Raus aus deinem goldenen Käfig! Das ist der neue Reiche 2.0 (Jens Horbelt)

der neue Reiche

Ein Gastartikel von Jens Horbelt.

Wie wäre es, wenn du es schaffst zeitlich und räumlich unabhängig zu sein und deinen Job mit deiner Ur-Motivation zu verbinden?

Mein Ziel ist es eine berufliche Tätigkeit zu finden, die mich von Herzen erfüllt und bei der ich gleichzeitig alle Freiheiten habe, die ich haben möchte.

Der neue Reiche 2.0

Der neue Reiche 2.0 (ein Konzept das ich auf Basis von Tim Ferriss erstellt habe) eliminiert nach und nach alle Störfaktoren, die ihn von seiner Vision, seiner Ur-Motivation abhalten. Sein Ziel ist es ein glückliches, selbstbestimmtes Leben in allen Lebensbereichen zu führen und andere dabei zu unterstützen (sei es auch nur durch Inspiration) es ihm gleich zu tun. Er tut das, in dem er sich auf seine Lebensmission in allen Lebensbereichen fokussiert.

Er tut damit mehr und mehr das, was er will und immer weniger von dem, was er nicht will. Geld spielt für den neuen Reichen eine untergeordnete Rolle. Er braucht es nur um seine Träume zu erfüllen und das Leben zu realisieren, das er sich von Herzen wünscht. Hätte er die Wahl zwischen viel Geld in Verbindung mit viel Arbeit, wobei seine Träume auf der Strecke bleiben, würde er sich immer für weniger Geld in Verbindung mit weniger Arbeit entscheiden, wenn er dann mehr Zeit hätte seine Träume zu leben. Das heißt der neue Reiche kann z. B. ein minimalistischer Weltreisender sein, der nicht viel verdient, aber dafür viel Zeit mit dem Reisen verbringt. Sofern es sein Herzenswunsch ist viel zu reisen.

Das bedeutet, dass materielle Dinge allgemein keine große Bedeutung für den neuen Reichen haben. Dennoch genießt er sie, wenn sie seinen Lebensweg kreuzen. Er sammelt Erfahrungen und Momente, weniger materielle Dinge, sozialen Status und Geld. Beruflich ist er bemüht seine Berufung zu finden, in der er, wenn möglich, zeitlich und räumlich ungebunden ist. Meiner Definition nach ist „der neue Reiche 2.0“ ein Weltenbürger.

Er identifiziert sich mit der Welt an sich, weniger mit seiner Familie. Nur das gibt ihm die Freiheit das zu tun, was wirklich will. „Der neue Reiche 2.0“ ist zu Hause, wo er sich am wohlsten fühlt. Das kann heute hier sein und morgen dort. Der neue Reiche 2.0 versucht also alles daran zu setzen den goldenen Käfig der gesellschaftlichen Normalität zu verlassen und sich ein Leben nach eigenen Vorstellungen zu kreieren.

Achtsamkeit

Daran erkennst du deinen goldenen Käfig

  • Du tust das, was alle tun.
  • Du denkst nicht darüber nach, was du wirklich willst.
  • Du arbeitest in einem klassischen Job von 8 bis 16 Uhr, den du insgeheim verabscheust.
  • Du passt dich der Allgemeinheit an, zumeist aus Angst, die die gesellschaftliche Konditionierung in dir erzeugt.
  • Du bringst dich nicht wirklich kreativ zum Ausdruck.
  • Du lebst mit einer Maske, da du dich nicht traust zu dir selbst zu stehen.
  • Du gehst allgemein zu vielen Tätigkeiten nach, die du nur widerwillig tust oder sogar insgeheim verabscheust
  • Du arbeitest bis zum Rentenalter, weil du keine andere Möglichkeit siehst.
  • Du lehnst die Veränderung als Grundbestandteil des Lebens ab.
  • Du erkennst nicht, dass Sicherheit im Leben eine Illusion ist.
  • Du schiebst deine Wünsche und Träume auf bzw. bist dir derer nicht einmal bewusst.
  • Du bist unglücklich mit dem, was ist.
  • Du fühlst dich innerlich gefangen.

Um den goldenen Käfig zu verlassen ist es notwendig eine alternative Ur-Motivation (= Lebensmission) als Lösungsstrategie zu entwickeln und beharrlich zu verfolgen.

Zeit ist unser wertvollstes Gut

Was nützt dir Geld, wenn du nicht einmal weißt, wann dein Leben genau zu Ende ist. Krass ausgedrückt: Vielleicht stirbst du ja bereits morgen, weil du in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt wirst. Niemand weiß es. Verstehe mich nicht falsch, ich wünsche jedem Menschen nur das Beste. Allerdings muss ich dir einfach diese Sicht der Dinge bewusst machen, da sie dir sonst vielleicht ein Leben lang verwehrt bleibt.

Lebe jetzt, nicht später! Sonst bereust du am Ende deines Lebens, die Dinge, die du in deinem Leben alle nicht getan hast und genau diese sind es die Menschen im Alter in der Regel bereuen.

jens-horbelt goldenen KäfigWas glaubst du, warum so viele Menschen die schwere Schicksalsschläge erlitten haben, von heute auf morgen ihr Leben ändern. Weil sie durch den Schicksalsschlag erkannt haben, dass das Leben jederzeit zu Ende sein kann. Weil sie erkannt haben, dass Zeit kostbar ist und das es darum geht das Leben in vollen Zügen zu genießen.

Über den Autor: Jens beschäftigt sich auf www.bewusstmacher.de mit Persönlichkeitsentwicklung, Spiritualität und Methoden, mit denen du dein Leben optimieren kannst. Er liebt es seine Erfahrungen und Erkenntnisse mit der Welt zu teilen, da es ihn von Herzen erfüllt anderen Menschen unterstützend zur Seite zu stehen.“

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  • Eine herunterladbare Kopie meines Buches „Entscheidungsmacher“
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22 Kommentare, sei der nächste!

    1. Ein neuer Reicher 2.0 scheint auf jeden Fall ein gesundes Selbstbewusstsein zu haben;-]

      Was ich mich immer frage: wenn jeder Mensch (beispielsweise in Deutschland) es schafft, seine eigenen Träume so krass zu verwirklichen, wie sähe unsere Gesellschaft dann aus?

      Ich glaube ein erster Impuls ist immer zu sagen, „das würde nicht funktionieren“. Ich denke schon, dass das ginge, aber es sähe wohl krass anders aus…
      Was meinst du?

      1. Hier meine kurze antwort nils… :)
        selbstbewusstsein spielt zwar da auch mit rein, es sind aber wahrscheinlich eher meine erkenntnisse und erfahrungen, die ich im laufe meines lebens gewonnen habe. aufgrund dieser erfahrungen und erkenntnisse nehme mich selbst und auch das leben eben nicht (mehr) ganz so ernst wie der überwiegende teil der weltbevölkerung :) … ich habe mir mein kindliches wesen bewahrt… zum glück. auch wenn es jahre gab, in denen ich dieses wesen fast verdrängt hatte.
        da ich aber relativ früh mit einigen harten dingen in meinen leben konfrontiert wurde und daher weiß z.b. wie es sich anfühlt, wenn du dich von niemandem verstanden fühlst, habe ich vor langer zeit irgendwann für mich selbst beschlossen, dinge in meinem leben nach meinen eigenen vorstellungen zu ändern und ein leben zu führen, in dem mein gutes gefühl mein innerer kompass ist. daraus ergibt sich wahrscheinlich im endeffekt diese haltung. Auch wenn ich zugeben muss, dass das lange jahre harter arbeit an mir selbst erforderte und auch immer noch wahrscheinlich bis zum ende meines lebens erfordert ;)
        zur frage, lieber nils: ich antworte in form eines gedankenspiels  unsere welt wäre dann ein paradies. :) das wäre aber eine so krasse (r)evolution, dass sehr sehr viele wahrscheinlich momentan damit nicht umgehen könnten (vielleicht auch noch niemand) bzw. überfordert wären, da das eine enorm hohes bewusstseinsniveau erfordern würde (z. b. eigenverantwortung, entkonditionierung, lebenslanges lernen und verändern etc.). in dieser welt gäbe es wahrscheinlich geld als zahlungsmittel nicht mehr. es würde vielleicht getauscht werden und zwar jeder tauscht seine innerste begabung (sein inneres genie) gegen die benötigen fähigkeiten, die anderen besitzen. jeder bringt sich offen und ehrlich zum ausdruck (künstlerisch, schöpferisch, handwerklich) zum wohle aller und unterstützt damit auch das vorankommen (bewusstsein) aller. Das schulsystem müsste umstrukturiert werden. Die konditionierung müsste aufhören. Solange in der schule, nicht das eigentliche wesen der kinder gefördert wird, ist das natürlich nicht möglich.
        Für mich persönlich ist die bestrebung persönlicher selbstverwirklichung „aller“ menschen, das höchste ziel, das jemals erreicht werden könnte. Die menschen würden selbstbestimmt, authentisch und erfüllt leben.
        Dazu wäre enormes selbsterkenntnis nötig bzw. würde im laufe des prozesses entstehen und durch selbsterkenntnis würde wiederum das verständnis für unsere mitmenschen ansteigen. Jemand der seine eigenen unvollkommenheit anerkennt, wird sie auch zwansläufig allen anderen menschen zugestehen und diese bei ihrer entwicklung unterstützen.
        in meiner welt wäre so eine welt daher möglich, wenn das bewusstsein der weltbevölkerung drastisch höher wäre. wir sind auf einem guten weg. wenn die innnere und äußere freiheit bewahrt wird, ist das auch durchaus irgendwann möglich. territoriale grenzen fallen ja schon weg. das internet tut meiner meinung nach das meiste für die bewusstseinerhöhung der menschheit, solange es frei bleibt. wir können im internet bereits unsere erkenntnisse teilen und erfahren viel über andere menschen, andere kulturen und auch was sie im innersten bewegt. wir können uns besser in andere hineinversetzen dadurch, dass wir kontakt mit fremden kulturen und anderen sichtweisen erhalten.
        Verständnis für sich selbst und die anderen ist einer der schlüssel. Eines unserer großen probleme unserer zeit ist u. a. die gier (oder ego wie es oft in spirituellen kreisen genannt wird), das diesem verständnis und der bewusstseinerhöhung noch etwas behindert. Wobei auch die z.b. gier (ego) wieder seine momentane daseinsberechtigung hat, da erst durch die erfahrung der gier, die gier erkannt werden kann… erst aus eigenen erfahrungen können erkenntnisse und bewusstseinerhöhungen geschehen.
        ob das alles tatsächlich möglich ist, spielt für mich keine rolle. es ist ein traum/glaube, der mir kraft gibt und daher ist er auch gut für mich… 

        1. Ich scheine ja mit der Rückfrage auf einige tiefe Gedanken getroffen zu haben! Wäre ja fast mal ein Projekt wert, das wirklich komplett durchzudenken;-]

          Ich schließe mich dir in den meisten Punkten auf jeden Fall an. Das letzte mal, als ich mich mit meiner Freundin darüber unterhalten habe, dachten wir erstmal „wow, eigentlich sind wir als Gesellschaft doch schon recht weit“. Der nächste Gedanke war aber, dass wir uns ja doch in Kreisen bewegen, in denen Selbstreflexion und Arbeit an der eigenen Persönlichkeit üblicher sind, als bei der Masse der Bevölkerung. Es ist schwierig, weiter in diese Richtung zu denken, ohne in ein wertendes Klassendenken zu verfallen. Aber provokativ gesagt: die Kassiererin im Aldi oder der Arbeiter auf dem Bau sind was das angeht mit Sicherheit noch nicht so weit! (Aber deshalb sind sie natürlich keine schlechteren Menschen und haben ihre Qualitäten in anderen Bereichen, nicht dass ich falsch verstanden werde.)
          Wir können auch gerne privat weiterschreiben, dann müssen wir Bens Blog nicht so zukleistern;-]

          1. projekt hört sich gut an… ich wäre ja für einen konkress des guten gefühls, einen konkress rund ums thema selbstverwirklichung, wo absolut jeder willkommen ist. :)

            nichts läge mir ferner als Menschen abzuwerten… jeder mensch ist einzigartig, niemand ist besser oder schlechter als der andere. in jedem steckt ein genie, da jeder individuelle stärken und voraussetzungen besitzt. dieses genie müsste nur entdeckt werden. davon bin ich überzeugt! :)

            persönliche abwertung, auch krasses missionierungsdenken wäre in meiner welt übrigens ein zeichen für eher „niedriges bewusstsein“, sofern mir in diesem falle „schubladen-denken“ (= etikett um das ganzen leichter zu verdeutlichen) einmal erlaubt sei :)

            voraussetzungen für mehr bewusstheit wäre allerdings eine gewisse selbsterkenntnis und selbstreflexion der menschen.
            metapher: ich z.b. würde mich nicht um rat fragen, wenn es darum geht z.b. ein mathematisches problem zu lösen. in manch anderen dingen hingegen kann ich durchaus eine hilfe sein… :) genauso würde ich aber auch nicht so tun als hätte ich ahnung davon, weil ich einfach weiß, dass es andere menschen gibt die sich damit besser auskennen als ich… und das ist auch gut so.

  1. …und wenn wir alle Genies sind und uns verwirklichen… wer sitzt dann bei ALDI an der Kasse? Das kann doch keiner ernsthaft als Lebenstraum haben… Kassierer, Gebäudereiniger oder Call Center Agent…?!?

    1. brauchen wir CallCenter-Agenten? Vielleicht würde die Welt wieder sehr viel regionaler werden, die Menschen wieder direkter zusammenkommen anstatt einmal quer um die Welt verbunden zu werden um zu erfahren, dass niemand weiterhelfen kann und will. Andererseits können die Agenten doch heutzutage leicht von zu Hause aus (oder jedem Ort mit Internet/Tel.-Empfang) arbeiten und sich immer auf „erreichbar“ schalten, wann es Ihnen passt. So ist Familie, Beruf und Freizeit ideal zu vereinbaren. Bezahlung erfolgt nach getätigten Calls. Ich mache auch Telefonsupport (in meiner eigenen 1-Mann Reichtum 2.0-Firma :-)) und das in der genannten Art sehr gerne. Es macht Spaß und bringt Geld. Geld ist nach meiner Ansicht eine sehr praktische Sache, die viele Möglichkeiten eröffnet und mich daher auch sehr motiviert. Eine Welt ohne Geld kann ich mir noch nicht vorstellen, wohl aber ein mit anderem Geldsystem, wo nicht Reiche durch den Zins immer noch reicher und die anderen dadurch ärmer werden.

      Ob in einer „neuen“ Welt ein Aldi weiterhin eine Daseinsberechtigung hat? Ich kaufe lieber in einem Bioladen ein, wo ich mit netten Menschen reden kann und weiß, dass es mit den gekauften Produkten allen Beteiligten besser geht.

      Und ja, es gibt auch Menschen, die gerne putzen. Seit Jahrzehnten inseriert in der Zeitung bei uns einer mit „Fenster verschmutzt – Alex putzt“. Also ich kenne viele Menschen, die vermeintlich „schlechte“ Jobs lieben! Jeder hat doch auch sein individuelles Innenleben und unterschiedliche Fähigkeiten, der eine ist der praktische Handwerker, den Theoriezeugs nervt und der nächste ist genau umgekehrt. Niemals werden alle genau die selben Genies sein – aber jeder darf seine Rolle finden, in der ihm das Herz aufgeht!!

      Eine bessere Welt IST möglich und ich bin auch sicher, dass wir noch deutliche Schritte dorthin miterleben werden (wenn wir nicht schon morgen sterben ;-))
      Jens, Dein Gastartikel gefällt mir sehr gut und ich müsste nach Deiner Definition so ein „neuer Reicher 2.0“ sein. Ich werde gleich mal auf Deine Webseite schauen!

  2. Hey Jens,

    super Artikel, spricht mir genau aus der Seele.

    „Er identifiziert sich mit der Welt an sich, weniger mit seiner Familie. Nur das gibt ihm die Freiheit das zu tun, was wirklich will.“

    Kannst du da nochmal etwas mehr drauf eingehen? Meinst du, dass einem die Famile, Eltern und auch Freunde eher davon abhalten, nach seiner Ur-Motivation zu leben?

    Welche Schritte können wir gehen, um dagegenzusteuern?

    Grüße

    Tim

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