<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>SOZIALE INTELLIGENZ | Benedikt Ahlfeld • Verantwortung übernehmen!</title>
	<atom:link href="https://www.benediktahlfeld.com/blog/category/soziale-intelligenz/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.benediktahlfeld.com</link>
	<description>Mit Eigeninitiative mehr erreichen</description>
	<lastBuildDate>Wed, 02 Sep 2020 08:00:48 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	
	<item>
		<title>Chaos. Krieg. Terror. Warum ich trotzdem optimistisch bleibe</title>
		<link>https://www.benediktahlfeld.com/blog/chaos</link>
					<comments>https://www.benediktahlfeld.com/blog/chaos#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Benedikt Ahlfeld]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Mar 2017 07:25:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SOZIALE INTELLIGENZ]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.benediktahlfeld.com/?p=6995</guid>

					<description><![CDATA[<p><img width="300" height="156" src="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2017/03/jeff-sheldon-photo-10-300x156.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Chaos. Krieg. Terror. Warum ich trotzdem optimistisch bleibe" decoding="async" srcset="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2017/03/jeff-sheldon-photo-10-300x156.jpg 300w, https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2017/03/jeff-sheldon-photo-10-386x200.jpg 386w, https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2017/03/jeff-sheldon-photo-10.jpg 443w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>Fällt es dir manchmal schwer optimistisch in die Zukunft zu blicken und an das Gute im Menschen zu glauben? Dann habe ich heute gute Nachrichten für dich! Denn die Welt ist dabei sich zu verändern. Obwohl Isis und Syrien in den globalen Schlagzeilen dominieren, zeigen neue Daten, dass die Gewalt den Rückzug antritt. Doch Optimismus ist nicht nur ein Zeichen deiner Umwelt. Im Gegenteil, Optimismus ist eine Lebenseinstellung, die nur alleine in dir entsteht und wächst. Gelingt es dir, auch aus negativen Schlagzeilen etwas Positives zu gewinnen, wirst du die schönen Seiten des Lebens wieder neu schätzen lernen.
<h2><strong>Der Versuch des Optimismus</strong></h2>
Und es ist wahr! Auch wenn die Schlagzeilen von Bürgerkriegen, Vergewaltigungen, Morden und vielen weiteren blutigen Taten geprägt sind, die Gewalt ist im Niedergang. Schlagzeilen waren schon immer ein schlechter Führer der Geschichte. Denn durch diese oft künstlich aufgebauschten Stories, entstehen Ängste im Menschen, die vorher nicht vorhanden waren. Plötzlich haben wir Angst vor einem Hai gefressen zu werden, die Treppe heruntergestoßen zu werden oder von Horror-Clowns verfolgt zu werden. Um dir daher ein reales Bild der Welt zu machen und es dir gelingen kann, deine kognitiven Vorurteile zu überwinden, ist es notwendig, alle Zwischenfälle mit Abstand zu betrachten und auch die negativsten Schlagzeilen als Bestimmung und Chance für eine Veränderung zu sehen.
<h2><strong>Wird die Welt wirklich besser?</strong></h2>
Schauen wir uns die Entwicklung der weltweiten Bürgerkriege in den letzten Jahren an, werden wir erkennen, dass sich die Anzahl der Bürgerkriege von 2007, vier Kriege im Jahr, bis 2014 fast verdreifacht hat. Was ist hier genau schief gelaufen? Wieso hat sich der prognostizierte Friedenszug nicht eingestellt? Um es grob zu beantworten: Putin und der Dschihad waren die Auslöser für diese Taten. Einer dieser Kriege in Syrien, verursachte zusätzlich einen erneuten Sprung in der globalen Rate der Kriegstode, eine erstmalige Steigerung seit dem Iran-Irak-Krieg. Experten vermuten, dass die Kampfhandlungen in Syrien den historischen Fortschritt rückgängig gemacht haben. Die gute Nachricht ist, dass dies die einzige schlechte Nachricht ist. Denn jede andere Art von Gewalt befindet sich auf sinkendem Niveau.

Es ist uns gelungen, Atom- und Weltkriege in den letzten 70 Jahren zu vermeiden. Kriege zwischen Großmächten gehören seit über 60 Jahren der Vergangenheit an. Die Konstante der Geschichte wurde unterbrochen. Kam es 1945 noch alle drei Jahre zu großen Auseinandersetzungen zwischen Großmächten, sind seit der Invasion im Irak, im Jahr 2003, keine neuen Großkriege ausgebrochen. Doch nicht nur Kriege, sondern auch die Anzahl an Massentötungen von unbewaffneten Zivilisten, ist laut Schätzungen des Uppsala-Konfliktdatenprogramms (<a href="https://www.pcr.uu.se/research/UCDP/" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">UCDP</a>) am Sinken. Experten glauben, dass wir in den nächsten Jahren eine globale Reduktion von 50% auf 30% erreichen können.

<img class="alignright size-full wp-image-6996" src="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2017/03/war-deaths-1.png" alt="" width="945" height="579" />

&nbsp;

<img class="alignright size-full wp-image-6997" src="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2017/03/Unbenannt.png" alt="" width="945" height="579" />Zahlreiche Berichte über Massenvergewaltigungen, Übergriffe durch Asylanten oder häusliche Gewalt erwecken oft den falschen Anschein, dass die Gewalt gegenüber Frauen zunimmt. Glauben wir der Statistik, sind die Zahlen von sexuellen Übergriffen und häuslicher Gewalt, seit Mitte der 70er Jahre sehr stabil. Im Gegenteil, waren Frauen früher nicht dazu bereit Übergriffe anzuzeigen, werden heute weitaus mehr Taten gemeldet und dennoch geht die Gesamtzahl zurück. Was ist mit der ultimativen institutionalisierten Gewalt, der Todesstrafe?

In den vergangenen vier Jahrzehnten haben sich zwischen zwei und drei Nationen jedes Jahr von der Vollstreckung der Todesstrafe verabschiedet. Heute wird die Todesstrafe in weniger als ein Fünftel der Länder der Welt exekutiert (Quelle: <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Capital_punishment_by_country" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">https://en.wikipedia.org/wiki/Capital_punishment_by_country</a>). Selbst in den USA, dem Ausreißer unter den Demokratien, haben sieben Staaten die Todesstrafe seit 2007 aufgehoben, und die nationale Rate der Hinrichtung ist fast um die Hälfte gefallen. Wenn sich dieser Trend fortsetzt, wird die Todesstrafe von der Erde bis 2026 verschwinden.

<img class="alignright size-full wp-image-6998" src="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2017/03/executions.png" alt="" width="945" height="581" />

&nbsp;

<img class="alignright size-full wp-image-6999" src="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2017/03/democracy.png" alt="" width="945" height="577" />Was die institutionalisierte Gewalt gegen Homosexuelle angeht, so haben doch einige afrikanische Länder ihre Verfolgung verstärkt, und die globale Tendenz zur Entkriminalisierung hat sich von 25 Ländern im Jahr 1960 auf 83 im Jahr 2009 und 90 im Jahr 2015 fortgesetzt (Quelle: Ottosson; International Lesbian and Gay Association; ILGBTIA).

<img class="alignright size-full wp-image-7000" src="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2017/03/decriminalisation.png" alt="" width="945" height="580" />
<h2><strong>Fazit</strong></h2>
Ich bin erleichtert darüber, dass die Welt trotz der vielen negativen Schlagzeilen über die beschriebenen Ausnahmen ihren Rückzug aus der Gewalt fortsetzt. Es sind die Menschlichkeit und der moderne Kreis der Zusammenarbeit zwischen Kulturen, Ländern und Völkern, die dabei helfen, die Sinnlosigkeit der Gewalt zu erkennen. Und es liegt alleine an dir, durch deinen Verstand und durch einen positiven Hang zur Realität, das Gute in der Welt zu erkennen und dich nicht vom Sturm der Medien mitreißen zu lassen. Sei optimistisch und lerne die positiven Seiten der Welt erkennen. Denn sie bieten dir den Halt den du brauchst, um jedes Jahr aufs Neue eine Entscheidung für deinen Optimismus treffen zu können.

Die Grafiken wurden von Steven Pinker erstellt und finden sich in voller Auflösung auf <a href="https://www.theguardian.com/commentisfree/ng-interactive/2015/sep/11/graphic-evidence-steven-pinkers-optimism-on-trial" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">https://www.theguardian.com/commentisfree/ng-interactive/2015/sep/11/graphic-evidence-steven-pinkers-optimism-on-trial</a>
<img src="https://vg09.met.vgwort.de/na/3e05f9826bea4c7ba4fec54cc8cc5d59" alt="" width="1" height="1" />]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img width="300" height="156" src="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2017/03/jeff-sheldon-photo-10-300x156.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Chaos. Krieg. Terror. Warum ich trotzdem optimistisch bleibe" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2017/03/jeff-sheldon-photo-10-300x156.jpg 300w, https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2017/03/jeff-sheldon-photo-10-386x200.jpg 386w, https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2017/03/jeff-sheldon-photo-10.jpg 443w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>Fällt es dir manchmal schwer optimistisch in die Zukunft zu blicken und an das Gute im Menschen zu glauben? Dann habe ich heute gute Nachrichten für dich! Denn die Welt ist dabei sich zu verändern. Obwohl Isis und Syrien in den globalen Schlagzeilen dominieren, zeigen neue Daten, dass die Gewalt den Rückzug antritt. Doch Optimismus ist nicht nur ein Zeichen deiner Umwelt. Im Gegenteil, Optimismus ist eine Lebenseinstellung, die nur alleine in dir entsteht und wächst. Gelingt es dir, auch aus negativen Schlagzeilen etwas Positives zu gewinnen, wirst du die schönen Seiten des Lebens wieder neu schätzen lernen.
<h2><strong>Der Versuch des Optimismus</strong></h2>
Und es ist wahr! Auch wenn die Schlagzeilen von Bürgerkriegen, Vergewaltigungen, Morden und vielen weiteren blutigen Taten geprägt sind, die Gewalt ist im Niedergang. Schlagzeilen waren schon immer ein schlechter Führer der Geschichte. Denn durch diese oft künstlich aufgebauschten Stories, entstehen Ängste im Menschen, die vorher nicht vorhanden waren. Plötzlich haben wir Angst vor einem Hai gefressen zu werden, die Treppe heruntergestoßen zu werden oder von Horror-Clowns verfolgt zu werden. Um dir daher ein reales Bild der Welt zu machen und es dir gelingen kann, deine kognitiven Vorurteile zu überwinden, ist es notwendig, alle Zwischenfälle mit Abstand zu betrachten und auch die negativsten Schlagzeilen als Bestimmung und Chance für eine Veränderung zu sehen.
<h2><strong>Wird die Welt wirklich besser?</strong></h2>
Schauen wir uns die Entwicklung der weltweiten Bürgerkriege in den letzten Jahren an, werden wir erkennen, dass sich die Anzahl der Bürgerkriege von 2007, vier Kriege im Jahr, bis 2014 fast verdreifacht hat. Was ist hier genau schief gelaufen? Wieso hat sich der prognostizierte Friedenszug nicht eingestellt? Um es grob zu beantworten: Putin und der Dschihad waren die Auslöser für diese Taten. Einer dieser Kriege in Syrien, verursachte zusätzlich einen erneuten Sprung in der globalen Rate der Kriegstode, eine erstmalige Steigerung seit dem Iran-Irak-Krieg. Experten vermuten, dass die Kampfhandlungen in Syrien den historischen Fortschritt rückgängig gemacht haben. Die gute Nachricht ist, dass dies die einzige schlechte Nachricht ist. Denn jede andere Art von Gewalt befindet sich auf sinkendem Niveau.

Es ist uns gelungen, Atom- und Weltkriege in den letzten 70 Jahren zu vermeiden. Kriege zwischen Großmächten gehören seit über 60 Jahren der Vergangenheit an. Die Konstante der Geschichte wurde unterbrochen. Kam es 1945 noch alle drei Jahre zu großen Auseinandersetzungen zwischen Großmächten, sind seit der Invasion im Irak, im Jahr 2003, keine neuen Großkriege ausgebrochen. Doch nicht nur Kriege, sondern auch die Anzahl an Massentötungen von unbewaffneten Zivilisten, ist laut Schätzungen des Uppsala-Konfliktdatenprogramms (<a href="https://www.pcr.uu.se/research/UCDP/" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">UCDP</a>) am Sinken. Experten glauben, dass wir in den nächsten Jahren eine globale Reduktion von 50% auf 30% erreichen können.

<img class="alignright size-full wp-image-6996" src="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2017/03/war-deaths-1.png" alt="" width="945" height="579" />

&nbsp;

<img class="alignright size-full wp-image-6997" src="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2017/03/Unbenannt.png" alt="" width="945" height="579" />Zahlreiche Berichte über Massenvergewaltigungen, Übergriffe durch Asylanten oder häusliche Gewalt erwecken oft den falschen Anschein, dass die Gewalt gegenüber Frauen zunimmt. Glauben wir der Statistik, sind die Zahlen von sexuellen Übergriffen und häuslicher Gewalt, seit Mitte der 70er Jahre sehr stabil. Im Gegenteil, waren Frauen früher nicht dazu bereit Übergriffe anzuzeigen, werden heute weitaus mehr Taten gemeldet und dennoch geht die Gesamtzahl zurück. Was ist mit der ultimativen institutionalisierten Gewalt, der Todesstrafe?

In den vergangenen vier Jahrzehnten haben sich zwischen zwei und drei Nationen jedes Jahr von der Vollstreckung der Todesstrafe verabschiedet. Heute wird die Todesstrafe in weniger als ein Fünftel der Länder der Welt exekutiert (Quelle: <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Capital_punishment_by_country" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">https://en.wikipedia.org/wiki/Capital_punishment_by_country</a>). Selbst in den USA, dem Ausreißer unter den Demokratien, haben sieben Staaten die Todesstrafe seit 2007 aufgehoben, und die nationale Rate der Hinrichtung ist fast um die Hälfte gefallen. Wenn sich dieser Trend fortsetzt, wird die Todesstrafe von der Erde bis 2026 verschwinden.

<img class="alignright size-full wp-image-6998" src="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2017/03/executions.png" alt="" width="945" height="581" />

&nbsp;

<img class="alignright size-full wp-image-6999" src="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2017/03/democracy.png" alt="" width="945" height="577" />Was die institutionalisierte Gewalt gegen Homosexuelle angeht, so haben doch einige afrikanische Länder ihre Verfolgung verstärkt, und die globale Tendenz zur Entkriminalisierung hat sich von 25 Ländern im Jahr 1960 auf 83 im Jahr 2009 und 90 im Jahr 2015 fortgesetzt (Quelle: Ottosson; International Lesbian and Gay Association; ILGBTIA).

<img class="alignright size-full wp-image-7000" src="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2017/03/decriminalisation.png" alt="" width="945" height="580" />
<h2><strong>Fazit</strong></h2>
Ich bin erleichtert darüber, dass die Welt trotz der vielen negativen Schlagzeilen über die beschriebenen Ausnahmen ihren Rückzug aus der Gewalt fortsetzt. Es sind die Menschlichkeit und der moderne Kreis der Zusammenarbeit zwischen Kulturen, Ländern und Völkern, die dabei helfen, die Sinnlosigkeit der Gewalt zu erkennen. Und es liegt alleine an dir, durch deinen Verstand und durch einen positiven Hang zur Realität, das Gute in der Welt zu erkennen und dich nicht vom Sturm der Medien mitreißen zu lassen. Sei optimistisch und lerne die positiven Seiten der Welt erkennen. Denn sie bieten dir den Halt den du brauchst, um jedes Jahr aufs Neue eine Entscheidung für deinen Optimismus treffen zu können.

Die Grafiken wurden von Steven Pinker erstellt und finden sich in voller Auflösung auf <a href="https://www.theguardian.com/commentisfree/ng-interactive/2015/sep/11/graphic-evidence-steven-pinkers-optimism-on-trial" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">https://www.theguardian.com/commentisfree/ng-interactive/2015/sep/11/graphic-evidence-steven-pinkers-optimism-on-trial</a>
<img src="https://vg09.met.vgwort.de/na/3e05f9826bea4c7ba4fec54cc8cc5d59" alt="" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.benediktahlfeld.com/blog/chaos/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Jobwechsel: Wann es an der Zeit ist, deinen Job zu wechseln</title>
		<link>https://www.benediktahlfeld.com/blog/jobwechsel</link>
					<comments>https://www.benediktahlfeld.com/blog/jobwechsel#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Benedikt Ahlfeld]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Feb 2017 07:25:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SOZIALE INTELLIGENZ]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.benediktahlfeld.com/?p=6922</guid>

					<description><![CDATA[<p><img width="300" height="156" src="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2017/02/jeff-sheldon-photo-9-300x156.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Jobwechsel: Wann es an der Zeit ist, deinen Job zu wechseln" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2017/02/jeff-sheldon-photo-9-300x156.jpg 300w, https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2017/02/jeff-sheldon-photo-9-386x200.jpg 386w, https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2017/02/jeff-sheldon-photo-9.jpg 443w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>Bist du zufrieden mit deiner Arbeit? Oder hast du schon beim Aufwachen ein mulmiges Gefühl in der Baugegend, wenn du nur an den nächsten Arbeitstag denkst? Fühlst du dich in deinem Job wohl, doch hast das Gefühl, nicht mehr weiter zu kommen? Dann hast du die Möglichkeit, mit diesem Übel zu leben oder für einen Jobwechsel und dich nach einer Alternative, nach einem neuen Job umzusehen. Viele haben Angst vor dieser Veränderung, doch nur durch die Entscheidung, etwas Neues machen zu wollen, kannst du dich beruflich und auch geistig weiterentwickeln.
<h2><strong>Neuer Job – neue Chance</strong></h2>
Meistens ist die Unzufriedenheit mit einem Job der Auslöser für eine berufliche Veränderung. Dabei sind vor allem ein schlechtes Gehalt, ein mieser Führungsstil, schlechte Entwicklungschancen oder mangelnde Wertschätzung die Gründe für neue berufliche Wege. Doch wieso solltest du auch über einen <em>Jobwechsel</em> nachdenken, obwohl du dich in deinem Unternehmen eigentlich ganz wohl fühlst? Magst du deinen Job und bist vielleicht schon sehr lange in einem Unternehmen, neigst du dazu, alles durch die rosarote Brille zu betrachten. Du siehst die Dinge nicht mehr so, wie sie sind, und wirst betriebsblind. Dinge, die für neue Mitarbeiter als unmöglich und inakzeptabel erscheinen, sind für dich normal. Und du merkst nicht mehr, was eigentlich in dir vorgeht.
<ul>
 	<li><strong>Du bist gefragt</strong></li>
</ul>
Deine Fähigkeiten haben sich herumgesprochen und ein anderes Unternehmen hat dir ein interessantes Angebot gemacht. Diese fast auf dem Silbertablett präsentierte neue Berufschance solltest du nicht unüberlegt ablehnen, sondern hinterfragen, was sich genau dahinter verbirgt und welche neuen Möglichkeiten sich dadurch eröffnen könnten.
<ul>
 	<li> <strong>Angst vor der Zukunft</strong></li>
</ul>
Natürlich gehört Loyalität zu einem Job und es ist nicht Sinn und Zweck, bei den ersten Problemen das Handtuch zu werfen. Doch ist der Punkt gekommen, an dem es schlecht für das Unternehmen steht und die Zukunft ungewiss ist, solltest auch du dich mit dem Gedanken beschäftigen, etwas ändern zu wollen. Letztendlich ist es deine Zukunft und deine Existenz und jedes Ende bietet dir eine Chance für einen neuen Anfang.
<ul>
 	<li><strong>Du kommst nicht weiter</strong></li>
</ul>
Du machst deine Arbeit gerne. Doch du befindest dich in einer beruflichen Sackgasse. Dein Unternehmen bietet dir keine weiteren Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung. Du hast keine Chance, dein dir gegebenes Potenzial zur Gänze zu nutzen oder dich in anderen Projekten und Aufgaben zu probieren. Vielleicht bietet dir aber ein anders Unternehmen genau diese beruflichen Herausforderungen, um deinen Horizont zu erweitern.
<ul>
 	<li> <strong>Deine Work-Life-Balance ist in Gefahr</strong></li>
</ul>
Du hast kein Problem mit Überstunden und es macht dir nichts aus, auch an Wochenenden deine E-Mails zu checken. Muss dein Privatleben allerdings an deinem Hang zum Workaholic leiden und gelingt es dir nicht mehr ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Beruf und Freizeit zu finden, solltest du daran denken, etwas zu verändern. Nicht selten führen diese ersten Anzeichen zu Krankheiten wie Burn-Out und können dich und dein Privatleben zerstören.
<ul>
 	<li><strong>Du wirst unterschätzt</strong></li>
</ul>
Du gibst immer dein Bestes und machst mehr, als du eigentlich machen müsstest. Trotzdem hast du das Gefühl, dass deine Leistungen nicht ausreichend gewürdigt werden. Egal, was du auch machst, es wird als selbstverständlich angenommen und du kannst bei Gehaltsverhandlungen nicht durch deine Leistungen punkten. Dann wäre es Zeit für einen Neuanfang.

<a href="https://www.zhi.at/webinar" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img class="aligncenter wp-image-7103 size-full" title="Jobwechsel" src="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2017/03/artikel-mitte-button-1.png" alt="Jobwechsel" width="750" height="220" /></a>
<h2><strong>Dein neuer Weg in den Job</strong></h2>
Ist die Zeit für eine berufliche Veränderung gekommen, ist es notwendig, mit der Vergangenheit abzuschließen, um für die Zukunft bereit zu sein. Wahrscheinlich hast du deine Entscheidung nicht von heute auf morgen getroffen und dir im Vorfeld schon viele Gedanken gemacht. Vielleicht fällt es dir nicht leicht, dich von deinen Kollegen zu trennen und du hast das Gefühl, sie im Stich zu lassen. Oder vielleicht wurde dir deine Entscheidung abgenommen und du wurdest gekündigt. Aus welcher Situation auch immer sich dein neuer Lebensabschnitt entwickelt, solltest du dennoch stets einen kühlen Kopf bewahren und einen würdigen Abgang anstreben.
<ol>
 	<li><strong>Shaking-Hands</strong></li>
</ol>
Man trifft sich im Leben immer zwei Mal und das trifft vor allem in der Berufswelt zu. Verlasse dein Unternehmen daher im Guten, mit Shaking-Hands und einem Lächeln im Gesicht. Versuch einen kühlen Kopf zu bewahren, Dampf ablassen ist in dieser Situation fehl am Platz.
<ol start="2">
 	<li><strong>Lass deine Arbeit nicht schleifen</strong></li>
</ol>
<h4>Sind es nur mehr wenige Wochen oder Tage bis zu deinem Jobwechsel und ist deine geplante Veränderung im Unternehmen schon bekannt, solltest du dich noch nicht auf die faule Haut legen.</h4>
Vielmehr solltest du bis zum Schluss am Ball bleiben und die Zeit aktiv nutzen, um mit deinem Nachfolger dein Wissen zu teilen.
<ol start="3">
 	<li><strong>Sag Danke</strong></li>
</ol>
Mit Sicherheit gibt es in deinem Job eine Bezugsperson, die immer ein offenes Ohr für dich hatte. Jemand, der dich beruflich weitergebracht hat. Dann ist vor dem Abschied die Zeit gekommen, um Danke zu sagen und Feedback zu geben. Natürlich darf dein Chef auf der Dankesliste nicht fehlen, auch wenn es sich hier oft um eine formale Angelegenheit handelt, solltest du darauf nicht vergessen.
<ol start="4">
 	<li><strong>Der letzte Eindruck zählt</strong></li>
</ol>
Nicht nur der erste, sondern auch der letzte Eindruck bleibt lange in Erinnerung. Daher solltest du dich bewusst von deinen Kollegen verabschieden. Nimm dir dabei für ein E-Mail mit netten Worten, einen Rückblick auf deine Arbeitsvergangenheit, einen kleinen gemütlichen Umtrunk mit deinen Kollegen und persönliche Gespräche ausreichend Zeit.

Diese Maßnahmen für einen würdigen Abgang können dich dabei unterstützen, mit deiner Vergangenheit ohne Last abzuschließen und befreit in eine neue Zukunft zu starten.
<h2><strong>Fazit</strong></h2>
Wir alle verbringen sehr viel Zeit mit unserer Arbeit. Doch so wie im Privatleben ist auch in der Arbeitswelt irgendwann der Punkt erreicht, an dem die Zeit für eine Veränderung gekommen ist. Dabei ist es wichtig, nicht auf andere, sondern nur auf dich selbst zu hören. Gelingt es dir in deinem Job nicht, dich laufend weiterzuentwickeln und deinen Horizont zu erweitern, wirst du mit der Zeit daran zerbrechen. Aus diesem Grund ist es manchmal besser, rechtzeitig selbst einen Schlussstrich zu ziehen und dich mit neuem Elan in deine Zukunft zu werfen. Gelingt es dir, dich in deiner Arbeit wohl zu fühlen, gelingt es dir, in deiner Arbeit die notwendige Anerkennung und notwendige Herausforderung zu finden und gelingt es dir, eine gesunde Work-Life-Balance aufzubauen, hast du bereits einen wichtigen Schritt in ein selbstbestimmtes Leben nach deinen Wünschen und Vorstellungen gesetzt. Jedes Ende ist ein neuer Anfang und jeder Anfang bringt neue Überraschungen. Das Leben ist voll von Überraschungen, du musst sie nur zulassen und nach ihnen greifen.
<img src="https://vg09.met.vgwort.de/na/0c335eaae4d94b9596ec9b900f147259" alt="" width="1" height="1" />]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img width="300" height="156" src="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2017/02/jeff-sheldon-photo-9-300x156.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Jobwechsel: Wann es an der Zeit ist, deinen Job zu wechseln" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2017/02/jeff-sheldon-photo-9-300x156.jpg 300w, https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2017/02/jeff-sheldon-photo-9-386x200.jpg 386w, https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2017/02/jeff-sheldon-photo-9.jpg 443w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>Bist du zufrieden mit deiner Arbeit? Oder hast du schon beim Aufwachen ein mulmiges Gefühl in der Baugegend, wenn du nur an den nächsten Arbeitstag denkst? Fühlst du dich in deinem Job wohl, doch hast das Gefühl, nicht mehr weiter zu kommen? Dann hast du die Möglichkeit, mit diesem Übel zu leben oder für einen Jobwechsel und dich nach einer Alternative, nach einem neuen Job umzusehen. Viele haben Angst vor dieser Veränderung, doch nur durch die Entscheidung, etwas Neues machen zu wollen, kannst du dich beruflich und auch geistig weiterentwickeln.
<h2><strong>Neuer Job – neue Chance</strong></h2>
Meistens ist die Unzufriedenheit mit einem Job der Auslöser für eine berufliche Veränderung. Dabei sind vor allem ein schlechtes Gehalt, ein mieser Führungsstil, schlechte Entwicklungschancen oder mangelnde Wertschätzung die Gründe für neue berufliche Wege. Doch wieso solltest du auch über einen <em>Jobwechsel</em> nachdenken, obwohl du dich in deinem Unternehmen eigentlich ganz wohl fühlst? Magst du deinen Job und bist vielleicht schon sehr lange in einem Unternehmen, neigst du dazu, alles durch die rosarote Brille zu betrachten. Du siehst die Dinge nicht mehr so, wie sie sind, und wirst betriebsblind. Dinge, die für neue Mitarbeiter als unmöglich und inakzeptabel erscheinen, sind für dich normal. Und du merkst nicht mehr, was eigentlich in dir vorgeht.
<ul>
 	<li><strong>Du bist gefragt</strong></li>
</ul>
Deine Fähigkeiten haben sich herumgesprochen und ein anderes Unternehmen hat dir ein interessantes Angebot gemacht. Diese fast auf dem Silbertablett präsentierte neue Berufschance solltest du nicht unüberlegt ablehnen, sondern hinterfragen, was sich genau dahinter verbirgt und welche neuen Möglichkeiten sich dadurch eröffnen könnten.
<ul>
 	<li> <strong>Angst vor der Zukunft</strong></li>
</ul>
Natürlich gehört Loyalität zu einem Job und es ist nicht Sinn und Zweck, bei den ersten Problemen das Handtuch zu werfen. Doch ist der Punkt gekommen, an dem es schlecht für das Unternehmen steht und die Zukunft ungewiss ist, solltest auch du dich mit dem Gedanken beschäftigen, etwas ändern zu wollen. Letztendlich ist es deine Zukunft und deine Existenz und jedes Ende bietet dir eine Chance für einen neuen Anfang.
<ul>
 	<li><strong>Du kommst nicht weiter</strong></li>
</ul>
Du machst deine Arbeit gerne. Doch du befindest dich in einer beruflichen Sackgasse. Dein Unternehmen bietet dir keine weiteren Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung. Du hast keine Chance, dein dir gegebenes Potenzial zur Gänze zu nutzen oder dich in anderen Projekten und Aufgaben zu probieren. Vielleicht bietet dir aber ein anders Unternehmen genau diese beruflichen Herausforderungen, um deinen Horizont zu erweitern.
<ul>
 	<li> <strong>Deine Work-Life-Balance ist in Gefahr</strong></li>
</ul>
Du hast kein Problem mit Überstunden und es macht dir nichts aus, auch an Wochenenden deine E-Mails zu checken. Muss dein Privatleben allerdings an deinem Hang zum Workaholic leiden und gelingt es dir nicht mehr ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Beruf und Freizeit zu finden, solltest du daran denken, etwas zu verändern. Nicht selten führen diese ersten Anzeichen zu Krankheiten wie Burn-Out und können dich und dein Privatleben zerstören.
<ul>
 	<li><strong>Du wirst unterschätzt</strong></li>
</ul>
Du gibst immer dein Bestes und machst mehr, als du eigentlich machen müsstest. Trotzdem hast du das Gefühl, dass deine Leistungen nicht ausreichend gewürdigt werden. Egal, was du auch machst, es wird als selbstverständlich angenommen und du kannst bei Gehaltsverhandlungen nicht durch deine Leistungen punkten. Dann wäre es Zeit für einen Neuanfang.

<a href="https://www.zhi.at/webinar" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img class="aligncenter wp-image-7103 size-full" title="Jobwechsel" src="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2017/03/artikel-mitte-button-1.png" alt="Jobwechsel" width="750" height="220" /></a>
<h2><strong>Dein neuer Weg in den Job</strong></h2>
Ist die Zeit für eine berufliche Veränderung gekommen, ist es notwendig, mit der Vergangenheit abzuschließen, um für die Zukunft bereit zu sein. Wahrscheinlich hast du deine Entscheidung nicht von heute auf morgen getroffen und dir im Vorfeld schon viele Gedanken gemacht. Vielleicht fällt es dir nicht leicht, dich von deinen Kollegen zu trennen und du hast das Gefühl, sie im Stich zu lassen. Oder vielleicht wurde dir deine Entscheidung abgenommen und du wurdest gekündigt. Aus welcher Situation auch immer sich dein neuer Lebensabschnitt entwickelt, solltest du dennoch stets einen kühlen Kopf bewahren und einen würdigen Abgang anstreben.
<ol>
 	<li><strong>Shaking-Hands</strong></li>
</ol>
Man trifft sich im Leben immer zwei Mal und das trifft vor allem in der Berufswelt zu. Verlasse dein Unternehmen daher im Guten, mit Shaking-Hands und einem Lächeln im Gesicht. Versuch einen kühlen Kopf zu bewahren, Dampf ablassen ist in dieser Situation fehl am Platz.
<ol start="2">
 	<li><strong>Lass deine Arbeit nicht schleifen</strong></li>
</ol>
<h4>Sind es nur mehr wenige Wochen oder Tage bis zu deinem Jobwechsel und ist deine geplante Veränderung im Unternehmen schon bekannt, solltest du dich noch nicht auf die faule Haut legen.</h4>
Vielmehr solltest du bis zum Schluss am Ball bleiben und die Zeit aktiv nutzen, um mit deinem Nachfolger dein Wissen zu teilen.
<ol start="3">
 	<li><strong>Sag Danke</strong></li>
</ol>
Mit Sicherheit gibt es in deinem Job eine Bezugsperson, die immer ein offenes Ohr für dich hatte. Jemand, der dich beruflich weitergebracht hat. Dann ist vor dem Abschied die Zeit gekommen, um Danke zu sagen und Feedback zu geben. Natürlich darf dein Chef auf der Dankesliste nicht fehlen, auch wenn es sich hier oft um eine formale Angelegenheit handelt, solltest du darauf nicht vergessen.
<ol start="4">
 	<li><strong>Der letzte Eindruck zählt</strong></li>
</ol>
Nicht nur der erste, sondern auch der letzte Eindruck bleibt lange in Erinnerung. Daher solltest du dich bewusst von deinen Kollegen verabschieden. Nimm dir dabei für ein E-Mail mit netten Worten, einen Rückblick auf deine Arbeitsvergangenheit, einen kleinen gemütlichen Umtrunk mit deinen Kollegen und persönliche Gespräche ausreichend Zeit.

Diese Maßnahmen für einen würdigen Abgang können dich dabei unterstützen, mit deiner Vergangenheit ohne Last abzuschließen und befreit in eine neue Zukunft zu starten.
<h2><strong>Fazit</strong></h2>
Wir alle verbringen sehr viel Zeit mit unserer Arbeit. Doch so wie im Privatleben ist auch in der Arbeitswelt irgendwann der Punkt erreicht, an dem die Zeit für eine Veränderung gekommen ist. Dabei ist es wichtig, nicht auf andere, sondern nur auf dich selbst zu hören. Gelingt es dir in deinem Job nicht, dich laufend weiterzuentwickeln und deinen Horizont zu erweitern, wirst du mit der Zeit daran zerbrechen. Aus diesem Grund ist es manchmal besser, rechtzeitig selbst einen Schlussstrich zu ziehen und dich mit neuem Elan in deine Zukunft zu werfen. Gelingt es dir, dich in deiner Arbeit wohl zu fühlen, gelingt es dir, in deiner Arbeit die notwendige Anerkennung und notwendige Herausforderung zu finden und gelingt es dir, eine gesunde Work-Life-Balance aufzubauen, hast du bereits einen wichtigen Schritt in ein selbstbestimmtes Leben nach deinen Wünschen und Vorstellungen gesetzt. Jedes Ende ist ein neuer Anfang und jeder Anfang bringt neue Überraschungen. Das Leben ist voll von Überraschungen, du musst sie nur zulassen und nach ihnen greifen.
<img src="https://vg09.met.vgwort.de/na/0c335eaae4d94b9596ec9b900f147259" alt="" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.benediktahlfeld.com/blog/jobwechsel/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lügen erkennen: Gefangen im Lügendschungel des Lebens</title>
		<link>https://www.benediktahlfeld.com/blog/luegen-erkennen</link>
					<comments>https://www.benediktahlfeld.com/blog/luegen-erkennen#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Benedikt Ahlfeld]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Dec 2016 07:25:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SOZIALE INTELLIGENZ]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.benediktahlfeld.com/?p=6731</guid>

					<description><![CDATA[<p><img width="300" height="156" src="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2016/12/2ts5hna67k8-matthew-wiebe-300x156.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Lügen erkennen: Gefangen im Lügendschungel des Lebens" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2016/12/2ts5hna67k8-matthew-wiebe-300x156.jpg 300w, https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2016/12/2ts5hna67k8-matthew-wiebe-386x200.jpg 386w, https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2016/12/2ts5hna67k8-matthew-wiebe.jpg 443w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>Bist du ein ehrlicher Mensch? Gibs zu! Mit Sicherheit hast auch du schon das ein oder andere Mal gelogen. Lügen ist fast eine menschliche Tugend und jeder von uns ist im Lügendschungel gefangen. Doch wie kannst du falsche Worte von echten Worten unterscheiden?

Leider haben Lügner, keine kurzen Beine oder lange Nasen. Das wäre zu einfach! Aber dennoch verraten sie sich oft selbst. Es sind die Körpersprache und die gesamte Mikromimik, also die kleinen Ausdrücke im Gesicht, die nicht mit den gesprochenen Worten übereinstimmen. Möchtest du daher wissen, ob dein Gesprächspartner ehrlich zu dir ist, musst du lernen, die Sprache des Körpers zu verstehen. Durch dieses Wissen bist du deinen Mitmenschen einen Schritt voraus und kannst in vielen Situationen punkten.
<h2><strong>Der Körper - Lügendetektor Nummer Eins</strong></h2>
Auch erprobte Lügner können ihr Flunkern nicht ganz verheimlichen. Egal, wie klein die Lüge auch scheint, sie versetzt den Menschen in einen inneren Stress, den man nicht einfach so verstecken kann. Aus diesem Grund werden Lügner automatisch kleine Gesten los, die den gesagten Worten widersprechen. Das sind zum Beispiel fast unbewusste Bewegungen mit den Händen. Es sind Berührungen der Nase, des Mundes, der Ohren oder der Augen und viele kleine Zeichen der Mikromimik, die auf eine Wahrheit oder eine Lüge hindeuten.
<ul>
 	<li>
<h2>Die Röte im Gesicht</h2>
</li>
</ul>
Vor allem das Gesicht, gibt sehr viel über einen Menschen preis und es fällt einen Lügner nicht leicht, die Anzeichen der Mikromimik beim Lügen im Griff zu haben. Rote Wangen sind der Klassiker unter den Lügensignalen. Der Lügner ist sich bewusst die Unwahrheit zu sagen, dadurch erhöht sich der Pulsschlag und das Blut fließt schneller durch die Adern. Das Ergebnis sind rote Wangen. Das Warnsignal der Lüge und Nervosität.
<ul>
 	<li>
<h2>Die Bewegung der Augen</h2>
</li>
</ul>
Auch erprobten Lügnern fällt es schwer, die Reflexe der Augen unter Kontrolle zu haben. Gerade beim Lügen wirken die Augen sehr unruhig. Ein rasch wechselnder Blickverlauf, die Erweiterung der Pupillen, ein ständiges Wegschauen und starkes Blinzeln sind typische Anzeichen für die Unwahrheit. Daher ist es wichtig, deinem Gegenüber immer in die Augen zu schauen und festzustellen, ob sich das Verhalten der Augen verändert.
<ul>
 	<li>
<h2>Augen und Mund sprechen eine andere Sprache</h2>
</li>
</ul>
Mit einer guten Rhetorik bist du in der Lage jedes Gespräch in die von dir gewünschte Richtung zu lenken. Doch es ist viel schwieriger, deine Worte durch deinen Körper und vor allem durch deine Augen zu unterstützen. Die meisten Menschen sind gut dabei, in Situationen ein gestelltes Lächeln aufzusetzen, selbst wenn es ihnen gar nicht zum Lachen zu Mute ist. Doch es ist extrem schwierig, dieses Lächeln mit der Sprache der Augen zu unterstützen. Es ist fast so, als ob die untere und die obere Gesichtshälfte eine andere Sprache sprechen. Ein Strahlen in den Augen, ist immer echt und kann nicht künstlich hergestellt werden.

<a href="https://www.zhi.at/webinar" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img class="aligncenter wp-image-7103 size-full" title="Lügen" src="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2017/03/artikel-mitte-button-1.png" alt="Lügen" width="750" height="220" /></a>
<ul>
 	<li>
<h2>Sich selbst berühren</h2>
</li>
</ul>
Lügner suchen Schutz bei sich selbst und fangen oft an sich selbst zu berühren. Meist ist es eine kurze Berührung der Nase, ein schnelles Fahren über die Stirn, ein unsicheres Spielen mit einer Haarsträhne, ein Verdrehen der Finger oder ein Verdecken des Mundes mit der Hand. Umso nervöser du wirst, umso mehr steigt der Drang sich selbst zu berühren. Denk zum Beispiel an einen Pokerspieler. Würde der sich bei jedem Bluff, unruhig über das Gesicht fahren, wäre seine Spielerlaufbahn sicher bald beendet. Es ist daher sehr wohl möglich, zu lernen, die Handbewegungen beim Lügen in den Griff zu bekommen.
<ul>
 	<li>
<h2>Die Sprache</h2>
</li>
</ul>
Nicht nur der Körper, sondern auch die Sprache zeigt beim Lügen durch eine Veränderung auf. Kennst du dein Gegenüber und weißt du, wie er normalerweise kommuniziert, kannst du vor allem über die Stimmlage und über die Sprechgeschwindigkeit eine Veränderung erkennen. Bei geplanten Lügen neigen wir dazu, schneller zu sprechen. Fast als ob wir eine Last so schnell wie möglich loswerden wollen. Bei spontanen Lügen hingen, wo Improvisationstalent angesagt ist, wird die Sprache unruhig. Sie wird ruhiger und auch wackeliger. Allerdings ist es bei Personen, die du nicht kennst, sehr schwer Lügner über die Sprache zu ertappen, da du nicht weißt, wie Er oder Sie in normalen, wahren Situationen sprechen.
<ul>
 	<li>
<h2>Die Körperhaltung</h2>
</li>
</ul>
Selbst wenn es dir gelingt, deine Mimik und auch deine Sprache unter Kontrolle zu haben, gibt es sehr viele weitere Anzeichen des Körpers, die dich schnell als Lügner entlarven. Lügner neigen dazu, nicht ruhig stehen zu können, sie haben oft zittrige Hände oder zappeln unruhig herum. Steckt dein Gegenüber beim Sprechen, die Hände in seine Hosentaschen, ist das kein Zeichen von Lässigkeit, sondern oft eine Reaktion auf eine Lüge. Lügner neigen dazu, schneller zu schwitzen, sie atmen sichtbar tief ein oder sie haben eine höhere Herzfrequenz. Lügner möchten von sich selbst ablenken, sie schauen immer wieder aufs Handy, greifen immer wieder zum Wasserglas oder schwenken zu einem anderen Thema, um nicht ertappt zu werden.

Personen die über die Sprache des Körpers gut Bescheid wissen, so wie du jetzt auch, werden versuchen die klassischen Anzeichen der Lüge zu umgehen. Sie lernen richtig zu lügen und es ist extrem schwer diese Personen als Lügner zu outen. Sie werden dabei völlig normal wirken. Sie werden dabei weder besonders negative noch besonders positive Gefühle erleben. Und dabei werden sie es schaffen, komplett natürlich zu bleiben und sich zu entspannen. Aus diesem Grund ist es wichtig, nicht nur auf die klaren Zeichen, sondern auch auf die kleinen Mikrogesten des Körpers zu achten. Das sind kleine Bewegungen des Körpers, die eine bestimmte Emotion widerspiegeln wie zum Beispiel ein Rümpfen der Nase bei einem Ekelgefühl oder ein kurzes Absenken der Mundwinkel. Es sind Zeichen die wir alle kennen und wir mit einer bestimmten Emotion verbinden. Leider sind genau diese schwer zu unterdrückenden Gesten, oft nur für wenige Sekunden sichtbar und bleiben daher oft unerkannt.
<h2>Fazit</h2>
Lügen ist kein Kavaliersdelikt. Doch jeder von uns lügt von Zeit zu Zeit und jeder von uns wurde schon einmal angelogen. Leider lassen sich Lügner von ehrlichen Menschen nicht auf den ersten Blick unterscheiden. Doch mit deinem neuen Wissen über die Anzeichen der Lügen, fällt es dir ab jetzt leichter, Lügner zu enttarnen. Doch versuch nicht zu früh zu urteilen. Denn manche dieser Anzeichen sind zweideutig und nicht immer eindeutig mit einer Lüge verbunden. Vielleicht siehst du dein Gegenüber ab nun mit einer anderen Seite. Vielleicht hörst du nicht mehr bloß auf die gesprochenen Worte und vielleicht schaffst du es ab jetzt den einen oder anderen Lügner aufs Glatteis zu führen.
<img src="https://vg09.met.vgwort.de/na/9cf8076743bb4f1da4cd65e831bf059b" alt="" width="1" height="1" />]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img width="300" height="156" src="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2016/12/2ts5hna67k8-matthew-wiebe-300x156.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Lügen erkennen: Gefangen im Lügendschungel des Lebens" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2016/12/2ts5hna67k8-matthew-wiebe-300x156.jpg 300w, https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2016/12/2ts5hna67k8-matthew-wiebe-386x200.jpg 386w, https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2016/12/2ts5hna67k8-matthew-wiebe.jpg 443w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>Bist du ein ehrlicher Mensch? Gibs zu! Mit Sicherheit hast auch du schon das ein oder andere Mal gelogen. Lügen ist fast eine menschliche Tugend und jeder von uns ist im Lügendschungel gefangen. Doch wie kannst du falsche Worte von echten Worten unterscheiden?

Leider haben Lügner, keine kurzen Beine oder lange Nasen. Das wäre zu einfach! Aber dennoch verraten sie sich oft selbst. Es sind die Körpersprache und die gesamte Mikromimik, also die kleinen Ausdrücke im Gesicht, die nicht mit den gesprochenen Worten übereinstimmen. Möchtest du daher wissen, ob dein Gesprächspartner ehrlich zu dir ist, musst du lernen, die Sprache des Körpers zu verstehen. Durch dieses Wissen bist du deinen Mitmenschen einen Schritt voraus und kannst in vielen Situationen punkten.
<h2><strong>Der Körper - Lügendetektor Nummer Eins</strong></h2>
Auch erprobte Lügner können ihr Flunkern nicht ganz verheimlichen. Egal, wie klein die Lüge auch scheint, sie versetzt den Menschen in einen inneren Stress, den man nicht einfach so verstecken kann. Aus diesem Grund werden Lügner automatisch kleine Gesten los, die den gesagten Worten widersprechen. Das sind zum Beispiel fast unbewusste Bewegungen mit den Händen. Es sind Berührungen der Nase, des Mundes, der Ohren oder der Augen und viele kleine Zeichen der Mikromimik, die auf eine Wahrheit oder eine Lüge hindeuten.
<ul>
 	<li>
<h2>Die Röte im Gesicht</h2>
</li>
</ul>
Vor allem das Gesicht, gibt sehr viel über einen Menschen preis und es fällt einen Lügner nicht leicht, die Anzeichen der Mikromimik beim Lügen im Griff zu haben. Rote Wangen sind der Klassiker unter den Lügensignalen. Der Lügner ist sich bewusst die Unwahrheit zu sagen, dadurch erhöht sich der Pulsschlag und das Blut fließt schneller durch die Adern. Das Ergebnis sind rote Wangen. Das Warnsignal der Lüge und Nervosität.
<ul>
 	<li>
<h2>Die Bewegung der Augen</h2>
</li>
</ul>
Auch erprobten Lügnern fällt es schwer, die Reflexe der Augen unter Kontrolle zu haben. Gerade beim Lügen wirken die Augen sehr unruhig. Ein rasch wechselnder Blickverlauf, die Erweiterung der Pupillen, ein ständiges Wegschauen und starkes Blinzeln sind typische Anzeichen für die Unwahrheit. Daher ist es wichtig, deinem Gegenüber immer in die Augen zu schauen und festzustellen, ob sich das Verhalten der Augen verändert.
<ul>
 	<li>
<h2>Augen und Mund sprechen eine andere Sprache</h2>
</li>
</ul>
Mit einer guten Rhetorik bist du in der Lage jedes Gespräch in die von dir gewünschte Richtung zu lenken. Doch es ist viel schwieriger, deine Worte durch deinen Körper und vor allem durch deine Augen zu unterstützen. Die meisten Menschen sind gut dabei, in Situationen ein gestelltes Lächeln aufzusetzen, selbst wenn es ihnen gar nicht zum Lachen zu Mute ist. Doch es ist extrem schwierig, dieses Lächeln mit der Sprache der Augen zu unterstützen. Es ist fast so, als ob die untere und die obere Gesichtshälfte eine andere Sprache sprechen. Ein Strahlen in den Augen, ist immer echt und kann nicht künstlich hergestellt werden.

<a href="https://www.zhi.at/webinar" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img class="aligncenter wp-image-7103 size-full" title="Lügen" src="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2017/03/artikel-mitte-button-1.png" alt="Lügen" width="750" height="220" /></a>
<ul>
 	<li>
<h2>Sich selbst berühren</h2>
</li>
</ul>
Lügner suchen Schutz bei sich selbst und fangen oft an sich selbst zu berühren. Meist ist es eine kurze Berührung der Nase, ein schnelles Fahren über die Stirn, ein unsicheres Spielen mit einer Haarsträhne, ein Verdrehen der Finger oder ein Verdecken des Mundes mit der Hand. Umso nervöser du wirst, umso mehr steigt der Drang sich selbst zu berühren. Denk zum Beispiel an einen Pokerspieler. Würde der sich bei jedem Bluff, unruhig über das Gesicht fahren, wäre seine Spielerlaufbahn sicher bald beendet. Es ist daher sehr wohl möglich, zu lernen, die Handbewegungen beim Lügen in den Griff zu bekommen.
<ul>
 	<li>
<h2>Die Sprache</h2>
</li>
</ul>
Nicht nur der Körper, sondern auch die Sprache zeigt beim Lügen durch eine Veränderung auf. Kennst du dein Gegenüber und weißt du, wie er normalerweise kommuniziert, kannst du vor allem über die Stimmlage und über die Sprechgeschwindigkeit eine Veränderung erkennen. Bei geplanten Lügen neigen wir dazu, schneller zu sprechen. Fast als ob wir eine Last so schnell wie möglich loswerden wollen. Bei spontanen Lügen hingen, wo Improvisationstalent angesagt ist, wird die Sprache unruhig. Sie wird ruhiger und auch wackeliger. Allerdings ist es bei Personen, die du nicht kennst, sehr schwer Lügner über die Sprache zu ertappen, da du nicht weißt, wie Er oder Sie in normalen, wahren Situationen sprechen.
<ul>
 	<li>
<h2>Die Körperhaltung</h2>
</li>
</ul>
Selbst wenn es dir gelingt, deine Mimik und auch deine Sprache unter Kontrolle zu haben, gibt es sehr viele weitere Anzeichen des Körpers, die dich schnell als Lügner entlarven. Lügner neigen dazu, nicht ruhig stehen zu können, sie haben oft zittrige Hände oder zappeln unruhig herum. Steckt dein Gegenüber beim Sprechen, die Hände in seine Hosentaschen, ist das kein Zeichen von Lässigkeit, sondern oft eine Reaktion auf eine Lüge. Lügner neigen dazu, schneller zu schwitzen, sie atmen sichtbar tief ein oder sie haben eine höhere Herzfrequenz. Lügner möchten von sich selbst ablenken, sie schauen immer wieder aufs Handy, greifen immer wieder zum Wasserglas oder schwenken zu einem anderen Thema, um nicht ertappt zu werden.

Personen die über die Sprache des Körpers gut Bescheid wissen, so wie du jetzt auch, werden versuchen die klassischen Anzeichen der Lüge zu umgehen. Sie lernen richtig zu lügen und es ist extrem schwer diese Personen als Lügner zu outen. Sie werden dabei völlig normal wirken. Sie werden dabei weder besonders negative noch besonders positive Gefühle erleben. Und dabei werden sie es schaffen, komplett natürlich zu bleiben und sich zu entspannen. Aus diesem Grund ist es wichtig, nicht nur auf die klaren Zeichen, sondern auch auf die kleinen Mikrogesten des Körpers zu achten. Das sind kleine Bewegungen des Körpers, die eine bestimmte Emotion widerspiegeln wie zum Beispiel ein Rümpfen der Nase bei einem Ekelgefühl oder ein kurzes Absenken der Mundwinkel. Es sind Zeichen die wir alle kennen und wir mit einer bestimmten Emotion verbinden. Leider sind genau diese schwer zu unterdrückenden Gesten, oft nur für wenige Sekunden sichtbar und bleiben daher oft unerkannt.
<h2>Fazit</h2>
Lügen ist kein Kavaliersdelikt. Doch jeder von uns lügt von Zeit zu Zeit und jeder von uns wurde schon einmal angelogen. Leider lassen sich Lügner von ehrlichen Menschen nicht auf den ersten Blick unterscheiden. Doch mit deinem neuen Wissen über die Anzeichen der Lügen, fällt es dir ab jetzt leichter, Lügner zu enttarnen. Doch versuch nicht zu früh zu urteilen. Denn manche dieser Anzeichen sind zweideutig und nicht immer eindeutig mit einer Lüge verbunden. Vielleicht siehst du dein Gegenüber ab nun mit einer anderen Seite. Vielleicht hörst du nicht mehr bloß auf die gesprochenen Worte und vielleicht schaffst du es ab jetzt den einen oder anderen Lügner aufs Glatteis zu führen.
<img src="https://vg09.met.vgwort.de/na/9cf8076743bb4f1da4cd65e831bf059b" alt="" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.benediktahlfeld.com/blog/luegen-erkennen/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie deine unbewussten Motive deinen Erfolg beeinflussen</title>
		<link>https://www.benediktahlfeld.com/blog/motive</link>
					<comments>https://www.benediktahlfeld.com/blog/motive#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Benedikt Ahlfeld]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Aug 2016 07:25:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SOZIALE INTELLIGENZ]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.benediktahlfeld.com/?p=6302</guid>

					<description><![CDATA[<p><img width="300" height="156" src="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2016/08/2-s-charles-300x156.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Wie deine unbewussten Motive deinen Erfolg beeinflussen" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2016/08/2-s-charles-300x156.jpg 300w, https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2016/08/2-s-charles-386x200.jpg 386w, https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2016/08/2-s-charles.jpg 443w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>Stell dir vor, du sitzt an einem schönen, lauen Sommerabend mit deinen Kollegen unter den Bäumen und blickst mit einem Lächeln im Gesicht auf den Tag zurück. Und? Wie fühlt sich das an? Gut?! Genau das passiert, wenn du das Unbewusste im Boot hast.
<h2>Motivation und Persönlichkeit</h2>
Deine Motivation ist nicht einfach ein Schalter, den du umlegen kannst. Motivation entsteht immer dann, wenn ein Motiv befriedigt oder ein Zielzustand erreicht werden muss. Also immer dann, wenn der IST-Wert vom SOLL-Wert abweicht (Ist-Sollwert-Diskrepanz). Motivation ist ein „temporärer Zustand“ der Energetisierung, der dir Handlungsenergie gibt und alle Prozesse zur Vorbereitung und Durchführung einer Handlung umfasst. Ob und wie du für etwas motiviert bist, hängt zu einem grossen Teil davon ab, wie stark deine unbewussten Motive gesättigt sind.

Unbewusste Motive sind zeitlich überdauernde Persönlichkeitsmerkmale, die durch Erfahrung entstehen und deinem Handeln Kraft und Energie geben. Deine Motivation und deine Persönlichkeit sind eng miteinander verknüpft.
<h2>Welche Aufgabe ist die richtige für dich?</h2>
Stell dir vor, du beschäftigst dich bei der Arbeit oder im Studium mit diesem Gebäude und du hast vier verschiedene Aufgaben zur Auswahl. Du darfst wählen, welche Aufgabe du ausführst.

Lies die Aufgaben in Ruhe durch und entscheide dich möglichst spontan für eine.
<ol>
 	<li><strong>Kurzes Referat:</strong> Du bekommst den Auftrag, den neuen Namen für dieses futuristische Gebäude zu bestimmen. Finde einen Namen und überlege dir, wie du die anderen von deiner Namenswahl überzeugen kannst.</li>
 	<li><strong>Wettbewerb:</strong> Finde heraus, wie der Architekt dieses Gebäudes heisst und wie lange der Bau dauerte. Derjenige, der als Erstes das richtige Ergebnis liefert, bekommt eine Belohnung im Wert von CHF 2’500.-</li>
 	<li><strong>Gruppenarbeit:</strong> Findet zu zweit heraus, in welcher Stadt dieses Gebäude steht. Überlegt gemeinsam, was die Menschen in dieser Stadt verbindet und diskutiert, ob es euch in dieser Stadt gefallen würde.</li>
 	<li><strong>Kurzer Aufsatz:</strong> Stell dir vor, du bist ein Gebäude. Was für ein Gebäude wärst du und wie würde dieses aussehen? Formuliere deine Antwort in einem kurzen Text.</li>
</ol>
Für welche Aufgabe hast du dich entschieden? Die Auflösung dazu liefere ich dir später ;-)
<blockquote>Was du willst, ist nicht das, was du brauchst</blockquote>
Du hast dich also (spontan) entschieden! Und du weisst nicht, warum. Ich kann dir etwas verraten: Es hat mit deiner Motivlage zu tun. Das, was du bewusst entscheidest, entspricht noch lange nicht deinen unbewussten Motiven. Vielleicht denkst du bewusst, dass du eine Karriere als Führungskraft einschlagen musst oder durch eine besondere Leistung im Studium brillieren. Dafür investierst du viel Zeit und Energie. Wenn du dich in der Situation wieder findest, fühlst du dich jedoch alles andere als happy. Irgendetwas läuft dabei schief. Aber was?
<h2>Deine unbewussten Motive: deine Antreiber</h2>
Bewusste (explizite) <em>Motive</em> sind eng mit deinen Zielen und Erwartungen verbunden. Das ist z.B. der Fall, wenn du eine besonders gute Abschluss-Präsentation abliefern möchtest. Das ist also eher eine kurzfristige Reaktion auf eine bestimmte Situation. Im Gegensatz dazu werden unbewusste Motive durch natürliche Auslöser wie Bedürfnisse und/oder bestimmte Situationsmerkmale aktiviert. Hast du beispielsweise das Bedürfnis, etwas Besonderes zu leisten, dann wirst du dich mehr anstrengen. Um dieses Bedürfnis zu befriedigen, musst du aktiv werden, also z.B. gut recherchieren und die Präsentation vor Publikum trainieren. Somit sind in einem Motiv das Bedürfnis und ein konkretes Verhalten verbunden. Das geschieht spontan, ohne dass dir das bewusst ist.

Dabei werden nebst deinen Bedürfnissen auch deine Erfahrungen berücksichtigt, z.B.: „In welcher Umgebung konnte ich ein Bedürfnis schon befriedigen und welches Verhalten war dafür geeignet?“ Eine spezifische Situation und/oder ein Bedürfnis können demzufolge ein Motiv aktivieren.
<blockquote>Unbewusste Motive sind Erfahrungsnetzwerke, die dein Verhalten aufgrund deiner persönlichen Erfahrungen lenken.</blockquote>
Deine Wahrnehmung, dein Erleben und dein Denken werden entscheidend von deinen Motiven beeinflusst. Je stärker ein Motiv ausgeprägt ist, desto mehr beherrscht es dich und bestimmt dein Verhalten. Denn es möchte befriedigt werden. Das geschieht unbewusst.

Manchmal stehen bewusste mit unbewussten Motiven im Konflikt: Vielleicht denkst du beispielsweise, du musst eine herausragende Leistung bei einer Präsentation abliefern. Unbewusst ist für dich eine besondere Leistung aber gar nicht wichtig, du hast also nur ein geringes oder gar kein Bedürfnis, etwas Besonderes zu leisten. Das kann zu „innerem Stress“ führen, was ein klarer Hinweis für einen Motivkonflikt wäre. Bei fehlenden Strategien führen Motivkonflikte zu Problemen und Leistungseinbussen.

<strong>Für welche Aufgabe hast du dich entschieden?</strong>
<ol>
 	<li>
<h2>Das kurze Referat – Machtmotiv</h2>
</li>
</ol>
Du nimmst gerne Einfluss und setzt dich gerne gegen Widerstände durch? Womöglich ist bei dir das Machtmotiv ein wichtiges Motiv.

Machtmotivierte Personen übernehmen gerne Verantwortung, setzen sich mit ihren Ideen durch und sie gestalten. Die Alpha-Tierchen geniessen es, wenn sie Aufmerksamkeit, Anerkennung und Status bekommen und können sich (meistens) nur schwer unterordnen. Das heisst jedoch nicht, dass jeder im Vordergrund stehen möchte. Manche ziehen die Strippen gekonnt aus dem Hintergrund. Das Machtmotiv ist ein wichtiges Motiv für Innovatoren und Führungskräfte. Daraus schöpfen sie ihre Energie für grosse Taten. Führungskräfte, denen dieses Motiv fehlt oder bei denen es schwach ausgeprägt ist, laufen Gefahr, früher oder später vor die Wand zu laufen. Studien haben gezeigt, dass langfristig diejenigen erfolgreich sind, bei denen das unbewusste Machtmotiv stark ausgeprägt ist. Weil es ihrem Handeln dauerhaft Energie zur Verfügung stellt.
<blockquote>Es stört mich nicht, was meine Minister sagen, solange sie tun, was ich ihnen sage. – Margaret Thatcher

<a href="https://www.zhi.at/webinar" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img class="aligncenter wp-image-7103 size-full" title="Motive" src="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2017/03/artikel-mitte-button-1.png" alt="Motive" width="750" height="220" /></a></blockquote>
<ol start="2">
 	<li>
<h2>Wettbewerb – Leistungsmotiv</h2>
</li>
</ol>
Du leistest gerne und möchtest deine Kompetenzen erweitern und dich verbessern? Ziemlich sicher bist du leistungsmotiviert.

Leistungsmotivierte Personen wollen ihre Fähigkeiten verbessern, spannende Aufgaben meistern und sich mit anderen messen. Aufgaben erledigen sie ehrgeizig, detailgetreu und möglichst perfekt, damit sie mit dem Ergebnis brillieren können. Dabei folgen sie einem hohen Gütemassstab. Überfordernde Aufgaben sind für sie genauso frustrierend wie unterfordernde Aufgaben. Nur wenn die Wahrscheinlichkeit für das Gelingen 50/50 ist, wird das Leistungsmotiv aktiviert. Bei Spezialisten, die aufgabenorientiert arbeiten, triffst du dieses Motiv häufig. Das gibt ihnen die Kraft, ihre Fähigkeiten zu erweitern. Problematisch wird es, wenn über einen längeren Zeitraum bewusst Energie in Leistung gesteckt wird, dies jedoch unbewusst nicht unterstützt wird. Manchmal ist dies notwendig. Beispielsweise im Studium oder bei Weiterbildungen.
<blockquote>Viele erkennen zu spät, dass man auf der Leiter des Erfolgs einige Stufen überspringen kann. Aber immer nur beim Heruntersteigen. – William Somerset Maugham</blockquote>
<ol start="3">
 	<li>
<h2>Gruppenarbeit – Anschlussmotiv</h2>
</li>
</ol>
Du magst die Arbeit in einem guten Team und fühlst dich in Gesellschaft wohl? Gut möglich, dass du anschlussmotiviert bist.

Anschlussmotivierte Personen holen sich ihre Energie aus sozialen Kontakten. Die Teamleistung ist ihnen wichtiger als der persönliche Erfolg. Das Gute im Menschen steht bei ihnen im Vordergrund. Sie sind einfühlsam und hervorragende Dienstleister. In einem guten, harmonischen Team laufen sie zur Höchstform auf. Disharmonie und Konflikte sind für Anschlussmotivierte ein Gräuel, der sie schnell in eine Blockade bringen kann. Durch Kritik fühlen sie sich oft persönlich angegriffen.
<blockquote>Freundschaft ist nicht nur ein köstliches Geschenk, sondern auch eine dauernde Aufgabe. – Ernst Zacharias</blockquote>
<ol start="4">
 	<li>
<h2>Kurzer Aufsatz – Freiheitsmotiv</h2>
</li>
</ol>
Du verwirklichst dich gerne selber und bist gerne unabhängig. Höchstwahrscheinlich bist du eine freiheitsmotivierte Person.

Freiheitsmotivierte Personen suchen nach Möglichkeiten zu wachsen und sich zu entwickeln. Unabhängigkeit, Eigenständigkeit und die Freiheit, nach dem eigenen Gusto zu arbeiten, sind entscheidende Faktoren für Freiheitsmotivierte. Frei sein von inneren und äusseren Zwängen ist für sie das höchste aller Gefühle. Zu starre Strukturen und Rahmenbedingungen rauben ihnen die Energie.
<blockquote>Die Freiheit ist wie das Meer: Die einzelnen Wogen vermögen nicht viel, aber die Kraft der Brandung ist unwiderstehlich. – Václav Havel</blockquote>
<h2>Der Schlüssel zum Erfolg</h2>
Weil sie eben unbewusst sind, kannst du deinen unbewussten Motiven nur mit projektiven Tests wie zum Beispiel dem Operanten Motivtest auf die Spur kommen. Die Variante mit den vier Geschichten kann deshalb höchstens eine sehr grobe Annäherung sein.

Unbewusste Motive kommen in verschiedenen Kombinationen und Stärken vor und geben deinem Handeln Kraft und Energie. Werden deine unbewussten Motive frustriert, rauben sie dir Energie. Du kannst dir mit dem Kopf sehr viel vornehmen. Vergiss dabei eins nicht:
<blockquote>„Deine Motivation und deine Ausdauer kommt von innen heraus. Sie wird von deinen unbewussten Motiven gespiesen.“</blockquote>
Passen deine bewusst gewählten Ziele mit deinen unbewussten Motiven überein, dann steht dir für das Erreichen deiner Ziele viel Energie zur Verfügung. Egal was du dir vornimmst: Wenn du ein Ziel hast oder einer Beschäftigung nachgehst, die dir Bauchschmerzen verursacht, solltest du dir definitiv Gedanken darüber machen, ob es dem entspricht, was du wirklich möchtest.

Blickst du mit einem Lächeln unter den Bäumen auf einen schönen Tag zurück oder sitzt du am Ende des Tages wie ein ausgewrungener Waschlappen zu Hause? Du hast es selber in der Hand.
<blockquote>„Der Spass muss das Tun bestimmen.“ – Reinhold Messner</blockquote>
<strong>Nutze deine Möglichkeiten!</strong>

Martin

PS: Bist du mit Spass dabei, hast du auch das Unbewusste im Boot.

&nbsp;

<strong>Über den Autor:<img class="alignright size-thumbnail wp-image-6303" src="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2016/08/Facebook-210x210.jpeg" alt="Martin Feigenwinter" width="210" height="210" /></strong>

<strong>Martin Feigenwinter</strong> ist Olympionike im Eisschnelllauf und bloggt auf <a href="https://feigenwinter.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">feigenwinter.com</a>.

Er hilft Athleten dabei, am Tag X ihr volles Leistungspotenzial abzurufen.
<img src="https://vg09.met.vgwort.de/na/5bb71bcd9cc6463da7db8fb11347241b" alt="" width="1" height="1" />]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img width="300" height="156" src="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2016/08/2-s-charles-300x156.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Wie deine unbewussten Motive deinen Erfolg beeinflussen" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2016/08/2-s-charles-300x156.jpg 300w, https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2016/08/2-s-charles-386x200.jpg 386w, https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2016/08/2-s-charles.jpg 443w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>Stell dir vor, du sitzt an einem schönen, lauen Sommerabend mit deinen Kollegen unter den Bäumen und blickst mit einem Lächeln im Gesicht auf den Tag zurück. Und? Wie fühlt sich das an? Gut?! Genau das passiert, wenn du das Unbewusste im Boot hast.
<h2>Motivation und Persönlichkeit</h2>
Deine Motivation ist nicht einfach ein Schalter, den du umlegen kannst. Motivation entsteht immer dann, wenn ein Motiv befriedigt oder ein Zielzustand erreicht werden muss. Also immer dann, wenn der IST-Wert vom SOLL-Wert abweicht (Ist-Sollwert-Diskrepanz). Motivation ist ein „temporärer Zustand“ der Energetisierung, der dir Handlungsenergie gibt und alle Prozesse zur Vorbereitung und Durchführung einer Handlung umfasst. Ob und wie du für etwas motiviert bist, hängt zu einem grossen Teil davon ab, wie stark deine unbewussten Motive gesättigt sind.

Unbewusste Motive sind zeitlich überdauernde Persönlichkeitsmerkmale, die durch Erfahrung entstehen und deinem Handeln Kraft und Energie geben. Deine Motivation und deine Persönlichkeit sind eng miteinander verknüpft.
<h2>Welche Aufgabe ist die richtige für dich?</h2>
Stell dir vor, du beschäftigst dich bei der Arbeit oder im Studium mit diesem Gebäude und du hast vier verschiedene Aufgaben zur Auswahl. Du darfst wählen, welche Aufgabe du ausführst.

Lies die Aufgaben in Ruhe durch und entscheide dich möglichst spontan für eine.
<ol>
 	<li><strong>Kurzes Referat:</strong> Du bekommst den Auftrag, den neuen Namen für dieses futuristische Gebäude zu bestimmen. Finde einen Namen und überlege dir, wie du die anderen von deiner Namenswahl überzeugen kannst.</li>
 	<li><strong>Wettbewerb:</strong> Finde heraus, wie der Architekt dieses Gebäudes heisst und wie lange der Bau dauerte. Derjenige, der als Erstes das richtige Ergebnis liefert, bekommt eine Belohnung im Wert von CHF 2’500.-</li>
 	<li><strong>Gruppenarbeit:</strong> Findet zu zweit heraus, in welcher Stadt dieses Gebäude steht. Überlegt gemeinsam, was die Menschen in dieser Stadt verbindet und diskutiert, ob es euch in dieser Stadt gefallen würde.</li>
 	<li><strong>Kurzer Aufsatz:</strong> Stell dir vor, du bist ein Gebäude. Was für ein Gebäude wärst du und wie würde dieses aussehen? Formuliere deine Antwort in einem kurzen Text.</li>
</ol>
Für welche Aufgabe hast du dich entschieden? Die Auflösung dazu liefere ich dir später ;-)
<blockquote>Was du willst, ist nicht das, was du brauchst</blockquote>
Du hast dich also (spontan) entschieden! Und du weisst nicht, warum. Ich kann dir etwas verraten: Es hat mit deiner Motivlage zu tun. Das, was du bewusst entscheidest, entspricht noch lange nicht deinen unbewussten Motiven. Vielleicht denkst du bewusst, dass du eine Karriere als Führungskraft einschlagen musst oder durch eine besondere Leistung im Studium brillieren. Dafür investierst du viel Zeit und Energie. Wenn du dich in der Situation wieder findest, fühlst du dich jedoch alles andere als happy. Irgendetwas läuft dabei schief. Aber was?
<h2>Deine unbewussten Motive: deine Antreiber</h2>
Bewusste (explizite) <em>Motive</em> sind eng mit deinen Zielen und Erwartungen verbunden. Das ist z.B. der Fall, wenn du eine besonders gute Abschluss-Präsentation abliefern möchtest. Das ist also eher eine kurzfristige Reaktion auf eine bestimmte Situation. Im Gegensatz dazu werden unbewusste Motive durch natürliche Auslöser wie Bedürfnisse und/oder bestimmte Situationsmerkmale aktiviert. Hast du beispielsweise das Bedürfnis, etwas Besonderes zu leisten, dann wirst du dich mehr anstrengen. Um dieses Bedürfnis zu befriedigen, musst du aktiv werden, also z.B. gut recherchieren und die Präsentation vor Publikum trainieren. Somit sind in einem Motiv das Bedürfnis und ein konkretes Verhalten verbunden. Das geschieht spontan, ohne dass dir das bewusst ist.

Dabei werden nebst deinen Bedürfnissen auch deine Erfahrungen berücksichtigt, z.B.: „In welcher Umgebung konnte ich ein Bedürfnis schon befriedigen und welches Verhalten war dafür geeignet?“ Eine spezifische Situation und/oder ein Bedürfnis können demzufolge ein Motiv aktivieren.
<blockquote>Unbewusste Motive sind Erfahrungsnetzwerke, die dein Verhalten aufgrund deiner persönlichen Erfahrungen lenken.</blockquote>
Deine Wahrnehmung, dein Erleben und dein Denken werden entscheidend von deinen Motiven beeinflusst. Je stärker ein Motiv ausgeprägt ist, desto mehr beherrscht es dich und bestimmt dein Verhalten. Denn es möchte befriedigt werden. Das geschieht unbewusst.

Manchmal stehen bewusste mit unbewussten Motiven im Konflikt: Vielleicht denkst du beispielsweise, du musst eine herausragende Leistung bei einer Präsentation abliefern. Unbewusst ist für dich eine besondere Leistung aber gar nicht wichtig, du hast also nur ein geringes oder gar kein Bedürfnis, etwas Besonderes zu leisten. Das kann zu „innerem Stress“ führen, was ein klarer Hinweis für einen Motivkonflikt wäre. Bei fehlenden Strategien führen Motivkonflikte zu Problemen und Leistungseinbussen.

<strong>Für welche Aufgabe hast du dich entschieden?</strong>
<ol>
 	<li>
<h2>Das kurze Referat – Machtmotiv</h2>
</li>
</ol>
Du nimmst gerne Einfluss und setzt dich gerne gegen Widerstände durch? Womöglich ist bei dir das Machtmotiv ein wichtiges Motiv.

Machtmotivierte Personen übernehmen gerne Verantwortung, setzen sich mit ihren Ideen durch und sie gestalten. Die Alpha-Tierchen geniessen es, wenn sie Aufmerksamkeit, Anerkennung und Status bekommen und können sich (meistens) nur schwer unterordnen. Das heisst jedoch nicht, dass jeder im Vordergrund stehen möchte. Manche ziehen die Strippen gekonnt aus dem Hintergrund. Das Machtmotiv ist ein wichtiges Motiv für Innovatoren und Führungskräfte. Daraus schöpfen sie ihre Energie für grosse Taten. Führungskräfte, denen dieses Motiv fehlt oder bei denen es schwach ausgeprägt ist, laufen Gefahr, früher oder später vor die Wand zu laufen. Studien haben gezeigt, dass langfristig diejenigen erfolgreich sind, bei denen das unbewusste Machtmotiv stark ausgeprägt ist. Weil es ihrem Handeln dauerhaft Energie zur Verfügung stellt.
<blockquote>Es stört mich nicht, was meine Minister sagen, solange sie tun, was ich ihnen sage. – Margaret Thatcher

<a href="https://www.zhi.at/webinar" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img class="aligncenter wp-image-7103 size-full" title="Motive" src="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2017/03/artikel-mitte-button-1.png" alt="Motive" width="750" height="220" /></a></blockquote>
<ol start="2">
 	<li>
<h2>Wettbewerb – Leistungsmotiv</h2>
</li>
</ol>
Du leistest gerne und möchtest deine Kompetenzen erweitern und dich verbessern? Ziemlich sicher bist du leistungsmotiviert.

Leistungsmotivierte Personen wollen ihre Fähigkeiten verbessern, spannende Aufgaben meistern und sich mit anderen messen. Aufgaben erledigen sie ehrgeizig, detailgetreu und möglichst perfekt, damit sie mit dem Ergebnis brillieren können. Dabei folgen sie einem hohen Gütemassstab. Überfordernde Aufgaben sind für sie genauso frustrierend wie unterfordernde Aufgaben. Nur wenn die Wahrscheinlichkeit für das Gelingen 50/50 ist, wird das Leistungsmotiv aktiviert. Bei Spezialisten, die aufgabenorientiert arbeiten, triffst du dieses Motiv häufig. Das gibt ihnen die Kraft, ihre Fähigkeiten zu erweitern. Problematisch wird es, wenn über einen längeren Zeitraum bewusst Energie in Leistung gesteckt wird, dies jedoch unbewusst nicht unterstützt wird. Manchmal ist dies notwendig. Beispielsweise im Studium oder bei Weiterbildungen.
<blockquote>Viele erkennen zu spät, dass man auf der Leiter des Erfolgs einige Stufen überspringen kann. Aber immer nur beim Heruntersteigen. – William Somerset Maugham</blockquote>
<ol start="3">
 	<li>
<h2>Gruppenarbeit – Anschlussmotiv</h2>
</li>
</ol>
Du magst die Arbeit in einem guten Team und fühlst dich in Gesellschaft wohl? Gut möglich, dass du anschlussmotiviert bist.

Anschlussmotivierte Personen holen sich ihre Energie aus sozialen Kontakten. Die Teamleistung ist ihnen wichtiger als der persönliche Erfolg. Das Gute im Menschen steht bei ihnen im Vordergrund. Sie sind einfühlsam und hervorragende Dienstleister. In einem guten, harmonischen Team laufen sie zur Höchstform auf. Disharmonie und Konflikte sind für Anschlussmotivierte ein Gräuel, der sie schnell in eine Blockade bringen kann. Durch Kritik fühlen sie sich oft persönlich angegriffen.
<blockquote>Freundschaft ist nicht nur ein köstliches Geschenk, sondern auch eine dauernde Aufgabe. – Ernst Zacharias</blockquote>
<ol start="4">
 	<li>
<h2>Kurzer Aufsatz – Freiheitsmotiv</h2>
</li>
</ol>
Du verwirklichst dich gerne selber und bist gerne unabhängig. Höchstwahrscheinlich bist du eine freiheitsmotivierte Person.

Freiheitsmotivierte Personen suchen nach Möglichkeiten zu wachsen und sich zu entwickeln. Unabhängigkeit, Eigenständigkeit und die Freiheit, nach dem eigenen Gusto zu arbeiten, sind entscheidende Faktoren für Freiheitsmotivierte. Frei sein von inneren und äusseren Zwängen ist für sie das höchste aller Gefühle. Zu starre Strukturen und Rahmenbedingungen rauben ihnen die Energie.
<blockquote>Die Freiheit ist wie das Meer: Die einzelnen Wogen vermögen nicht viel, aber die Kraft der Brandung ist unwiderstehlich. – Václav Havel</blockquote>
<h2>Der Schlüssel zum Erfolg</h2>
Weil sie eben unbewusst sind, kannst du deinen unbewussten Motiven nur mit projektiven Tests wie zum Beispiel dem Operanten Motivtest auf die Spur kommen. Die Variante mit den vier Geschichten kann deshalb höchstens eine sehr grobe Annäherung sein.

Unbewusste Motive kommen in verschiedenen Kombinationen und Stärken vor und geben deinem Handeln Kraft und Energie. Werden deine unbewussten Motive frustriert, rauben sie dir Energie. Du kannst dir mit dem Kopf sehr viel vornehmen. Vergiss dabei eins nicht:
<blockquote>„Deine Motivation und deine Ausdauer kommt von innen heraus. Sie wird von deinen unbewussten Motiven gespiesen.“</blockquote>
Passen deine bewusst gewählten Ziele mit deinen unbewussten Motiven überein, dann steht dir für das Erreichen deiner Ziele viel Energie zur Verfügung. Egal was du dir vornimmst: Wenn du ein Ziel hast oder einer Beschäftigung nachgehst, die dir Bauchschmerzen verursacht, solltest du dir definitiv Gedanken darüber machen, ob es dem entspricht, was du wirklich möchtest.

Blickst du mit einem Lächeln unter den Bäumen auf einen schönen Tag zurück oder sitzt du am Ende des Tages wie ein ausgewrungener Waschlappen zu Hause? Du hast es selber in der Hand.
<blockquote>„Der Spass muss das Tun bestimmen.“ – Reinhold Messner</blockquote>
<strong>Nutze deine Möglichkeiten!</strong>

Martin

PS: Bist du mit Spass dabei, hast du auch das Unbewusste im Boot.

&nbsp;

<strong>Über den Autor:<img class="alignright size-thumbnail wp-image-6303" src="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2016/08/Facebook-210x210.jpeg" alt="Martin Feigenwinter" width="210" height="210" /></strong>

<strong>Martin Feigenwinter</strong> ist Olympionike im Eisschnelllauf und bloggt auf <a href="https://feigenwinter.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">feigenwinter.com</a>.

Er hilft Athleten dabei, am Tag X ihr volles Leistungspotenzial abzurufen.
<img src="https://vg09.met.vgwort.de/na/5bb71bcd9cc6463da7db8fb11347241b" alt="" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.benediktahlfeld.com/blog/motive/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mythos Reichtum – Was machen reiche Menschen anders als der Durchschnitt</title>
		<link>https://www.benediktahlfeld.com/blog/mythos-reichtum</link>
					<comments>https://www.benediktahlfeld.com/blog/mythos-reichtum#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Benedikt Ahlfeld]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jun 2016 07:25:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SOZIALE INTELLIGENZ]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.benediktahlfeld.com/?p=6207</guid>

					<description><![CDATA[<p><img width="300" height="156" src="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2016/06/2-vita-vilcina-300x156.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Mythos Reichtum" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2016/06/2-vita-vilcina-300x156.jpg 300w, https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2016/06/2-vita-vilcina-386x200.jpg 386w, https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2016/06/2-vita-vilcina.jpg 443w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>Bist du manchmal eifersüchtig auf reiche Menschen und glaubst selbst nie zu <em>Reichtum</em> zu gelangen. Glaubst du, dass nur bestimmte Personen das Glück haben reich zu sein und dass es anderen nie gelingen wird. Und mit Sicherheit hast du in deinen Kopf viele Argumente dafür, wieso gerade dir Reichtum verwehrt bleibt. Doch wenn du einen genauen Blick auf die Menschen wirfst, die du als reich siehst und dich fragst wie diese zu ihrem Reichtum gekommen sind, wirst du mit Sicherheit überrascht sein.
<h2>Mach dich reich!</h2>
Reichtum und Geld zu verdienen ist keine Glückssache und wird einem nur selten in die Wiege gelegt, sondern ist eine bewusste Entscheidung. Eine Entscheidung für ein Leben mit einem klaren Ziel. Mit der richtigen Strategie und mit Durchhaltevermögen kann es jedem gelingen sich zum reichen Volk zu zählen. Doch selbst, wenn du es geschafft hast und dich reich fühlst, kannst du dich nicht auf der faulen Haut ausruhen, sondern du musst Tag für Tag neue Entscheidungen treffen, um dein Geld zu halten oder noch mehr daraus zu machen. Ich möchte dir einige Entscheidungen zeigen, von denen auch Superreiche nicht entfliehen können. Vielleicht kannst du die eine oder andere Entscheidung auch in deinem Leben anwenden:
<ul>
 	<li>
<h2>Think big – stay rich</h2>
</li>
</ul>
Die meisten reichen Menschen geben sich nicht mit Kleinigkeiten zufrieden, sondern nur das Große macht sie glücklich. Das Ganze hat aber nicht mit Überheblichkeit zu tun, sondern es ist ein Ansporn. Ein Ansporn dafür, mehr zu wollen. Ein Ansporn dafür, sich große Ziele zu setzen. Ziele die vielleicht nicht immer leicht zu erreichen sind, doch letztendlich mehr Erfolg mit sich bringen.
<ul>
 	<li>
<h2>Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser</h2>
</li>
</ul>
Reiche Menschen verfügen über ein gesundes Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein. Sie sind von sich einfach überzeugt und nehmen ihr Leben selbst in die Hand. Sie lassen sich nicht vom Leben kontrollieren, sondern sie sind der Kontrolleur über ihr eigenes Leben.
<ul>
 	<li>
<h2>Der Reichtum ist im Fokus</h2>
</li>
</ul>
Reiche Menschen haben es sich nicht nur einfach als Ziel gesetzt reich sein zu wollen, sondern dieses Ziel ist der absolute Fokus im ganzen Leben. Das ganze Leben ist auf das Ziel Reichtum aufgebaut und es wird ohne Rücksicht auf Verluste verfolgt. Nur wenn du etwas wirklich willst, kannst du es auch erreichen.
<ul>
 	<li>
<h2>Lebe mit Weitblick</h2>
</li>
</ul>
Reiche Menschen legen sich nicht auf die faule Haut und warten, dass das Glück vom Himmel fällt. Sie stellen sich immer wieder bewusst neuen Herausforderungen und konzentrieren sich auf neue Möglichkeiten. Sie leben nicht nur im Hier und Jetzt, sondern haben einen besonderen Weitblick für die Zukunft. Sie sehen der Zukunft positiv entgegen und versuchen das maximale Potenzial, das die Zukunft mit sich bringt, für sich selbst zu nutzen.
<ul>
 	<li>
<h2>Werde nicht träge</h2>
</li>
</ul>
Reiche Menschen genießen ihr Leben und möchten so lange wie möglich etwas davon haben. Aus diesem Grund, verfügen die meisten Reichen über ein besseres Körperbewusstsein als Normalos. Sie treiben mehr Sport und verbringen sehr viel Zeit in der Natur. Sport hilft dabei, die Gehirnfunktion zu aktivieren und mit neuer Energie zu versorgen. Und umso schlauer du bist, umso besser stehen deine Chance dich zu profilieren.
<ul>
 	<li>
<h2>Werde zum Querdenker</h2>
</li>
</ul>
Reiche Menschen schwimmen nicht wie ein Fisch im Strom, sondern sie bestimmen selbst ihre Richtung und ihren eigenen Weg. Reiche Menschen haben nicht das Gefühl sich der Gesellschaft anpassen zu müssen und sich der sozialen Programmierung hinzugeben. Im Gegenteil! Sie drehen den Spieß einfach um und schaffen es eine eigene Herde zu gründen und sich als Leitbild zu positionieren.
<ul>
 	<li>
<h2>Werde ein Gewinnertyp</h2>
</li>
</ul>
Reiche Menschen machen keine halbherzigen Sachen. Sie nehmen an keinem Spiel teil, um einfach nur Spaß zu haben. Reiche Menschen haben den notwendigen Killerinstinkt und das Verlangen immer Erster sein zu wollen. Der zweite Platz ist gleichzeitig der erste Verlierer. Gib dich nicht mit dem Durchschnitt zufrieden. Nur das Beste ist gut genug, denn du selbst bis das Beste.
<ul>
 	<li>
<h2>Umgib dich mit Gleichgesinnten</h2>
</li>
</ul>
Gleich und gleich gesellt sich gern. Diese Aussage trifft bei Reichen wie die Faust aufs Auge zu. Reiche Menschen verbringen die Zeit am liebsten mit Gleichgesinnten, mit Personen ihrer Schicht, die ebenfalls als reich gesehen werden oder sogar noch reicher sind. Dabei tritt man sich nicht mit Neid gegenüber, sondern nutzt die Chance voneinander zu lernen und dadurch noch erfolgreicher zu werden.
<ul>
 	<li>
<h2>Sag Problemen den Kampf an</h2>
</li>
</ul>
Im Leben von reichen Menschen ist natürlich nicht immer alles eitle Wonne und natürlich haben auch reiche Menschen mit Problemen zu kämpfen. Doch im Gegensatz zum Durchschnitt treten Reiche ihren Problemen von Beginn an komplett anders gegenüber. Sie sehen Probleme nicht als etwas Negatives, sondern versuchen daraus für sich einen Nutzen zu ziehen. Sieh Probleme daher nicht als Gefahr, sondern als Chance persönlich zu wachsen.

<a href="https://www.zhi.at/webinar" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img class="aligncenter wp-image-7103 size-full" title="Reichtum" src="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2017/03/artikel-mitte-button-1.png" alt="Reichtum" width="750" height="220" /></a>
<ul>
 	<li>
<h2>Mach das was du willst</h2>
</li>
</ul>
Reiche Menschen verbringen sehr viel Zeit mit Arbeit, doch dennoch wirken sie viel glücklicher als so mancher Mensch mit viel Freizeit. Denn es ist die richtige Arbeit die sie glücklich macht. Es ist eine Arbeit für die sie sich bewusst entschieden haben, eine Arbeit die ein Teil der Lebensstrategie ist und eine Arbeit die den angestrebten Erfolg des Reichtums mit sich bringt.
<ul>
 	<li>
<h2>Ermittle deinen Wert</h2>
</li>
</ul>
Reiche Menschen wissen genau über ihr Vermögen Bescheid. Sie wissen wie viel sich auf ihren Konten befindet und können dir spontan über den Wert ihrer Immobilien Auskunft geben. Reiche Menschen sind sich über ihren Reichtum bewusst und achten genau wohin und woher ihr Geld fließt. Im Gegensatz zum Durchschnitt kontrollieren reiche Menschen ihren Wert und lassen sich nicht dirigieren.
<ul>
 	<li>
<h2>Du musst nicht alles haben</h2>
</li>
</ul>
Reiche Menschen sind oft weniger verschwenderisch als du glaubst. Sie überlegen bei größeren Ausgaben sehr wohl, ob es wirklich notwendig ist die Investition zu tätigen. So machen sich reiche Menschen viel öfters mehr Gedanken als durchschnittliche Verdiener und leben weniger oft in den Tag hinein.
<ul>
 	<li>
<h2>Werde deine eigene Bank</h2>
</li>
</ul>
Reiche Menschen wissen wie hart sie für ihren Reichtum gearbeitet haben und geben ihr Geld daher nicht gerne in fremde Hände. Sie bestimmen selbst über ihre Geldanlagen und lassen sich dabei meist nicht in die Karten schauen. Geht einmal etwas schief, sind sie selbst dafür verantwortlich und Schuld daran, das hart verdiente Geld verloren zu haben.
<ul>
 	<li>
<h2>Arbeite Ergebnis orientiert</h2>
</li>
</ul>
Reiche Menschen verfügen nicht über ein fixes Einkommen, sondern sie werden an Hand ihrer Ergebnisse bezahlt. Leisten sie viel und können dadurch bessere Resultate erzielen, nehmen sie sich auch das Recht, sich einen größeren Teil des Kuchens abzuschneiden als andere Mitarbeiter. Bleiben die Resultate aus, kommt weniger Geld in die Kasse. Dieses Streben nach Ergebnissen ist wohl eine der wichtigsten Eigenschaften für Erfolg.
<ul>
 	<li>
<h2>Nutze den Tag</h2>
</li>
</ul>
Reiche Menschen leben nicht in den Tag hinein, sondern möchten alle Stunden des Tages bewusst nutzen. Sie zählen zu den Frühaufstehern und vergeuden ihre Morgenstunden nicht im Bett. Hast du mehr Zeit um mehr zu erreichen, kommst du schneller an dein Ziel.

&nbsp;

Vielleicht siehst du die Welt der Reichen jetzt mit anderen Augen. Doch vielleicht kannst du auch in deinem Leben den einen oder anderen Punkt umsetzen und einen ersten Schritt in ein Leben mit mehr Reichtum setzen. Geld macht nicht glücklich! Doch es hilft dir dabei ein befreites Leben zu führen. Du musst ja nicht gleich zum Multi-Millionär mutieren, doch ein wenig Geld auf der Kante verhilft auch deinen Sparschwein zu mehr Glück.
<img src="https://vg09.met.vgwort.de/na/52b53ccd43614ef694e51e348ad88f20" alt="" width="1" height="1" />
[su_box title="GRATIS Online-Vortrag verrät:" box_color="#072B93"]
<h3 style="text-align: center;">“Wie du tiefe, innere Blockaden auflöst,
die dich bisher von Erfolg &amp; Reichtum abhalten!”</h3>
<center><iframe src="https://player.vimeo.com/video/181627062" width="640" height="360" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></center>
<ul>
 	<li style="text-align: left;">Erfahre wie du verborgene Talente und Fähigkeiten in dir entdeckst, die dich zu einem glücklichen Leben führen</li>
 	<li style="text-align: left;">Finde heraus welche negativen Glaubenssätze dich bereits dein ganzes Leben lang kontrollieren und einschränken</li>
 	<li style="text-align: left;">Nutze die geheime Technik, die Spitzensportler wie Boris Becker verwenden, damit auch du jedes Ziel erreichen kannst, das du dir vornimmst</li>
 	<li style="text-align: left;">BONUS-Überraschung: am Ende des Vortrags erwartet dich ein Geschenk im Wert von über 240€</li>
</ul>
<center>[raw_html_snippet id="nlp-webinar"]</center>[/su_box]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img width="300" height="156" src="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2016/06/2-vita-vilcina-300x156.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Mythos Reichtum" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2016/06/2-vita-vilcina-300x156.jpg 300w, https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2016/06/2-vita-vilcina-386x200.jpg 386w, https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2016/06/2-vita-vilcina.jpg 443w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>Bist du manchmal eifersüchtig auf reiche Menschen und glaubst selbst nie zu <em>Reichtum</em> zu gelangen. Glaubst du, dass nur bestimmte Personen das Glück haben reich zu sein und dass es anderen nie gelingen wird. Und mit Sicherheit hast du in deinen Kopf viele Argumente dafür, wieso gerade dir Reichtum verwehrt bleibt. Doch wenn du einen genauen Blick auf die Menschen wirfst, die du als reich siehst und dich fragst wie diese zu ihrem Reichtum gekommen sind, wirst du mit Sicherheit überrascht sein.
<h2>Mach dich reich!</h2>
Reichtum und Geld zu verdienen ist keine Glückssache und wird einem nur selten in die Wiege gelegt, sondern ist eine bewusste Entscheidung. Eine Entscheidung für ein Leben mit einem klaren Ziel. Mit der richtigen Strategie und mit Durchhaltevermögen kann es jedem gelingen sich zum reichen Volk zu zählen. Doch selbst, wenn du es geschafft hast und dich reich fühlst, kannst du dich nicht auf der faulen Haut ausruhen, sondern du musst Tag für Tag neue Entscheidungen treffen, um dein Geld zu halten oder noch mehr daraus zu machen. Ich möchte dir einige Entscheidungen zeigen, von denen auch Superreiche nicht entfliehen können. Vielleicht kannst du die eine oder andere Entscheidung auch in deinem Leben anwenden:
<ul>
 	<li>
<h2>Think big – stay rich</h2>
</li>
</ul>
Die meisten reichen Menschen geben sich nicht mit Kleinigkeiten zufrieden, sondern nur das Große macht sie glücklich. Das Ganze hat aber nicht mit Überheblichkeit zu tun, sondern es ist ein Ansporn. Ein Ansporn dafür, mehr zu wollen. Ein Ansporn dafür, sich große Ziele zu setzen. Ziele die vielleicht nicht immer leicht zu erreichen sind, doch letztendlich mehr Erfolg mit sich bringen.
<ul>
 	<li>
<h2>Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser</h2>
</li>
</ul>
Reiche Menschen verfügen über ein gesundes Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein. Sie sind von sich einfach überzeugt und nehmen ihr Leben selbst in die Hand. Sie lassen sich nicht vom Leben kontrollieren, sondern sie sind der Kontrolleur über ihr eigenes Leben.
<ul>
 	<li>
<h2>Der Reichtum ist im Fokus</h2>
</li>
</ul>
Reiche Menschen haben es sich nicht nur einfach als Ziel gesetzt reich sein zu wollen, sondern dieses Ziel ist der absolute Fokus im ganzen Leben. Das ganze Leben ist auf das Ziel Reichtum aufgebaut und es wird ohne Rücksicht auf Verluste verfolgt. Nur wenn du etwas wirklich willst, kannst du es auch erreichen.
<ul>
 	<li>
<h2>Lebe mit Weitblick</h2>
</li>
</ul>
Reiche Menschen legen sich nicht auf die faule Haut und warten, dass das Glück vom Himmel fällt. Sie stellen sich immer wieder bewusst neuen Herausforderungen und konzentrieren sich auf neue Möglichkeiten. Sie leben nicht nur im Hier und Jetzt, sondern haben einen besonderen Weitblick für die Zukunft. Sie sehen der Zukunft positiv entgegen und versuchen das maximale Potenzial, das die Zukunft mit sich bringt, für sich selbst zu nutzen.
<ul>
 	<li>
<h2>Werde nicht träge</h2>
</li>
</ul>
Reiche Menschen genießen ihr Leben und möchten so lange wie möglich etwas davon haben. Aus diesem Grund, verfügen die meisten Reichen über ein besseres Körperbewusstsein als Normalos. Sie treiben mehr Sport und verbringen sehr viel Zeit in der Natur. Sport hilft dabei, die Gehirnfunktion zu aktivieren und mit neuer Energie zu versorgen. Und umso schlauer du bist, umso besser stehen deine Chance dich zu profilieren.
<ul>
 	<li>
<h2>Werde zum Querdenker</h2>
</li>
</ul>
Reiche Menschen schwimmen nicht wie ein Fisch im Strom, sondern sie bestimmen selbst ihre Richtung und ihren eigenen Weg. Reiche Menschen haben nicht das Gefühl sich der Gesellschaft anpassen zu müssen und sich der sozialen Programmierung hinzugeben. Im Gegenteil! Sie drehen den Spieß einfach um und schaffen es eine eigene Herde zu gründen und sich als Leitbild zu positionieren.
<ul>
 	<li>
<h2>Werde ein Gewinnertyp</h2>
</li>
</ul>
Reiche Menschen machen keine halbherzigen Sachen. Sie nehmen an keinem Spiel teil, um einfach nur Spaß zu haben. Reiche Menschen haben den notwendigen Killerinstinkt und das Verlangen immer Erster sein zu wollen. Der zweite Platz ist gleichzeitig der erste Verlierer. Gib dich nicht mit dem Durchschnitt zufrieden. Nur das Beste ist gut genug, denn du selbst bis das Beste.
<ul>
 	<li>
<h2>Umgib dich mit Gleichgesinnten</h2>
</li>
</ul>
Gleich und gleich gesellt sich gern. Diese Aussage trifft bei Reichen wie die Faust aufs Auge zu. Reiche Menschen verbringen die Zeit am liebsten mit Gleichgesinnten, mit Personen ihrer Schicht, die ebenfalls als reich gesehen werden oder sogar noch reicher sind. Dabei tritt man sich nicht mit Neid gegenüber, sondern nutzt die Chance voneinander zu lernen und dadurch noch erfolgreicher zu werden.
<ul>
 	<li>
<h2>Sag Problemen den Kampf an</h2>
</li>
</ul>
Im Leben von reichen Menschen ist natürlich nicht immer alles eitle Wonne und natürlich haben auch reiche Menschen mit Problemen zu kämpfen. Doch im Gegensatz zum Durchschnitt treten Reiche ihren Problemen von Beginn an komplett anders gegenüber. Sie sehen Probleme nicht als etwas Negatives, sondern versuchen daraus für sich einen Nutzen zu ziehen. Sieh Probleme daher nicht als Gefahr, sondern als Chance persönlich zu wachsen.

<a href="https://www.zhi.at/webinar" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img class="aligncenter wp-image-7103 size-full" title="Reichtum" src="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2017/03/artikel-mitte-button-1.png" alt="Reichtum" width="750" height="220" /></a>
<ul>
 	<li>
<h2>Mach das was du willst</h2>
</li>
</ul>
Reiche Menschen verbringen sehr viel Zeit mit Arbeit, doch dennoch wirken sie viel glücklicher als so mancher Mensch mit viel Freizeit. Denn es ist die richtige Arbeit die sie glücklich macht. Es ist eine Arbeit für die sie sich bewusst entschieden haben, eine Arbeit die ein Teil der Lebensstrategie ist und eine Arbeit die den angestrebten Erfolg des Reichtums mit sich bringt.
<ul>
 	<li>
<h2>Ermittle deinen Wert</h2>
</li>
</ul>
Reiche Menschen wissen genau über ihr Vermögen Bescheid. Sie wissen wie viel sich auf ihren Konten befindet und können dir spontan über den Wert ihrer Immobilien Auskunft geben. Reiche Menschen sind sich über ihren Reichtum bewusst und achten genau wohin und woher ihr Geld fließt. Im Gegensatz zum Durchschnitt kontrollieren reiche Menschen ihren Wert und lassen sich nicht dirigieren.
<ul>
 	<li>
<h2>Du musst nicht alles haben</h2>
</li>
</ul>
Reiche Menschen sind oft weniger verschwenderisch als du glaubst. Sie überlegen bei größeren Ausgaben sehr wohl, ob es wirklich notwendig ist die Investition zu tätigen. So machen sich reiche Menschen viel öfters mehr Gedanken als durchschnittliche Verdiener und leben weniger oft in den Tag hinein.
<ul>
 	<li>
<h2>Werde deine eigene Bank</h2>
</li>
</ul>
Reiche Menschen wissen wie hart sie für ihren Reichtum gearbeitet haben und geben ihr Geld daher nicht gerne in fremde Hände. Sie bestimmen selbst über ihre Geldanlagen und lassen sich dabei meist nicht in die Karten schauen. Geht einmal etwas schief, sind sie selbst dafür verantwortlich und Schuld daran, das hart verdiente Geld verloren zu haben.
<ul>
 	<li>
<h2>Arbeite Ergebnis orientiert</h2>
</li>
</ul>
Reiche Menschen verfügen nicht über ein fixes Einkommen, sondern sie werden an Hand ihrer Ergebnisse bezahlt. Leisten sie viel und können dadurch bessere Resultate erzielen, nehmen sie sich auch das Recht, sich einen größeren Teil des Kuchens abzuschneiden als andere Mitarbeiter. Bleiben die Resultate aus, kommt weniger Geld in die Kasse. Dieses Streben nach Ergebnissen ist wohl eine der wichtigsten Eigenschaften für Erfolg.
<ul>
 	<li>
<h2>Nutze den Tag</h2>
</li>
</ul>
Reiche Menschen leben nicht in den Tag hinein, sondern möchten alle Stunden des Tages bewusst nutzen. Sie zählen zu den Frühaufstehern und vergeuden ihre Morgenstunden nicht im Bett. Hast du mehr Zeit um mehr zu erreichen, kommst du schneller an dein Ziel.

&nbsp;

Vielleicht siehst du die Welt der Reichen jetzt mit anderen Augen. Doch vielleicht kannst du auch in deinem Leben den einen oder anderen Punkt umsetzen und einen ersten Schritt in ein Leben mit mehr Reichtum setzen. Geld macht nicht glücklich! Doch es hilft dir dabei ein befreites Leben zu führen. Du musst ja nicht gleich zum Multi-Millionär mutieren, doch ein wenig Geld auf der Kante verhilft auch deinen Sparschwein zu mehr Glück.
<img src="https://vg09.met.vgwort.de/na/52b53ccd43614ef694e51e348ad88f20" alt="" width="1" height="1" />
[su_box title="GRATIS Online-Vortrag verrät:" box_color="#072B93"]
<h3 style="text-align: center;">“Wie du tiefe, innere Blockaden auflöst,
die dich bisher von Erfolg &amp; Reichtum abhalten!”</h3>
<center><iframe src="https://player.vimeo.com/video/181627062" width="640" height="360" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></center>
<ul>
 	<li style="text-align: left;">Erfahre wie du verborgene Talente und Fähigkeiten in dir entdeckst, die dich zu einem glücklichen Leben führen</li>
 	<li style="text-align: left;">Finde heraus welche negativen Glaubenssätze dich bereits dein ganzes Leben lang kontrollieren und einschränken</li>
 	<li style="text-align: left;">Nutze die geheime Technik, die Spitzensportler wie Boris Becker verwenden, damit auch du jedes Ziel erreichen kannst, das du dir vornimmst</li>
 	<li style="text-align: left;">BONUS-Überraschung: am Ende des Vortrags erwartet dich ein Geschenk im Wert von über 240€</li>
</ul>
<center>[raw_html_snippet id="nlp-webinar"]</center>[/su_box]]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.benediktahlfeld.com/blog/mythos-reichtum/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Manipulation: ist alles schwarze Rhetorik?</title>
		<link>https://www.benediktahlfeld.com/blog/manipulation-schwarze-rhetorik</link>
					<comments>https://www.benediktahlfeld.com/blog/manipulation-schwarze-rhetorik#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Benedikt Ahlfeld]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jan 2016 06:25:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SOZIALE INTELLIGENZ]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.benediktahlfeld.com/?p=5597</guid>

					<description><![CDATA[<p><img width="300" height="156" src="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2016/01/manipulation-300x156.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Manipulation: ist alles schwarze Rhetorik?" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2016/01/manipulation-300x156.jpg 300w, https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2016/01/manipulation-386x200.jpg 386w, https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2016/01/manipulation.jpg 443w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>Der Begriff „Manipulation“ ist geprägt von negativer Assoziation. In Wirklichkeit jedoch ist jede Art von Kommunikation Manipulation. Dabei gilt das natürliche „Reiz-Reaktion“ Muster. Ein Stimulus (also Reiz), beispielsweise wenn Sie Ihren Kartellbruder mit einem einfachen „Hallo!“ begrüßen, löst eine Reaktion (wieder ein Reiz) aus. Egal, was er nun tun wird – ob er höflich ist und Sie ebenfalls grüßt, ob er Sie ignoriert, so tut, als würde er Sie nicht hören oder anfängt, Sie wüst zu beschimpfen – er reagiert auf Ihren Reiz. Dies ist das elementare Prinzip der Kommunikation, das Paul Watzlawick hervorgehoben hat:
<blockquote>Man kann nicht <em>nicht</em> kommunizieren.</blockquote>
Albert Einstein sagte zum Thema <strong>Manipulation</strong>, basierend auf dem Zitat von Arthur Schopenhauer: „Ein Mensch kann tun, was er will, aber er kann nicht beeinflussen, was er will.“ Ist unser freier Wille also nicht viel mehr als bloße Illusion? Wenn nicht wir selbst die Entscheidungen treffen, wer oder was programmiert uns dann? Eine ganze Industrie hat es sich zum Ziel gesetzt, den Menschen, letzten Endes also Sie, direkt und zielgerichtet zu beeinflussen. Meist geht es dabei nur um eines: Profit. Sei er nun finanzieller Natur am Beispiel der Werbung, sei es ein politisches Interesse an Ihrer Stimme oder einfach nur der Wunsch Ihres Partners oder Ihrer Partnerin, geliebt zu werden. Sie wissen ganz genau, dass die Manipulation auf allen Ebenen optimiert wurde und weiterhin perfektioniert wird. Doch an dem persönlichen Bedürfnis eines Menschen, mehr Gutes für sich zu gewinnen und weniger Schlechtes zu behalten, ist an sich nichts verwerflich.

<a href="https://www.zhi.at/webinar" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img class="aligncenter wp-image-7103 size-full" title="manipulation" src="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2017/03/artikel-mitte-button-1.png" alt="manipulation" width="750" height="220" /></a>

Der einzige Unterschied, den der Maßstab der Gesellschaft betreffend Manipulation anlegt, ist jener der <em>Offensichtlichkeit</em>. Beim Betrachten einer Werbung in einem Magazin oder im Fernsehen wissen wir nicht nur, dass hier gerade ein Manipulationsversuch stattfindet – nein, wir erwarten ihn geradezu. Und wenn er überraschend, besonders erfolgreich oder überdurchschnittlich gut ist, honorieren wir ihn sogar! Denken Sie nur an die letzte Anzeige in einem Magazin, einer Zeitschrift oder den letzten Werbespot im TV, der Ihnen richtig gut gefallen hat. Gerade <em>weil </em>Sie effektiv beeinflusst wurden, und sei es nur, um sich dank der Botschaft besser zu fühlen, haben Sie diese erst recht zugelassen. Dies stellt die Kernproblematik dar, der wir tagtäglich ausgesetzt sind. Selbst wenn wir alles über Manipulation, beispielsweise die Methoden und Vorgehensweisen der Werbung, wüssten, – es würde nichts oder nur wenig daran ändern, dass sie erfolgreich ist. Denn in erster Instanz bedeutet die gezielte Beeinflussung ja auch nur, dass uns die Botschaft überhaupt erreicht. Bis zu diesem Zeitpunkt handelt es sich noch um „gute Kommunikation“: dass die Botschaft so beim Empfänger ankommt, wie sie gemeint ist (mehr dazu später). Nun liegt es an unserer Fähigkeit, selbst zu entscheiden, was wir mit dieser Information anfangen. Je besser unsere Vorbereitung und unsere Selbstmanagement-Werkzeuge, desto erfolgreicher werden wir darin sein, für uns positive von für uns schädlichen Informationen zu trennen.
<h2>Ist Beeinflussung automatisch schwarze Rhetorik?</h2>
Der Begriff Manipulation an sich steht also noch nicht zwangsläufig für eine negative Beeinflussung. Effektive Manipulation hingegen bedeutet: „Meinungen, Einstellungen, Entscheide oder Handlungen so beeinflussen, dass Gedanken verändert, stabilisiert oder neu gebildet werden.“ Denken Sie nur an die Unmengen an versteckten Botschaften, mit denen Sie täglich konfrontiert werden. Nicht nur in Politik und Werbung, ja selbst in Musikvideos finden sich einige der besten Beispiele für eine gesellschaftliche (Um-)Programmierung. Alleine der Fakt, dass die Videos von <a href="https://www.youtube.com/watch?v=wyx6JDQCslE" target="_blank" rel="noopener noreferrer">LMFAO</a>, die typischerweise eher ironisch zu verstehen sind, dennoch hunderttausende junge Menschen weltweit beeinflusst haben, den Vorgaben der Darsteller nachzueifern, spricht eine deutliche Sprache. Heute können wir auch in Österreich begeisterte Jugendliche, ja selbst erwachsene Männer dabei beobachten, wie sie auf Knopfdruck (sobald etwa der Hit „Sexy and I know it“ in einem Club Ihrer Wahl gespielt wird) wieder Klassenclown werden - und sich dabei sehr sexy fühlen.
<h2>Manipulation in der Werbung</h2>
Besonders in der Werbung wird mit Manipulation gearbeitet. Dieser Fakt ist uns natürlich bewusst. Oftmals handelt es sich aber nicht nur um subbewusste Botschaften, sondern es wirkt fast geradezu so, als würden es uns die Werbetreibenden direkt unter die Nase reiben wollen. Dies ist insbesondere bei Werbung mit sexuellem Kontext der Fall. Obwohl wir unbewusst natürlich die Botschaft direkt verstehen, schaltet sich unser vorbewusster Filtermechanismus ein und lässt uns teilweise offensichtliche Andeutungen nicht bewusst wahrnehmen.

Der Grund, weshalb wir gelernt haben, diese Dinge auszublenden, ist meistens die Konditionierung durch Eltern, das Schulwesen und die dort vermittelten moralisch-gesellschaftlichen Prinzipien. Doch je "verbotener" ein Gedanke ist, umso attraktiver wird er. Genau dieses Wissen machen sich viele Werbungen zu Nutze. Hier sollen nur ein paar wenige Beispiele aufgeführt werden, um Ihre Wahrnehmung dafür zu schärfen, dass vielleicht noch mehr Botschaften in einer Anzeige versteckt sind als auf den ersten Blick ersichtlich. Denken Sie daran, dass wir meistens nicht länger als zwei bis drei Sekunden auf eine Werbung achten, oftmals noch viel weniger. Gleichzeitig kostet es teilweise horrende Summen an Geld, um diese Anzeige zu schalten. Ganz naiv gefragt: Glauben Sie, dass sich die Werbespezialisten gar nichts dabei denken?

In der Werbung werden diverse Methoden genutzt, die oft weit verbreitet sind. Einige typische Beispiel für solche Strategien sind das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/AIDA-Modell" target="_blank" rel="noopener noreferrer">AIDA</a> (attention, interest, desire, action), das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Marketing-Mix" target="_blank" rel="noopener noreferrer">PPPP</a> (picture, promise, prove, push) oder das Pareto Prinzip. Letzteres ist eine in der Werbung und im Marketing weit verbreitete Erkenntnis, auch bekannt unter dem Namen „Die 20/80 Regel“. Sie besagt, dass 20% der Konsumenten für 80% des Umsatzes verantwortlich sind. Aus diesem Grund ist Werbung häufig genau auf jene 'Heavy Users' ausgerichtet. 'Heavy Users' von Alkohol sind beispielsweise Alkoholiker. Deshalb wird Werbung von einem Hersteller alkoholhaltiger Getränke, vorausgesetzt das Unternehmen möchte möglichst effizient arbeiten und höchstmögliche Profite einfahren, immer auch direkt versuchen Alkoholiker zu beeinflussen.

Schlussendlich ist dies ein Extrembeispiel dafür, welche Bedürfnisse sich von außen beeinflussen lassen, um zu neuen Handlungen zu führen. Natürlich ist nicht jeder Mensch ein Alkoholiker und es finden sich auch immer weniger Raucher, doch es gibt einen Trieb, der in jedem Menschen vorhanden ist und der zu einem der stärksten Triebe überhaupt zählt: Sex. Womöglich ist das die simple, aber vielleicht doch genau deshalb so offensichtlich logische Antwort auf die Frage, weshalb vor allem in der heutigen Zeit nicht nur die Werbung, sondern so gut wie jede Botschaft mit Sex verkauft wird (womit wir auch wieder bei dem Beispiel mit LMFAO wären).
<h2>Manipulation durch Medien</h2>
Selbstverständlich wäre es für manche Unternehmen PR-technisch nicht sinnvoll, direkt zu kommunizieren, dass das eigene Produkt mit Sex verknüpft werden soll. Doch es gibt Möglichkeiten, uns unbewusst daran zu erinnern, ohne dass es uns bewusst auffällt. Eine beliebte Technik dafür nennt sich AirBrushing. Dabei werden in echte Fotos oder gezeichnete Bilder spezielle Botschaften so eingebaut, dass diese durch assoziatives Denken unbewusst einen Reiz auslösen.

Die Kunst dieser Technik besteht darin, dass die Informationen beim Unbewussten ankommen, ohne, dass der bewusste Verstand sie registrieren würde. Oftmals sind Worte oder skizzenhafte Zeichnungen in Bereichen des Fotos versteckt, wo der bewusste Fokus nicht liegt. Nichtsdestotrotz nehmen wir natürlich das komplette Bildmaterial wahr und damit auch alle Informationen in uns auf.

Als Beispiel dafür findest du hier eine Grafik mit hübschen Blumen. Versuche folgende Fragen zu beantworten (der Reihe nach, wenn du nicht weiterkommst):
<ul>
 	<li>Fällt dir etwas Spezielles auf?</li>
 	<li>Erinnert dich das Bild an ein bestimmtes Gefühl oder einen Geruch?</li>
 	<li>Ganz offensichtlich gefragt: Erkennst du das Wort SEX im Bild?</li>
</ul>
<a href="https://www.zhi.at/wp-content/uploads/2012/02/flowers21.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img class="aligncenter" src="https://www.zhi.at/wp-content/uploads/2012/02/flowers.jpg" alt="" width="500" height="476" /></a>
<h6 class="wp-caption-text">Das „Flower“ Design mit freundlicher Genehmigung von (c) August Bullock 1979. Artwork by Nelson Carrick. All Rights Reserved. The Secret Sales Pitch: An Overview of Subliminal Advertising.TheSecretSalesPitch.com</h6>
Versuche zuerst, das Wort SEX selbst zu finden, bevor du auf die Grafik klickst und die <a href="https://www.zhi.at/wp-content/uploads/2012/02/flowers21.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Auflösung</a> ansiehst. Du wirst merken, sobald du weiß, wo du suchen musst, findest du den Begriff in Sekundenschnelle.

So weit, so gut. Das war jedoch nur die Spitze des Eisberges. Es gibt noch viel beeindruckendere Beispiele dafür, wie viele Gedanken sich Unternehmen machen, um unbewusste Botschaften in echten Anzeigen einzubauen. Dabei wird noch stärker mit assoziativem Denken gearbeitet, um unbewusste Reize und Triebe zu stimulieren.
<h2>Buch-Tipp</h2>
<a href="https://www.zhi.at/produkte/manipulations-methoden" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img class="aligncenter" src="https://www.zhi.at/wp-content/uploads/2012/02/mm.jpg" alt="Manipulation" width="680" height="228" /></a>
<div></div>
<p style="text-align: left;">[su_list style="star"]</p>

<ul>
 	<li>Wie lassen sich Menschen manipulieren?</li>
 	<li>Welche Manipulationstechniken funktionieren wirklich?</li>
 	<li>Ist die Manipulation von Menschen ohne deren Kenntnis überhaupt möglich?</li>
</ul>
[/su_list]

<strong><a href="https://www.digistore24.com/product/62877"><img class="aligncenter" src="https://www.zhi.at/wp-content/uploads/2013/05/download-kauf-button.jpg" alt="Jetzt downloaden!" width="362" height="64" /></a></strong>
<p style="text-align: center;">Dieses Angebot haben bereits <strong>[raw_html_snippet id="mm-counter"] zufriedene Kunden </strong>in Anspruch genommen.</p>

<div>

Manipulations-Methoden ist ein praxisnahes Handbuch der effektiven Gesprächsführung. Du lernst in diesem eBook unter anderem:

[su_list style="check"]
<ul>
 	<li>Ein 6-Phasen-Modell, mit dem du Manipulationsversuche entlarven und dich vor ungewollter Beeinflussung schützen kannst.</li>
 	<li>Techniken aus der Praxis, die Menschen emotional stark binden und zu neuen Handlungen motivieren: regelmäßig eingesetzt in der Werbung, den Medien und der Politik.</li>
 	<li>Wie du die Macht der Farben für dich nutzbar machst und welche Wirkung hinter welchen Farben steckt. Enthülle ein echtes Geheimnis der subbewussten Kontrolle.</li>
 	<li>Zudem erfährst du alles Nötige über Körpersprache, Mikromimik, Gruppendynamik und Wertesysteme, um auch mit mehreren Menschen gleichzeitig völlig unerkannt zu arbeiten.</li>
</ul>
[/su_list]

</div>
Mit dem KGS (Körper - Gestik und Gesicht - Stimme und Sprache) Prinzip wirst du auf allen Ebenen der Beeinflussung überzeugen und das MPP (Meta-Programm-Profil) wird dich dazu befähigen, in wenigen Minuten ein komplettes Charakterprofil deines Gesprächspartners zu erstellen. Damit lernst du schnell und sicher, gezielt zu beeinflussen und kannst dich selbst vor Manipulationstechniken schützen. Mit den rhetorischen Mitteln, erklärenden Grafiken und witzigen Metaphern wirst auch du innerhalb kürzester Zeit verblüffende Ergebnisse erleben.

Ein erster Blick darauf, was dich im Buch erwartet:

<a href="https://www.digistore24.com/product/62877" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><code><img class="aligncenter" src="https://www.zhi.at/images/produkte/mm-preview-1.jpg" alt="" width="680" height="510" /></code></a>

<a href="https://www.digistore24.com/product/62877" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img class="aligncenter" src="https://www.zhi.at/wp-content/uploads/2013/05/download-kauf-button.jpg" alt="Jetzt downloaden" width="362" height="64" /></a>

Alles Liebe,

<img src="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2013/03/Benedikt.jpg" alt="Benedikt" width="150" height="46" />
<img src="https://vg01.met.vgwort.de/na/5c7fec284f4644e1b9641c37bfcc5e3d" alt="" width="1" height="1" />]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img width="300" height="156" src="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2016/01/manipulation-300x156.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Manipulation: ist alles schwarze Rhetorik?" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2016/01/manipulation-300x156.jpg 300w, https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2016/01/manipulation-386x200.jpg 386w, https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2016/01/manipulation.jpg 443w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>Der Begriff „Manipulation“ ist geprägt von negativer Assoziation. In Wirklichkeit jedoch ist jede Art von Kommunikation Manipulation. Dabei gilt das natürliche „Reiz-Reaktion“ Muster. Ein Stimulus (also Reiz), beispielsweise wenn Sie Ihren Kartellbruder mit einem einfachen „Hallo!“ begrüßen, löst eine Reaktion (wieder ein Reiz) aus. Egal, was er nun tun wird – ob er höflich ist und Sie ebenfalls grüßt, ob er Sie ignoriert, so tut, als würde er Sie nicht hören oder anfängt, Sie wüst zu beschimpfen – er reagiert auf Ihren Reiz. Dies ist das elementare Prinzip der Kommunikation, das Paul Watzlawick hervorgehoben hat:
<blockquote>Man kann nicht <em>nicht</em> kommunizieren.</blockquote>
Albert Einstein sagte zum Thema <strong>Manipulation</strong>, basierend auf dem Zitat von Arthur Schopenhauer: „Ein Mensch kann tun, was er will, aber er kann nicht beeinflussen, was er will.“ Ist unser freier Wille also nicht viel mehr als bloße Illusion? Wenn nicht wir selbst die Entscheidungen treffen, wer oder was programmiert uns dann? Eine ganze Industrie hat es sich zum Ziel gesetzt, den Menschen, letzten Endes also Sie, direkt und zielgerichtet zu beeinflussen. Meist geht es dabei nur um eines: Profit. Sei er nun finanzieller Natur am Beispiel der Werbung, sei es ein politisches Interesse an Ihrer Stimme oder einfach nur der Wunsch Ihres Partners oder Ihrer Partnerin, geliebt zu werden. Sie wissen ganz genau, dass die Manipulation auf allen Ebenen optimiert wurde und weiterhin perfektioniert wird. Doch an dem persönlichen Bedürfnis eines Menschen, mehr Gutes für sich zu gewinnen und weniger Schlechtes zu behalten, ist an sich nichts verwerflich.

<a href="https://www.zhi.at/webinar" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img class="aligncenter wp-image-7103 size-full" title="manipulation" src="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2017/03/artikel-mitte-button-1.png" alt="manipulation" width="750" height="220" /></a>

Der einzige Unterschied, den der Maßstab der Gesellschaft betreffend Manipulation anlegt, ist jener der <em>Offensichtlichkeit</em>. Beim Betrachten einer Werbung in einem Magazin oder im Fernsehen wissen wir nicht nur, dass hier gerade ein Manipulationsversuch stattfindet – nein, wir erwarten ihn geradezu. Und wenn er überraschend, besonders erfolgreich oder überdurchschnittlich gut ist, honorieren wir ihn sogar! Denken Sie nur an die letzte Anzeige in einem Magazin, einer Zeitschrift oder den letzten Werbespot im TV, der Ihnen richtig gut gefallen hat. Gerade <em>weil </em>Sie effektiv beeinflusst wurden, und sei es nur, um sich dank der Botschaft besser zu fühlen, haben Sie diese erst recht zugelassen. Dies stellt die Kernproblematik dar, der wir tagtäglich ausgesetzt sind. Selbst wenn wir alles über Manipulation, beispielsweise die Methoden und Vorgehensweisen der Werbung, wüssten, – es würde nichts oder nur wenig daran ändern, dass sie erfolgreich ist. Denn in erster Instanz bedeutet die gezielte Beeinflussung ja auch nur, dass uns die Botschaft überhaupt erreicht. Bis zu diesem Zeitpunkt handelt es sich noch um „gute Kommunikation“: dass die Botschaft so beim Empfänger ankommt, wie sie gemeint ist (mehr dazu später). Nun liegt es an unserer Fähigkeit, selbst zu entscheiden, was wir mit dieser Information anfangen. Je besser unsere Vorbereitung und unsere Selbstmanagement-Werkzeuge, desto erfolgreicher werden wir darin sein, für uns positive von für uns schädlichen Informationen zu trennen.
<h2>Ist Beeinflussung automatisch schwarze Rhetorik?</h2>
Der Begriff Manipulation an sich steht also noch nicht zwangsläufig für eine negative Beeinflussung. Effektive Manipulation hingegen bedeutet: „Meinungen, Einstellungen, Entscheide oder Handlungen so beeinflussen, dass Gedanken verändert, stabilisiert oder neu gebildet werden.“ Denken Sie nur an die Unmengen an versteckten Botschaften, mit denen Sie täglich konfrontiert werden. Nicht nur in Politik und Werbung, ja selbst in Musikvideos finden sich einige der besten Beispiele für eine gesellschaftliche (Um-)Programmierung. Alleine der Fakt, dass die Videos von <a href="https://www.youtube.com/watch?v=wyx6JDQCslE" target="_blank" rel="noopener noreferrer">LMFAO</a>, die typischerweise eher ironisch zu verstehen sind, dennoch hunderttausende junge Menschen weltweit beeinflusst haben, den Vorgaben der Darsteller nachzueifern, spricht eine deutliche Sprache. Heute können wir auch in Österreich begeisterte Jugendliche, ja selbst erwachsene Männer dabei beobachten, wie sie auf Knopfdruck (sobald etwa der Hit „Sexy and I know it“ in einem Club Ihrer Wahl gespielt wird) wieder Klassenclown werden - und sich dabei sehr sexy fühlen.
<h2>Manipulation in der Werbung</h2>
Besonders in der Werbung wird mit Manipulation gearbeitet. Dieser Fakt ist uns natürlich bewusst. Oftmals handelt es sich aber nicht nur um subbewusste Botschaften, sondern es wirkt fast geradezu so, als würden es uns die Werbetreibenden direkt unter die Nase reiben wollen. Dies ist insbesondere bei Werbung mit sexuellem Kontext der Fall. Obwohl wir unbewusst natürlich die Botschaft direkt verstehen, schaltet sich unser vorbewusster Filtermechanismus ein und lässt uns teilweise offensichtliche Andeutungen nicht bewusst wahrnehmen.

Der Grund, weshalb wir gelernt haben, diese Dinge auszublenden, ist meistens die Konditionierung durch Eltern, das Schulwesen und die dort vermittelten moralisch-gesellschaftlichen Prinzipien. Doch je "verbotener" ein Gedanke ist, umso attraktiver wird er. Genau dieses Wissen machen sich viele Werbungen zu Nutze. Hier sollen nur ein paar wenige Beispiele aufgeführt werden, um Ihre Wahrnehmung dafür zu schärfen, dass vielleicht noch mehr Botschaften in einer Anzeige versteckt sind als auf den ersten Blick ersichtlich. Denken Sie daran, dass wir meistens nicht länger als zwei bis drei Sekunden auf eine Werbung achten, oftmals noch viel weniger. Gleichzeitig kostet es teilweise horrende Summen an Geld, um diese Anzeige zu schalten. Ganz naiv gefragt: Glauben Sie, dass sich die Werbespezialisten gar nichts dabei denken?

In der Werbung werden diverse Methoden genutzt, die oft weit verbreitet sind. Einige typische Beispiel für solche Strategien sind das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/AIDA-Modell" target="_blank" rel="noopener noreferrer">AIDA</a> (attention, interest, desire, action), das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Marketing-Mix" target="_blank" rel="noopener noreferrer">PPPP</a> (picture, promise, prove, push) oder das Pareto Prinzip. Letzteres ist eine in der Werbung und im Marketing weit verbreitete Erkenntnis, auch bekannt unter dem Namen „Die 20/80 Regel“. Sie besagt, dass 20% der Konsumenten für 80% des Umsatzes verantwortlich sind. Aus diesem Grund ist Werbung häufig genau auf jene 'Heavy Users' ausgerichtet. 'Heavy Users' von Alkohol sind beispielsweise Alkoholiker. Deshalb wird Werbung von einem Hersteller alkoholhaltiger Getränke, vorausgesetzt das Unternehmen möchte möglichst effizient arbeiten und höchstmögliche Profite einfahren, immer auch direkt versuchen Alkoholiker zu beeinflussen.

Schlussendlich ist dies ein Extrembeispiel dafür, welche Bedürfnisse sich von außen beeinflussen lassen, um zu neuen Handlungen zu führen. Natürlich ist nicht jeder Mensch ein Alkoholiker und es finden sich auch immer weniger Raucher, doch es gibt einen Trieb, der in jedem Menschen vorhanden ist und der zu einem der stärksten Triebe überhaupt zählt: Sex. Womöglich ist das die simple, aber vielleicht doch genau deshalb so offensichtlich logische Antwort auf die Frage, weshalb vor allem in der heutigen Zeit nicht nur die Werbung, sondern so gut wie jede Botschaft mit Sex verkauft wird (womit wir auch wieder bei dem Beispiel mit LMFAO wären).
<h2>Manipulation durch Medien</h2>
Selbstverständlich wäre es für manche Unternehmen PR-technisch nicht sinnvoll, direkt zu kommunizieren, dass das eigene Produkt mit Sex verknüpft werden soll. Doch es gibt Möglichkeiten, uns unbewusst daran zu erinnern, ohne dass es uns bewusst auffällt. Eine beliebte Technik dafür nennt sich AirBrushing. Dabei werden in echte Fotos oder gezeichnete Bilder spezielle Botschaften so eingebaut, dass diese durch assoziatives Denken unbewusst einen Reiz auslösen.

Die Kunst dieser Technik besteht darin, dass die Informationen beim Unbewussten ankommen, ohne, dass der bewusste Verstand sie registrieren würde. Oftmals sind Worte oder skizzenhafte Zeichnungen in Bereichen des Fotos versteckt, wo der bewusste Fokus nicht liegt. Nichtsdestotrotz nehmen wir natürlich das komplette Bildmaterial wahr und damit auch alle Informationen in uns auf.

Als Beispiel dafür findest du hier eine Grafik mit hübschen Blumen. Versuche folgende Fragen zu beantworten (der Reihe nach, wenn du nicht weiterkommst):
<ul>
 	<li>Fällt dir etwas Spezielles auf?</li>
 	<li>Erinnert dich das Bild an ein bestimmtes Gefühl oder einen Geruch?</li>
 	<li>Ganz offensichtlich gefragt: Erkennst du das Wort SEX im Bild?</li>
</ul>
<a href="https://www.zhi.at/wp-content/uploads/2012/02/flowers21.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img class="aligncenter" src="https://www.zhi.at/wp-content/uploads/2012/02/flowers.jpg" alt="" width="500" height="476" /></a>
<h6 class="wp-caption-text">Das „Flower“ Design mit freundlicher Genehmigung von (c) August Bullock 1979. Artwork by Nelson Carrick. All Rights Reserved. The Secret Sales Pitch: An Overview of Subliminal Advertising.TheSecretSalesPitch.com</h6>
Versuche zuerst, das Wort SEX selbst zu finden, bevor du auf die Grafik klickst und die <a href="https://www.zhi.at/wp-content/uploads/2012/02/flowers21.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Auflösung</a> ansiehst. Du wirst merken, sobald du weiß, wo du suchen musst, findest du den Begriff in Sekundenschnelle.

So weit, so gut. Das war jedoch nur die Spitze des Eisberges. Es gibt noch viel beeindruckendere Beispiele dafür, wie viele Gedanken sich Unternehmen machen, um unbewusste Botschaften in echten Anzeigen einzubauen. Dabei wird noch stärker mit assoziativem Denken gearbeitet, um unbewusste Reize und Triebe zu stimulieren.
<h2>Buch-Tipp</h2>
<a href="https://www.zhi.at/produkte/manipulations-methoden" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img class="aligncenter" src="https://www.zhi.at/wp-content/uploads/2012/02/mm.jpg" alt="Manipulation" width="680" height="228" /></a>
<div></div>
<p style="text-align: left;">[su_list style="star"]</p>

<ul>
 	<li>Wie lassen sich Menschen manipulieren?</li>
 	<li>Welche Manipulationstechniken funktionieren wirklich?</li>
 	<li>Ist die Manipulation von Menschen ohne deren Kenntnis überhaupt möglich?</li>
</ul>
[/su_list]

<strong><a href="https://www.digistore24.com/product/62877"><img class="aligncenter" src="https://www.zhi.at/wp-content/uploads/2013/05/download-kauf-button.jpg" alt="Jetzt downloaden!" width="362" height="64" /></a></strong>
<p style="text-align: center;">Dieses Angebot haben bereits <strong>[raw_html_snippet id="mm-counter"] zufriedene Kunden </strong>in Anspruch genommen.</p>

<div>

Manipulations-Methoden ist ein praxisnahes Handbuch der effektiven Gesprächsführung. Du lernst in diesem eBook unter anderem:

[su_list style="check"]
<ul>
 	<li>Ein 6-Phasen-Modell, mit dem du Manipulationsversuche entlarven und dich vor ungewollter Beeinflussung schützen kannst.</li>
 	<li>Techniken aus der Praxis, die Menschen emotional stark binden und zu neuen Handlungen motivieren: regelmäßig eingesetzt in der Werbung, den Medien und der Politik.</li>
 	<li>Wie du die Macht der Farben für dich nutzbar machst und welche Wirkung hinter welchen Farben steckt. Enthülle ein echtes Geheimnis der subbewussten Kontrolle.</li>
 	<li>Zudem erfährst du alles Nötige über Körpersprache, Mikromimik, Gruppendynamik und Wertesysteme, um auch mit mehreren Menschen gleichzeitig völlig unerkannt zu arbeiten.</li>
</ul>
[/su_list]

</div>
Mit dem KGS (Körper - Gestik und Gesicht - Stimme und Sprache) Prinzip wirst du auf allen Ebenen der Beeinflussung überzeugen und das MPP (Meta-Programm-Profil) wird dich dazu befähigen, in wenigen Minuten ein komplettes Charakterprofil deines Gesprächspartners zu erstellen. Damit lernst du schnell und sicher, gezielt zu beeinflussen und kannst dich selbst vor Manipulationstechniken schützen. Mit den rhetorischen Mitteln, erklärenden Grafiken und witzigen Metaphern wirst auch du innerhalb kürzester Zeit verblüffende Ergebnisse erleben.

Ein erster Blick darauf, was dich im Buch erwartet:

<a href="https://www.digistore24.com/product/62877" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><code><img class="aligncenter" src="https://www.zhi.at/images/produkte/mm-preview-1.jpg" alt="" width="680" height="510" /></code></a>

<a href="https://www.digistore24.com/product/62877" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img class="aligncenter" src="https://www.zhi.at/wp-content/uploads/2013/05/download-kauf-button.jpg" alt="Jetzt downloaden" width="362" height="64" /></a>

Alles Liebe,

<img src="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2013/03/Benedikt.jpg" alt="Benedikt" width="150" height="46" />
<img src="https://vg01.met.vgwort.de/na/5c7fec284f4644e1b9641c37bfcc5e3d" alt="" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.benediktahlfeld.com/blog/manipulation-schwarze-rhetorik/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>4</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
