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	<title>WEIT, WEIT, SEHR WEIT WEG | Benedikt Ahlfeld • Verantwortung übernehmen!</title>
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	<description>Mit Eigeninitiative mehr erreichen</description>
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	<item>
		<title>Der Brief deines Lebens</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Benedikt Ahlfeld]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Mar 2017 07:25:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WEIT, WEIT, SEHR WEIT WEG]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="300" height="156" src="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2017/03/4-Florian-Klauer-300x156.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Brief deines Lebens" decoding="async" srcset="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2017/03/4-Florian-Klauer-300x156.jpg 300w, https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2017/03/4-Florian-Klauer-386x200.jpg 386w, https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2017/03/4-Florian-Klauer.jpg 443w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p><p style="background: white;"><span lang="DE-AT" style="font-family: Arial; color: #333333;">Auch wenn wir nicht gerne daran denken, irgendwann kommt für uns alle die Zeit, in der die Uhr des Lebens langsamer zu ticken beginnt. Wir wissen alle nicht, was uns am Ende erwarten wird und wann es soweit sein wird, doch wir haben die Möglichkeit, uns darauf vorzubereiten und dadurch die Situation für uns und unsere Mitmenschen zu erleichtern. Versuch daher nicht nur dein irdisches Leben, sondern auch dein Leben danach selbst zu bestimmen und deine Entscheidungen rechtzeitig frei zu treffen.</span></p>
<p style="background: white;"><span lang="DE-AT" style="font-family: Arial; color: #333333;">Um deinen letzten Lebensabschnitt nach deinen Vorstellungen verbringen zu können, ist es notwendig, dich nicht davor zu verstecken. Lass deine Mitmenschen wissen, welche Erwartungen du daran setzt. Fällt es dir schwer, darüber zu sprechen und deinen Mitmenschen dabei ins Auge zu sehen, kannst du versuchen deine Wünsche und Vorstellungen in einen Brief zu verfassen. Papier ist geduldig. Ein Brief bietet dir die nötige Zeit, die du brauchst, um die richtigen Worte zu wählen. Ein Brief bietet dir die Möglichkeit, für viele Versuche. Bist du mit dem Ergebnis nicht zufrieden, landet er zusammengeknüllt im Altpapier und du startest mit dem nächsten Versuch. Sind gesprochene Worte allerdings einmal gesagt, ist es sehr schwer, sie wieder rückgängig zu machen. Es liegt daher auf der Hand, dass in manchen Situationen des Lebens ein Brief die bessere Wahl als eine Face-to-Face Konfrontation ist. Das hat nichts mit Angst oder Feigheit zu tun. Im Gegenteil, beim Schreiben eines Briefes machst du dir im Vorfeld, mit einer großen Wahrscheinlichkeit, viel mehr Gedanken und setzt dich intensiver mit dem Thema auseinander, als bei einem Gespräch.</span></p>
<p style="background: white;"><span lang="DE-AT" style="font-family: Arial; color: #333333;">Mit Sicherheit, gibt es unausgesprochene Dinge, die du schon immer einmal einer bestimmten Person sagen wolltest, aber nie den Mut dafür gehabt hast. Mit Sicherheit, gibt es in deinem Leben Lebensmenschen, die dich immer begleitet haben und denen du Danke sagen möchtest. Und natürlich hast du Vorstellungen über deinen Abschied von der Welt. Genau bei diesen Gründen ist es hilfreich, deine Worte und Gedanken auf Papier zu bringen.</span></p>

<ol>
 	<li>
<h2><strong>Anerkennung für deine Mitmenschen</strong></h2>
</li>
</ol>
Ein Brief ist eine gute Möglichkeit, um deinen Mitmenschen Anerkennung zu zeigen. Du kannst dadurch in deinen eigenen Worten Lob und Respekt gegenüber bestimmten Personen vermitteln. Gerade in Beziehungen und auch im Berufsleben ist Anerkennung eine wichtige Geste. Überleg dir welchen Personen du deine Anerkennung teilhaben lassen möchtest. Welche Handlungen oder Eigenschaften haben dir immer schon imponiert, doch du hast es nicht geschafft, deine Begeisterung dafür auszudrücken.
<ol start="2">
 	<li>
<h2><strong>Momentaufnahmen deines Lebens</strong></h2>
</li>
</ol>
Ein Brief eignet sich perfekt, um die wichtigsten Punkte deines Lebens nochmals revue passieren zu lassen. Was sind die Meilensteine in deinem Leben? Mit welchen Situationen verbindest du besonders schöne Erinnerungen? Über was kannst du mit deinen Mitmenschen immer wieder herzlich lachen? Deine geschriebenen Worte unterstützen andere Personen, beim Lesen nochmals aktiv an deinem Leben teilzunehmen und eure gemeinsame Zeit nochmals zu erleben.
<ol start="3">
 	<li>
<h2><strong>Suche Vergebung</strong></h2>
</li>
</ol>
Mit Sicherheit, hast du dich nicht immer nur im Guten von Menschen verabschiedet. Vielleicht seid ihr im Streit ohne klärende Worte auseinander gegangen. Nutze deinen Brief, um nach Vergebung zu fragen. Nutze deinen Brief, um dich für unschöne Worte und Taten zu entschuldigen und dich so von der bis dato unausgesprochenen Seite deiner Vergangenheit zu befreien.

<a href="https://www.zhi.at/webinar" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img class="aligncenter wp-image-7103 size-full" title="Brief deines Lebens" src="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2017/03/artikel-mitte-button-1.png" alt="Brief deines Lebens" width="750" height="220" /></a>
<ol start="4">
 	<li>
<h2><strong>Vergib anderen</strong></h2>
</li>
</ol>
Versuch in deinem Brief bewusste Worte der Vergebung einzubauen. Sei bereit anderen zu vergeben und schließe mit Streit, Neid und anderen Missverständnissen ab. So bietest du deinen Mitmenschen eine Möglichkeit, sich bei dir zu entschuldigen und schaffst gleichzeitig eine wichtige Basis zur Vergebung.
<ol start="5">
 	<li>
<h2><strong>Sag „Danke“ </strong></h2>
</li>
</ol>
Nutze deinen Brief als Chance zum Danke sagen. Bedanke dich bei deinen Wegbegleitern und bei jenen Personen die immer für dich da sind. Viele Dinge werden als selbstverständlich hingenommen und genau für diese, solltest du dich bedanken und so zeigen, wie sehr du diese Personen schätzt.
<ol start="6">
 	<li>
<h2><strong>Sag „Ich liebe Dich“</strong></h2>
</li>
</ol>
In der gesprochenen Welt, kommen die Worte der Liebe oft viel zu kurz. Ist in Beziehungen der Alltag eingekehrt, wird nicht selten die Liebe als selbstverständlich angesehen. Nutze deinen Brief des Lebens, um geliebten Personen, in deinen eigenen Worten nochmals deine Liebe auszudrücken, oder vielleicht sogar das erste Mal zu gestehen.
<ol start="7">
 	<li>
<h2><strong>Sag „Auf Wiedersehen“</strong></h2>
</li>
</ol>
Am Ende des Briefes bist du bei dem eigentlichen Ziel angekommen, der Verabschiedung. Verabschiede dich von der Welt in deinen eigenen Worten und gibt der Welt so ein Stück von dir zurück. Im Leben bleiben die ersten Worte des kennenlernens in Erinnerung, genauso verläuft es mit den letzten Worten. Nutze diese Worte mit Bedacht, denn sie werden dich in der Erinnerung weiterleben lassen. Nutze diese Worte auch um zu beschrieben, wie du dir deinen Abschied vorstellst und deine letzte Begegnung ablaufen soll.

Diese Punkte können dir helfen, deinen Brief des Lebens zu etwas Besonderes zu machen. Nimm dir beim Verfassen des Briefes Zeit, oder schreib ihn auch in mehreren Etappen. Bewahre ihn nach dem Schreiben an einem Ort auf, an dem er mit Sicherheit gefunden wird. Der Brief gibt dir nicht nur die Chance, dich von deinen Mitmenschen in deinem Sinn zu verabschieden, sondern du wirst beim Schreiben mit Sicherheit Punkte in deinem Leben entdecken, die noch nicht vollständig sind. Du wirst Dinge herausfinden, die unerledigt sind. Du wirst Beziehungen entdecken, die ungeklärt sind. Warum bis auf dein Lebensende warten, um diese Angelegenheiten zu klären? Nutze vielmehr die Zeit des Lebens, um mit dir und deiner Umwelt im Reinen zu sein.
<h2><strong>Fazit</strong></h2>
<h4>Der <em>Brief deines Lebens</em> kann dich dabei unterstützen, auch in deinen letzten Stunden eigenständige Entscheidungen zu treffen.</h4>
Er unterstützt dich dabei, deinen letzten Willen zu kommunizieren und auf eine ganz persönliche Art und Weise „Auf Wiedersehen“ zu sagen. Durch das Schreiben des Briefes wird sich in dir ein Sicherheitsgefühl aufbauen. Du wirst keine Angst mehr vor der Ungewissheit danach haben. Denn du hast dich und auch deine Mitmenschen durch deine geschriebenen Worte bestens darauf vorbereitet. Deine Mitmenschen werden diesen Brief als Geschenk sehen und sich über diese menschliche Geste auch in schweren Zeiten freuen.
<img src="https://vg09.met.vgwort.de/na/e500944cb8cd463192421af524e91e6a" alt="" width="1" height="1" />]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img width="300" height="156" src="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2017/03/4-Florian-Klauer-300x156.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Brief deines Lebens" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2017/03/4-Florian-Klauer-300x156.jpg 300w, https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2017/03/4-Florian-Klauer-386x200.jpg 386w, https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2017/03/4-Florian-Klauer.jpg 443w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p><p style="background: white;"><span lang="DE-AT" style="font-family: Arial; color: #333333;">Auch wenn wir nicht gerne daran denken, irgendwann kommt für uns alle die Zeit, in der die Uhr des Lebens langsamer zu ticken beginnt. Wir wissen alle nicht, was uns am Ende erwarten wird und wann es soweit sein wird, doch wir haben die Möglichkeit, uns darauf vorzubereiten und dadurch die Situation für uns und unsere Mitmenschen zu erleichtern. Versuch daher nicht nur dein irdisches Leben, sondern auch dein Leben danach selbst zu bestimmen und deine Entscheidungen rechtzeitig frei zu treffen.</span></p>
<p style="background: white;"><span lang="DE-AT" style="font-family: Arial; color: #333333;">Um deinen letzten Lebensabschnitt nach deinen Vorstellungen verbringen zu können, ist es notwendig, dich nicht davor zu verstecken. Lass deine Mitmenschen wissen, welche Erwartungen du daran setzt. Fällt es dir schwer, darüber zu sprechen und deinen Mitmenschen dabei ins Auge zu sehen, kannst du versuchen deine Wünsche und Vorstellungen in einen Brief zu verfassen. Papier ist geduldig. Ein Brief bietet dir die nötige Zeit, die du brauchst, um die richtigen Worte zu wählen. Ein Brief bietet dir die Möglichkeit, für viele Versuche. Bist du mit dem Ergebnis nicht zufrieden, landet er zusammengeknüllt im Altpapier und du startest mit dem nächsten Versuch. Sind gesprochene Worte allerdings einmal gesagt, ist es sehr schwer, sie wieder rückgängig zu machen. Es liegt daher auf der Hand, dass in manchen Situationen des Lebens ein Brief die bessere Wahl als eine Face-to-Face Konfrontation ist. Das hat nichts mit Angst oder Feigheit zu tun. Im Gegenteil, beim Schreiben eines Briefes machst du dir im Vorfeld, mit einer großen Wahrscheinlichkeit, viel mehr Gedanken und setzt dich intensiver mit dem Thema auseinander, als bei einem Gespräch.</span></p>
<p style="background: white;"><span lang="DE-AT" style="font-family: Arial; color: #333333;">Mit Sicherheit, gibt es unausgesprochene Dinge, die du schon immer einmal einer bestimmten Person sagen wolltest, aber nie den Mut dafür gehabt hast. Mit Sicherheit, gibt es in deinem Leben Lebensmenschen, die dich immer begleitet haben und denen du Danke sagen möchtest. Und natürlich hast du Vorstellungen über deinen Abschied von der Welt. Genau bei diesen Gründen ist es hilfreich, deine Worte und Gedanken auf Papier zu bringen.</span></p>

<ol>
 	<li>
<h2><strong>Anerkennung für deine Mitmenschen</strong></h2>
</li>
</ol>
Ein Brief ist eine gute Möglichkeit, um deinen Mitmenschen Anerkennung zu zeigen. Du kannst dadurch in deinen eigenen Worten Lob und Respekt gegenüber bestimmten Personen vermitteln. Gerade in Beziehungen und auch im Berufsleben ist Anerkennung eine wichtige Geste. Überleg dir welchen Personen du deine Anerkennung teilhaben lassen möchtest. Welche Handlungen oder Eigenschaften haben dir immer schon imponiert, doch du hast es nicht geschafft, deine Begeisterung dafür auszudrücken.
<ol start="2">
 	<li>
<h2><strong>Momentaufnahmen deines Lebens</strong></h2>
</li>
</ol>
Ein Brief eignet sich perfekt, um die wichtigsten Punkte deines Lebens nochmals revue passieren zu lassen. Was sind die Meilensteine in deinem Leben? Mit welchen Situationen verbindest du besonders schöne Erinnerungen? Über was kannst du mit deinen Mitmenschen immer wieder herzlich lachen? Deine geschriebenen Worte unterstützen andere Personen, beim Lesen nochmals aktiv an deinem Leben teilzunehmen und eure gemeinsame Zeit nochmals zu erleben.
<ol start="3">
 	<li>
<h2><strong>Suche Vergebung</strong></h2>
</li>
</ol>
Mit Sicherheit, hast du dich nicht immer nur im Guten von Menschen verabschiedet. Vielleicht seid ihr im Streit ohne klärende Worte auseinander gegangen. Nutze deinen Brief, um nach Vergebung zu fragen. Nutze deinen Brief, um dich für unschöne Worte und Taten zu entschuldigen und dich so von der bis dato unausgesprochenen Seite deiner Vergangenheit zu befreien.

<a href="https://www.zhi.at/webinar" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img class="aligncenter wp-image-7103 size-full" title="Brief deines Lebens" src="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2017/03/artikel-mitte-button-1.png" alt="Brief deines Lebens" width="750" height="220" /></a>
<ol start="4">
 	<li>
<h2><strong>Vergib anderen</strong></h2>
</li>
</ol>
Versuch in deinem Brief bewusste Worte der Vergebung einzubauen. Sei bereit anderen zu vergeben und schließe mit Streit, Neid und anderen Missverständnissen ab. So bietest du deinen Mitmenschen eine Möglichkeit, sich bei dir zu entschuldigen und schaffst gleichzeitig eine wichtige Basis zur Vergebung.
<ol start="5">
 	<li>
<h2><strong>Sag „Danke“ </strong></h2>
</li>
</ol>
Nutze deinen Brief als Chance zum Danke sagen. Bedanke dich bei deinen Wegbegleitern und bei jenen Personen die immer für dich da sind. Viele Dinge werden als selbstverständlich hingenommen und genau für diese, solltest du dich bedanken und so zeigen, wie sehr du diese Personen schätzt.
<ol start="6">
 	<li>
<h2><strong>Sag „Ich liebe Dich“</strong></h2>
</li>
</ol>
In der gesprochenen Welt, kommen die Worte der Liebe oft viel zu kurz. Ist in Beziehungen der Alltag eingekehrt, wird nicht selten die Liebe als selbstverständlich angesehen. Nutze deinen Brief des Lebens, um geliebten Personen, in deinen eigenen Worten nochmals deine Liebe auszudrücken, oder vielleicht sogar das erste Mal zu gestehen.
<ol start="7">
 	<li>
<h2><strong>Sag „Auf Wiedersehen“</strong></h2>
</li>
</ol>
Am Ende des Briefes bist du bei dem eigentlichen Ziel angekommen, der Verabschiedung. Verabschiede dich von der Welt in deinen eigenen Worten und gibt der Welt so ein Stück von dir zurück. Im Leben bleiben die ersten Worte des kennenlernens in Erinnerung, genauso verläuft es mit den letzten Worten. Nutze diese Worte mit Bedacht, denn sie werden dich in der Erinnerung weiterleben lassen. Nutze diese Worte auch um zu beschrieben, wie du dir deinen Abschied vorstellst und deine letzte Begegnung ablaufen soll.

Diese Punkte können dir helfen, deinen Brief des Lebens zu etwas Besonderes zu machen. Nimm dir beim Verfassen des Briefes Zeit, oder schreib ihn auch in mehreren Etappen. Bewahre ihn nach dem Schreiben an einem Ort auf, an dem er mit Sicherheit gefunden wird. Der Brief gibt dir nicht nur die Chance, dich von deinen Mitmenschen in deinem Sinn zu verabschieden, sondern du wirst beim Schreiben mit Sicherheit Punkte in deinem Leben entdecken, die noch nicht vollständig sind. Du wirst Dinge herausfinden, die unerledigt sind. Du wirst Beziehungen entdecken, die ungeklärt sind. Warum bis auf dein Lebensende warten, um diese Angelegenheiten zu klären? Nutze vielmehr die Zeit des Lebens, um mit dir und deiner Umwelt im Reinen zu sein.
<h2><strong>Fazit</strong></h2>
<h4>Der <em>Brief deines Lebens</em> kann dich dabei unterstützen, auch in deinen letzten Stunden eigenständige Entscheidungen zu treffen.</h4>
Er unterstützt dich dabei, deinen letzten Willen zu kommunizieren und auf eine ganz persönliche Art und Weise „Auf Wiedersehen“ zu sagen. Durch das Schreiben des Briefes wird sich in dir ein Sicherheitsgefühl aufbauen. Du wirst keine Angst mehr vor der Ungewissheit danach haben. Denn du hast dich und auch deine Mitmenschen durch deine geschriebenen Worte bestens darauf vorbereitet. Deine Mitmenschen werden diesen Brief als Geschenk sehen und sich über diese menschliche Geste auch in schweren Zeiten freuen.
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			</item>
		<item>
		<title>Die Propaganda der Medien: nicht alles ist, wie es scheint</title>
		<link>https://www.benediktahlfeld.com/blog/propaganda-der-medien</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Benedikt Ahlfeld]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Jan 2017 07:25:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WEIT, WEIT, SEHR WEIT WEG]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="300" height="156" src="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2017/01/oaqk7qqnh_c-patrick-tomasso-300x156.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Propaganda der Medien" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2017/01/oaqk7qqnh_c-patrick-tomasso-300x156.jpg 300w, https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2017/01/oaqk7qqnh_c-patrick-tomasso-386x200.jpg 386w, https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2017/01/oaqk7qqnh_c-patrick-tomasso.jpg 443w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>Glaubst du alles was in den Medien steht? Dann solltest du diesen Artikel unbedingt lesen. Denn ich möchte dir zeigen, wie unser neues und aufregendes „reales“ Medienmodell immer wieder Botschaften verschiebt und durch gefälschte Nachrichten ihre Auflagen erhöht. Du wirst sehen, wie es den Medien gelingt, dich zu beeinflussen und aus so mancher Zeitungsente eine Erfolgsschlagzeile zu machen.
<h2><strong>Gesagt ist nicht gleich geschrieben und geschrieben ist nicht gleich gesagt!</strong></h2>
Ich möchte dir an einem Interview von Arnold Schwarzenegger zeigen, wie einfach es ist, gesprochene Worte zu verdrehen und daraus eine medienwirksame Story zu schreiben. Nimm dir einige Minuten Zeit, um in das <a href="https://www.youtube.com/watch?v=obegLRvSUzM" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"><u>Video</u></a> reinzuhören und lies danach weiter, was in der <strong>Propaganda</strong> der Medien daraus interpretiert wurde. Soweit so gut. Das Interview ist eine politische Diskussion, die nicht ohne Kritik und Ratschlägen abgelaufen ist. Doch schon ein paar Stunden später waren folgende Schlagzeilen zu sehen. Schwarzenegger fordert Anti-Trump-Wähler auf, mit dem Jammern aufzuhören! Trump hat die Wahl gewonnen, hört auf mit dem Jammern! So wurde eine unparteiische Botschaft aus dem Interview am Ende völlig anders interpretiert.

Um dir zu zeigen, wie genau diese Art von falschen Artikeln aufgebaut ist, möchte ich mir einen dieser Artikel genauer anschauen.
<ul>
 	<li><strong>Die Überschrift - Schwarzenegger fordert Anti-Trump-Wähler auf, mit dem Jammern aufzuhören! </strong>Im Interview sagte Gouverneur Schwarzenegger, es sei wichtig, dass "wir" aufhören, zu jammern. Die Überschrift behandelt stattdessen das Zitat als einen Imperativ: "(Du) Hör auf zu jammern." Aber es war kein Befehl; Er schloss sich in die Gruppe ein. Wenn du nicht wüsstest, dass Gouverneur Schwarzenegger angekündigt hat, dass er nicht für den gewählten Präsidenten stimmen würde, könnte man lesen und annehmen, dass ein Trump-Unterstützer den Nicht-Trump-Anhängern sagt, dass sie hinter ihrem neuen Präsidenten stehen sollen.</li>
</ul>
<ul>
 	<li><strong>Der Kontext - </strong>Auch beim Lesen des <a href="https://money.cnn.com/2016/12/15/media/arnold-schwarzenegger-today-show-celebrity-apprentice/" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"><u>Inhaltes</u></a> ist es nicht klar, dass der Mann, der zu befehlen scheint, mit dem Jammern aufzuhören, den Präsidenten nicht unterstützt. Noch interessanter ist es, dass sich einige der im Text veröffentlichten Meldungen von Schwarzenegger im Originalzitat nicht auf Trump, sondern auf Präsident Obama beziehen. Erst im dritten Absatz erfahren die Leser, dass Schwarzenegger ursprünglich nicht daran gedacht hat, Trump zu wählen. Aber alleine diese Aussage ist vage genug um sie zu hinterfragen. „Hat er nun seine Meinung geändert?“</li>
</ul>
Und natürlich blieb dieser Artikel auch von Präsident Trump, nicht unbeobachtet und das Medienspiel mit falschen Aussagen nahm weiter seinen Lauf.

<a href="https://www.zhi.at/webinar" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img class="aligncenter wp-image-7103 size-full" title="Propaganda" src="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2017/03/artikel-mitte-button-1.png" alt="Propaganda" width="750" height="220" /></a>
<h2><strong>Mit Empörung zum Erfolg!</strong></h2>
Gefälschte Nachrichten haben heute einen Trendstatus erreicht und diese produzierten Verbrechen werden nicht selten gezielt als Meinungsbildner eingesetzt. Die Nachrichtenkonsumenten sind nicht nur mehr Leser, sondern sie haben sich in Nachrichtenverteiler verwandelt und vertreiben die Medienarbeit in ihren eigenen Netzwerken weiter. Heute bedeutet ein „Klick“ mehr als ein gebildeter Leser und provozierende Artikel führen nicht selten zu empörenden Verbrauchern, die nichts lieber wollen, als ihre Empörung mit anderen zu teilen. Der wahre Journalismus tritt immer mehr in den Hintergrund. Stattdessen sind kalkulierbare News auf der Überholspur. Nicht mehr der Inhalt, sondern der Aufbau des Textes und die Chancen der automatischen Verteilung durch die Leser, stehen im Fokus. Eine mitreißende Schlagzeile, eine Erzählung die sich mehr, um die Empörung, als um langweilige Information kümmert und schon ist die nächste Erfolgsgeschichte geschrieben. Der Journalismus der Empörung ist auf der Überholspur und wir alle sind dafür verantwortlich. Wir sind in unserer heutigen Gesellschaft ein Filter, der entscheidet, welche Nachrichten wie oft und über welchen Kanal verbreitet werden.
<ul>
 	<li>Sei dir deiner Verantwortung bewusst, bevor du das nächste Mal voller Wut einen Artikel kommentierst, likest oder auf Facebook teilst.</li>
 	<li>Lass dich nicht von den Schlagzeilen blenden, sondern lies auch immer zwischen den Zeilen.</li>
 	<li>Und vor allem lies den Artikel bis zum Ende, bevor du darüber urteilst.</li>
 	<li>Bist du nach dem Lesen des gesamten Artikels noch immer wütend, verlass dich nicht auf die Aussagen eines Schreibers.</li>
 	<li>Überprüfe die Wahrheit des Artikels, indem du nach Quellen im Internet suchst. Das ist das Wenigste was du tun kannst, bevor du Benzin ins Feuer gießt und diesen Artikel teilst.</li>
</ul>
<h2><strong>Fazit:</strong></h2>
Wahrheit und Lüge liegen gerade im Journalismus oft sehr eng beieinander. Oft enthält ein Text gerade den Funken an Wahrheit, den er braucht, um sich noch im Rahmen des Legalen zu bewegen. Aus diesem Grund wird es immer wichtiger, als Konsument nicht gedankenlos über die Buchstaben zu fliegen, sondern auch zwischen den Zeilen zu forschen. Im digitalen Zeitalter des Journalismus müssen wir verstehen, dass wir sowohl Konsumenten als auch Händler sind und wir eine entscheidende Verantwortung für den Aufbau und die Vermarktung der Erzählung tragen. Es liegt daher ganz alleine in unseren Händen, ob wir eine Zeitungsente zu einer großen Story aufbauschen. Es liegt daher ganz alleine in unseren Händen, dem echten Journalismus wieder eine Chance zu geben und durch unser Handeln die Spreu vom Weizen zu trennen.
<img src="https://vg09.met.vgwort.de/na/31e881475d6e4977a1af82926e0b0fdb" alt="" width="1" height="1" />]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img width="300" height="156" src="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2017/01/oaqk7qqnh_c-patrick-tomasso-300x156.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Propaganda der Medien" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2017/01/oaqk7qqnh_c-patrick-tomasso-300x156.jpg 300w, https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2017/01/oaqk7qqnh_c-patrick-tomasso-386x200.jpg 386w, https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2017/01/oaqk7qqnh_c-patrick-tomasso.jpg 443w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>Glaubst du alles was in den Medien steht? Dann solltest du diesen Artikel unbedingt lesen. Denn ich möchte dir zeigen, wie unser neues und aufregendes „reales“ Medienmodell immer wieder Botschaften verschiebt und durch gefälschte Nachrichten ihre Auflagen erhöht. Du wirst sehen, wie es den Medien gelingt, dich zu beeinflussen und aus so mancher Zeitungsente eine Erfolgsschlagzeile zu machen.
<h2><strong>Gesagt ist nicht gleich geschrieben und geschrieben ist nicht gleich gesagt!</strong></h2>
Ich möchte dir an einem Interview von Arnold Schwarzenegger zeigen, wie einfach es ist, gesprochene Worte zu verdrehen und daraus eine medienwirksame Story zu schreiben. Nimm dir einige Minuten Zeit, um in das <a href="https://www.youtube.com/watch?v=obegLRvSUzM" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"><u>Video</u></a> reinzuhören und lies danach weiter, was in der <strong>Propaganda</strong> der Medien daraus interpretiert wurde. Soweit so gut. Das Interview ist eine politische Diskussion, die nicht ohne Kritik und Ratschlägen abgelaufen ist. Doch schon ein paar Stunden später waren folgende Schlagzeilen zu sehen. Schwarzenegger fordert Anti-Trump-Wähler auf, mit dem Jammern aufzuhören! Trump hat die Wahl gewonnen, hört auf mit dem Jammern! So wurde eine unparteiische Botschaft aus dem Interview am Ende völlig anders interpretiert.

Um dir zu zeigen, wie genau diese Art von falschen Artikeln aufgebaut ist, möchte ich mir einen dieser Artikel genauer anschauen.
<ul>
 	<li><strong>Die Überschrift - Schwarzenegger fordert Anti-Trump-Wähler auf, mit dem Jammern aufzuhören! </strong>Im Interview sagte Gouverneur Schwarzenegger, es sei wichtig, dass "wir" aufhören, zu jammern. Die Überschrift behandelt stattdessen das Zitat als einen Imperativ: "(Du) Hör auf zu jammern." Aber es war kein Befehl; Er schloss sich in die Gruppe ein. Wenn du nicht wüsstest, dass Gouverneur Schwarzenegger angekündigt hat, dass er nicht für den gewählten Präsidenten stimmen würde, könnte man lesen und annehmen, dass ein Trump-Unterstützer den Nicht-Trump-Anhängern sagt, dass sie hinter ihrem neuen Präsidenten stehen sollen.</li>
</ul>
<ul>
 	<li><strong>Der Kontext - </strong>Auch beim Lesen des <a href="https://money.cnn.com/2016/12/15/media/arnold-schwarzenegger-today-show-celebrity-apprentice/" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"><u>Inhaltes</u></a> ist es nicht klar, dass der Mann, der zu befehlen scheint, mit dem Jammern aufzuhören, den Präsidenten nicht unterstützt. Noch interessanter ist es, dass sich einige der im Text veröffentlichten Meldungen von Schwarzenegger im Originalzitat nicht auf Trump, sondern auf Präsident Obama beziehen. Erst im dritten Absatz erfahren die Leser, dass Schwarzenegger ursprünglich nicht daran gedacht hat, Trump zu wählen. Aber alleine diese Aussage ist vage genug um sie zu hinterfragen. „Hat er nun seine Meinung geändert?“</li>
</ul>
Und natürlich blieb dieser Artikel auch von Präsident Trump, nicht unbeobachtet und das Medienspiel mit falschen Aussagen nahm weiter seinen Lauf.

<a href="https://www.zhi.at/webinar" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img class="aligncenter wp-image-7103 size-full" title="Propaganda" src="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2017/03/artikel-mitte-button-1.png" alt="Propaganda" width="750" height="220" /></a>
<h2><strong>Mit Empörung zum Erfolg!</strong></h2>
Gefälschte Nachrichten haben heute einen Trendstatus erreicht und diese produzierten Verbrechen werden nicht selten gezielt als Meinungsbildner eingesetzt. Die Nachrichtenkonsumenten sind nicht nur mehr Leser, sondern sie haben sich in Nachrichtenverteiler verwandelt und vertreiben die Medienarbeit in ihren eigenen Netzwerken weiter. Heute bedeutet ein „Klick“ mehr als ein gebildeter Leser und provozierende Artikel führen nicht selten zu empörenden Verbrauchern, die nichts lieber wollen, als ihre Empörung mit anderen zu teilen. Der wahre Journalismus tritt immer mehr in den Hintergrund. Stattdessen sind kalkulierbare News auf der Überholspur. Nicht mehr der Inhalt, sondern der Aufbau des Textes und die Chancen der automatischen Verteilung durch die Leser, stehen im Fokus. Eine mitreißende Schlagzeile, eine Erzählung die sich mehr, um die Empörung, als um langweilige Information kümmert und schon ist die nächste Erfolgsgeschichte geschrieben. Der Journalismus der Empörung ist auf der Überholspur und wir alle sind dafür verantwortlich. Wir sind in unserer heutigen Gesellschaft ein Filter, der entscheidet, welche Nachrichten wie oft und über welchen Kanal verbreitet werden.
<ul>
 	<li>Sei dir deiner Verantwortung bewusst, bevor du das nächste Mal voller Wut einen Artikel kommentierst, likest oder auf Facebook teilst.</li>
 	<li>Lass dich nicht von den Schlagzeilen blenden, sondern lies auch immer zwischen den Zeilen.</li>
 	<li>Und vor allem lies den Artikel bis zum Ende, bevor du darüber urteilst.</li>
 	<li>Bist du nach dem Lesen des gesamten Artikels noch immer wütend, verlass dich nicht auf die Aussagen eines Schreibers.</li>
 	<li>Überprüfe die Wahrheit des Artikels, indem du nach Quellen im Internet suchst. Das ist das Wenigste was du tun kannst, bevor du Benzin ins Feuer gießt und diesen Artikel teilst.</li>
</ul>
<h2><strong>Fazit:</strong></h2>
Wahrheit und Lüge liegen gerade im Journalismus oft sehr eng beieinander. Oft enthält ein Text gerade den Funken an Wahrheit, den er braucht, um sich noch im Rahmen des Legalen zu bewegen. Aus diesem Grund wird es immer wichtiger, als Konsument nicht gedankenlos über die Buchstaben zu fliegen, sondern auch zwischen den Zeilen zu forschen. Im digitalen Zeitalter des Journalismus müssen wir verstehen, dass wir sowohl Konsumenten als auch Händler sind und wir eine entscheidende Verantwortung für den Aufbau und die Vermarktung der Erzählung tragen. Es liegt daher ganz alleine in unseren Händen, ob wir eine Zeitungsente zu einer großen Story aufbauschen. Es liegt daher ganz alleine in unseren Händen, dem echten Journalismus wieder eine Chance zu geben und durch unser Handeln die Spreu vom Weizen zu trennen.
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		<title>Die schweren Seiten des Reisens – von denen keiner spricht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Benedikt Ahlfeld]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jul 2016 07:25:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WEIT, WEIT, SEHR WEIT WEG]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="300" height="156" src="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2016/07/5-forrest-cavale-300x156.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Seiten des Reisens" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2016/07/5-forrest-cavale-300x156.jpg 300w, https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2016/07/5-forrest-cavale-386x200.jpg 386w, https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2016/07/5-forrest-cavale.jpg 443w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>Wenn jemand eine Reise tut, gibt es viel zu erzählen. Du siehst die Welt, probierst neue Dinge aus, lernst neue Menschen kennen, findest die Liebe deines Lebens, besuchst unbeschreiblich schöne Orte, lernst viel über fremde Kulturen – doch dann sind deine Erzählungen auch schon vorbei. Menschen lieben es, von ihren Reiseerlebnissen zu erzählen. Aber wie schaut es dann aus, wenn du wieder zu Hause angekommen bist?

Während du unterwegs bist, beschäftigst du dich mit der harten Realität der Reise. Du machst dir Gedanken darüber einen Job und Freunde zu finden. Du machst dir Gedanken über deine Sicherheit und kulturelle Unterschiede. Und du machst dir Gedanken darüber, wen du vertrauen kannst.

Doch so bald deine Reise vorbei ist, hast du diese Seiten sofort vergessen. All diese Punkte werden von deinen persönlichen Erfahrungen einfach überrollt. Am Ende einer Reise angekommen, fällt der Weg zurück in den Alltag, meist schwer. Es fällt dir schwer, ein Rückflugticket zu kaufen und dich wieder auf deine Heimreise zu begeben. Doch all diese Verabschiedungen haben etwas Gutes an sich. Es dauert nicht mehr lange, bis du deine Familie und Freunde wieder in den Arm nehmen kannst.
<h2>Dann ist es soweit.</h2>
Du bist zu Hause angekommen und hast die ersten zwei Wochen damit verbracht, deine Familie und Freunde wieder zu sehen. Ihr habt euch ausgetauscht, du hast Geschichten von deiner Reise erzählt und ihr habt in Erinnerungen geschwelgt. Für dich laufen diese ersten zwei Wochen wie ein Film ab. Alles ist in gewisser Weise neu und aufregend. Und dann ist der Zeitpunkt gekommen, in dem sich alles verändert. Der Alltag hat dich wieder. Jeder hat sich daran gewöhnt, dass du wieder da bist. Du bist nicht mehr ein großes Objekt mit einer magischen Anziehung und du wirst mit Fragen des Lebens gelöchert. Hast du schon einen neuen Job? Was ist jetzt dein Plan? Triffst du dich gerade mit jemand?
<h2><span lang="DE-AT">Eine Reise macht dich zu einem neuen Menschen</span></h2>
Und das deprimierende an dieser Sache ist, dass du ein Jahr unterwegs warst, vieles gesehen hast und letztendlich doch wieder in deinem Kinderzimmer sitzt und feststellen musst, dass sich nichts, nämlich überhaupt nichts, geändert hat. Du bist natürlich froh, dass all deine Lieben gesund und glücklich sind. Dir ist es klar, dass in diesem Jahr die Zeit nicht stehen geblieben ist. Menschen haben neue Jobs gefunden und neue Partner kennen gelernt. Und du könntest einfach los schreien. Denn keiner erkennt die Veränderung, die du bei deiner Reise durchgemacht hast. Dabei meine ich nicht eine neue Frisur, weniger oder mehr Gewicht oder ein neues Kleidungsstück. Nein, es hat nichts mit deinem Erscheinungsbild zu tun. Ich spreche von den Veränderungen, die in dir, in deinem Kopf, stattgefunden haben.

Es ist die Art und Weise wie sich deine Träume verändert haben. Es ist die Art und Weise wie du Menschen anders siehst. Es ist deine Freude darüber, dich von schlechten Eigenschaften verabschiedet zu haben. Es sind einfach die neuen Dinge im Leben, die für dich wichtig geworden sind.

Du möchtest, dass jeder deine Veränderung erkennt und die Gedanken zu deinem neuen Ich mit anderen austauschen. Aber es gibt keinen Weg, diesen speziellen Geist zu beschreiben. Diesen Geist den du erlebst, wenn du für eine Zeit alles hinter dich gelassen hast und auf dich alleine gestellt warst. Du weißt, du denkst jetzt über manche Dinge anders, denn deine Erfahrungen sind in jeder einzelnen Sekunden in deinem Kopf verankert.
<h2>Aber wie kannst du das alles anderen zeigen und erklären?</h2>
Du bist verärgert. Du fühlst dich allein. Du hast Momente, die dich glauben lassen, dass es das alles eigentlich nicht wert war. Es hat sich eigentlich nichts geändert. Die einzige wirklich wichtige Veränderung, ist die von dir selbst. Was gibt es für Möglichkeiten, um diese Schattenseite des Reisens zu umgehen? Es ist wie das Lernen einer fremden Sprache. Keiner um dich herum spricht diese Sprache und du kannst dich mit keinem austauschen. Du kannst keinem sagen, was in dir vorgeht und wie du dich gerade fühlst.

Genau aus diesem Grund, hast du nach deiner ersten langen Reise nur einen Wunsch. <strong>Nämlich schnell wieder weg!</strong>
<h2>Dabei spricht man vom „Travel Bug“.</h2>
Es ist dein Ziel aus dem Hier und Jetzt zu entfliehen und dich wieder mit Menschen zu umgeben, die die gleiche Sprache wie du sprechen. Nicht Englisch, nicht Spanisch oder Mandarin oder Portugiesisch, sondern die Sprache des Verlassens, der Veränderung, des Wachsens, der Erfahrung, des Lernens und des wieder zu Hause Ankommens. Des zu Hause Ankommens und dich trotzdem wie ein Fremder in einer fremden Welt zu fühlen.

Das ist der schwierigste Teil am Reisen und es ist der Teil der dich immer wieder dazu treibt dein zu Hause zu verlassen.
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img width="300" height="156" src="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2016/07/5-forrest-cavale-300x156.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Seiten des Reisens" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2016/07/5-forrest-cavale-300x156.jpg 300w, https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2016/07/5-forrest-cavale-386x200.jpg 386w, https://www.benediktahlfeld.com/wp-content/uploads/2016/07/5-forrest-cavale.jpg 443w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>Wenn jemand eine Reise tut, gibt es viel zu erzählen. Du siehst die Welt, probierst neue Dinge aus, lernst neue Menschen kennen, findest die Liebe deines Lebens, besuchst unbeschreiblich schöne Orte, lernst viel über fremde Kulturen – doch dann sind deine Erzählungen auch schon vorbei. Menschen lieben es, von ihren Reiseerlebnissen zu erzählen. Aber wie schaut es dann aus, wenn du wieder zu Hause angekommen bist?

Während du unterwegs bist, beschäftigst du dich mit der harten Realität der Reise. Du machst dir Gedanken darüber einen Job und Freunde zu finden. Du machst dir Gedanken über deine Sicherheit und kulturelle Unterschiede. Und du machst dir Gedanken darüber, wen du vertrauen kannst.

Doch so bald deine Reise vorbei ist, hast du diese Seiten sofort vergessen. All diese Punkte werden von deinen persönlichen Erfahrungen einfach überrollt. Am Ende einer Reise angekommen, fällt der Weg zurück in den Alltag, meist schwer. Es fällt dir schwer, ein Rückflugticket zu kaufen und dich wieder auf deine Heimreise zu begeben. Doch all diese Verabschiedungen haben etwas Gutes an sich. Es dauert nicht mehr lange, bis du deine Familie und Freunde wieder in den Arm nehmen kannst.
<h2>Dann ist es soweit.</h2>
Du bist zu Hause angekommen und hast die ersten zwei Wochen damit verbracht, deine Familie und Freunde wieder zu sehen. Ihr habt euch ausgetauscht, du hast Geschichten von deiner Reise erzählt und ihr habt in Erinnerungen geschwelgt. Für dich laufen diese ersten zwei Wochen wie ein Film ab. Alles ist in gewisser Weise neu und aufregend. Und dann ist der Zeitpunkt gekommen, in dem sich alles verändert. Der Alltag hat dich wieder. Jeder hat sich daran gewöhnt, dass du wieder da bist. Du bist nicht mehr ein großes Objekt mit einer magischen Anziehung und du wirst mit Fragen des Lebens gelöchert. Hast du schon einen neuen Job? Was ist jetzt dein Plan? Triffst du dich gerade mit jemand?
<h2><span lang="DE-AT">Eine Reise macht dich zu einem neuen Menschen</span></h2>
Und das deprimierende an dieser Sache ist, dass du ein Jahr unterwegs warst, vieles gesehen hast und letztendlich doch wieder in deinem Kinderzimmer sitzt und feststellen musst, dass sich nichts, nämlich überhaupt nichts, geändert hat. Du bist natürlich froh, dass all deine Lieben gesund und glücklich sind. Dir ist es klar, dass in diesem Jahr die Zeit nicht stehen geblieben ist. Menschen haben neue Jobs gefunden und neue Partner kennen gelernt. Und du könntest einfach los schreien. Denn keiner erkennt die Veränderung, die du bei deiner Reise durchgemacht hast. Dabei meine ich nicht eine neue Frisur, weniger oder mehr Gewicht oder ein neues Kleidungsstück. Nein, es hat nichts mit deinem Erscheinungsbild zu tun. Ich spreche von den Veränderungen, die in dir, in deinem Kopf, stattgefunden haben.

Es ist die Art und Weise wie sich deine Träume verändert haben. Es ist die Art und Weise wie du Menschen anders siehst. Es ist deine Freude darüber, dich von schlechten Eigenschaften verabschiedet zu haben. Es sind einfach die neuen Dinge im Leben, die für dich wichtig geworden sind.

Du möchtest, dass jeder deine Veränderung erkennt und die Gedanken zu deinem neuen Ich mit anderen austauschen. Aber es gibt keinen Weg, diesen speziellen Geist zu beschreiben. Diesen Geist den du erlebst, wenn du für eine Zeit alles hinter dich gelassen hast und auf dich alleine gestellt warst. Du weißt, du denkst jetzt über manche Dinge anders, denn deine Erfahrungen sind in jeder einzelnen Sekunden in deinem Kopf verankert.
<h2>Aber wie kannst du das alles anderen zeigen und erklären?</h2>
Du bist verärgert. Du fühlst dich allein. Du hast Momente, die dich glauben lassen, dass es das alles eigentlich nicht wert war. Es hat sich eigentlich nichts geändert. Die einzige wirklich wichtige Veränderung, ist die von dir selbst. Was gibt es für Möglichkeiten, um diese Schattenseite des Reisens zu umgehen? Es ist wie das Lernen einer fremden Sprache. Keiner um dich herum spricht diese Sprache und du kannst dich mit keinem austauschen. Du kannst keinem sagen, was in dir vorgeht und wie du dich gerade fühlst.

Genau aus diesem Grund, hast du nach deiner ersten langen Reise nur einen Wunsch. <strong>Nämlich schnell wieder weg!</strong>
<h2>Dabei spricht man vom „Travel Bug“.</h2>
Es ist dein Ziel aus dem Hier und Jetzt zu entfliehen und dich wieder mit Menschen zu umgeben, die die gleiche Sprache wie du sprechen. Nicht Englisch, nicht Spanisch oder Mandarin oder Portugiesisch, sondern die Sprache des Verlassens, der Veränderung, des Wachsens, der Erfahrung, des Lernens und des wieder zu Hause Ankommens. Des zu Hause Ankommens und dich trotzdem wie ein Fremder in einer fremden Welt zu fühlen.

Das ist der schwierigste Teil am Reisen und es ist der Teil der dich immer wieder dazu treibt dein zu Hause zu verlassen.
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