelegt in so großen Dimensionen zu denken. Ich hörte kürzlich das unser Hirn dazu gemacht ist ca 250 Menschen zu kennen….das wäre ein Dorf. Kleines Dorf, kleine Probleme. Große Welt, große Probleme.

  36. Courage heißt, alles zu riskieren, alles zu setzen und alles zu verlieren! Nichts ist so hart wie das Leben.

    So habe ich es erlebt und habe dadurch für mich entschieden, Mensch zu sein und zu Leben!

    Diesen harten Weg habe ich vor 4 Jahren begonnen und befinde mich noch am Ausgangspunkt der Befreiung.

    Ich hatte ein erfolgreiches und erfülltes Leben, Familie, Kinder, Geschäftssohn, 15 Jahre Soldat, Studium, Immobilien, und und und. Ich habe die Welt bereist, Tauchgänge bis 50 Meter, Gipfel weltweit bestiegen, Forschungsexpeditionen begleitet, Sprengkörper entschärft, Harley Davidson und Traumautos besessen, Menschenrechte durchgesetzt und leben geredet, Kulturen und deren Sprache besucht / gelernt, finanziel überdurchschnittlich gefestigt.
    Und das hat mir nie richtig gefallen! Materiellen Werten und Geld ist mir noch nie wichtig gewesen. Die Menschen waren mir wichtig, Familie, Bekannte, Kollegen und alle Anderen auf dieser Welt.

    Wie so ich dies aufgegeben habe!

    Ich bin seit 19 Jahren verheiratet und ging in die Trennung vor 2 Jahren. Es gab von meiner Seite nur einen Anlass dazu, Menschen zu schützen. Die Familie!

    Soziophatin als Ehefrau!

    So eine Aussage ist schnell gemacht in unserer Gesellschaft. Was aber hinter einer solchen ungewollten Veranlagung wirklich steckt, wünsche keinem zu erfahren! So was kann man nicht lernen, dazu wird man geboren und diese Veranlagung ist keine Krankheit. Mit welcher heilversprechenden Medizin sollte eine Wesensart bereinigt werden?

    Alles was ich oben als mein Besitz oder Eigentum aufgezählt hatte, entstand durch mein verdientes Geld während der Ehe. Diese Güter habe ich nicht gewollt aber trotzdem gekauft und mir oft die Frage gestellt, welchen Grund es gab diese Dinge anzuschaffen. Keinen!

    Wer sich nun die Frage stellt, was dieser Typ hier schreibt. Sollte die nächsten Ausführungen lesen und mir glauben, daß es nicht einfach für mich ist, das erlebte hier zu schreiben! Es ist nichts übertrieben, eher verharmlost worden.

    Meine Ehefrau hat von Anfang an geheimnisvoll gewirkt, sich von einem zerbrechlichen, zurückhaltenden und ruhigen Menschen zum Teufel entwickelt! Ich kann nur diese Bezeichnung nutzen, eine soziopahtische Person wird selbst medizinisch so benannt. Es wird dort auch genau beschrieben welche Maßnahmen genutzt werden können um einen Umgang mit diesen Menschen zu erleichtern. Diese Veranlagung bricht nicht plötzlich aus sondern wächst lebenslang steigern weiter. Informiert euch über diese Wesensart Soziophat und ich bin gerne bereit das erfahrene Wiederzugeben. Wenn man das Gefühl hat es könnte sein das ihr einen vor euch stehend habt, egal wer das ist, geben alle Fachberichte nur ein Mittel zum Selbstschutz wieder. Ohne Zeitverlust so weit und so schnell weglaufen! Nicht dagegen angehen und die Konfrontation suchen. Keine Chance da wieder raus zu kommen. Ich bin nicht weggelaufen, wollte nur helfen und wäre fast gestorben.

    Durch diese Eigenart der Veränderung meiner Ehefrau sitze ich nun in meiner Wohnung alleine. Völlig Alleine! Ich hätte es wie viele Betroffene machen können und mich fügen sollen. Mitspielen, immer Bestätigen geben, rückratlose Unterwerfung und egal was noch erwartet wurdwurde. Ist nicht mein Ding! Ich bin ein Mensch der frei und ohne Zwang leben möchte.

    Dies werde ich im Laufe der nächsten Tage wieder machen. Alles vorbereitet ohne das es einer weiß. Wer das Bedürfnis hat mehr zu erfahren oder diese Situation kennt, ich gebe gerne Auskunft.

    Bedenkt bitte, das wir alle nur Personal in der BRD sind, Gesetze, Pflichten, Steuern, egal was uns umgibt nur ein Zwangsmittel zur Kontrolle ist. Regeln und Pflichten gehören zum Leben, diese sollte jeder für sich festlegen. Schaut euch euren Personalausweis an, wir sind Personal, es steht dort.

    Ich atme frei, ohne Zwang durch und werde wieder Mensch!

    1. Und wo bist Du jetzt, Markus?

      Ich habe Deinen Kommentar 2x gelesen… Du hast mit sehr vielem Recht und es ist eine Schande, dass wir unser Leben lang hinter etwas-dem Geld?- hinterher hetzten ohne jemals bei uns selbst anzukommen.

      Dass obendrein Deine Frau noch einen weg hat, macht es ja auch nicht einfacher…

      Ich hoffe für Dich, dass Du Dich jetzt leichter fühlst und einfach glücklich sein kannst ohne den ganzen Schnickschnack und mit Menschen, denen Du etwas wert bist.

      Lieben Gruß
      Emi

  37. AUCH ICH BIN ÜBERZEUGTER AUSSTEIGER UND MACHE ES AUF RATEN.
    ZUERST WAR ES DER LIRCHENAUSTRITT. DAS IST SCHON LÄNGER HER UND WAR NOCH NICHT BEWUSST ALS SCHRITT ZUM AUSSTIEG. ABER VOR 5 JAHREN HABE ICH MEINE GROSSE WOHNUNG ZUGUSTEN EINES MINIAPPARTEMENT AUFGEGEBEN. LEBEN AUSGELAGERT AUF EINEN CAMPINGPLATZ. VIELE MATERIELLE DINGE ENTSORGT. ES BEFREIT WIRKLICH. DA ICH WENIGER GELD ZUM LEBEN BENÖTIGE DEN JOB HALBIERT. VON DEN MEISTEN MENSCHEN WIRD MAN BELÄCHELT… SPINNER…ABER EINIGE WÜRDEN AUCH GERNE IN DIESE RICHTUNG GEHEN, ABER ES FEHLT AM MUT.
    JE WEITER MAN AUF DEM WEG IST, UMSO LEICHTER WIRD ES!
    DERZEIT HABE ICH DAS ARBEITEN KOMPLETT AUFGEGEBEN. DIE NATUR ERNÄHRT MICH RECHT GUT. UND AUS DEM VERKAUF MEINER GROSSEN WOHNUNG IST GENUG RESERVE FÜR DIE NÄCHSTEN JAHRE.
    DEMNÄCHST GEHT ES MIT DEM WOMO GEN SÜDEN… GEPLANT FÜR DEN WINTER.
    MIT PARTNER UND HUNDEN LEBE ICH!!! WIR SIND ZWAR NICHT GÄNZLICH FREI, ABER WIR ENTSCHEIDEN SELBST, WAS WIR WANN WIE MACHEN. OB WIR FRÜH AUFSTEHEN ODER DIE NACHT UNTER STERNEN SCHLAFEN. BARFUSS IST AUCH UNSERE PRÄMISSE. UND WENN DER FUSS ZU DEM GENUTZT WIRD, WOZU ER DA IST, BRAUCHT MAN AUCH KAUM WELCHE.
    ICH KANN NUR BEIPFLICHTEN: SEID MUTIG UND WERDET GLÜCKLICH!!!
    WIR LIEBEN DEN GERUCH FRISCH GEMÄHTER WIESEN, LIEBEN DAS RAUSCHEN DES WINDES IN DEN BÄUMEN UND DAS TROMMELN DER REGENTROPFEN AUF DEM CAMPER.
    LG 16PFOTEN IN FREIHEIT

  38. Warum muss es immer mit Geld zu tun haben. Freiheit und Geld….Mensch und Geld…Wo bleibt einfach nur Mensch und Nächstenhilfe und Nächstenliebe ohne Erwartung ( ohne Geld ). Ich fühl mich verarscht.

    Be you be free

  39. Seit meine Mutter vor einem Jahr verstorben ist, habe ich über mein Leben grundlegend nachgedacht. Wofür arbeite ich noch? Teilweise neun Stunden am Tag, teilweise auch samstags und auf Schicht. Ich muss ständig flexibel sein , die Firma aber ist es nicht. Die Wohnung ist zwar schön, mein Auto auch , doch ist das wirklich alles??? Arbeiten und schlafen immer und immer wieder. Nun habe ich beschlossen noch bis nächsten Frühling zu arbeiten und mir bis dahin ein wohnmobil zu kaufen und dann eben auszusteigen. Handy und Internet wurden bereits gekündigt und materielle Dinge wurde bereits teilweise entsorgt. Fühlt sich super an. Seit ich diesen Plan verfolge gehe ich sogar glücklich auf die Arbeit. Liegt an der Vorfreude denke ich. Leute , machen… nicht träumen!

  40. Zwei einsame alte Männer

    Ich fange mal mit Hans an.
    Hans hat ein bewegtes Leben hinter sich, war Polizist in Hamburg und hat den Job geschmissen weil das Umfeld in dem er gearbeitet hat ihm zu „rechts“ war, einfach nicht mitmachen wollte beim Drangsalieren von Obdachlosen, Schwulen und anderen Minderheiten.
    Er war selbst eine Zeit lang obdachlos, war Betreiber eines Kiosk an der Nordsee und hat sich sonst wie durch das Leben geschlagen.
    Als ich ihn kennen lernte, war er Stadtbilderklärer in Hamburg in guter Kondition.

    Als ich ihn das letzte Mal sah, war er stark übergewichtig, hatte ständig Rückenschmerzen und verbrachte den Großteil seiner Zeit auf dem Sofa, ein Bier in der einen, die Zigarette in der anderen Hand. Er wusste das er zuckerkrank war und hat nichts unternommen.
    Das Meiste seiner mickrigen Rente ging für die gemietete Wohnung drauf, eine Woche vor Monatsende waren Kühlschrank und Konto leer.

    Es hat mich etliche Stunden Überredung gekostet, für ihn zumindest Wohngeld beantragen zu dürfen. Lieber wäre es ihm gewesen wenn ich ihm Geld für die 4. Monatswoche gegeben hätte. Nur das Argument, dass er ja gar nichts mit dem Amt zu tun hätte, ich ihm ein altes Konto von mir zur Verfügung stellen würde über das das Geld läuft, ließ ihn letztendlich einwilligen.
    Insgesamt ein sehr trauriger Lebensabend.

    Jetzt zu mir, ich bin Manfred
    Mein Leben verlief über Jahrzehnte völlig „normal“, also Ausbildung, Studium, guter Job, Familie und Kinder. Durch eigenes Verschulden und unglückliche Umstände bin ich alles los geworden. Erst den Job, dann die Familie und dann kam noch schwere Krankheit dazu.

    Einer der Nebeneffekte der Chemotherapie ist Kälteunverträglichkeit aber auch eine schmale Rente in etwa der gleichen Höhe, wie Hans sie hat.
    Ich habe meinen Koffer gepackt und bin dahin geflogen, wo die Sonne scheint und es warm ist. Nur im Sommer war ich in Hamburg und habe dann bei Hans mit gewohnt und dieser Aufenthalt wurde von Jahr zu Jahr weniger an Tagen.
    Ein anderer Nebeneffekt ist ein geschwächtes Immunsystem und Anfälligkeit für allergische Reaktionen.
    In Gokarna kann ich nicht wohnen, da bekomme ich eitrigen Hautausschlag, in Hampi auch nicht, da verkrampft sich am zweiten Tag mein Magen und in Koh Kong lebt eine bestimmte Ameisenart, deren Gift die gebissenen Hautstellen über zwei Wochen anschwellen lassen und sehr langsam abklingen.

    Es war also nicht eine Entscheidung aus freiem Willen, der ich gefolgt bin. Ich habe einfach immer so gehandelt, wie es für mich zu dem Zeitpunkt richtig gewesen ist.
    Das Ergebnis ist letztlich das Gleiche.
    Seit Mai bin ich nun in Kambotscha, habe mir hier ein schönes, sauberes Zimmer in einem Gasthaus gemietet, das mich 150$ kostet – im Monat, es wird täglich gereinigt, alle zwei Tage frische Bettwäsche und Handtücher, freies Wifi, Wasser und Strom natürlich auch inclusive. Vor fast jedem zweiten Haus gibt es leckeres Essen von der Hausfrau gekocht, die sich freut, wenn ich ihr statt der geforderten 75 Cent einen ganzen Dollar gebe. Natürlich verwendet sie keine Zusatzstoffe für das Essen wie etwa Benzocaine, das mir in Hamburg nicht bekommt und das nicht nachweispflichtig ist in Deutschland.
    Zuvor war ich einen Monat in Thailand und davor kreuz und quer durch Indien und Nepal je nach Witterung und Temperaturen.
    Ältere Leute sind meist versessen auf Sicherheit und das Hauptklientel der Versicherungsbranche. Außer meiner gesetzlichen Krankenversicherung habe ich alles gekündigt und natürlich war ich in den letzten Jahre auch hin und wieder mal krank. Im Krankenhaus in Thailand musste ich mich operieren lassen. Gleich an der Aufnahme bin ich gefragt worden, ob ich versichert wäre im Ausland. Da wurde ich ambulant behandelt und die Operation am Ellenbogen hat mich ca. umgerechnet 30 € gekostet, die Nachsorge noch einmal 20 €. Ein Schwede mit Versicherung und etwa gleicher OP wurde eine Woche stationär behandelt, hatte den Chefarzt als Operateur und zwei Schwestern kümmerten sich um ihn. Seine Rechnung betrug letztendlich 3.700 €.
    In Ernakulam im indischen Bundesstaat Kerala hat mich eine Busfahrt so verletzt, dass es auch ein Rippenbruch gewesen sein könnte. Auch dort war ich an einem Sonnabend beim Bereitschaftsarzt im staatlichen Krankenhaus. Sein Honorar und die Medikamente haben 2 Rupees gekostet – das sind 3 €-Cent. Die Röntgenaufnahme musste ich in einem privaten Krankenhaus machen lassen für umgerechnet 3 €. Gegen Magengeschwüre, die mich so 2 bis 3 Male im Jahr plagen hilft Omniprazol und ist auch in Deutschland frei verkäuflich für ca. 7 €, in Hampi/Indien habe ich umgerechnet 80 €-Cent dafür gezahlt – übrigens das einzige mal, wo meine Eigendiagnose falsch war, die Krämpfe gingen damit nicht weg.

    In Kairo musste ich einen Flug nach Mumbai stornieren, weil ich für den Visa-Antrag zuvor die Flugbuchung vorweisen musste, sich dann aber ägyptische und indische Bürokratie vereinigten und ich doch kein Visum bekam. Die Fluggesellschaft hat mir mit zeitlicher Verzögerung das Held mit geringem Abschlag zurück überwiesen. Natürlich hatte ich keine Reise-Rücktritts-Versicherung abgeschlossen und ob die in solch einem Fall gezahlt hätte ist auch fraglich.

    Oh, nun habe ich viel mehr geschrieben als beabsichtigt.

    Auch mein Leben ist nicht immer einfach, ich bin in Sousse beraubt und mehrfach bestohlen worden, war in Mumbai als Bettler auf der Straße – nun ja, der Außenminister vom Bundesstaat Gujarat hat mir 3.000 Rupees geschenkt und Mitreisende im Zug haben mir Geld gegeben, als ich dem Schaffner die Story von meinem geklauten Rucksack erzählte, ein Friseur in Nepal hat mich beim Geldwechsel betrogen und in Varanasi bin ich auf den Babymilch-Trick reingefallen.

    Aus heutiger Sicht hätte ich bewusst viel früher anfangen sollen, so zu leben, wie ich heute lebe.

    Ach ja, ich glaube an Verschwörungstheorien. Ich bin sicher, das nur ein Kopfschuss von vorne dazu führt, dass ein Teil der Schädeldecke und des Hirns nach hinten auf die Kofferhaube des Autos fällt und Oswald soll Kennedy von hinten erschossen haben, ich glaube nicht dass drei Hochhäuser akkurat senkrecht zusammen fallen bzw. irgendwie zu Staub zerfallen, wenn zwei Flugzeuge da hineinfliegen und ich glaube nicht, dass Powel unumstößliche Beweise für Massenvernichtungswaffen im Irak hatte.

    Freundliche Grüße aus Kampot/Cambodia

Schreibe einen Kommentar zu gamma Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.