In 8 Schritten zu mehr Selbstmanagement

Wie leicht fällt es dir, dich selbst zu organisieren? Wie leicht fällt es dir, Dinge umzusetzen, die du auf deiner To-Do-Liste hast? Nur wenn du es schaffst, für dich selbst zu bestimmen, wo dich dein Weg hinführen soll, nur wenn du über ein gutes Selbstmanagement verfügst, kannst du langfristig beruflich erfolgreich sein. Doch was versteckt sich genau hinter Selbstmanagement? Ist Selbstmanagement mit Sauberkeit gleich zu setzen und sind chaotische Menschen weniger organisiert als andere? Ziel des Selbstmanagements ist es, ein persönliches Ordnungssystem zu etablieren, das dich dabei unterstützt, deine Ziele zu erreichen.

Ordnung vs. Chaos

Was sagt ein leerer Schreibtisch über einen Menschen aus oder was sagt im Vergleich dazu ein mit Unterlagen gefüllter Schreibtisch über einen Mensch aus? Genau, nämlich gar nichts! Denn Sauberkeit hat nichts mit Ordnung zu tun. Fragst du einen Menschen, der all seine Unterlagen in Ordnern abgelegt hat, dauert die Antwort auf eine Frage nicht selten länger, als bei einem Menschen, der eine für andere unlogische Ablage in Papierstößen verfolgt. Es ist wichtig, ausschließlich für dich jene Ordnung zu finden, die dir dein tägliches Arbeiten erleichtert. Und viele Menschen brauchen dieses gelebte Chaos, um überhaupt arbeiten zu können. Und genau auf diese persönliche Ordnung baut das Selbstmanagement auf. Selbstmanagement ist keine Laune, sondern ein Verhalten, an dem man Schritt für Schritt arbeiten kann.

1. Lass deinen Gedanken freien Lauf

Ordnung ist ein wichtiger Faktor bei professionellem Selbstmanagement. Dabei geht es aber nicht nur, um die Ordnung, die nach außen hin sichtbar ist, sondern auch um ordentliche Verhältnisse in deinem Inneren. Nur wenn du es schaffst, mit deinem inneren Chaos ins Reine zu kommen, kannst du auch nach außen hin produktiv agieren. Hör daher auf deine Gedanken und versuch sie zu ordnen. Welche Gedanken helfen dir dabei dich zu organisieren, welche Gedanken unterstützen deine Kreativität und welche Gedanken bremsen dich immer wieder aufs Neue ein?

2. Geh deinen Weg in kleinen Schritten

Versuch nicht von heute auf morgen aus dir ein Organisationtalent zu machen. Veränderungen sind wichtig, doch möchtest du zu viel auf einmal verändern, verlässt dich schnell die Motivation. Bau deinen Weg zur Veränderung stattdessen in kleinere Etappen auf, die letztendlich alle zusammen nach und nach zum großen Ziel führen. So kann sich dein Gehirn langsam an deinen neuen Weg zu arbeiten gewöhnen und du kannst schneller mit Erfolgserlebnissen rechnen. Und hast du eine neue Etappe erreicht, kannst du stolz auf dich sein. Belohne dich für dein Durchhaltvermögen und hol dir dadurch einen neuen Kick.

3. Setz dir realistische Ziele

Greif beim Setzen deiner Ziele nicht nach den Sternen. Natürlich ist es schön, wenn du noch träumen kannst, aber Ziel der Veränderung sollte es sein, deine Träume auch wahr werden lassen zu können. Fang damit an, ein Ziele-Tagebuch zu schreiben und definier darin jene Ziele, die dich auf dem Weg zu mehr Selbstmanagement begleiten sollen. Stell einen Zeitplan auf, vergib Prioritäten und verschaff dir ein Bild darüber, bis wann du was erreichen willst.

4. Begib dich auf die Suche nach Ursachen

Chaotisches und ungeordnetes Verhalten ist nicht einfach so da, sondern es hat immer einen Ursprung. Versuch genau diesen Ursprung auf den Grund zu gehen und dein Manko direkt an der Wurzel zu ändern. Dabei ist es wichtig, in dich hinein zu horchen und auch Gedanken aus deinem Unterbewusstsein wahrzunehmen. Welche Ereignisse aus deiner Vergangenheit, welche Erlebnisse haben bis jetzt deine ungeordnete Lebensführung unterstützt? Auch wenn es hart klingt, meist sind wir selbst das eigentliche Problem für ein unerwünschtes Verhalten. Ausreden sind hier fehl am Platz!

5. Verstell dich nicht

Trotz aller Veränderungen ist es wichtig, dich dabei nicht selbst zu verlieren. Begib dich nicht auf die Suche nach mehr Selbstmanagement, weil es andere von dir erwarten, sondern nur aus deiner freien Überzeugung. Mach dir Gedanken über deine Werte und Glaubenssätze und überleg dir, ob sich die mit deinem neuen Rollenbild vereinen lassen oder ob sie sich widersprechen. Weiterentwicklung ist wichtig im Leben, doch entwickelst du dich dadurch zu einem völlig neuen Menschen, der mit dir nichts mehr zu tun hat, wirst du langfristig nicht glücklich damit sein.

6. Sprich nicht nur darüber, sondern tu es auch

Natürlich ist es wichtig, deinen Weg zur mehr Ordnung zu planen. Doch eine gute Planung ist nur das halbe Leben. Erst die effektive Umsetzung bringt Erfolge mit sich. Plane dich daher nicht zu Tode! Am besten fängst du gleich nach deiner Entscheidung zu mehr Selbstmanagement damit an, erste kleine Dinge umzusetzen. So lernst du den richtigen Umgang mit Ordnung im kleinen Rahmen kennen und kannst deine Erfahrungen für die wirklich großen Ziele mitnehmen.

7. Wähle nicht immer den einfachsten Weg

Natürlich könntest du dir nur Ziele setzen, die dir nicht wehtun. Doch gerade, wenn du deinen Horizont erweitern möchtest und neue Wege gehen möchtest, ist es notwendig, über deinen eigenen Schatten zu springen und ab und an den Weg ins Ungewisse zu starten. Auch wenn du dich dabei unsicher fühlst, dieser Weg raus aus deiner Komfortzonen ist ein wichtiger Schritt, um zu lernen, dich auch in schwierigen Situationen zu managen.

8. Mach es aus voller Überzeugung

Gerade bei einer Verhaltensveränderung, die beim Training von Selbstmanagement notwendig ist, ist es wichtig, dein Ziele aus tiefster Überzeug zu verfolgen. Es ist wichtig, sie nicht halbherzig anzugehen und sie auf halber Strecke fallen zu lassen. Dir muss es von Anfang an klar sein, welchen Mehrwert du durch dein neues Verhalten erreichen kannst und dir muss es von Anfang an klar sein, mit welchen Konsequenzen du zu rechnen hast, wenn du dein Vorhaben nicht bis zum Ende durchziehst.

Fazit

Selbstmanagement kann dich dabei unterstützten, deine Ziele zu erreichen und dadurch mehr Produktivität und Kreativität zu erlangen. Durch richtiges Selbstmanagement bekommst du auch die unangenehmeren Dinge im Leben schneller geregelt und gewinnst dadurch mehr Zeit für Dinge, die dir Spaß machen. Doch gerade die Veränderung eines gelernten Verhaltens ist eine der schwierigsten. Möchtest du ein falsches Verhalten wirklich ändern und stattdessen ein neues in dir festigen, ist es notwendig, dein neues Verhalten täglich über einen Zeitraum von bis zu 9 1/ 2 Wochen zu trainieren. Dies ist der magische Zeitraum, den dein Geist und auch dein Körper brauchen, um mit dem neuen Verhalten im Reinen zu sein und es als Teil deiner Komfortzone zu akzeptieren. Du wirst sehen, durch ein wenig mehr Struktur und Organisation in deinem Leben kannst du es schaffen, dich auf die wirklichen wichtigen Dinge im Leben zu fokussieren und mit weniger Aufwand mehr erreichen.

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