So gibst du Mobbing keine Chance!

Mobbing

Mobbing ist schon lange kein Kavaliersdelikt mehr. Mit Sicherheit kennst auch du zumindest eine Person, die auf ihrem Arbeitsplatz oder in der Schule gemobbt wird. Hinter Mobbing versteckt sich nicht bloß ein Schlechtmachen eines Menschen, sondern Mobbing geht wirklich an die Substanz. Mobbing kann einer Person die innere Kraft nehmen und das Selbstwertgefühl komplett zerstören. Mobbing kann jeden treffen. Sei daher selbst auf der Hut, versuch Alarmsignale für Mobbing zeitgerecht zu erkennen und dich und andere davor zu schützen.

  • Hör auf dein Gefühl – Mobbing fängt oft im stillen Kämmerchen an. Am Anfang ist es oft ein Getuschel zwischen Kollegen, das dann plötzlich gezielt geplant außer Kontrolle gerät. Hör auf dein Bauchgefühl. Kommt dir eine Situation komisch vor und hast du das Gefühl, dass sich eine Situation in die komplett falsche Richtung zu drehen scheint, dann zieh rechtzeitig die Reißleine und versuch ein loderndes Mobbingfeuer zu löschen, bevor es richtig aufflammt.
  • Erkenne die Anzeichen – Auch wenn Mobbing am Anfang vielleicht unentdeckt bleibt, kommt irgendwann die Wahrheit ans Licht. Gerade in der Arbeitswelt sind bei gemobbten Personen früher oder später Veränderungen zu erkennen. Die Arbeitsleistung lässt nach, die Anzahl der Krankenstände und der Ausfälle steigt und die Person zieht sich immer mehr in sein persönliches Schneckenhaus zurück.
  • Geh mit gutem Beispiel voran – Kaffeeklatsch steht in jedem Unternehmen an der Tagesordnung. Um sich mit den Kollegen auszutauschen und die sozialen Kontakte zu pflegen ist es wichtig, daran teilzunehmen. Doch der Ton macht die Musik. Gehen die Gespräche unter die Gürtellinie und fällt es dir auf, dass sie sich immer wieder auf eine bestimmte Person fokussieren, dann schau nicht weg. Such das aktive Gespräch mit der Gruppe, der Person oder deinem Vorgesetzten.
  • Fördere die emotionale Intelligenz – Viele Menschen verfügen über ein breites Allgemeinwissen, das sie in der Schule oder im Studium erworben haben. Doch geht es um die sozialen Fähigkeiten, um das respektvolle Miteinander, scheitern viele kläglich. Versuch daher in deinem Team oder unter deinen Kollegen Persönlichkeitsmerkmale wie Würde, Respekt aber auch Selbstbewusstsein zu steigern. Durch eine gemeinsame Wertvorstellung und der Stärkung der sozialen Kompetenzen kann die Gefahr von Mobbingattacken gelindert werden.
  • Zeig Konsequenzen – Nimm Mobbing nicht auf die leichte Schulter. Es ist wichtig, Mitarbeiter über die Konsequenzen zu informieren, die bei einem Mobbingvorfall drohen. Ist es von Vorhinein klar, dass Mobbing nicht als gegeben hingenommen wird, steigt die Hemmschwelle dafür, um eine Mobbingattacke überhaupt zu starten.
  • Biete eine Hilfestellung – Mobbingopfer fühlen sich oft hilflos. Sie glauben, etwas falsch gemacht zu haben und wissen nicht, wie sie aus dieser Situation entfliehen können. Durch ein offenes Hilfeprogramm und Transparenz in der Kommunikation kannst du Mobbingopfern eine Anlaufstelle bieten. Eine Anlaufstelle, die ein offenes Ohr für die Probleme hat und den Konflikten nicht aus dem Weg geht. Doch nicht nur die Opfer, sondern auch die Täter brauchen Hilfe. Meist sind es persönliche Motive wie Konkurrenzdruck oder Neid, die jemanden zu einem Mobber werden lassen.
  • Mach Mobbing aktiv zum Thema – Such die Konfrontation und mach Mobbing aktiv zum Thema. Kläre über die Gefahren von Mobbing auf und zeige, dass Mobbing wirklich schwerwiegende Folgen haben kann. Kläre darüber auf, dass Mobbing nicht bloß eine Attacke auf die Persönlichkeit eines Menschen ist, sondern Mobbing auch rechtliche Folgen mit sich führen kann. Durch dieses Wissen, wie Mobbing funktioniert, wird es für Mobber schwieriger Gleichgesinnte zu finden und die Mobbingattacken dadurch auszuweiten.
  • Stärke deine Persönlichkeit – Menschen mit einer starken Persönlichkeit werden wesentlich seltener zu Mobbingopfern, als Menschen, die von Haus aus nicht an sich selbst glauben. Mobber suchen sich ihre Opfer gezielt aus und je schwächer eine Person ist, desto interessanter werden sie für Mobbingattacken. Arbeite daher an deinem Selbstbewusstsein und deiner Persönlichkeit. Glaub an dich und versuch mit dir im Reinen zu sein. Schaffst du es, diesen Selbstglauben auch nach außen zu transportieren, strahlst du eine Stärke aus, die auf Mobber abschreckend wirkt.
  • Setz dich zur Wehr – Wirst du selbst Mobbingopfer, dann versuch so schnell wie möglich, etwas dagegen zu unternehmen. Sprich mit deinem Vorgesetzten oder dem Betriebsrat oder dreh den Spieß einfach um. Niemand lässt sich gerne durch seine eigenen Waffen schlagen. Werde selbst zum Mobber (natürlich nicht aus tiefster Überzeugung, sondern bloß als Lerneffekt). Diese neue Erfahrung und die damit verbundenen Emotionen sind für Mobber oft ein Aha-Erlebnis.

Fazit

Mobbing passiert nicht von heute auf morgen, sondern es ist ein schleichender Prozess, der zum Mobbing führt. Durch Achtsamkeit kannst du es schaffen, dich und auch andere von potenziellen Mobbingattacken zu schützen und noch rechtzeitig die Reißleine zu ziehen. Doch nicht nur Mobbingopfer, sondern auch die Mobber selbst, sind oft in ihrer Rolle gefangen und sind dankbar für jede helfende Hand, die ihnen dabei hilft, aus ihrem Rollenbild zu entfliehen. Nur wenn wir alle die Anzeichen von Mobbing erkennen und aktiv etwas dagegen zu tun, können wir es schaffen, die Generation Mobbing auszubremsen und wieder mit mehr Miteinander durchs Leben zu gehen.

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