Das Geschäft mit den guten Gefühlen: Die Wahrheit über Gurus und die größten Lügen, die sie geheim halten wollen.

Gurus

Dieser Artikel ist anders. Wenn du dich über ihn aufregst oder dich persönlich angegriffen fühlst: ich habe dich gewarnt!

Wie es zu diesem Artikel kam: Ich habe es satt, dass Leute anderen ständig in den Ohren liegen. “Buhu, ich schaffe das nicht” hier, “Oje oje, das ist aber ganz schön schwer” da. Die Menschheit hat diesen Quatsch oft genug gehört, aber darüber lesen kannst du in keinem Geschichtsbuch. Warum liegt auf der Hand: Das Zeug interessiert einfach niemanden.

Die Leute wollen Erfolgsstories lesen, Ergebnisse sehen und keinen depressiven Mist nachempfinden müssen. Sagen uns zumindest die Gurus der Personal Development Szene. Aber wie viel Wahrheit steckt wirklich dahinter?

Die Gurus der Trainer-Szene

Eigentlich eine Branche, vielmehr eine Industrie. Ich bin auch ganz aktiv dabei – Rattenfänger dürfen andere sein, denn ich kann keine Blockflöte spielen. Dagegen habe ich mich schon in der Schule gewehrt. Das hier ist mein Insider Report.

Es ist doch so: Viele Menschen glauben, sie brauchen nur zu einem Guru zu laufen, etwas Magie und Feenstaub von der Bühne zu schnuppern und alles wird sich ändern. Von heute auf Morgen. Zack, geschafft! Ohne Arbeit, null Aufwand, super. Oder lange genug meditieren, nix essen außer Sonne (und dabei blind werden). Oder auch beliebt: die spontane Blitzerleuchtung in 5 Minuten durch katholische Prediger in ausverkauften US-Football-Stadien (kein Witz).

Bis sie ein paar Monate später beim nächsten Guru sitzen. Dann aber wirklich! Und so geht es fröhlich weiter… Das Problem dabei: Apathie statt Aktion! Wenn du willst, dass sich etwas in deinem Leben ändert, tu es verdammt noch mal selbst. Einige der Menschen, die von Seminar zu Seminar wandern oder Selbsthilferatgeber nach Selbsthilferatgeber wälzen, haben relativ ähnliche Glaubenssätze. Ich nenne sie die Seminartouristen. Oder wenn du es so radikal ehrlich willst wie geht: sie sind die Opfer. Als Opfer wird man aber nicht geboren. Sondern sie wurden von anderen Menschen, oftmals Führungspersönlichkeiten (wer hat sie zu solchen ernannt?), zu diesen gemacht. Sie wurden von Außen zu ihrem Nachteil programmiert. Das einzige, was man ihnen vorwerfen kann ist, dass sie es (gutgläubig wie sie sind) zugelassen haben. Damit ist jetzt Schluss.

Es wird Zeit, dass du deinen Arsch hochkriegst und ein Leben nach eigenem Standard führst. Was ich mit diesem Artikel erreichen will, ist simpel: Deine kritische Denkfähigkeit anregen und damit ebenso die Diskussion. Immerhin bin ich selbst Trainer und empfehle ähnliche oder sogar dieselben Dinge wie manche dieser „bösen“ Gurus. Wie kommt das also? Ist es doch nicht so düster wie es auf den ersten Blick erscheinen mag? Oder bin ich selber einer von den “Bösen”? Habe ich einen Platz in der Hölle vorreserviert, ganz vorne bei den Kohlen? Lies weiter, komm auf die dunkle Seite der Macht…

Gurus

Lüge #1: Gute Gefühle, immer und überall

Fühlst du dich immer gut? Immer immer? Ganz sicher? Glaub ich dir nicht! Wir alle hatten schon mal schwere Zeiten. Wir alle hatten ein Ereignis in unserem Leben, es war so unglaublich schlimm für uns. Und danach ging es wieder bergauf. Vorteil! Ebenso hatten wir auch unser schönstes Erlebnis. Diese beiden Extreme machen das emotionale Spektrum unserer Gefühlsbandbreite aus. Darin bewegen wir uns jeden Tag und auch wenn (objektiv gesehen) für den einen das Schlimmste um einiges schlimmer war als für den anderen; aus subjektiver Sicht gibt es keinen emotionalen Unterschied. Dieses Spektrum können wir natürlich beeinflussen. Ich frage dich: Arbeitest du jeden Tag daran, dein Spektrum in eine positive Richtung auszudehnen oder in eine negative? Sei ehrlich! Ich weiß, es ist oft nicht so leicht.

Kleiner Tipp: Hör auf, Nachrichten im TV zu sehen. Da kommen Bilder, die willst du vielleicht nicht gesehen haben. Das muss nicht sein! Du kannst auch anders auf dem Laufenden bleiben. Überhaupt: Selektive Wahrnehmung ist nichts Schlechtes. Nutze sie zu deinem Vorteil und lass nur Informationen an dich ran, die dir gut tun. Realitätsverweigerung? Was soll‘s! Solange du nicht komplett ein Rad ab hast und dich keiner von deinen Freunden mehr versteht wenn du dich über die neue Weltordnung auslässt, ist alles gut. Keep it quiet, stay happy.

Und mal ganz unter uns (aber bitte erzähl das nicht großartig rum, sonst ist mein Ruf als Happy-Peppi-Alles-Supi-Trainer ruiniert): Auch ich will mich ab und an mal ein kleines Bisschen schlecht fühlen. Jetzt ist es raus! ABER: Es dauert nicht lange an, das miese Gefühl. Ich muss dann auch ehrlich zugeben, ich fühle mich einfach lieber gut. Klingt komisch, ist aber so. Darum koste ich die düsteren Phasen komprimiert aus, denn dann weiß ich genau, wo ich emotional wirklich zu Hause bin.

Lüge #2: Das Gesetz der Anziehung

Wenn du dir lange genug etwas einredest wird es wahr. Du kannst sogar Wolken verschwinden lassen! Schon mal gehört? Wenn du dir etwas Positives einredest, lügst du? Oder etwas akkurater: Wenn du dir etwas Positives einredest, an das du selbst noch nicht glaubst, lügst du dich dann nicht auch selbst an? Natürlich tust du das. In diesem Moment glaubst du selbst doch noch gar nicht daran.

Die Inkongruenz, die du emotional verspürst, weil dein Körper und dein Geist wissen, dass das, was du glauben möchtest, nicht der Realität entspricht, wird dich am Erreichen deines Zieles hindern. Jedoch: Es gibt einen guten Grund, WARUM du dir dieses Ziel gesetzt hast, stimmt’s? Also erinnere dein Unterbewusstsein verdammt noch mal daran, dass es seinen Job bisher eben nicht so gemacht hat, wie es soll. Zwing dich selbst zum Glück! Sei so gut zu dir selbst, dass du bekommst, was du dir wünschst. Dass dein Wille ungebrochen ist ändert aber nichts daran, dass du auch etwas tun musst.

Also brich dein Ziel in realistische Zwischenschritte und krieg deinen Arsch hoch. Vom Rumsitzen ist noch keiner erfolgreich geworden. Lies den Blogartikel zu Ende, wenn du mit der Aufgabe fertig bist, die dir gerade durch den Kopf schießt. Und dann drück auf den “Gefällt mir” Knopf.

Lüge #3: Jeder will sich gut fühlen / erfolgreich sein / berühmt sein

Manche Menschen erwecken den Eindruck, sie würden gerne leiden. Damit meine ich, dass ihr einziger Weg, sich gut zu fühlen, darin besteht, dass sie sich selbst (und/oder anderen) schlechte Gefühle machen. Das ist OK! Es macht einfach nur nicht soviel Spaß, wie die andere Seite. Aber was für ein Trainer wäre ich, wenn ich bewerten würde? Zum Beispiel Gefühle? Uiuiui… Es gibt keine schlechten Gefühle.

Es gibt keine guten Gefühle. Es gibt einfach nur Gefühle, die wir in Relation setzen und… ja genau, bewerten. Und viele Menschen reden sich ein (bzw. bekommen von anderen gesagt) alles wäre im Argen. Ist es aber nicht! Nur weil es die Medien dauernd wiederholen, dein Nachbar dir vielleicht im Vorbeigehen zuflüstert; muss es noch lange nicht stimmen. Wir, die Menschheit als Ganzes, waren noch nie so wohlhabend, friedfertig und glücklich wie heute. Punkt. Die Frage ist:

Wie viele gute Gefühle kannst du überhaupt ertragen?

Darüber solltest du dir einmal deinen hübschen Kopf zerbrechen und nicht was heute alles Schlimmes passieren könnte. Es geht doch nichts darüber, von anderen zum mit-leiden (nicht zu verwechseln mit dem lieben Mit-Gefühl) aufgefordert zu werden. Das fällt in meiner Welt unter Umweltverschmutzung.

Lüge #4: Alles ist möglich

Mein absoluter Favorit und ein waschechter Klassiker der Motivations-Gurus. Alles ist möglich? Ja, das stimmt. Aber was ist realistisch? Sind wir mal ehrlich: Nicht jeder von uns wird ein Milliardär werden wie Warren Buffett. Aber hey, die Wahrscheinlichkeit ist heute höher über 80 Jahre alt zu werden als noch vor 200 Jahren. Immerhin! Du weißt, was ich meine:

Lüg dich nicht selbst an. Das übernehmen andere für dich.

Bleib bei der Wahrheit und genieße deine Zeit. Ich sage nicht, dass du dich mit dem Gegebenen abfinden sollst. Ich sage: geh hinaus und fordere dein Schicksal heraus. Quetsch den letzten süßen Tropfen aus deinem Leben, bis nichts mehr da ist. Die reichste Leiche am Friedhof zu sein hat noch niemandem etwas gebracht. Nutze deine Zeit, sie ist begrenzt. Mach das Beste aus dir und dann aus deinem Leben – und du wirst überrascht sein, wenn du am Ende zurückblickst, was du alles erreicht hast. Es gibt nur wenige Dinge die schöner sind, als die Fähigkeit, dich selbst zu überraschen.

Und genau das solltest du jetzt tun: überrasch dich selbst und sieh den Artikel hier nicht so ernst. Worum sollte es denn wirklich gehen, so im Leben? Erwarte jetzt bloß keine Antwort von mir. Ich mach einfach das Beste daraus, setze mir ein Ziel und gebe niemals, niemals, niemals auf. Schlussendlich hat nur einer die Verantwortung für dein Leben: Du selbst. Also steh zu dir und pack es an!

Jetzt handeln!

Mich interessieren deine Erfahrungen mit dieser Szene und ihren selbsternannten Gurus. Berichte uns davon und kommentiere diesen Artikel. Ich bin neugierig auf deine Meinung und Geschichte.

Du bist bereit, dich von äußeren Zwängen zu befreien und ein Leben nach eigenem Standard zu führen? Tritt unserer kleinen Revolution bei und werde ein Entscheidungsmacher!

Alles Liebe,

Benedikt

 

 

P.S.: Ich bin selber auch ein Eso-Onkel. Jetzt ist es raus. Mehr dazu kommt bald…

Photo Credits Beitragsbild: Oskar Herrfurth – „Der Rattenfänger von Hameln“ (Eine Postkartenserie), 2006

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116 Kommentare, sei der nächste!

  1. Hy Ben.
    Tja, wer ist Guru?
    der, der es von sich behauptet, oder der, der dazu von anderen hochstilisiert wird?
    Ich denke, dass die von den selbst- oder fremdernannten Gurus ausgestrahlte und dargestellte Omnipotenz das ist, was die „Jünger“ zu den Gurus laufen lässt.
    „Der kann doch einfach alles…“ höre ich dann schon mal, wenn jemand von Wunderheilern oder dergleichen erzählt.
    Trotzdem erleben diese Menschen dann doch immer wieder, dass sich nichts oder nur wenig ändert, wenn sie „ihn“ oder „sie“ besucht haben.
    Ich bin da ganz bei dir Ben, dass sich nur etwas verändert, wenn Menschen etwas selbst tun.
    „Mach`s einfach, aber mach`s einfach!“
    Dabei ist es meiner Meinung nach ein probates Mittel, sich kompetente Hilfe bei jemand zu suchen, der hilft, den Wald trotz der vielen Bäume wieder zu erkennen.
    Der dabei hilft, eine eigene Ideensammlung zu erstellen, wie es weiter gehen könnte.
    Und nicht nach dem Motto: „Ich weiß alles und sage dir, was für dich richtig ist!“
    Ich danke dir für deine deutlichen Worte.
    bis hoffentlich bald.
    lg achim

    1. Hallo Achim,

      danke für deine Worte! Der Spruch „Mach’s einfach aber mach’s einfach“ ist toll, ich borge ihn mir wenn ich darf für einen meiner nächsten Zitate aus wenn ich darf? ;-)

      Ansonsten bin ich – gerade da ich selbst als Trainer meinen Lebensunterhalt bestreite – sehr darauf bedacht, meinen Teilnehmern stets nur Möglichkeiten anzubieten und keine fertige, absolute „Lösung“. Auch, wenn das vielleicht viele Menschen wollen (dann wäre es ja „einfach“… oder?). Kritisch zu hinterfragen was andere Menschen sagen halte ich für besonders wichtig. Auch bei meinen Blog Artikeln! Oder wie mein guter Freund und Geschäftspartner Markus Cerenak sagen würde: „Die Erwartungen anderer sind die Erwartungen anderer.“

      Alles Liebe,
      Ben

  2. JAAAAAAAA HAHAHAHAHA IST DAS SUPA!!!!! MANN Ben Du bringst es sowas von auf den Punkt und Danke für diesen Vorschlaghammermäßigen Artikel! Ich bin ein Selbstarschtreter und bin so Stolz auf mich das ich dass kann!!! Guru Geschichten ja klar hab ich da was – bin auch unter manche fittiche geraten die nur in „rosawolken“ Sprache reden – da hab ich dann einen Ausschlag bekommen und bin abgehaun!

    Ich arbeite im sleben Bereich wie Du und du sprichst mir aus der Seele Ben, danke will mehr Vorschlaghammer, Arschtreter Artikel :-)
    Ganz ehrliche Grüße
    Sabine

  3. Großartig ! Das rüttelt mein Bild über die Gegensätzlichkeit des Eckart Tolle (annehmen was ist) und NLP (verändern was geht) wieder in eine Richtung die dich richtig gut anfühlt !

    1. Hi Kaddi,
      das freut mich! Ich bin großer Fan von Tolle und NLP ist mein liebstes Werkzeug. Vor allem weil es dort die Überzeugung gibt: Tu das, was funktioniert. Mir scheint nur, dass viele Menschen die Werkzeug aber gar nicht ausprobieren, die sie zur Verfügung haben. Und dann denken sie das Werkzeug funktioniert nicht. In Wahrheit aber nutzen sie es bloß nicht… und somit werden sie zu ewig Suchenden.

  4. Ok, hier mal als Ergänzung, mein Tipp, wie du ein erfolgreicher Guru wirst:

    1) Verkaufe Hoffnung. Wenn ich dein Buch kaufe oder deinen Kurs besuche, wird Wasser zu Wein und alle meine Probleme lösen sich in Luft auf. – Und auch wenn ich nicht über Wasser laufen möchte, schaden kann’s ja nicht.

    2) Wenn irgendwas von dem, was du versprochen hast, bei mir zu Ergebnissen führt: Ganz klar, das ist dein Verdienst. – Denn ohne dich hätte ich das nie geschafft, logisch.

    3) Wenn irgendwas von dem, was du versprochen hast, sich nicht realisiert: Völlig klar, dass das meine Schuld ist. Wahrscheinlich hab ich das Kleingedruckte nicht beachtet oder nicht alle 47 Regeln des Erfolgs in der richtigen Reihenfolge angewendet.

    4) Falls 3) zutrifft: Keine Sorge, noch ist es nicht zu spät. Zum Glück gibt es ja noch dein Folgeseminar für schwierige Fälle. Kostet zwar das Doppelte, aber dann wird alles gut. – Siehe Punkt 1)

    In diesem Sinne wünsche ich dir viel Erfolg und helf dir gern. ;)

    Dein Guru-Guru.

    1. Hi Alex,

      habe gerade richtig laut gelacht denn gerade Regel 2 und 3 sind so typische Varianten von vielen, vielen (zu vielen!) Trainern und Coaches.

      Hast du auch Tipps dem entgegen zu wirken? Wir zB evaluieren die Seminarerfolge unserer Teilnehmer durch anonyme Bewertungen die erst 2-3 Monate nach Seminar abgegeben werden. Damit verhindern wir den „Bootcamp“ Effekt als Beeinflussung auf die direkte Zeit im Alltag nach dem Workshop und streben mittelfristiges, aber immer noch zeitnahes Feedback an.

    2. Haha nicht schlecht zusammen gefasst.
      Eines fällt mir jedoch auf!
      In zwischenmenschlichen Bereichen habe ich gelernt genau dorthin zu schauen wo es meine größte Ablehnung gibt. Hast Du das auch schon mal erwägt? ;-)
      Gruß
      Jan

    3. Selbst-Denkend?
      Selbst-Erkannt?
      SELBST -Erkenntnis?

      Sag mir Bescheid, wie wir uns alle helfen können.

      Hoffend im Kämmerlein sitzend…Osram an,

      Schmunzelnd
      Dein Guru Guru Guru

  5. PS – „Deine Lösung findst Du nur in Dir selbst“ das sage ich immer meinen Klienten, Freunden , Menschen – eines meiner *guruguru“*ist – ich kann helfen das ein Mensch zu seiner eigenen Lösung findet und wie du auch so schön sagst Möglichkeiten bieten –
    ;-) Danke noch mal Ben!
    GLG Sabine

    1. Schon richtig… aber viele Menschen kommen ja gerade zu einem Coach, weil sie selbst ihr Problem nicht lösen können. Der erste Glaubenssatz ist also „Der Coach löst mein Problem“. Und das ist auch in Ordnung wie ich finde (der Glaubenssatz), auch wenn der Coach in Wirklichkeit weiß, dass er nur den Prozess so gestalten kann, dass sein Coachee *selbst* draufkommt. Aber eben nur durch neue Perspektiven.

      „Wir sehen die Welt nicht so, wie sie ist. Wir sehen sie so, wie wir sie sehen.“

      1. Da haben wir uns jetzt schön in der Mitte getroffen, das meinte ich mit „helfen dass der Mensch seine Lösung findet“ ihm Wege und Möglichkeiten durch gute realistisch umstzbare Techniken, Prozesse usw.. Einen anderen Fokus legen um die Situation aus einem neuen Blick zu betrachten – erleben.

        „Gib dem Hungernden keinen Fisch, gib ihm eine Angel.“

  6. Guter blog.

    Bewusst wahrnehmen….

    Es gibt vieles was lÄhmt… Helmut schmitt, so hab ich gelesen, bezog,bezieht sein wissen aus den grossen zeitungen. Lesen und schreiben und reden … Macht aktiv… Bringt vorwaerts. Alles gute, euer cet on

    1. Hi Cet On,
      da hast du Recht! Lesen bildet… aber noch wichtiger als aktiv zu lesen finde ich die Quellen zu recherchieren. Heute kommt nur noch was von den großen Presseagenturen postuliert wird durch. Gerade durch Social Media und Blogging gibt es mittlerweile tolle Wege an Infos zu kommen die sonst untergehen. Wobei auch hier die Frage ist: „Wer hat’s geprüft?“

      1. danke guter hinweis/ hm vielleicht fehlt in deinem antwort post noch: bitte plausibilität prüfen.

        –> ist das überhaupt möglich fragen.

  7. Einen schönen Tag,

    ich bin erst vor kurzen auf deine Seite gestoßen und sehr angetan.
    Ich hatte mal eine Fortbildung auf dieser gab es einen Coach, der (zugegebenermaßen) Rhetorisch sehr gut war und obendrein auch ein äußerst Charismatischer Typ Mensch.
    Er behandelte die Thematik des Verkaufens und des „Offen“-Seins.
    Ich persönlich hinterfrage jeden Menschen, jede Äußerung und jeden Blick meines Gegenübers und bei einer Aussage des Coaches viel mir es wie Schuppen von den Augen. Er war lediglich ein guter Redner und hatte (meiner Meinung nach) keine Ahnung was er eigendlich in den Köpfen der anderen säet. Seine Aussage war: „Sei anders, als alle Anderen“, zunächst war ich begeistert von der Idee, doch einige Tage später, viel es mir auf…..
    Wenn ich anders als alle Anderen bin und jeder in diesem Kurs es genau so macht, sind wir alle gleich! oder nicht?
    Ich bin lieber ICH!!!, finde ich schöner und kann ich mich besser mit identifizieren.

    Ich habe für mich selbst entdeckt das es diese ganzen Problematiken schon einmal, ach was schreibe ich da, schon IMMER gab!
    Ich halte mich persönlich gerne an Erfahrung anderer, nicht das ich selbst keine mache oder versuche nichts selbst zu erfahren, aber ich muss nicht der NPD beitreten um zu erfahren welche Ansichten sie vertreten. Ich muss nicht mit ner Gabel in einem Toaster rumstochern um zu erfahren das es nach hinten los gehen kann.
    Entschuldige meine profanen Beispiele aber ich habe für mich selbst feststellen können das die meisten der Gesellschaft, diese „einfache“ Sprache besser in den Kopf geht und hängen bleibt!
    Ich selbst bediene mich alter bzw. älterer Literatur. Auch in deinem Artikel kann ich Passagenweise auf Nietzsche´s – Also Sprach Zarathustra verweisen. Er drückt es zwar Philosophisch aus, jedoch ist die Erkenntnis die gleiche!
    Auch immer wider gerne von mir Empfohlen im Freundes- und Bekanntenkreis, ist „Die Aufklärung“ von Immanuel Kant (1784). Schon vor über 200 Jahren hat er über die gleichen Probleme geschrieben, die die Meisten heute haben!
    Ich finde es sehr faszinierend das obwohl diese „Schriftsteller“ zu den Größten aller Zeiten gelten, keiner sich dieser annimmt, und das „Lösungen“ schon lange und überall erhältlich sind!

    Ich persönlich befinde mich noch in den „Kinderschuhen“ was das Coachen betrifft und auch zum Eigenen-Glück oder der persönlichen Freiheit mache ich noch kleine aber sichere Schritte. Ich hoffe das ich hier noch einiges mitnehmen kann und das meine noch nicht ganz so professionellen Kommentare anklang finden =)

    Grüße

    Sascha

  8. Hallo Benedikt,

    dein Artikel trifft für mich den Nagel auf den Kopf, vielen Dank für den Klartext.
    Solange die Verantwortung für das Leben nicht in die eigenen Hände genommen wird und der Glaube irgendein Guru könnte das tun (schließlich wurde er teuer dafür bezahlt), kann und wird sich nichts verändern.
    Mein Tipp!
    Schau hinter deinen Vorhang, erforsche deine Gedanken, frage dich, was dir in Zukunft dient und was du verabschieden kannst. Denker ausschalten und Bewusstsein einschalten und einfach mal fühlen, was da ist. Vielleicht das Beste was dir in jedem Moment passieren kann? Der wundervollste aller Gurus, DU!

    Herzlich Grüße
    Karin

    1. Hallo Karin,

      super Tipp das ist definitiv eines meiner Ziele für diesen Blog: Menschen die Möglichkeit zu geben sich über die Fremd-Programmierung bewusst zu werden und für sich selbst (neu) zu entscheiden, was wirklich wichtig ist.

  9. Hallo!

    Ich bin bekennende Esoteriktussi, die derzeit in Ner Situation steckt, wo ich wie oben angesprochen, den Baum vor lauter Bäumen Net sieht. Gestern morgen habe ich um ein Zeichen gebeten, Nachmittags bin ich über deinen Blog gestolpert, hab mich Grad krumm gelacht bei deinem Artikel und werde meinen Arsch jetzt in Bewegung setzten ( jetzt müsst ich nur noch wissen wie?)

    1. Hallo Sonja, danke für deine Worte. Ich bin ja auch ein Eso-Onkel, zumindest ein bisschen. Mir ist die pragmatische Spiritualität wichtig, d.h. für mich, dass ich etwas positives davon mitnehmen kann ohne anderen oder mir selbst zu schaden. zB die typische Aktion Tarot Karte… an sich reiner Zufall, wissenschaftlich bewiesen, dass es keinen Zusammenhang gibt (außer wieder in der Quantenphysik) aber wenn es mir einen positiven Denkanstoß gibt wars nicht umsonst!

  10. Danke Benedikt für diese Möglichkeit ! “ IHHHHHHHHR AAAAAAAAARSCHLÖÖÖÖÖÖCHER ! Ihr Arroganten, skrupellosen Schweine ! Ihr sartistischen berechnenden Emotionssauger! Hosenscheißer wenn es wirklich drauf ankommt…….Ihr kotzt mich an !!!!!!!!!!!!! Da kanns einem nur den Vogel raushauen !!!!!!!
    So, Ende der Schimpftherapie !
    Das sind meine zum Ausdruck gebrachten Unglaublichen Erfahrungen !
    Man zieht bloß das an, was man selbst in sich trägt ?
    Nein, so einfach lasse ich das für mich nicht gelten !
    Soo war ich nie, Soo will ich nicht und werde ich nie Sein !
    Auf der einen Seite, hat mich dieser Wahnsinn – jetzt abgesehen von diesen erschütternden Erfahrungen von so manchen „Gurus“ – meine generell diese Überflutung von all dieses Weisheitsbotschaften, so langsam aber auf eine ganz bestimmte Weise, von mir Selbst weggebracht, von meiner eigenen Weisheit entfernt
    zugeschüttet !!! Andererseits wirft es einem um so mehr wieder aus sich selbst zurück, weil man erkennt DA IST NIEMAND DA; ALS DU SELBST!
    Nur halt wichtig dieser Stimme auch zu folgen !

    1. Hallo Ludmilla, ja ich bin mir sicher vielen geht es so wie dir. Aber ganz wichtig ist mir immer daran zu erinnern, dass ja auch die Entscheidung sich unter die Fittiche von jemandem zu begeben eine bewusst Wahlmöglichkeit darstellt. „Alles beginnt mit einer Entscheidung.“

      Selbst die Entscheidung, sich nicht entscheiden zu wollen, ist eine Entscheidung ;-)

      1. Ja Benedikt und dennoch gibt es andere Dimensionen ! wo man gar keine andere Möglichkeit oder Ausweg mehr gesehen hat , als sich entscheiden zu „müssen“, Hilfe von außen zu suchen und anzunehmen ! In so einer Situation steht im Vordergrund, das man sich vertrauensvoll in diese Hände begibt “ die vertrauensvolle Hilfe“ anbieten und sich nicht dazu entscheidet seine Eigenverantwortung abzugeben und sich in irgendwelche “ Fittiche“ zu begeben ! Und in der Tat,man fühlt sich und ist auch dann in gewisser Weise solchen „Händen“ ausgeliefert !!!! Die meisten „normalen“ Menschen, , haben nicht die leiseste Ahnung, wie DAS auf sartistische, perverse kranke Art ausgenützt wird, weil sie gar nicht den Mut haben, da hin zu schauen ! Und auf das stützen die sich, auf diesen ohnehin für SIE „geschützten Raum“, wo sie nach Lust und Laune ihre kranken Anteile ausleben können-dürfen ! Ein Verbrechen an Körper- Geist und Seele eines Menschen der bloß eine Hand gebraucht hätte ! Am verhängnisvollsten bekam dieser „Patient“ solche Gelüste zu spüren der sehr wohl noch Eigenverantwortung mitgebracht hat bzw., der sehr wohl sein Menschenrecht in Anspruch nehmen wollte um entscheiden zu dürfen, was für eine Handhabung für ihn nun gut, unzumutbar oder tötlich sein würde ! Und sobald sie dahinterkommen, das trotz des immer jämmerlicher werdenden Zustandes dieses „schwierigen Patienten“, seine Sinne noch immer so geschärft sind, das er MEHR hört, sieht und erkennt als er DARF, das wahrnimmt, was Sie glauben hinter Ihren weißen Mänteln verbergen zu können, dann ist es für Sie nur mehr eine Frage der Zeit, bis sie es geschafft haben, diesen „untherapierbaren
        Patienten“ Mund-Tot zu machen !
        Ok ich hör schon auf, sonst schreibe ich hier ein Buch, das eh niemand interessiert und mir gehts bloß scheiße, weil da niemand ist ! Ich weiß, das ich mit diesem ganzen Wahnsinn, mit dieser unglaublichen Traumatik, die ich bei weitem noch nicht mal angeschnitten habe, was meine Erfahrungen diesbezüglich betrifft, alleine nicht weiterkomme ! Nicht weil ich glaube es nicht schaffen zu können „loszulassen“ ! Ich bin sehr stolz auf mich, was ich im Alleingang gemeistert habe ! Doch wie gesagt,es gibt Dimensionen die einem in eine Station führen kann, die mit einem Hamsterrad nicht wirklich zu vergleichen Ist !
        Benedikt, ich bin weit davon enfernt, war niemals dort, und werd mich niemals dazu entscheiden, mich in „Fittiche“ zu begeben ! Und auch wenn ich in langen schmerzvollen Prozessen erkannt habe, wie wichtig es ist zu vergeben, damit aufzuhören diese Menschen zu beschuldigen und zu verurteilen und mir es gelungen ist, alles aus einer höheren Ebene zu betrachten ( ansonsten wär ich krepiert drann) so denke ich doch, das wir ALLE für JEDEN verantwortlich sind im Höheren Sinne und somit viel unnötigen Schmerz und Leid verhindern können !
        Ich kanns mir vorstellen das Du Benedikt und so mancher andere der das event, ließt, sich denkt, was hat das denn alles “ diese Geschichte“, die sich ja offensichtlich in den öffentlichen Institutionen abgespielt hat in dieser Abteilung zu suchen ? Was hat denn ein Coutsch, ein sogenannter Guru…..mit einem Arzt, einem Psychiater….. zu tun ? Es hat ALLES mit ALLEM zu tun !
        Und Benedikt, meine Reaktion in meinem ersten Kommentar, wo du mir geantwortet hast, da fließt sicher “ diese Erfahrung“ mit ein ganz klar und fühlte mich ganz einfach herausgefordert…..! Doch wenn ich jetzt trenne, was meines erachtens nicht wirklich zu trennen geht im tieferen Sinne, denn auch ein Coutch geht tief, und berührt nicht nur deinen Arsch, wobei hier genauso der Sitz der Seele sein kann, denn wenn wir uns im Arsch zu hause fühlen, dann gehts uns einfach scheiße…ach, was ich sagen will, um dir auf deine Antwort zu antworten, phu, sorry, weiß alles sehr zerfledert, weil emotional…! Diese Erfahrung mit gewissen“ Coutchs“ Benedikt, die Hier im Internet fb. einen sogenannten hohen Status haben mit vieeelen Anhängern, da braucht man sich gar nicht in seine Fittiche begeben, um zu erkennen wie verantwortungslos bis skrupellos die sich verhalten wennn es drauf ankommt, aber natürlich auch meist im stillen Kämmerlein ! Manchmal auch öffentlich,wenn sie glauben, es sich eh schon so richten zu können, das se trotzallem ihre Likes bekommen, egal was sie sagen und tun , hauptsache sie fühlen sich aus dem Schneider wenn sie sich angegriffen fühlen, wenn man bloß hinterfragt ! Da ist ganz einfach vieles nicht stimmig und da denke ich an UNS nicht nur an mich ! Darum wünsche ich mir aus tiefsten Herzen, das mehr Veratwortung übernommen wird in allen Richtungen wo man sich berufen fühlt “ zu helfen“ oder glaubt sich berufen zufühlen, egal ob Artzt oder Coutch, Krankenschwester oder Guru …. ! Ich fühle schon, das Du diese Verantwortung in dir trägst !
        Alles Liebe
        Ludmilla

        1. Hallo Ludmilla,

          danke für diesen langen Post und deine bewegende Geschichte. Ich bin mir sicher, dass es jederzeit sinnvolle Entwicklungschancen / Hilfe von außen gibt, wenn man bereit ist, diese anzunehmen. Ich selber habe so ziemlich alles von Mentoren und Trainern gelernt, denen ich über die Jahre begegnet bin. Dabei war mir aber immer sehr wichtig darauf zu achten, ob sich deren Meinung auch für mich im Innen „stimmig“ anfühlt und wenn nicht ob ich dennoch etwas daraus lernen kann. Bestimmt kann man von jedem lernen weil alles verbunden ist, aber nicht alles ist für jeden „richtig“.

          Und somit habe ich auch einiges an Verständnis diese berühmten Persönlichkeiten / Gurus, die ja zu großen Teilen nur Projektionsfläche sind für die (teilweise unreflektierte) Selbstwahrnehmung ihrer Anhänger oder Neider. Doch sobald man mit einem Thema in Resonanz steht, so denke ich, hat das schon viel mit einem zu tun. Wenn es dich (weder positiv noch negativ) beeinflusst, dann ist es dir ja gleichgültig und somit für dich nicht relevant. Aber auch all die Neider oder Nörgler haben ja eine Entwicklungschance durch diese Personen, die negatives auslösen. Wobei jetzt gehe ich schon sehr tief in das Thema Schattenarbeit…

          Ich bedanke mich nochmal bei dir Ludmilla für diesen herzlichen (weil vom Herz kommenden) Beitrag!

          1. Lieber Benedikt, Danke für dein wahrnehmen ! Natürlich, solange solche Erfahrungen die so tief in die Psyche eingreifen, nicht vollständig verarbeitet sind,wird es in Resonanz gehen mit dem was einem daran erinnert ! Und vor allem schmerzt es besonders, wenn in dieser Wunde aus Feigheit herumgerührt und eingestochen wird ! Das hab ich in meinem Kommentar nicht verschwiegen aber die Essenz davon, läßt sich leider nicht zum Ausdruck bringen!

  11. Hi Ben!

    Super Artikel und ich stimm Dir da in vielen Punkten voll und ganz zu, halt mal in der Einleitung mit den Büchern, naja misserfolgsgeschichten gibts meines Erachtens genügend vorallem in Buchform und als Bestseller, ala:

    Die Leiden des jungen Werther (Goethe)
    Candid – oder die Beste aller Welten (Voltaire)
    .
    .
    .

    Ach und ich find Kaddis beitrag bringts super auf den Punkt, das is für mich das was mich weiterbringt: annehmen was ist (weil das erlaubt einen objektiven blick auf die situaion) und damit ändern was es braucht damits wieder besser wird….

    Und zum immer gut fühlen, hmmmm, für mich gehts nicht ums fixieren meines Gefühlspendels in die eine oder andere richtung, engt mich nur ein, sondern ums intensivieren und dass is hammermäßig geil ;-)

    So und jetzt alles liebe, Rainer

  12. Hallo Ben!
    buhuuu und ich dachte es reicht weiterhin einfach nur deiner Stimme zu lauschen ;-D
    Schön das der Eso-Onkel langsam durchscheint…
    Sowas Dir glaube ich sogar Deine gemachten Aussagen!
    Freu mich schon darauf, dich mal wieder zu treffen!
    Übrigens schönes Bild, passt gut zum Blick :-D
    Alles Liebe
    Thomas

  13. Ich freue mich über die klaren Worte, die hier gesprochen werden. Meine Devise ist, geh in die Selbstverantwortung und gestalte das eigene Leben aktiv. Ich brauche Niemanden, der mich entertaint und der mir mein Geld aus der Tasche zieht. Mein Leben habe ich durch`s Tun in Ordnung gebracht und ich lebe nun frei und freue mich über das Leben. Ich denke und fühle lösungsorierentiert und nicht problemorientiert. Lebe im Hier und Jetzt und wünsche mir, dass viele wieder in den Genuss kommen, das Leben zu lieben.

  14. Dann höre auf Trainer zu sein und dein Geld damit zu verdienen und fange an dein inneres Kind zu heilen. Die Fähigkeit dazu ist in dir. Verlasse die materielle WElt und du findest zu dir.

    Heute wird die Quelle allen Seins zu euch sprechen geliebte Wesen um euch all das zu sagen was ihr wirklich seid. Was da aus der Quelle kommen wird das kann sie vorher nicht sagen. Doch sie wird euch sagen wie ihr euch Selbst erkennen könnt und damit euer innerstes Wesen ansprechen so das ihr es fühlen könnt. Etwas das Jenseits von Zeit und Raum und Jenseits von Subjekt und Objekt liegt in deiner Stille voller Fülle. In Liebe für euch geliebte Wesen um die Einheit der Liebe in euch zu fühlen

    1. Hallo Elisabeth,

      danke für diesen Denkanstoß. Ich selbst reflektiere oft. Trainer zu sein ist nicht nur mein Beruf, es ist meine Berufung. Ich lebe meine Mission, indem ich anderen Menschen Impulse gebe und Wissen vermittle (nicht aufdoktriniere).

      Deinen Post nehme ich relativ kritisch wahr, ich bin auf deine Antwort gespannt: wenn du das Verlassen der materiellen Welt als Ziel ansiehst, wieso denkst du sind wir denn überhaupt „inkarniert“? Das Wort steht ja für „ins Fleisch treten“ und sogesehen gibt es also auch auf spiritueller Eben einen *Grund*, weshalb wir uns in Materie befinden.

      P.S. Hast du diesen Blog-Kommentar von einem PC aus geschickt oder mittels Kraft deiner Gedanken? Denn Licht-Energie steckt im Glasfaserkabel auch drin ;-)

  15. Lieber Benedikt!

    Grundsätzlich machen mir die Gurus weit nicht soviel Sorgen wie die Menschen, die denken, dass jemand anderer ein Patentrezept für ihre Probleme hat. Die Alles ändern wollen … theoretisch … aber praktisch sind sie eigentlich nur Energievampire …

    Meine Erfahrung mit Gurus: Keine war mir immer zu strange…

    Sonstige Erfahrungen … ich habe lange ignoriert, dass ich eine sehr spezielle Gabe habe und habe mich sehr gewehrt zu jemanden zu gehen, der sich damit auskennt. Tja vor 18 Monaten habe ich es gemacht. Dieser Schamane ist eine verdammt harte Nuss, denn ich habe noch selten einen Ratschlag gehört. Was der Typ verdammt gut kann ist: Mich dazu zu bringen die Lösung selbst zu erarbeiten und zu verstehen warum uns manche Dinge einfach passieren. Durch ihn hab ich mein Selbst wiedergefunden, dass ich durch meine sagen wir mal „Verziehung“ verloren hatte.

    Liebe Grüße
    Alex

    1. Hallo Alex,

      es freut mich sehr, dass du deinen Weg so positiv gehen kannst.

      Ich bin der Meinung, dass wir alle mit demselben Wasser kochen.. ob nun NLP, Hypnose, Schamanismus, Reiki, Tantrismus… es zielt auf das selbe ZIel ab. Und dann gibt es eben unterschiedliche Begriffe für die gleichen Themen, unterschiedliche Werkzeuge für die selben Probleme. Letzten Endes sind wir alle Menschen und ob man sich überhaupt mit seiner persönlichen (oder spirituellen) Entwicklung beschäftigt oder gar nicht, macht keinen Unterschied weil jeder nur seinen eigenen Weg gehen kann. Es bringt sogesehen auch nix, beim andren abschauen zu wollen ;-) Das wichtigste ist also, deinen eigenen Weg zu gehen – auch wenn es mal hart ist, oder?

  16. Hallo Benedikt,
    gerade stolperte ich über Deinen Artikel, weil er in Facebook verlinkt wurde. Nun ich habe selbst einen Guru, stimme aber dennoch mit allem überein, was Du sagst und sehe es genauso.

    Ein Widerspruch? Nein, den der Begriff „Guru“ wurde hier nur im übertragenen oder humoristischen Sinn gebraucht für jede Art von Lehrer im MENTALEN Bereich. Hier findet immer Austausch und Business statt, sei es Hoffnung oder irgend ein erlerntes Kunsststück gegen Geld.

    Tatsächlich bezieht sich der Begriff Guru in seiner Urform aber auf einen spirituellen Lehrer, der sich um die weltlichen Belange eben NICHT kümmert, siehe: http://wiki.yoga-vidya.de/Guru. Da unsere Gesellschaft aber materiell denkt und in ihrer Wahrnehmung über den Mentalbereich nicht hinauskommt, wird dieser Begriff natürlich hier auch auf dieser Ebene interpretiert. Wie gesagt, eine Fehlinterpretation, die nur die Schale sieht, aber nicht die Essenz. Um diese Essenz wahrzunehmen, muß man selbst große Bemühungen machen, die klassischen Systeme ZEN, Advaita und ihre Derivate weisen den Weg, der still, unspektakulär und nur innengewandt ist.

    Aber wie gesagt, die humoristischen Fehlinterpretationen hast Du gut erkannt und sichtbar gemacht, danke

    1. Hallo Karin,

      ich bin ganz deiner Meinung und habe selbst schon im Alter von 13 Jahren meine ersten Berührungen mit ZEN und selbsternannten „Gurus“ gehabt.

      In meinem Empfinden wird die Intention / Essenz eines Gurus gleichgültig, sobald er auch nur einen Schüler hat. Weil er ja immer für den Schüler da ist als Lehrer und so automatisch in eine Rolle fällt, die er selbst gar nicht kontrollieren kann. Auch dir könnte das passieren, selbst wenn du nicht willst: plötzlich steht jemand vor deiner Tür und will von dir lernen, obwohl du dich vehement dagegen wehrst. Bist du jetzt weniger Guru als andere? Das lustige hieran: jetzt behaupten sogar einige du seist ein „besserer“ Guru als andere, weil du es ja nicht sein willst *lach

      Nur ein Gedankenspiel…

  17. Hallo Ben,

    das ist ein äußerst cooler Artikel!

    Lustig verpackt und so tiefgründig wahr.

    Gefällt mir sehr und hat mir gerade einen weiteren Motivationsschub verpasst, dranzubleiben am Schreiben meines Buches über Mehrphasenschlaf.
    Wenn ich Aufgaben erledige, die über einen sehr langen Zeitraum gehen wie das Schreiben eines Buches neben meinem Job als IT-Consulting, dann stellen sich gelegentlich nicht Gefühle ein wie „das musst Du doch nicht machen“, „viel zu anstrengend“ etc.
    Die gehen zwar meistens rasch vorbei, doch ein guter Artikel für das Hochhalten der guten, optimistischen Grundstimmung ist schon sehr hilfreich dabei.

    Dein Artikel gehört jedenfalls zu den besten, die ich in den letzten Tagen gelesen habe.
    Vielen Dank dafür!

    Liebe Grüße
    Peter

  18. Hallo, Benedikt!
    Als erstes was mir in Gedanken kam, toller Werbeartikel für Dich selbst! ;-)
    Der Artikel hat mir trotzdem gut gefallen, denn er zeigt auf, woran es den Leuten mangelt.

    Es wird immer so sein, dass Leute sich Hilfe bei anderen „besseren“ Leuten suchen, was im Grunde genommen auch in Ordnung ist. Wir alle sind Lernende!
    Das schlimme daran ist nur, dass viele nicht die Spreu vom Weizen trennen können, weil es viele Scharlatane in diesem Bereich gibt, die es nur auf das Geld der Leute abgesehen haben und denen die Gefühle der Suchenden sowas von schnuppe sind.
    Das ist eines der größten Probleme unserer Zeit, dem hinterher laufen nach dem Geld.
    Es ist nicht wichtig, dass ich den Leuten helfen kann, sondern es ist vielen wichtig, wie können die Leute mir helfen. (finanziell)
    Ich bin auch im Bereich Lebenshilfe usw. tätig, nur bei mir bekommen die Leute kein Patentrezept geliefert, ich lasse sie selber im Innersten spüren, was für sie der richtige Weg sein kann. Ich würde niemals jemanden dahingehend beeinflussen ihm zu sagen, das ist der „richtige“ Weg. Denn dafür gibt es kein Patentrezept, auch wenn es anders dargestellt wird.
    Wenn mich jemand um Hilfe bittet, dann gebe ich ihm mein Wissen weiter und bin ihm behilflich, wenn er es möchte.
    Es ist doch meistens so, die Leute, welche zu PersonalTrainer, Coaches usw. rennen, sind immer nur die ersten max. 72 Stunden begeistert und dann ist wieder alles beim Alten bis zum nächsten Kurs.
    Ein richtiger „Guru“ bleibt beim Suchenden und geht erst, wenn der Suchende das Ziel, welches er hatte, erreicht hat. Und ein richtiger „Guru“ wird niemals versuchen, das Geld aus den Taschen der Leute zu ziehen.
    Leider ist bei uns noch ein großer Irrglaube verbreitet: Was nix oder fast nix kostet, taugt nix.
    Das ist sehr schade.

    Positive Grüße
    Alexander

    1. Hallo Alex,

      ja da kann ich nur zustimmen. Ich glaube auch nicht, dass wir am Ziel „ankommen“. Selbst nach satori, der Erleuchtung, sind wir ja noch in der materiellen Welt als MENSCHEN. Und somit finde ich es auch wichtig, diese physische Realität zu genießen, egal was danach kommt. Sonst gäbe es ja keinen Grund, hier zu sein ;)

  19. Hai Ben,

    dieser Beitrag ist dir gut gelungen und aus vielen Jahren Arbeit und Rundreisen im Lande der Ex Maya, könnte ich ebenso ein ganzes Buch, mit Erfahrungen ähnlicher Art, füllen. Selbsternannte Plasitkschamanen/innen, die es auf Grund ihres „exotischen“ Winnetou Outfits in die Charts der Esoszene geschafft haben, verkaufen sich wie warme Semmeln (für denjenigen, der solche Semmeln überhaupt braucht).
    Ein bisschen Lagerfeuer rumgehüpfe, unverständliche Worte, evtl. noch einen ECHTEN (teuer gekauften) Kristall Schädel (Made in China) und schon bist du bei den verkursteten Wohnzimmeremanzen der Star und sie himmeln dich an. Das dazu aufgesetzte Dauergrinsen im braungebrannten Gesicht mit der in der Sonne glänzenden pechscharzen Mähne, versorgt den Schamanen dann auch noch mit anderen (unerfüllten) Erlebnissen und dazu wird auch noch fleissig gelöhnt. Ein Gigoloschamane, da müssen sich die italienischen Strandbubis beeilen, sonst laufen ihnen die Geldgeberinnen weg.

    Sorry Mädels, es ist nun mal so, dass die weiblichen (meist frustierten) Teilnehmerinnen sich so verhalten. Zum Glück gibt es auch Ausnahmen, aber nicht weil sie grundlos hässlich sind, sondern IHREN Weg gehen, also den Arsch bewegen und dies nicht im Bettchen (oder Hängematte) eines Edelschamanen.

    Hihihi, könnte noch soooo viel schreiben (wenn ich dabei nur nicht immer gleich so zynisch werden würde).

    Nun gut, ein bisschen Regen machen, mit dem Wind spielen, die (Krankheiten) Geschichten von Menschen aus ganz normalen Hühnereiern ablesen und dann hier und dort noch ein paar Löffelchen verbiegen, finde ich als Resultat meines derzeitgen Lebenspfades schon interessant, jedoch nicht vermarktungsfähig. Mein Bleichgesicht Outfit deutet eben nicht auf direkte Spuren eines Mayanachkommens hin und somit bleibe ich gerne im unerkannten Hintergrund – beobachte weiterhin aus der Ferne und amüsiere mich :-)

    Feste umärmelungen aus dem fernen immerwarmen Yukatan

    Don Uwecito

    1. Uwe mein Lieber; eine Freude dass du dich hier beteiligst!

      Kenne wenige Menschen die hinter die Vorhänge von so vielen selbst ernannten ‚Eso-Gurus‘ sehen durften.

      Und dass du mal mit deiner Meinung hinter den Berg hältst (Ausnahmefall, echt) zeigt nur, dass es sicher nicht nur jene gibt, die es zum Wohle aller tun. Aber ist natürlich eine schwierige Branche denn wer von dieser Tätigkeit leben möchte ist Projektionsfläche für viele Schatten. Vielleicht bringst du ja noch die ein oder andere Anekdote ohne Namen ein ;-)

      Alles Liebe nach Merida und bis bald,
      Ben

  20. Hello Ihr :)

    Ben ist spitze. Auch an dieser Stelle an meinen „Coach“ Sabine Sarac das gleiche Kompliment.
    Ein (mein) guter „Glaubenssatz“ ist: „Der Weg ist das Ziel.“ Inspiriert durch den Buddhismus.
    Ich bin, nach 3 jähriger Suche – und Suche meine ich damit im wahrsten Sinne des Wortes – nach mir ebenso, wie Ben und andere, zur endgültigen „Erleuchtung“ gekommen, dass man nur selbst ändern kann, was man ändern soll und kann. Es ist wichtig sich von allem frei zu machen. Eben:
    – weg von den gesteuerten Medien
    – Distanz schaffen zu der Masse, die wie Lemminge irgendwelchen Religionen, Glaubenssätzen, etc pp von selbsternannten und ernannten Gurus, Führers usw. folgen.
    – weg vom materialistischen Denken

    Es ist im Endeffekt einfach – oder auch nicht: Selbst sein zu dürfen, wie man will. Soll doch jeder sein Leben leben wie er möchte. Dass nicht jeder über die emotionale oder rationale Intelligenz verfügt, den Weg des Selbst zu gehen, liegt aber auch in der Natur des Menschen. Wir sind alle ein Teil der Natur und daher regelt sich Mutter Natur bzw. das Universum sowieso alles so, wie es sein soll. Ohne das WIR etwas dagegen machen können. Das was uns beschert worden ist – der freie Wille – ist das, was uns hilft. Das Leben hat meiner Meinung nach nur einen Sinn: gelebt zu werden.
    Und wie du auch immer wieder betonst, Ben, dazu gehört einfach alles. Gutes wie Schlechtes, Auf und Ab der Gefühle. Annehmen, betrachten, Lehre ziehen und wieder ziehen lassen.

    In diesem Sinne
    „That’s it and was it“

    Let’s rock life – Bernsi

    1. Hallo Bernhard,

      Danke für deine Worte ich stimme dir komplett zu außer vllt. in dem Punkt ‚ich bin erleuchtet‘ das glaube ich nicht von mir. Wollte es nochmal betonen auch wenn ich weiß, dass du es nicht so dogmatisch im eigentlichen Wortsinn gemeint hast.

      Und bei dem Punkt ‚Der Weg ist das Ziel‘ stimme ich meinem guten Freund und Kollegen Markus Cerenak zu: ’nicht der Weg ist das Ziel. Das Ziel ist das Ziel.‘

      1. Zum „der Weg ist das Ziel“ „Das Ziel ist das Ziel“
        Da scheiden sich nun wohl die Meinung, denn Ziele kann man überdenken und neu definieren. Der Weg jedoch ist das, was eben das Erreichen des Zieles so spannend macht. Denn hat man nur das Ziel vor Augen, sieht man andere Sachen und Möglichkeiten die am Weg liegen nicht mehr so rein.

  21. Hallo Ben ,
    Ja, du hast vollkommen recht , man sollte deinen Artikel wirklich nicht ernst nehmen ! Bist selber ein Guru , und ein schlechter noch dazu !
    Und damit verdienst du dein Geld ? :-D
    Es ist doch erstaunlich , daß manche Menschen auf so ein Geschwätz abfahren !?!
    Wir sollten viel mehr auf unser Bauchgefühl hören !
    Außerdem gibt es für die Menschen die es brauchen auch Psychotherapie !
    Ist zumindest ehrlicher !
    Aber es wird immer solche Pseudo-Gurus wie du es bist ,und arme Seelen die sich manipulieren lassen geben!
    Es lebe die Welt der Profil-Neurosen und Komplexe !!!
    :-D

    1. Hallo Vera, genau so ist es. Ich sage meine Meinung und du machst mich zum Guru, weil ich damit anscheinend den Nerv der Zeit treffe. Ich kann natürlich sagen: Nein, halt, ich bin kein Guru. Und ich will wirklich keiner sein. Aber sobald man seine Meinung publik macht setzt man sich damit auch der Kritik aus. Das ist ok.

      Weißt du was? Ich finde du hast Recht und wir sollten mehr auf unser Bauchgefühl hören. Du bist mein neuer Guru! Bitte verrate mir an welchen Therapeuten wir uns arme Seelen wenden sollen?

  22. Wie sagte Osho doch so schön:

    Spiritualität ist Lachen
    Spiritualität ist ein Spiel
    Spiritualität ist Spass/Freude

    Dazu bedarf es weder Seminare noch Gurus

    Und Vera Schuhmacher (der Eintrag vor diesem Beitrag) darf ich sagen: Warum bist du so sehr um „andere“ bekümmert? Andere gehen dich gar nichtsan, weder was diese „anderen“ evtl. brauchen, noch was diese „andere“ tun. Komm endlich zu DIR selbstund sei zu DIR ehrlich.
    Ben: der Neid „anderer“ ist der beste Erfolgsmesser – mach weiter so, in dieser direkten Sprache. Eine Sprache die wach macht (nur Penner/innen schlafen weiter und beschweren sich auch nocht).

    Anekdoten meinen Reisen, Seminaren und Erfahrungen würden ein dickes Buch füllen, jedoch bin ich zu faul zum schreiben.

    1. Hallo Uwe!

      Zu deinem Buch:
      Hol dir jemanden dem du diktierst. So musst nicht selber schreiben und kannst „faul“ auf der Coach liegen und dich ganz deinen Erinnerungen hingeben. ;)

      Ich finde solche Bücher immer sehr spannend.

      1. Hallo Uwe/Bernhard,
        es gibt auch Diktiergeräte oder Software, die setzen das dann um.
        Klar brauchst du noch ein Lektorat etc.

        Schon schwierig, was den UNTERSCHIED zw. Couch und Coach angeht :-) Interessanter „Verschreiber“ :-)

        LG und weiter so, denn auch OSHO war ein GURU und hat niemanden gezwungen, bei ihm zu sein/zu bleiben und dennoch hatte er eine riesige Anhängerschaft (noch über den Tod hinaus) und auch SUPER VIELE FEINDE. Schade, dass es dann immer zu Neidern führt. MIR gibt er immer SOFORT Frieden und Freude, wenn ich mal Fragezeichen im Kopf hab oder unglücklich bin, ich schlage ein Buch von ihm auf und innerhalb einer Minute ändert sich meine Stimmung (ICH HAB NATÜRLICH auch ohne das Buch die Wahl, logisch…)

  23. Hallo Ben,

    Ist nicht im Besonderen die Frage wichtig: Was unterscheidet selbsternannte Gurus von echten? Alleine den Hintern hoch zu bekommen, kann sehr schwer sein. Da ist häufig professionelle Hilfe nötig, denn Freunden glaubt man nicht mehr. Ein echter Guru (oder wie er sich auch nennen möchte) kann jedoch den ersten Schwung geben, damit es rollt und ich dann selbst fahren kann.

    Ganz gemäß der Aussage von Maria Montessori: „Hilf mir, es selbst zu tun.“

    Viele liebe Grüße,

    Miriam

    1. Hallo Miriam,

      Die Unterstützung zu mehr Wahlfreiheit / Möglichkeiten halte ich auch für besonders wichtig. Das geht aber auch schöne ohne Gurus, einfach mal was Neues machen in raus aus der Gewohnheitszone.

      1. Hi Ben,

        ich fühle mich gerade nicht verstanden. Ich glaube, wir haben jeder eine andere Sicht auf die Dinge. Vermutlich siehst Du die Leute, die wirklich noch nie aufgestanden sind, sondern dasitzen und warten, dass etwas passiert. Ich sehe die, die schon häufig aufgestanden, aber immer wieder hingefallen sind. Für die letzteren kann es sehr schwer sein, nochmals von selbst aufzustehen. Es hilft ihnen gar nichts, wenn ihnen jemand sagt: „Du musst halt mal deine Gewohnheitszone verlassen.“ „Das habe ich doch schon so häufig getan. Und was hat es mir gebracht?“, werden sie entgegnen. Diese holen sich dann gerne einen Antrieb von außen, um noch einmal aufzustehen – lieber vom Profi.

        So, lieber Ben. Nun hast Du mich ganz schön von der Arbeit abgehalten. Ich darf nun etwas ganz anderes tun: Ich darf mich hinsetzen. :-)

        1. Hallo Miriam,

          ja in deinem Szenario ist das natürlich durchaus nachvollziehbar! Ich bin einfach ein alter „Gegenbeispiel-Sortierer“. Macht mich zu einem halbwegs vernünftigen Coach aber manchmal auch zu einem anstrengenden Diskussionspartner, weil ich immer eine weitere Seite aufzeigen will ;-)

          Ich bin natürlich der letzte, der behauptet, externe Unterstützung würde nix bringen! Im Gegenteil, ich weiß, wie sinnvoll sie sein kann. Nur glaube ich auch, dass die meisten Menschen, die das hier lesen, noch nicht an diesem Punkt waren und schon noch selbst den ersten Schritt tun können. Wobei der auch darin bestehen kann, sich einen guten Trainer / Coach / Therapeuten zu suchen!

  24. Du hast anscheinend nichts von dem begriffen, was ich gemeint habe !
    Stattdessen fühlst du dich in dem was du tust angegriffen !
    Schade !

  25. Danke Uwe ,
    für deine Beleidigungen !
    Dass du Hilfe brauchst ist mir klar !
    Ich dachte , ich darf hier auch offen meine Meinung sagen !
    Wahrscheinlich bin ich nicht privilegiert genug !
    Ich lass euch mal in eurem Trugglauben alleine !
    Viel Spaß noch beim Mind-Fucking !!!

  26. @ Vera Schumacher

    Anscheinend fehlt dir ebenso die notwendige Fähigkeit Kritik verarbeiten zu können, ohne sich persönlich angegriffen zu fühlen.

    Ich gebe dir recht, dass man für tiefsitzende Probleme und Lebenskonflikte sogenannte professionelle Hilfe in Anspruch nehmen soll. Jedoch ärztlich ausgebildete Menschen, die Psychotherapeuten sind und keine reinen Psychotherapeuten. Im letzten genannten Bereich gibt es ebenso wie hier (Gurus, Coaches, Lebenstrainer, etc.) viele Scharlatane. Liegt eben auch an den laschen Zugangsregelungen.

    Und als Rat von mir: nehme Kritik, die du persönlich nimmst, in Augenschein, warum du derart emotional reagierst. Meistens ist es nur ein Spiegel der vorgehalten wird und lerne innerlich zu lächeln, wenn du es besser weißt und schweige dazu.
    Jeder Mensch hat Berechtigung zu leben wie er will und jeder auch seine Möglichkeiten Geld zu verdienen!

  27. Hallo Bernhard ,
    Vielleicht solltest du dir mal einen Spiegel hin halten !
    Menschen , die Kritik ausüben ,als Penner zu bezeichnen finde ich ziemlich schwach !!!!

    1. Also „Penner“ ist nichts anderes als ein Schlafender. Wenn du dich dadurch mit einem Obdachlosen oder was anderem identifizierst ist das nun wahrlich dein Problem. Daher „Spiegel, Spiegel“ zur Selbstreflexion. :)

  28. Ist alles möglich?

    Ist nicht wichtig.

    Bestimmt ist mehr möglich als du denkst.

    Überschätze nicht, was in 1 Woche möglich ist.
    Aber unterschätze nicht, was in in 1 Jahr sein kann.

    Heb den Fuss. Mach den ersten Schritt. Dann wieder einen. Kontinuierlich.

    Das ist das Geheimnis!

  29. Lieber Ben,
    auch dieser Beitrag, sowie die Perspektiven aller Leser/Innen waren für mich wieder sehr eindrucksvolle und lehrreiche Erlebnisse.

    Ich möchte bei meiner Stellungnahme zu diesem Artikel lediglich als Beobachter in Erscheinung treten, indem ich 1. interessante Beispiele / Fälle / Eindrücke nochmal in ‚meinen‘ Worten festhalte und 2. auf meinen Beitrag vom 31. Mai – aktuell ganz unten vorzufinden – im Artikel: „Wer hat macht über meine Gedanken / Gesetze des Geistes“ verweise, der Missverständnisse wie es zwischen Bernhard und Vera Schuhmacher in diesem Artikel gab, auf einer allgemeineren / abstrakteren Ebene behandelt.
    http://www.benediktahlfeld.com/blog/gesetze-des-geistes

    Nun zu 1.:
    – eine unterhaltsame Parodie zu dem Thema Gurus und deren mögliche Wirkung auf uns zeigt meiner Meinung nach der Film: „Der Ja-Sager mit Jim Carrey“ auf.
    – natürlich haben Gurus, ob nun selbsternannt oder von der Gesellschaft dazu deklariert eine stärkere Ausstrahlung / ein stärkeres Sendungsbewusstsein auf uns, wie es dazu kommt möchte ich nun nicht weiter ausführen drei hilfreiche Zitate, die ich nun zu einem Gedankenexperiment im Falle des Besuches eines Seminars oder das Lesen eines Buches zusammensetzen werde und man meiner Meinung nach beim auseinandersetzen mit Sozialisationsinstanzen bzw. Informationen die uns beeinflussen können stets aus Prinzip im Hintergedanken behalten soll: „Pferde kann man nur zur Tränke führen, doch trinken müssen sie immer noch selbst“ Vergegenwärtigt man sich diese Situation auf den Menschen, so ist klar, dass der Besuch eines Seminars oder das Lesen eines Buches nicht langt.
    Lässt sich der / die BesucherIn bzw. LeserIn auf die Informationen des Gurus ein – sobald das Pferd trinken sollte – indem man die Tipps umsetzt so bestimmt das Maß / die Intensität der Anwendung den Erfolg. Doch auch hier gilt zu beachten: „Dosis facit venunum“, was so viel heißt wie die Menge eines Giftes über seine Wirkung entscheidet.
    Schließlich gibt es noch ein weiteres Sprichwort das zum Reflektieren bzw. Nachdenken während / nach des Seminars und bei der Anwendung von Tipps zu beachten ist: Cleverness is when you only believe half of what you hear.. but brilliance is to know which half you believe.
    – bei der Debatte, ob nun „der Weg das Ziel“ oder „das Ziel das Ziel ist“, verhält es sich doch wie in einem größeren Themenkomplex wie beispielsweise mit der individuellen Definition von Freiheit, aber auch hier sei gesagt, dass das Handeln aus dem Motiv der Freiheit im Rückblick stets in einen Kausalzusammenhang gesetzt werden kann.

    Das Schreiben ist leider sehr zeitintensiv macht, aber dennoch sehr viel Spaß und inspiriert. :)
    Danke für den Blog.
    Grüße Viet

  30. Dieser Artikel trifft den Nagel auf den Kopf. Die größten „Lügen“ klingen für mich so wahr… bedeutet… sie nerven mich auch immer wieder, wenn ich auf Facebook oder im Netz allgemein auf sie stosse.

    1. Hallo Michel,

      ja es ist schade, dass immer wieder das Gleiche (uninspiriert) verpackt wird. Klar ist alles irgendwo das Gleiche (wir kochen alle mit dem selben Wasser) aber dann wäre es finde ich schon gut, wenn es auf eine inspirierende, neue Art und Weise rübergebracht wird. Das ist zumindest meine Intention ;)

  31. Hallo Ben!
    Erst vor einigen Tagen fand ich deine Seite und lese mich gerade durch. Bei diesem Thema kann ich gar nicht anders als mich ebenfalls zu äußern.
    Kurz und Gut: Meine Rede UND auch meine Handlungsweise.

    Ich selbst setzte meine Fähigkeiten ein und Helfe anderen Menschen…nicht in dem ich ihnen etwas vorgaukle mit „alles ist gut“ oder so einen Schei… Wenn gerade jemand einen geliebten Menschen verloren hat ist er nun mal Traurig. Wenn jemand seine Bleibe verliert weil er mit 58 aus seinem Job wegrationalisiert wird und die laufenden Kosten nicht mehr begleichen kann weil er keine neue Stelle mehr findet (oder wegen dem Hochwasser und das Haus ist in diesem Fall nicht versichert), dann ist er depremiert. Wenn jemand eine schwere oder sogar unheilbare Krankheit hat, dann hat er Angst. Da nützt das ganz Schön-reden gar nichts! Soll ich dem Menschen, welcher Tränen überströmt vor mir steht etwa sagen, dass alles suppi ist und der sexuelle Missbrauch in der Kindheit vollkommen in Ordnung ist…

    Mir hängen die ganzen „Eso-Fuzzis“ zum Hals raus, bei denen alles nur Licht und Liebe ist.
    Ja, ich besitze tatsächlich eine bestimmte Gabe (manch einer mag mich ebenfalls als Eso-Tante betiteln was mir aber ziemlich egal ist), aber ich bin auch Realist!
    Auch ich fühle mich ab und an Traurig, Ängstlich oder Wütend. Schließlich bin ich ein Mensch!

    Und noch Mal für alle „Licht-und-Liebe-suppi-druppi-alles-ist-eine-illusion-Typen“:
    Hört endlich auf Drogen zu nehmen die euch von der Realität trennt, den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen und fangt endlich an euren eigenen Mist auf zu räumen.

    Warum ich das alles sagen/schreiben kann: Ich selbst überwand alle möglichen Ängste, Phobien und hundert andere Emotionen, Glaubenssätze, Begrenzungen, Verhaltensmuster…und bin immer noch dran. Es gibt keine Blitzerleuchtung – auch bei mir nicht.
    Also, schwingt euren Hintern vom bequemen Sofa und fangt an Verantwortung für euer Leben zu übernehmen. Mit der Zeit werdet ihr erkennen, was Verantwortung tatsächlich bedeutet.

    Sollte sich jemand durch meine Wortwahl angegriffen fühlen…super…dann erforsche doch gleich, warum dass so ist…

  32. Im Laufe der Zeit und meiner persönlichen Entwicklung habe ich zwischenzeitlich immer wieder schon an mir selber gezweifelt. All die Engel, Geister und sonst welche Wesenheiten, die all die spirituellen Menschen und Lehrer gesehen haben, und sich sogar noch von ihnen führen lassen. Mir hat nie wer gesagt was ich tun oder lassen soll. Ich war auch immer schon der Meinung, dass wir nicht in dieses Leben kommen um dann irgendwelchen ominösen Energien zu folgen, sondern um uns selber kennen zu lernen. Und da geht es nicht an, dass wir, zwar auf einer subjektiv als positiv empfundenen, Leine geführt werden, sondern dass wir gar keine brauchen. Damit lösen sich aber die meisten spirituellen Realitäten, mit all ihren Spirits auf. Es geht um mich selber um Eigenverantwortung. Um meinen göttlichen Kern, Funken oder wie auch immer man dazu sagen möchte.
    Wir kommen aus dem Paradies und gehen auch garantiert wieder dahin zurück. Das Paradies kann aber erst dann seine volle Qualität entfalten, wenn wir uns nicht aus Ermangelung an Alternativen darin aufhalten, sondern weil wir ganz bewusst dort sein wollen. Und auch ganz genau wissen warum.

  33. Hey Ben,

    WARNUNG: Dieser Kommentar ist anders. Wenn du dich über ihn aufregst oder dich persönlich angegriffen fühlst: ich habe dich gewarnt! ;-))

    Mit vielen deiner Ausführungen und Gedanken bin ich bei dir, mir gehen viele der Trainer und selbst ernannten Speaker & Teacher auf die nerven.

    Ich finde deinen Beitrag aber sehr oberflächlich und einseitig. Mir ist klar, dass du nicht alles in diesem einen Beitrag behandeln kannst, aber bestimmte Dinge hier einseitig zu betrachten und als Lüge darzustellen, finde ich nicht sehr kreativ. Hier 2 Punkte, die ich aus deinem Beitrag entnommen habe:

    1. „Liebe ist wichtiger als Geld? Hast du schon versucht Rechnungen mit einer Umarmung zu bezahlen?“
    Für mich ist Liebe wichtiger als Geld, denn seit ich tue, was ich liebe, muss ich mich um meine Rechnungen keine sorgen mehr mache. Und wer sich ständig um unbezahlte Rechnungen sorgen muss, der sollte sich fragen, wie viel Liebe er in seine Arbeit einfliessen lässt.

    2. Lüge #1: Gute Gefühle, immer und überall
    Ich habe immer und überall gute Gefühle, wirklich, ist keine Lüge. Ich fühle mich manchmal Schlapp, Traurig oder Hilflos, aber ich fühle mich nicht schlecht. Ich fühle es einfach, was gerade zu fühlen ist.

    Bei einer Sache stimme ich dir voll und ganz zu: Manchmal finden wir den Startknopf nicht, um ins TUN zu kommen. Stattdessen reisen wir lieber als „Seminartourist“ (ich liebe diesen Begriff) von einem Seminar/Vortag zum anderen. Ist ja auch ganz nett, dort sehen wir so viele gleichgesinnten Menschen, die es genau so machen. Dann nach ein paar Wochen, wenn das Glücksgefühl wieder nachlässt, buchen wir das nächste Seminar. (Eigenerfahrung)

    Da sind weniger die Trainer und Gurus schuld, vielmehr unser unersättliches Konsumverhalten und Apetit nach „Glücksgefühlen“. Ähnlich wie beim Kochen: Es ist einfacher eine Tiefkühlpizza in den Backofen zu schieben, als mit leckeren Zutaten sein Essen selbst zu zubereiten. Und es ist einfacher ein Seminar, Vortrag oder Trainer zu besuchen, als aktiv sein Leben zu gestalten, um Dauerhaft Freude an eigenem Lebenswerk zu haben.

    Herzliche Grüße
    Afschin

    1. Hallo Afschin,

      danke für diesen ausführlichen Kommentar!

      ad 1.: ich kenne leider aber auch die andere Seite: Leuten denen erzählt wird „tu was du liebst und du musst dir keine Sorgen um Geld machen“ und in Wahrheit leben sie seit Monaten von der Sozialhilfe und den Steuern der anderen. Das ist nicht verwerflich, die Frage ist nur: wenn es keine Aussicht auf eigenen Erfolg gibt, wieso sich selbst weiter belügen?

      ad 2. dann bewertest / benennst du schlechte Gefühle vielleicht anders. Ich finde es auch nicht „schlecht“, sich unwohl zu fühlen. Die Frage ist nur: wie lange braucht es diesen Zustand?

      Alles Liebe,
      Ben

  34. Hallo Ben,
    zu Deinem Artikel fällt mir eine NLP- Metapher ein, die mir mal ein sehr guter Coach in Köln mit auf den Weg gegeben hat.

    Alles was wir benötigen um unsere Ziele zu erreichen, tragen wir bereits in uns. Wir müssen es nur aus uns selbst heraus holen.
    JFIDI

    Viele Grüße
    Johannes

  35. Hey,

    Toller artikel … ich habe jetzt nicht direkt eine geschichte dazu… aber wollt auch mein senf dazu geben.

    Alles was man sucht, findet man IN SICH SELBST… und ein guter weg dorthin ist, Selbstakzeptanz und Selbstliebe… nur wie kommt man dazu, sich selbst vollkommen zu akzeptieren und zu lieben…

    Ein weg sind Affimationen oder Postive Gedanken (gesetz der anziehung) Es heißt man soll immer im JETZT denken – so tun als hätte man es bereits. KLAR ist das sich selbst belügen… weil es ja zur Zeit nicht so ist… aber man sagt, man erreicht dann den Zustand, in dem man das als Wahr glaubt, was man sich vorsagt/denkt – ABER TUN muss jeder Selbst was dafür – da wird keiner kommen und klick machen und „juhu ich liebe mich selbst“

    andererseits, ist das so wie die Medizin beim Arzt, die einen sind so davon überzeugt, das es ihnen wohlmöglich wirklich gesunden lässt :D der andere glaubt so stark an den Guru, und es hilft dem ein oder anderen wirklich.

    aus gründen, von sehr wenig Geld zu haben – sage ich mir schon immer „ich schaffe das selbst“ was der (guru) kann, kann ich auch – dafür muss man nicht teuer Geld zahlen!

    naja aber Reich wurde ich auch nicht :D und der Lotto gewinn, mit nur feste dran glauben und dankbar sich vorstellen, das man das Geld schon hat, klappte auch nicht :D

    egal – ich als Herzmensch schrebe nach bedingunsloser Liebe – materieller überfluss brauch ich nicht. und bekomme, bis auf paar möbel mein ganzen besitz in mein VW bus rein ;) (naja gut das werkzeug wird auch etwas eng dann)

    ach so – ich wollte noch sagen, engel. feen oder wie auch immer – Ich glaube an mein Höheresselbst bzw. oder einen schutzengel … ich bekomme zwar keine direkten antworten von ihnen aber ich habe schon öfters an sie gebetet und um einen gefallen gebittet und dann sind wirklich merkwürdige Dinge passiert … <3

    LG Timon

  36. Hey Ben,

    klar, ein sehr guter Artikel, schon wegen der Tatsache, dass man sich das schreiben traut, wenn man nicht gerade zu den Hard-Core Gurus gehört. Aber das haben ja schon viele hier geschrieben, ich habe beinahe alle gelesen.

    Es ist nach meinem Empfinden das Spektrum der Möglichkeiten, wie sich Mensch 2.0 das mit dem lieben Gott zurecht gelegt hat, Du weißt schon, mit dem „Himme-Dadde“.

    Aber ist das nicht alt? Steht das nicht so oder so schon in allen heiligen Schriften? In Allen, das meine ich wörtlich. Du kannst Deine Artikel nämlich 1:1 schreiben und abwechselnd aus den verschiedenen heiligen Schriften die Zitate zubuchen.

    Oder gleich abwechselnd die Artikel verwenden, ein bisserl für die Zeiten 2.0 umformuliert natürlich – wer kennt heute noch einen Pflug?

    Wenn es jetzt noch gelänge, das unseren Kindern beizubringen, dann wären wir doch ganz nahe am Paradies. Kriege und Kirchen hätten allesamt ausgedient.

    Worüber soll sich Homo Sapiens 2.0 dann aber aufregen und womit differenzieren und abgrenzen? Das was er am Liebsten macht.

    Ich grüße Euch von Herzen, Ihr seid eine Elite

    Auch ein Selbst-Arsch-Treter, der PMa

    1. Hallo Peter, für mich ist es auch klar, dass wirklich ’neues‘ wissen selten ist. Wichtig ist aber die Erkenntnis dass es darum geht seinen eigenen Standard zu definieren und sich nicht von falschen Propheten abhängig zu machen.

  37. … sei du selbst die veränderung die du dir wünschst … :D
    tja – in diesem sinne erinnere ich mich an den beginn meiner beruflichen mission – ich sprach mit so vielen menschen über veränderung und kaum einer kam zu meinen trainings …. woran es lag – ich dachte es lag an mir :D – nun ja, ein teil schon, doch der wesentliche teil war ein einziges wort warum all das einst passierte …. das wort veränderung!

    dieses magische wort macht wohl mehr angst als einem selbst bewusst ist. raus aus der komfortzone – nicht wirklich zu wissen was dann danach kommt …. na dann halte ich lieber all die aktuellen qualen aus ….

    ich habe gelernt – du kannst keinen jagdhund zur jagd tragen und alles kommt (und geht) zur rechten zeit …. in diesem sinne wünsche ich euch allen zeit und weisheit!

    erfolg auf den punkt wünscht von herzen
    roland velke

  38. Ja, das Gesetzt der Anziehung und die Wünsche ans Universum…wünsch Dir mal dass Dir Haare wachsen, auf dem Kopf wenn Du eine Glatze hast, oder als Frau auf der Brust :) …wenn es klappt kannst Du sie Dir ja wieder wegwünschen….
    Ich denke das Gesetz der Anziehung (zumindest so wie es von den Gurus verkauft wird) hat zwei Pferdefüsse. 1. Es verleitet Dich zu Untätigkeit, Du musst ja nur richtig denken, dann kommt der Lottogewinn oder die tolle Frau von allein. 2. Sollte wider Erwarten der Lottogewinn dann doch nicht eintreffen, gibt der Guru Dir die Schuld, weil Du nicht richtig gedacht hast…und da brauchst Du doch ganz schnell noch ein paar Bücher, CD’s und Coachings vom Guru…

  39. Hallo Benedikt,

    wie passend, dass ich gerade heute dazu etwas von Eben Pagan gehört habe.
    Ich denke da muss man differenzieren. Klar gibt es einen Haufen Scharlartane, die einem das Blaue vom Himmel versprechen, aber nicht jeder Guru ist so.

    Außerdem sind wir als Internet-Marketer immer in einem Zwiespalt. Grundsätzlich sind viele Menschen einfach nicht bereit Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen und geben anderen Menschen die Schuld. Wenn man ihnen das aber so direkt sagen, würde hört einem niemand zu.

    Ich denke die Aufgabe von „guten Gurus“ ist es die Menschen dort abzuholen, wo sie stehen und dann langsam auf den richtigen Weg zu führen. (Heißt für mich einfach raus aus der Comfort-Zone hin zu den jeweiligen persönlichen Wünschen und Zielen).

    Wenn überzogene Versprechen dabei helfen, ist das okay. Grundsätzlich ist es klar, dass jeder nur selbst dafür sorgen kann, ein Leben nach seinem eigenen Standard zu leben. Als Coach oder Guru können wir nur Hilfestellung geben. Trotzdem ist es klar, dass wir uns hier immer in einer Grauzone bewegen.

    Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg!

    Viele Grüße aus Kassel
    Martin

  40. Hi Ben,

    ja, ich bin auch Eso-Tante und ich fühle mich nicht permanent immmer supi-dupi glücklich. Ich steh nicht auf das „alles ist so schlimm“ – Gejammer, ich habe keinen Fernseher und ziehe mir null Schlagzeilen rein. Ich mags positiv ohne mich anzulügen. Ich kann mein Gehirn nicht für dumm verkaufen :-).

    Meine Beziehung ist viel lustiger, als die meisten, die ich beobachte und das ist mein (unser) Verdienst. Wir tun extrem viel dafür, meditieren auch und leben mit dem Gesetz der Anziehung.

    Nur Meditieren, nur Licht und Liebe funktioniert in meiner Welt nicht. Nur ohne will ich nicht mehr leben.

    Ich hab auch meine dunklen Seiten und die verdränge ich nicht. Trotzdem schenke ich denen auch nicht zu viel Aufmerksamkeit. Weil lustig ist einfach lustiger :-).

    Cooler Artikel – vielen Dank!

    Herzlichst
    Melanie

  41. Hallo Benedikt.
    Ich habe ein echtes Problem mit Deinem Text, Du sprichst von ESO-FUZZI , gehe davon aus Du meinst Esoterik. Bist Du lieber in der Exoterik? Wenn ich Deinem Text folge… Nein…
    Du sprichst das TUN und die Verantwortung an.→ Das ist schön, doch nicht klar. Denn es geht immer um die Eigenverantwortung, und die kann wieder anders aussehen wie die welche ich umgehängt bekomme. → In welcher Trance ich möglicherweise auch unbewusst bin und bleibe.
    Du sprichts vor allem von POSITIV. Warum ich das kritisiere?
    Ich musste in einem Seminar über Positiv schreiben.
    Ich machte erst einmal die Augen zu und stellte mir POSITIV vor.
    Was alles ist POSITIV. Wo gibt es eine drehung des Sinns möglicherweise?
    Dann sah ich in der Imagination ein Pärchen bei 21 sie lieben sich und wollen gemeinsam Kinder haben, ich sehe wie sie aus dem Spital kommt mit dem POSITIVEN Befund das man ihre Eierstöcke entfernen muss. Ist doch Positiv..
    Das nächste Bild das ich bekam, war der POSITIVE Atombombentest. Sicher ein ganz tolle Sache, oder?

    Ich war von der Rolle, mir fehlt nun ein Wort, das war doch immer so schön… → POSITIV.
    Was genau heißt denn POSITIV → genau nichts als so ist es.

    Ich habe ein Wort gefunden: Lebendbejahend.

    Zun TUN → Ein Gramm Tun ist mehr als eine tonne lesen. ( Svami Sivananda )

    Ich als Berater bin ein Spiegel für meinen Klienten.
    Wer wissen will was die Lösung ist: Ok, das was Sie gerade TUN,…. → Doch das löst das Problem nicht… Ja, was genau haben Sie zu tun, exakter wie habe Sie Ihr tun zu ändern das es zu IHRER ERWÜNSCHTE LÖSUNG FÜHRT?

    Übrigens GURU → was ich weiß Sanskit Dunkel & Weg → Der der den Dunklen Weg führt? Kann schon sein…. Er braucht ein Licht! → Genau das ist die Frage, welches Licht nehme ich, warmton oder reinweiß,→ Es geht nastürlich um das innere Licht und nur das kann MIR MEINEN WEG erhellen. WEG bedeute ich habe ein Ziel.
    Doch das Ziel ist die Station damit der Weg seine Richtung findet.
    Denn das Ziel ist der Weg, doch den Kann ich nur gehen wenn ich meine Stationen ( Ziele ) gesetzt habe. Speziell die Ziele hinter den Zielen.
    Das alles hat auch mit meine Licht zu tun.
    Das Ist ESOTERIK → geheimes Wissen, denn nur ich weiß das!!!

    1. Hallo Wolfgang, danke für deinen umfangreichen Kommentar. Mein Artikel hat dir ein „Problem“ gemacht. „pro-ballein“ => vor-werfen. Und du hast dich damit eingehend beschäftigt um zu einem (für dich) positiven Ergebnis zu kommen! Das ist Esoterik auf den Punkt gebracht – den Fokus nach INNEN richten um die Antwort zu finden, anstatt nach Außen (Exoterik). :)

  42. hallo Benedikt!
    Es ist ja toll wie du schreibst und im Kopf hab ich alle guten Ansätzt aber mit dem umsetzen ist es so eine andere Sache. Wie ist das möglich.Ich war eigentlich immer positiv fröhlich und habe viel geleistet. Hatte einen Schicksalsschlag vor fünf Jahren.Seidher bekomm ich mich nicht mehr hoch.Ich war auch bei NLP Master usw.Damit möchte ich eigentlich sagen das es wirklich stimmt wie du schreibst man muß sich selber in die Hand nehmen.Aber manchmal könnte man schon Hilfe gebrauchen.
    lg Renate

    1. Hallo Renate, klar kann man alles selber lösen (Trial & Error) aber das dauert dann oftmals länger im Vergleich dazu, dass man sich jemanden sucht, der den Weg bereits gegangen ist. Und dich dadurch auf Fehler und Probleme hinweisen kann, bevor sie passieren :-) Ich bin der festen Überzeugung, dass sich so etwas auszahlt!

  43. Wer zu einem Berater geht, der erwartet meist einen kompetenten Ratgeber, einen Experten zu diesem oder jenen Thema. Dabei trägt tatsächlich jeder die Lösung für sein Problem in sich. Ratschläge sind Schläge, sagt man. Was du innen nicht fühlst, für dich nicht nachvollziehen kannst, nimmst du in der Regel auch nicht an.
    Das Wort Coaching stammt vom englisch „to Coach“, was begleiten oder trainieren heißt. Die meisten kennen es aus dem Bereich Sport und wie der Name schon sagt, ist ein Coach ein (Weg-)Begleiter. Es geht um Persönlichkeits-Weiterentwicklung, ein Coach hilft dir Gedanken und Gefühle zu sortieren, Entscheidungen zu fällen etc,
    Ich persönlich halte nicht viel davon, zu tief in der Vergangenheit zu wühlen. Wichtig ist zu schauen, was gut und weniger gelaufen ist, ob es wiederkehrende Muster, Glaubenssätze gibt. Die Zukunft ist das „jetzt“ – und das jetzt kann tatsächlich zu großen Teilen selbst gestaltet werden. Think positive – der gute alte Spruch ist schon korrekt. Nur wenn ich positiv an meine Herausforderungen heran gehe, genügend Selbstvertrauen, Mut etc. habe – werde ich auch etwas verändern können.
    Unsere Gesellschaft suhlt sich förmlich in schlechten Nachrichten etc. – das fängt schon bei dem Thema „Gesundheit“ an. Die westliche Welt fokusiert sich immer noch zu stark auf Krankheit (Krankenhäuser), die östliche Welt auf die Erhaltung der Gesundheit von Körper-Geist und Seele.
    Auch am Gesetz der Anziehung ist etwas dran, wenn es auch nicht so ist, wie es in vielen Büchern verkauft wird. Gehe ich mit einem Lächeln durch die Welt, voller Zuversicht und Vertrauen in mich, ziehe ich auch Gutes an, und wenn es der „Spaziergänger“ ist, der mir wiederum zulächelt.

  44. Lieber Ben,

    ich habe bisher keine schlechten Erfahrungen mit den von dir verurteilten „Gurus“ gemacht. Es kann sein, dass ich einfach noch nicht an sie geraten bin. Es kann sein, dass ich sie einfach anders wahrgenommen habe. Denn einige Kandidaten fallen mir auch nach der Lektüre deines Artikels immernoch ein, die deiner Zielvorstellung hier entsprechen.

    Allerdings gehe ich äußerst reflektiert mit den Botschaften um. Im Kern steckt stets Wahrheit, und ist diese erst extrahiert, kann ich verstehen, worin das Recht der jeweiligen Aussagen besteht.

    Problematisch wirds, wenn Leute – wie du erwähnt hast – blauäugig ins Gefecht trudeln und alles ohne nachzudenken annehmen, aus persönlichen Wunschvorstellungen heraus evtl. sogar noch manches Überbewerten, was so vielleicht noch nichtmal seitens der „Gurus“ gemeint sein konnte. Wenn jemand mit der Erwartungshaltung „dieser Mensch bringt mich zu den Sternen“ an einen „Coach“ oder wasauchimmer ran geht, das sogar noch wörtlich nimmt, dann sind die Gefahren groß. Die Verantwortung liegt dann aber in der zu geringen Mündigkeit derer, die darauf hereinfallen.

    Wer hingegen mit der Einstellung „mal sehen, inwiefern die Inhalte dieser Person für meine Lebenswelt vorantreibend wirken können“ herangeht und sich kritisch aber offen und stets reflektiert einlässt, der kann die Spreu normalerweise doch gut vom Weizen trennen – zum einen bezogen auf die „Gurus“ selbst, zum anderen auch auf die einzelnen, inhaltlichen Aspekte, die vermittelt werden.

    Ergo: einem guten Coach will ich nicht unbedingt die zwangsläufige Basis wissenschaftlicher Kenntnisse unterstellen müssen wollen, auch wenn die nie schadet. Die Anwender hingegen sollten einen gewissen Bildungsgrad / Erfahrungsschatz oder, vielleicht am besten, ein natürliches Gefühl für Intentionen und Inhalte parat haben um sich nicht selbstverantwortlich auf falsche, ethisch fragwürdig Handelnde, einzulassen und zu leiden.

    Danke für deinen erneut sehr kritischen und reflektierten Beitrag!

    Ben

  45. Ich finds schön das mal jemand offen etwas dazu sagt. Menschen fühlen nun mal-und das heisst auch das sie auch mal traurig sein können und ich finde es gut das man als Mensch in dem Punkt die Wahl hat und ebenso wichtig. Ich selbst versuche bei meinen Klienten so gut es geht immer ehrlich zu bleiben und nicht nur vom tollen Endergebnis zu reden-sondern auch was auf dem Weg dorthin passieren kann.

  46. Hi Ben,
    toll Dein Artikel! Obwohl ich, ehrlicherweise, eher auf die Guru-Seite gehöre, kann ich Deine gut recherchierten und ehrlichen Aussagen nur unterschreiben. Auch wir Gurus sollen uns ja von noch klügeren Gurus anleiten und führen lassen, denn immer ist jemand noch glücklicher, noch erfolgreicher, noch wohlhabender als wir. Was mich allerdings wirklich umtreibt, ist die Tatsache, daß die Menschen, die zu mir in die Praxis kommen, diese Konsumhaltung mit bringen. Sie verstehen nicht wirklich, dass meine Methode nur ein Fingerzeig, ein Wegweiser und ein guter Rat sein kann. Die Initiative, der Job, ja, die Action muss weiterhin von Ihnen geleistet werden. Der allerkleinste Teil meiner Klienten scheint das zu kapieren. Es ist eben nicht nur mit der Entscheidung zur Veränderung erledigt, das ist nur der erste Schritt! Und so sind viele Menschen enttäuscht, dass ich ihr Problem nicht mal eben „Wegmachen“ kann – hexx hexx!

    Liebe Grüsse
    Sandra

    1. Hi Sandra,
      Seit Jahren habe ich meine eigenen Erfahrungen darüber, wie man sich der Selbstverantwortung schrittweise annähern kann, an Menschen weiter gegeben, die mir ihre Probleme erzählten. Ich selbst bekam durch eine Frage, die mir ein Neuro-Psychiater stellte, ein Aha-Erlebnis, das mein Leben grundauf veränderte. Die Frage lautete: „Was machen Sie jetzt damit?“

      Ich hatte ihm über Seminare erzählt, die ich besuchte, Vorträge, denen ich zugehört und Bücher, die ich gelesen hatte. Mir wurde bewusst, dass ich geglaubt hatte, dass ich damit ja schon etwas tat. Ich nahm schliesslich an Seminaren teil, hörte Vorträgen zu und las Bücher, aber danach änderte sich nichts, weil ich nichts damit machte. Da begann ich umzusetzen. Ich arbeitete z.B. mit Ankern um mich im Hier und Jetzt zu verankern. Mein erster Anker war die Spühlmaschine, weil ich mich manchmal an der Hand verletzte, wenn ich ohne wirkliche Aufmerksamkeit hinein griff. Ich sagte mir, dass ich jedesmal, wenn ich die Tür der Waschmaschine öffnen würde, ins Hier und Jetzt kommen würde. Am Anfang klappte das nicht, denn ich erinnerte mich erst daran, wenn ich die Tür schon geöffnet hatte, aber mit der Zeit ging es immer besser, bis ich es eines Tages geschafft hatte. Als dieser Anker gut funktionierte, nahm ich mir noch einen anderen hinzu. Wieder dauerte es einige Zeit bis es funktionierte. Irgendwann war ich dann so im Hier und Jetzt verankert, dass ich bereit für den nächsten Schritt war.

      Als ich einer Frau von der Verankerung im Hier und Jetzt erzählte, versuchte sie das auch. Bei unserer nächsten Begegnung war sie sehr aufgeregt. Sie sagte mir, dass sie durch diese Uebung bemerkt habe, dass sie seit Jahren in ihrem Wohnzimmer ständig hin und her gelaufen sei wie ein Tiger im Käfig, so dass sich im Holzboden ein sichtbarer Pfad gebildet habe, und nicht einmal das sei ihr aufgefallen. Sie war darüber so erschrocken, dass sie beschloss lieber weiter zu „schlafen“.

      Ich merkte, dass ich sozusagen neben mir stand, wenn ich überreagierte. Durch das Verankern im Hier und Jetzt konnte ich das ursprüngliche Gefühl entdecken, das ich immer verdrängt hatte, was dann zu einem emotionalen Ausbruch führte. In einer Gruppe für Prozessarbeit lernte ich, wie ich meine verdrängten Gefühle zulassen konnte, nämlich indem ich alles unterliess, das ich sonst immer tat um sie unten zu halten…analysieren, darüber nachdenken, ablehnen, rationalisieren, andere dafür verantwortlich machen usw. Es war eine sehr grosse Herausforderung, aber meine Motivation war stark genug um mich ihr zu stellen. Ich wollte zu einer befriedigenden Beziehung mit meinem Mann und all denen beitragen, mit denen ich zu tun hatte. Das führte konsequenterweise auch zu einer befriedigenden Beziehung zu mir selbst :)

      Der nächste Schritt war die Schattenarbeit. Einer dieser Schatten, der mich sehr belastete, war die Blamage. Ich fürchtete nichts so sehr wie die Blamage. Nach einer tiefen Entspannung bat ich meine Blamage, sich mir zu zeigen und es erschien eine Figur, die mich an Quasimodo erinnerte. Ich nannte ihn Nepomuk. Kinder warfen auf diese hinkende, hässliche Figur Dreck und verhöhnten ihn. Ich musste weinen und nahm Nepomuk in meine Arme. Ich sagte ihm, dass ich ihn lieben würde und niemand würde ihm mehr weh tun. Von da an änderte sich mein Verhalten auf eine Weise, die keine Blamage mehr nach sich zog. Ich nahm auf diese Art Kontakt mit noch anderen Schattenanteilen auf und versöhnte mich mit ihnen. Andere erkannte ich durch meine Projektionen, die ich auf meine Umwelt machte…auch idealisierte Anteile.

      Dann nahm ich mir meine Aengste vor. Ich beschloss, einmal im Monat etwas zu tun wovor ich Angst hatte. Ich begann mit kleineren Aengsten. Eine davon war, dass ich in ein Parkhaus fuhr, weil ich mich wegen der Parkuhren unsicher fühlte. Ich malte mir meistens schon im voraus vor, wie sich hinter mir eine lange Schlange bilden würde, was die Menschen über mich denken oder sagen würden usw. Nachdem ich das einige Male ohne irgendwelche Probleme geschafft hatte, ging es an eine grössere Angst. Die Angst davor nein zu sagen, wenn ich nein meinte, da ich es mit niemandem verderben wollte. Es war am Anfang sehr schwierig und manchmal zitterten mir dabei die Knie, aber es führte nicht zu den Katastrophen, die ich erwartet hatte…im Gegenteil. Eine meiner grössten Aengste war, einen Vortrag vor vielen Menschen zu halten ohne Text. Als sich diese Gelegenheit bot, griff ich danach. Meine Ansicht über Aengste war nach all diesen Erfahrungen nicht mehr dieselbe wie zuvor…naja…Angst vor dem Zahnarzt habe ich noch immer.

      Ich habe viele „Tools“ benutzt und damit experimentiert und ich fand heraus, dass es mancherlei nützliche Möglichkeiten gibt, wenn man sie lange genug umsetzt. Genau daran scheint es bei all denen gescheitert zu sein, denen ich von meinen Erfahrungen berichtete. Sie benutzten die Tools nicht lange genug, damit sich ein Erfolg zeigen konnte. Es dauerte auch einige Zeit, bis ich mit der Gefühlsbereinigung so umgehen konnte, dass ich Aenderungen in meiner Lebenseinstellung bemerkte oder mein Mann es mir sagte. Für mich stellte sich heraus, dass Akzeptanz der Schlüssel zu sein schien. Nur die „negativen“ Gefühle, die voll und ganz akzeptiert wurden, konnten ihren natürlichen Weg nehmen und sich auflösen. Dies führte zu mehr Verständnis und Selbstverantwortung.

      Mir fällt immer wieder auf, dass die meisten Menschen abgeschreckt werden, wenn es ums Umsetzen geht. Da geht es ans Eingemachte und ist nicht immer angenehm trotzdem würde ich es wieder tun :)

      Ich habe mich ein bisschen auf deiner Website umgesehen und ich freute mich, dass du die Gefühle ansprichst und sie nicht übergehst wie es viele tun. Ich hätte z.B. nie loslassen können, wenn ich nicht die Gefühle bereinigt hätte, die das Loslassen für mich unmöglich machten.

      Liebe Grüsse,
      Gerda

  47. Solange Menschen Erwarungshaltungen an andere haben, im materiellen Denken und im Geldsystem leben wird es immer eine Überlegung geben:

    Wie komme ich an MEHR?

    Nach dieser Fragen schauen wir auf die Bedürfnisse der Menschen, die sich zu Geld machen lassen

    Weil die meisten da draussen erwarten, dass „die anderen“ für ihr Glück verantwortlich sind, sind sie dankbare Opfer des neuen Produkts, was vermeintlich zur Befürfniserfüllung beiträgt.

    Doch das alles sind Lügen

    Mich lässt das Gefühl nicht los, dass der überwiegende Teil der Menschheit sich immer und immer wieder über’s Ohr hauen lässt, ganz gleich, wie oft sie schon hinters Licht geführt wurden

    Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt

    Nur,

    wenn jeder Mensch begreifen würde, dass jeder auf seiner eigenen Reise in diesem Leben unterwegs ist, würde man begreifen, dass es eine Reise nach innen ist – zu sich selbst

    Doch dieses Innen scheint die Menschen zu beängstigen, schwach zu machen

    Für die Lösungen der Gurus

    Für einen Moment, den paar Tagen nach einem Seminar, ist sie wieder da, klasklar, diese Hoffnung

    Doch dann realisiert man, dass es doch nicht funktionieren will

    Der Weg aus dem Dielemma ist die innere Stimme

    Zu dem wieder zurück zu finden

    Durch Askese, Meditation

    Zurück zur Einfachheit des Lebens :-)

  48. Hallo Benedikt,
    ich glaube es gab noch nie eine Generation, die nicht mit den Glaubenssätzen ihrer Elterngeneration aufgewachsen ist, denn keiner wächst in einem luftleeren Raum auf. Sich davon zu befreien, war in manchen Generationen und ist in manchen Kulturen auch heute, noch lebensgefährlich. Das sollte zumindest nicht ganz beiseite geschoben werden.
    Ich frage mich, ob die Gurus der Gegenwart schlimmer sind als die Gurus der Vergangenheit. Die Frage ist, warum die Menschen immer ihre Gurus suchen und nicht selbst die Verantwortung für das was sie tun oder lassen übernehmen wollen. Ich persönlich glaube es gibt keine Garantie dafür, ob mein Leben das ich Lebe und das was ich tue oder nicht tue, am Ende richtig war. Doch die Menschen wollen genau dafür eine Garantie haben und hier sind sie auch sehr leicht manipulierbar. Vor allem imit sozialer Ausgrenzung kann hier viel gesteuert werden. Der Weg wird sein, es für sich zu schaffen, sich davon zu befreien, sich hier manipulieren zu lassen. Diese subtilen Verpflichtungen und Normen, denen wir vermeintlich immer nachkommen sollten, werden aber nicht nur durch Gurus und Ihre sogenannten „Höllenpredigen“ weitergegeben, sie können genauso in Familien geschehen, auch hier werden Menschen nicht freigelassen. Und denen die anfangen ihren Weg zu gehen, das zurücklassen, was sie einschüchtert, wird in den meisten Fällen mit Sanktionierungen begegnet.
    Die alten Gurus hatten ihre Weltbilder und die neuen Gurus haben ihre Bilder. Menschen, die auf der Suche sind werden wahrscheinlich immer erst mal irgendwelchen Gurus hinterherlaufen, manchmal aber auch, weil sie in einem Umfeld sich befinden, das auch ihren Gurus nachläuft.
    Letztlich bleibt für mich nur das was Du auch sagst, wen Du etwas verändern willst, dann steh auf und beweg Deinen “ Arsch „, kein anderer kann es für Dich tun. Überlege Dir selbst, was ist für Dich wichtig und was brauchst Du. Aber auch da gilt, sei bereit die Konsequenzen zu tragen, die das mit sich bringt. Entscheide Dich dafür welchen Preis Du zahlen willst. Ich persönlich glaube aber, dass man mit einer Entscheidung, die man für sich selbst getroffen hat, eher bereit ist auch den Preis zu zahlen, als wenn. du Dich. für etwas entscheidest, weil die Gesellschaft es von Dir erwartet, du im Inneren aber merkst, dass es Dich eigentlich tief traurig macht. Der Druck einer Tradition oder Kultur kann enorm groß sein. Das war aber auch früher schon so.
    Mal etwas zum Thema schlechte Nachrichten. Natürlich muss ich mich damit nicht zumüllen lassen und bestimmt bekommen wir durch unsere Vernetzungsmöglichkeiten auch mehr mit als es bisher war. Ich bin mir aber nicht sicher ob der allein selige Weg darin liegen kann vor allem nur die Augen zu verschließen. Als Beispiel fällt mir dafür ke Erfahrung einer Bekannten ein, die massive Gewalt in ihrer Beziehung erfahren hat, aber zunächst keine Hilfe erhalten hat, weil niemand davon wissen wollte. Ob sich allem zu verschließen der tolle Weg ist, ich weiß es nicht. Das soll jeder für sich selbst entscheiden. Was man sich aber trotz allem nicht nehmen lassen sollte, das Vertrauen in das Leben und die Hoffnung, immer wieder eigene Wege zu finden mit den Herausforderungen, die es bringt fertig zu werden. Ich glaube das Gefühl zu haben, Dinge selbst beeinflussen zu können und auch zu dürfen, ist eine wichtige Voraussetzung dafür, das Leben zu bewältigen, Träume und Visionen zu haben und auch Ziele zu finden, die man verwirklichen möchte. Dieses Gefühl, aber auch diese Möglichkeit wünsche ich jedem Menschen.

  49. Hallo Ben,
    bist Du Dir sicher, dass: was Du selbst tust, dass Du das selbst tust?

    Angenommen, das Potenzial – das Dir angeboren scheint – bräche zusammen – und Dein Verhalten würde sich nicht verändern, dann würde ich Deiner Selbstbeweih-Räucherung zustimmen.

    Wollen wir es ausprobieren? Sag bescheid, wenn Du Dein Potenzial abgeben willst, um es ohne zu versuchen.

    Sich über die zu erheben, die mit ihrer Schwäche nicht zurecht kommen, ist leicht.
    Sich aus den Mühen der eigenen Schwäche hochzuarbeiten eben jene Arbeit die Du herausforderst.

    Nur, haben jene, über die Du Dich erhebst, dasselbe Potenzial wie Du?
    Ich denke nicht. Sonst würden sie sich nicht so verhalten, dass wir ihnen ihre Schwäche vorhalten könnten. Ich denke vielmehr, Du hast erheblich mehr Potenzial als derjenige, der ohne Anstellung und Lebenspartner keinen Halt im Leben hätte.

    Was tust Du, damit die Schwachen eine Stärke finden, die sie – wie Du – ihre Stärke nennen könnten?

    Das ist das, was die Schwachen von einem Guru verlangen – eine Stärke finden, die ihnen noch fehlt. Ein wahrer Guru kann dem Schwachen eine Stärke vermitteln, die ihm sonst verborgen bliebe.

    Warum meditierst Du? Um Dein Potenzial wahrzunehmen und daraus zu schöpfen.
    Schwache Menschen haben kein / oder wenig Potenzial, sie können dasitzen und meditieren, nur schöpfen können sie nicht, da sie Dein Potenzial nicht haben.

    Schauen wir mal, wie lange Dir Dein Potenzial erhalten bleibt, und wann Du erfährst, dass Du schöpfen kannst, wo andere erschöpft dasitzen und ratlos Deinen Text lesen, weil sie keinen Brunnen haben und kein Schöpfgefäß.

    lG Bernward

  50. Lieber Benedikt,
    Ich hoffe, dass du mir den Missbrauch deiner Website zwecks Kommentar an Sarah verzeihst. Ich will mich damit nicht in deine Berufung einmischen sondern eher unterstreichen, dass es, wie du selbst auch schreibst, ums Umsetzen geht. Ich kann aus langjähriger Erfahrung bescheinigen, dass es sich rentiert, wenn man das tut. Da viele nicht wissen wo sie damit anfangen sollen und welche Tools es gibt, gibt es Menschen wie dich, die ihnen die Arbeit abnehmen können nach Tools zu suchen, die zu den erwünschten Resultaten führen können. Ausserdem ersparst du ihnen Zeit, die die Sucherei erfordert. Ich wünsche dir noch viel Erfolg bei deiner Berufung.

    Liebe Grüsse,
    Gerda

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