Die größten Fehler getrennter Eltern und wie man diese vermeidet

Trennungskinder

Heute möchte ich einen guten Freund von mir und Entscheidungsmacher zu Wort kommen lassen, dessen neuestes Buch das Potential hat, diese Welt besser zu machen. Es geht um glückliche Trennungskinder:

„Die Liebe ist verflogen und 2 Menschen haben sich getrennt. Übrig bleibt eine vollkommen neue Situation, wenn Kinder involviert sind. Früher hatten Eltern durchschnittlich 4 Kinder, heute haben Kinder durchschnittlich 4 Eltern. Mit dieser Situation sind die meisten Eltern völlig überfordert. Emotionen kochen auf und die Kinder sind völlig verzweifelt. Viele Eltern vergessen dann, dass nach Ihrer Scheidung Ihr Liebesbeziehung zwar vorbei ist, Ihre Elternbeziehung es aber nie sein kann.

Sie werden gemeinsam Eltern sein bis an das Ende ihrer Tage, ob sie dies wahr haben wollen oder nicht. Sie werden auf Lebenszeit eine Verbindung zu Ihrer/m Ex haben und er oder sie wird ein Teil ihres und des Lebens ihrer Kinder sein, ob Ihnen dies gefällt oder nicht.

Statistiken zeigen, dass Kinder mit getrennten Eltern ein um 65% höheres Risiko haben, Alkohol- & Drogenprobleme zu bekommen. 97% aller Trennungskinder wiederholen die Fehler ihrer Eltern und trennen sich auch von den Müttern bzw. Vätern ihrer Kinder und erfahren damit das gleiche Leid wie ihre Eltern. 86% aller Trennungskinder berichten von psychischen Folgen bis ins Erwachsenenalter.

Die Kraft der Herkunft

Doch erstaunlicher Weise ist es nicht die Scheidung bzw. Trennung, welche den negativen Einfluss auf die Kinder hat, eine Trennung heilt oft sogar viele Wunden. Es sind das Verhältnis und der Umgang der Eltern miteinander nach der Trennung, welche über das Schicksal des Kindes entscheiden. Kinder sind eine einzigartige Kombination aus beiden Eltern. Sie sind zu 50% Mama und zu 50% Papa. Dies nicht nur auf genetischer Ebene, sondern auch auf der Persönlichkeits-Ebene. Unabhängig von der Lebenssituation der Erwachsenen, ist die Gestaltung der Persönlichkeit des gemeinsamen Kindes die Aufgabe der Eltern.

Damit sich die Persönlichkeit eines jungen Menschen passend zu seiner DNA entwickeln kann, benötigt er oder sie den Einfluss von Mutter UND Vater. Kinder können sich nicht in einer gesunden Art und Weise entwickeln, ohne den anhaltend positiven Einfluss von beiden Elternteilen – Mama und Papa. Das innere Selbst-Bild und die innere Stimme eines Kindes, sind der Spiegel der Beziehung der Eltern unter einander.

Trennungskinder

Die innere Stimme

Unabhängig von der Tatsache ob Eltern gemeinsam in einem Haushalt wohnen oder nicht, muss folgendes klar sein:

  • Der Umgangston in dem Eltern miteinander – und auch übereinander – reden, wird zur inneren Stimme Ihrer Kinder.
  • Die Frage, welche sich getrennte Eltern stellen müssen ist: Welche innere Stimme erschaffen wir gerade durch unser Verhalten in unserem Kind?
  • Erschaffen Sie eine innere Stimme voller Hass, Wut, Abscheu und Vorwürfe, oder eine Stimme voller Freundschaft, Respekt und Wertschätzung?

Können Sie sich vorstellen, was für ein Unterschied es im Leben Ihres Kindes machen wird, wenn sie eine innere Stimme der Wut, Abscheu, Streit und Stress oder eine innere Stimme des Respekts und der Wertschätzung haben? Der Unterschied ist signifikant. Ich bin ziemlich sicher, dass mir zustimmen, dass dies zwei völlig unterschiedliche Leben sein werden! Und es liegt einzig und allein in Ihrer Hand, welches davon für Ihr Kind zur Realität wird.

Das Schicksal Ihrer Kinder wird durch diese innere Stimme beeinflusst, für welche Sie als Eltern verantwortlich sind. Eine negative innere Stimme kann zu großen Problemen führen, wenn sie älter werden … Probleme wie Kriminalität, Drogen, schlechte Beziehungen mit dem anderen Geschlecht … und Beziehungen, die am laufenden Band zu Bruch gehen werden! Eine positive innere Stimme kann und wird zu einem glücklichen und erfolgreichen Leben führen.

5 Schritte für das Glück deines Kindes

Wie schafft man es die eigenen Emotionen zu kontrollieren und trotz allem was vorgefallen sein mag, den Streit mit dem oder der Ex-Partnerin beizulegen und wieder, wie früher, gemeinsam für die Kinder da zu sein, auch wenn jeder nun sein eigenes Leben lebt und auch neue Lebenspartner im Spiel sind?

Für das eigene und das emotionale Wohlergehen der Kinder sind 5 einfache Schritte nötig. Zu erst muss jeder seine eigene Happiness wieder finden. Komme mit Dir selbst wieder ins Reine. Zweitens nutze die bewährten Tools und Wege, um das Bild, welches Dein/e Ex von Dir hat wieder besser darzustellen. Hier helfen Tools, Praktiken und Tricks aus der Psychologie, dem NLP und eine einfache aber effektive Strategie auf welche ich auf meiner Webseite genauer eingehe. Hier geht es keinesfalls darum, die getrennten Paare wieder zusammen zu führen, sondern darum als Eltern wieder auf einen Nenner zu kommen.

Anschließend wenden wir effektive Kommunikationstechniken an um wieder auf einer Ebene miteinander zu kommunizieren, welche dafür sorgt, dass die Nachrichten, welche wir übermitteln wollen, vom Gegenüber auch angenommen werden können.

Im 4ten Schritt werden wir die finanziellen Probleme behandeln. Hier geht es darum eine für beide Seiten faire und machbare Basis zu finden, ganz ohne Anwälte und Gerichte. Menschen mit denen ich arbeite beschreiben es oft so: „Wir haben einen Weg gefunden, mit dem die Mütter alles bekommen, was sie wollen und brauchen und die Väter nicht mehr zahlen als nötig. Auch wenn dies kaum vorstellbar ist, es ist möglich diese beiden Wünsche zu kombinieren.“

Im 5ten und letzten Schritt, liegt der Fokus darauf effektive, qualitative Zeit mit ihren Kindern zu verbringen. Hier geht es nicht um die Menge an Zeit, die man mit seinen Kindern verbringt, sondern die Qualität. Dies ist nicht nur für Väter wichtig, welche ihre Kinder nur selten sehen, sondern auch ganz besonders für alleinerziehende Mütter, welche zwischen Arbeit, Haushalt und all den anderen Verpflichtungen oft noch viel weniger qualitative Zeit mit ihren Kindern haben. Mit den richtigen Tools und Strategien, kann sich ein Kind, welchem man pro Tag nur 15 Minuten Aufmerksamkeit widmet, sich mehr geliebt fühlen, als ein Kind, welches täglich viele Stunden mit den Eltern verbringt, diese jedoch nicht auf der für das Kind richtigen Ebene kommunizieren. Wir stimmen Sender und Empfänger auf einander ab.

Auf welcher Frequenz müssen Sie „senden“, damit Ihr Kind ihre Liebe auch empfängt?

Liebe Grüße,

Gunnar“

GunnarKesslerImInterviewÜber Gunnar Kessler:

Gunnar glaubt, dass es nie zu spät ist, unseren Kindern die glückliche Kindheit zu bieten, die sie verdienen. Er arbeitet mit geschiedenen und getrennt lebenden Eltern auf der ganzen Welt, um sie nach einer Trennung wieder als Eltern an einen Tisch zu bringen und sich gemeinsam für das Wohl ihrer Kinder einzusetzen.

Mehr Informationen findest du auf seiner Website www.gunnarkessler.com oder direkt in seinem Buch Die einfache Bedienungsanleitung für glückliche Trennungskinder.

Link-Tipp*: Warum gehen Männer auf Distanz?
Du glaubst an die Liebe doch schön langsam beginnst du dich zu fragen, was du eigentlich falsch machst… Du bist verliebt in einen Mann, der dir scheinbar nicht wirklich gut tut, gleichzeitig kommst du aber nicht von ihm los und empfindest eine regelrechte Sucht nach ihm? Dein Verstand sagt nein, dein Herz schreit ja!

Du durchlebst mit ihm leidenschaftliche Hochphasen, doch kurz darauf erfolgt die Ernüchterung und er zieht sich aus unerklärbarem Grund zurück? Er zeigt allerhand für Ablenkungsmanöver: flüchtet sich in die Arbeit, stürzt sich in Ausreden, verlässt das Land, weigert sich über seine Gefühle zu sprechen…

Du hast den Eindruck, diese gewissen „Beziehungsmuster“ wiederholen sich regelmäßig? Du hast Sätze wie “Ich brauche meinen Freiraum”, “Ich bin noch nicht soweit.” “Ich habe dich total gern aber ich will keine fixe Beziehung”, endgültig satt? Du hast das chronische Gefühl in deinen Beziehungen einfach zu kurz zu kommen, und bist eine Frau die viel mehr möchte?

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15 Kommentare, sei der nächste!

  1. Hi Beneditk, ich glaube von mir, recht viel Erfahrung mit Kindheitstraumatisierungen und vor allem deren erfolgreichen und schnellen Verarbeitung und Heilung zu haben und bin der Meinung: Schuster bleib bei Deinen Leisten.

    Ich hab gerade mal in das Buch bei Amazon reingeschaut und der Inhalt erschreckt mich nur. Dass Du Deinen Namen dafür hergibst, ist gemäß meiner Wertesysteme einfach nur inkongurent. Ich kann Deinen anderen Artikeln daher nicht mehr vertrauen und verabschiede mich hiermit von Deiner Seite und Deinem Newsletter.

    1. Hallo Andre,

      ich danke dir für dein Feedback. Gunnar kenne ich persönlich und bei diesem Thema hat er mir in mehreren Gesprächen gezeigt, dass er weiß, wovon er spricht. Gleichzeitig sehe ich gerade die Funktion eines Gastartikels darin, neue Perspektiven aufzuzeigen, die sich vielleicht auch nicht zu 100% mit meinen Sichtweisen decken. Sonst könnte ich den Artikel ja auch selbst schreiben…

      Da ich aber selbst sehr nahe an diesem Thema stehe (bin auch mit getrennten Eltern aufgewachsen und kenne die Schwierigkeiten, die dadurch entstehen können nur zu gut), halte ich es für wichtig, generell darauf aufmerksam zu machen.

      Wenn ich dich als Leser verloren habe ist das bedauerlich. Wenn du eine andere Meinung aber nicht gelten lassen willst, warst du hier vielleicht auch nicht richtig.

      Alles Liebe,
      Benedikt

      1. Ben, mich verwundern solche Antworten genauso wie dich. Da gibt es Freigeister, Andersmenschen und die Lichtesotheriker oder Religionsfanatiker. Sie denken einfach zuviel und lassen nicht ihr Herz fühlen. vorallem ist ihnen wichtig wer was sagt und in welchen Namen. Doch um den Inhalt geht es kaum und Meditation halte ich nicht für ein Allheilmittel. Bildlich ist das in der Germanewelt gesehen. Ein Mensch sieht Wallhalla, kann allerdings nicht die Regenbogenbrücke nichts erkennen um den Weg dorthin zu gehen.

        1. Hallo Michael,

          ja man kann es nicht jedem recht machen. Ich hoffe dennoch, dass auch dieser Artikel viele Menschen inspirieren konnte. Auf Facebook gab es auch tolles Feedback, zB von Jeanette V.: „Es gibt wohl 2 Grundvoraussetzungen, die für die Entwicklung unserer Kinder elementar sind – und dies unabhängig davon, ob die Eltern getrennt sind oder nicht: Die (bedingungslose) Liebe des jeweiligen Elternteils zu spüren und in einer sicheren Umgebung aufwachsen zu können (Stichwort Armuts-Schäden). Gunnars Artikel bewegt nicht zuletzt durch seine persönliche Betroffenheit. Und durch die Motivation, die er vermittelt, das Ego an der Garderobe abzugeben“. Danke!“

  2. Ich finde dieses Thema ist sehr wichtig, gerade in unserer Zeit. Daher kann ich den Kommentar von Andre nicht ganz nachvollziehen. Er mag zwar seine eigenen Erfahrungen auf diesem Gebiet haben, aber es gibt viele Wege nach Rom. Daher sollte man auch andere Sichtweisen auf die Dinge nicht blocken. Solltest du mal etwas schreiben, das mir persönlich nicht gefällt, bleib ich deinem Blog trotzdem Treu ;-)

    Gruß Jürgen

    1. Hi Jürgen,

      das freut mich, danke! Natürlich ist gerade mein provozierender Stil nicht für jeden etwas, aber ich habe mal gelernt, dass gerade jene Dinge, die uns nicht gefallen genau die sind, von denen wir am meisten lernen können.

      In diesem Sinne danke für deine Offenheit!

  3. Hallo Ben,
    ja man kann es nicht jeden recht machen und muss man auch nicht.

    ich selbst bin eine mutter die getrennt vom kindesvater unserer gemeinsamen tochter lebt. egal welche unterschiedlichen meinungen wir auch gehabt haben, so haben wir niemals ein schlechtes wort über den anderen gegenüber unserer tochter verloren. jeder von uns hat die frage „warum bist du und papa nicht mehr zusammen?“ ehrlich beantwortet dass wir uns nicht so gut verstanden haben und es besser ist wenn jeder wo anders lebt, doch wir wünschen jeden das beste und ein glückliches leben, denise unsere tochter hat sich immer selbst ausgesucht welches wochenende oder fest sie bei wem verbringen möchte –

    es ist irrsinnig einen besitzanspruch an einen menschen zu stellen! ja es ist ein kind – in erster linie ein mensch!

    erwachsene sollen daher nicht erziehen sondern vorleben! denise wird im august 20 jahre und so darf ich voller stolz sagen dass sich denise zu einer positiven sozialen und herzlichen jungen kommunikativen frau entwickelt hat die stets ihre eigenen entschidungen trifft und ganz genau weis was sie in ihrem leben will! sie liebt ihr familäres umfeld sehr.

    seit einigen jahren hat mein ex wieder eine sehr liebe frau gefunden und sie haben eine gemeinsame tochter, zwei jungs noch aus voriger ehe.

    meine tochter hat also gewonnen, brüder und eine kleine süsse schwester. viele opas und omas und tanten.

    wir sind glücklich und habens gut gemacht, dass sagt auch denise zu uns.

    das geheimiss das sowas jeden gelingen kann ist:

    VERZEIHEN UND LOSLASSEN!!!

    danke Ben für den tollen artikel von deinem freund Gunnar

    Sabine

  4. Hi

    Es ist erstaunlich wie manche Artikel zur rechten Zeit in ein Leben treten. Das Thema finde ich wichtig und ich hoffe viele getrennte Eltern richten sich an die Tipps aus. Als Scheidungskind weiss ich wie wichtig es ist wie Eltern über ihre Ex-Partner reden. So habe ich einiges mitbekommen was ich gar nicht mitbekommen wollte.

    Die Qualitätszeit mit den Kindern finde ich auch bei intakten Familien wichtig.

    Herzlichen Gruss
    Markus

  5. Das ist ein super wichtiges Thema und ein sehr sehr guter Beitrag! Es ist sehr schade, dass Scheidungen heute schon zum Alltag gehören und sobald ein Scheidungsanwalt eingeschalten wurde, wird es ernst. Da gilt vor allem die grösste Aufmerksamkeit den Kindern. Weiter so!

  6. Streit ist immer dann falsch, wenn das Kind darunter leidet. Es ist sicherlich leichter mal schnell zum Scheidungsanwalt Bern zu gehen, aber ich glaube bei dem Streit leidet das Kind am meisten. Da sollte man sich auch bei einer schwierigen Lage vielleicht trotzdem ein wenig zurücknehmen.

  7. Ein Herz am rechten Fleck hat man ja nicht immer bei der Scheidung. Beim Freund ist das Kind zum echten Stolperstein geworden. Dieser ist mein Patenkind. Bemühe mich deswegen, mehr Zeit für ihn zu finden, bis die beiden ihre Gefühle klären. Das Wohlergehen des Kindes braucht doch Unterstützung! Dankbar für die vernünftigen Gedanken!

  8. Meine Nachbarin wird sich von ihrem Mann trennen. Das Kind soll vorzugsweise bei ihr leben. Danke für den Hinweis, dass Scheidungen oft nicht den negativen Einfluss auf die Kinder haben. Ich werde mit ihr sprechen und sagen, dass beide Elternteile einen Einfluss auf die persönliche Entwicklung des Kindes haben.

  9. Ich kann nur zustimmen. Oft wird über die Kinder vergessen, wenn es zum Streit oder zur Trennung kommt. Genau diese innere Stimme, die das Kind bis 12 Jahre alt hört, bestimmt sein ganzes Leben. Meine Bekannte hat vor sich von ihrem Mann zu trennen, daher werde ich diesen Beitrag gerne mit ihr teilen.

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