Womit du täglich zwei Stunden Lebenszeit verlierst, die du nie wieder zurückbekommst.

nachdenken

Ich möchte dich einladen, bei einer kleinen Frage mit zu raten: Durch welche Tätigkeit verlieren deine Mitmenschen durchschnittlich mehr als 2,5 Stunden pro Tag?

  • die tägliche politische Diskussion mit den Freunden
  • der tägliche Weg in die Arbeit (Hin- und retour)
  • Fernsehkonsum

Womit wir unsere Zeit verlieren

Die erste Option ist natürlich Quatsch (es sei denn, du bist beruflich in der Politik unterwegs). Bleiben nur noch 2 Möglichkeiten… nein, der Arbeitsweg und damit auch das Pendeln sind es nicht, obwohl nah dran. Im weltweiten Durchschnitt kostet uns der Weg in die Arbeit und retour täglich 90 Minuten (Quelle: Randstad). Und dabei hören viele, die im Auto unterwegs sind, bestimmt Radio. Im Schnitt tun wir das 40 Minuten pro Tag (Quelle: T-Online). Bleibt nur noch Alternative drei… aber ehrlich: mehr als 2,5 Stunden pro Tag fernsehen? Wer macht denn sowas? Die Antwort: durchschnittlich jeder!

Im vergangenen Jahr sahen die Österreicher/innen (ab 12 Jahren) pro Tag im Schnitt 169 Minuten fern, das ist die höchste bisher gemessene TV-Nutzungszeit. Gegenüber 2011 (167 Minuten) bedeutet dies ein Plus von 2 Minuten pro Tag. Betrachtet man die TV-Nutzung im Langzeitvergleich, wurde 2012 um 21 Minuten pro Tag länger ferngesehen als im Jahr 2000 bzw. um 42 Minuten länger als 1991 – dem Beginn der elektronischen Zuschauermessung.

Quelle: ORF Medienforschung

Wie ich das finde? Dafür finde ich nur ein Wort: schockierend. Seit über 4 Jahren sehe ich nur sehr selten TV, seit 2 Jahren fast gar nicht mehr. Und weil es im letzten Jahr so gut wie nie passiert ist, habe ich mein Fernseh-Paket gekündigt und bin damit stolz auf meine Empfangslosigkeit. Wenn das überhaupt ein deutsches Wort ist. Egal.

Aber mal ehrlich: wie viel Zeit wendest du täglich auf für TV und Arbeitsweg (womöglich mit Radio)? Nutzt du diese Zeit produktiv (und es es nur zur Entspannung)?

Wofür wir unsere Zeit nutzen können

Du merkst schon, ich bin kein großer Freund von TV und Radio. Warum? Das hat viel mit der spzialen Programmierung zu tun, der wir uns dadurch aussetzen. Sie führt uns weg von einem Leben nach eigenem Standard und ist letzten Endes Gehirnwäsche pur. Und immer, wenn es um die selbst-bestimmte Entscheidung geht, ob ich eine Aktivität für sinnvoll erachte oder nicht frage ich mich:

Ist mir das meine Lebenszeit wirklich wert?

Es soll eine Einladung sein, achtsamer mit deinem kostbarsten Gut umzugehen. Was gibt es denn wirklich im Radio oder TV zu verpassen? Deshalb bevorzuge ich folgende Tätigkeiten, wenn ich in Zug, Öffis oder im Auto unterwegs bin:

  • Lesen (für Bücher empfehle ich den Kindle Paperwhite, aber natürlich kannst du auch Blogs wie meinen am Smartphone oder Tablet folgen)
  • Hörbücher und Podcasts hören
  • Gute Musik genießen
  • Online Zeitung lesen (hier kann ich mir wenigstens selbst aussuchen, welchen Themen ich wie viel Aufmerksamkeit widme)
  • Entspannen (in Japan habe ich gelernt, dass nichts über einen Powernap in der U-Bahn geht)

Meine Produktivitäts-Empfehlung

Und wenn deine Zeit knapp bemessen ist (auch das ist eine bewusste Entscheidung von dir und wenn du damit unzufrieden bist – verdammt nochmal!  – dann ändere es) gibt es Services wie getAbstract, die dir helfen, die wichtigsten Informationen zu erhalten ohne ein ganzes Buch lesen zu müssen. Sehr praktisch, vor allem um im Vorfeld zu evaluieren, ob du dich tiefer in das Thema stürzen willst. Es gibt sogar Zusammenfassungen als Hörbuch. Ich spare mit diesem Tool unglaublich viel Zeit und benutze es fast täglich in Kombination mit meinem Kindle:


Schreib mir doch einen Kommentar welche Schritte du unternommen hast, deine Zeit sinnvoller zu nutzen anstelle wie früher Lebenszeit zu verschenken!

Alles Liebe,

Benedikt

P.S.: Fernseher einschalten = Gehirn ausschalten.
Darum Fernseher aus lassen und Hirn ein lassen.

ben-optinDu willst mehr wissen?

Dann trag deine E-Mail Adresse im Feld unterhalb ein und hol dir das kostenlose Startpaket. Es enthält:

  • Eine herunterladbare Kopie meines Buches „Entscheidungsmacher“
  • So findest du deine Ur-Motivation (eBook)
  • Das Manifest (Motivations-Poster)
  • Der Tempel der tausend Spiegel (Geführte Meditationsreise als Audio)

Mit Klick auf den Button stimme ich zu, die Infos und ggf. weiterführendes Material zu erhalten (mehr Infos). Meine Daten sind SSL-gesichert und ich kann meine Zustimmung jederzeit widerrufen.

44 Kommentare, sei der nächste!

  1. Sehr wichtiger Blog.
    Habe früher nur in diese Kiste gestarrt, komplett Sinnlos.
    Bei meinem letzten Umzug habe ich als aller erstes den Fernseher rausgeworfen und mein Leben hat sich geändert, weil ich einfach mehr Zeit für mich und wichtigere Dinge im Leben habe. Kann ich nur empfehlen dies nachzumachen!!!

    mfg

  2. Darum Fernseher aus lassen und Hirn ein lassen. Das ist richtig. So einfach ist das!

    Entspannung ist Achtsamkeit.

    Aikido ist Liebe.

    Ein sinnvolles Leben ist ein einfaches Leben.

    Danke für den wertvollen Gedanken – Impuls!

  3. Hi Benedikt.
    Ich habe früher so gut wie gar nicht gelesen, jetzt bestelle ich fast jede Woche neue Bücher.
    Ich fühle mich einfach entspannter und haben mehr Zeit für Freunde und Hobbys, versuche zusätzlich auch mehr Zeit außerhalb der eigenen vier Wände zu verbringen.
    Letztens war ich bei einem Freund, bei dem natürlich der Fernseher lief und ich dachte mir regelrecht, bitte was für einen Müll habe ich mir denn früher angetan! :-D Naja bin immer noch dabei mein Leben anders zu gestalten, es kann einfach nur besser werden, da man einfach mehr Dinge machen kann in dieser kostbaren Zeit. Absolut!!!

    Mfg

  4. Der 7-Stunden-Schlaf-Rythmus. Ganz ehrlich, mehr als 7 Stunden brauch niemand und auch deutlich weniger geht porblemlos, wenn es kein Dauerzustand ist.

    Einfach den Wecker kurz vor dem Einschlafen auf Uhrzeit + 7 Stunden stellen. Wenn man immer den gleichen Weckton benutzt und immer genau (!) in dem Moment aufsteht wo der Wecker klingelt (dazu muss man sich in den ersten paar Wochen einfach zwingen), dann konditioniert sich dr körper darauf, sobald das Weckgeräusch kommt, sofort aufzustehen und munter in den Tag zu starten.

    Schenkt mir Tag für Tag kostbare Mehr – Zeit :)

    1. Hallo Björn,

      den Schlaf auch nur minimal zu verringern bringt (über die Zeit) eine besonders große Möglichkeit, mehr „aktiv“ tun zu können.

      Ich persönlich habe dazu eine etwas andere Einstellung: Ich schlafe so lange, bis ich von alleine aufwache und mich „fit“ fühle. Das hat nicht nur mit Vertrauen auf den eigenen Körper zu tun (er braucht nicht immer gleich viel Schlaf, manchmal mehr, manchmal weniger)… sondern auch mit dem Wissen, dass ich während dem Schlaf alles andere als unproduktiv bin! So ziemlich jedes meiner Bücher ist unterbewusst geschrieben worden und da unterstützt Schlaf noch deutlich. Zudem träume ich sehr luzid und kann viele Sachen ausprobieren. Einige Monate später musste ich mich dann nur noch hinsetzen und das Buch „abtippen“ aus meiner internen Kopie.

  5. Ich finde gerade das Autoradio „gefährlich“, weil wir auf das Autofahren konzentriert sind (hoffentlich zumindest) tröpfelt die Werbung und der ganze andere Sch… so unauffällig ins Unterbewusstsein.

    1. Hallo Cet On,

      ja genau das Pareto Prinzip lässt sich ja angeblich auf alles anwenden… auch wenn das vllt. nicht immer stimmt ist es dennoch ein super Hinweis, dass selbst den Fernsehkonsum nur um einen kleinen Anteil einzuschränken schon deutlich mehr Nutzen bringt!

  6. Super! Ich kann da folgende 3 Tatsachen hinzuzufügen, wenn das in Ordnung ist :-)

    1. Wer TV sieht (ja, besonders Fußball-Fans), ist SELBST SCHULD, wenn er/sie Stress, wenig Geld und Depressionen hat.

    2. Wer jeden Tag Cola oder andere zucker(oder süßstoff!)haltige Getränke in sich reinschüttet, ist SELBST SCHULD, wenn er/sie Krebs oder Diabetes bekommt.

    3. Wer das Internet nur zum Spielen und täglichem Twittern und Facebook-Chatten nutzt, ist SELBST SCHULD, wenn er/sie im Alter keinen Job mehr findet und zu alt ist für Selbständigkeit.

    Wie ihr seht, vertrete ich eine „harte“ Sichtweise. Doch ich nenne sie nicht „Selbst Schuld“-Ansicht.

    Ich nenne sie…ja, keine Ahnung, lasst euch einen Begriff einfallen –

    Auf jeden Fall verursacht jeder sowohl die Positiven Dinge, als auch die Negativen Dinge in seinem Leben.

    Viele haben leider verlernt, die Ursache zu sehen. Darum die 3 Punkte oben – die sollten etwas zum Nachdenken anregen, denn das mit den Getränken kann man auch aufs Essen erweitern ;-)

    Beste Grüße!

  7. Hier ein paar der Dinge, die ich getan habe:
    – den ersten und letzten Fernseher meines Lebens bereits vergangenes Jahr in den Keller geschafft und in diesem Jahr verkauft
    – Teilzeit arbeiten
    – alle Zeitschriftenabos gekündigt
    – meinen Besitz entrümpelt
    dafür
    – lese ich wieder mehr Bücher und nutze aktiv das gut ausgebaute Berliner Bibliotheksnetz
    – lese seit ca. 2 Jahren Blogs zu Themen, die mich persönlich weiterbringen (wie diesen hier;-: An dieser Stelle mal ein großes DANKESCHÖN an Dich Benedikt!) oder mich wirklich interessieren (Hobbies etc.)
    – habe mehr Zeit zum Genießen: eines Cappuccinos in der Sonne; der Vögel, die auf dem Balkon alle Kerne der Sonnenblumen entfernt haben
    und vieles mehr.

    … nicht zuletzt habe ich nun Zeit selbst zu bloggen über meinen Weg, meine Erfahrungen sowie Erkenntnisse.

    Viele Grüße,
    Anja

  8. Schockierende Zahlen! Guter Artikel!

    Den Fernseher habe ich noch – bin aber sehr konsequent bei der Auswahl von dem was ich sehe und meist sind es nur noch wirklich gute DVDs (dann auch manchmal 2 oder 3x).
    Die Tageszeitungen habe ich vor einem Jahr abbestellt und das war wohl die beste Entscheidung – nicht nur wegen der Zeit die beim Lesen draufgeht.

    Viele Grüße, elke

  9. Super, lieber Ben!!!!!!
    Wer die Trägheit seiner Wahrnehmung fördern möchte, der braucht halt TV. Alles was da geschieht und zu sehen ist, ist Schnee von gestern. So ist auch der Verstand gestrickt. Alles was in uns bewusst wird, ist Vergangenheitsbezogen. Ist das einmal erkannt, also hat es in Menschen gedämmter, stellen sich alle anderen Informations- und Unterhaltungsmedien auf NULL.
    Dann kannst du wieder einmal dich berieseln lassen und nur noch herzlich lachen! :-)
    Selber denken ist eine sehr schwierige Sachen, daher tun es so wenige!! :-)

    Spätsommergrüße
    Norbert

  10. Bei dem Asi-TV Programm habe ich das Gerät vielleicht alle 3 Monate 1x an.
    Wozu gibt es Internet und das Smartphone? ;)

    Beim Internet muss ich zugeben: da verbrenne ich zu viel Zeit. Die I-Phonisierung der Freizeit nehme ich amüsiert bis verwundert bei der „Generation Smartphone“ zur Kenntnis. Meine jüngeren Kollegen sitzen in der Pause zusammen, alle glotzen in ihr Handy. Miteinander reden wird sowieso total überschätzt.

    So, und jetzt geht’s raus in die Sonne!
    Grüße Andrea

    1. Hallo Andrea,

      das Phänomen kenne ich aus meinem Freundeskreis auch – wir haben gemeinsam beschlossen, den Smartphone-Gebrauch aufs allernötigste zu beschränken falls überhaupt solange wir zusammen sitzen.

      Der persönliche Austausch ist ja immerhin auch der Grund, warum wir uns treffen :)

  11. Hey Ben,

    es waere toll, wenn du nen Artikel zum Thema Powernapping schreiben koenntest.. die Tipps auf helpster sind zwar nett, beantworten aber nicht die eigentliche Fragen zum thema powernapping
    – wie schlafe ich schnell ein?
    – wie wache ich im richtigen moment wieder auf (vorallem wenn man nicht schnell einschlafen kann)?

    liebe gruesse,
    dominik

  12. Ein wunderschönes Hallo an alle!

    Den Fernseher darf ich leider nicht verkaufen da mein Schatzerl ein Fersehholic ist…sonst hätte ich das Ding schon vor ein paar Jahren entsorgt. Na ja – ich gebe zu: manchmal schaue auch ich mir noch einen Film an und genieße es.
    Der Radio meiner Arbeitskollegin läuft leider auch den ganzen Vormittag. Doch wir konnten uns einigen, dass er wenigstens am Nachmittag aus bleibt. Dieses „Gedödel“ nervt ab und zu tierisch.

    Den Weg zur Arbeitsstelle fahre ich am liebsten mit dem Fahrrad – am Bodensee entlang – so habe ich Natur und Sport in einem. Zudem kann ich auf dem nach Hause Weg gleich eine Runde schwimmen gehn. Entspannung pur.

    Eine Leseratte war ich schon immer.
    Seit kurzem änderte ich meine Schlaf- und Wachgewohnheiten. So kann ich morgens die Stille genießen und Schreiben, Lernen oder Meditieren. In dieser Stillen Zeit bekomme ich die besten Ideen, welche ich gerade umsetzte.

    Folge deinem Herzen!

    1. Hallo Seelenherz,

      diese Stillzeit ist eine besonders schöne Sache – gerade jungen Menschen fällt es heute schwer(er), sich einfach nur sein zu lassen und auf „nichts“ spezielles zu konzentrieren. Wobei natürlich auch viele wieder Interesse an Meditation und Yoga finden.

  13. Hi Ben, Ich hab glaub ich 3 oder 4 programme…weis nicht genau und schau hin und wieder mal, ich denke oder glaube dass wir menschen über unser -unterbewusstsein- bescheid wissen sobald wir es uns bewusst machen, damit meine ich, egal was wir hören oder sehen, wenn wir uns bewusst darüber werden das etwas aus dem aussen in uns strömt, können wir immer noch entscheiden was es mit uns macht und falls schon etwas geschenen ist im unterbewussten und es „erscheint“ in unserer oberfläche und bewirkt etwas…was auch immer… dann können wir es immer noch ändern sobald wir uns dafür entscheiden – so wie wir es eben haben möchten.

    einfach gesagt LEBE BEWUSST : )

    Danke für den guten Artikel,
    liebe grüße, Sabine

  14. Hallo Benedikt,

    das ist wieder einmal ein sehr guter Artikel.
    Deinen Blog zu lesen lohnt sich.

    Ich selbst schaue auch so gut wie kein Fernsehen und bin ganz bei Dir, dass ich mit meiner Zeit etwas Besseres anzufangen weiß.

    Das Hauptproblem beim Fernsehen ist nebem dem direkten Einsatz von Zeit der Effekt, dass man nach dem Fernsehen erheblich apathischer ist als vorher. Und deshalb auch in der Zeit danach nicht so viel Sinnvolles tut wie man es sonst getan hätte.
    Deshalb rate ich vom Fernsehen ab, obwohl es auch einige gute Sendungen im Fernsehen gibt, die man sich ansonsten gut ansehen könnte.

    Das zweite Problem ist die absolut negative Strahlung, der man durch die Werbung ausgesetzt ist.
    Denn die suggeriert den Zuschauern fast durchgängig, dass sie nix taugen und jede Menge Probleme haben. Es sei denn natürlich, sie setzen Produkt XY ein.
    Das ist nicht sonderlich förderlich für eine Psychohygiene.

    Über die Zeitersparnis durch TV-Verzicht hinaus setze ich persönlich auf Mehrphasenschlaf, den ich im Rahmen meiner kontrollierten Selbstversuche mit Mehrphasenschlaf ausgebaut habe zum System des 24h-Lifestyle.
    Das bringt dann je nach Schlafsystem noch mal einige weitere Stunden pro Tag.
    Der Unterschied in der Produktivität gegenüber einem Normalodasein ist gigantisch.

    Man muss dann jedoch auch glasklare Ziele haben, was man mit all der Zeit anfangen will.
    Denn es gibt tatsächlich Menschen, denen nach einigen Tagen oder Wochen mit viel Zeit die Todos ausgehen.
    Für alle, die das nicht „befürchten“ müssen, ist Mehrphasenschlaf eine echt coole Angelegenheit.

    Mach‘ weiter so mit Deinen guten Artikeln!

    Viele Grüße
    NLPete

    1. Hallo NLPete,

      danke für dein Feedback!

      Ja, ich persönlich kenne diese Phasen wo es „zu wenig“ todos gibt (die sind aber meist nicht sehr lange ;-).

      Ich denke es gibt sehr viele produktive Wege, seine Zeit zu nutzen. Vor allem im Vergleich mit TV.

  15. Super Artikel Ben,

    ich habe noch nie einen eigenen Fernseher besessen und auch niemals vor, mir einen zu kaufen.

    Wenn ich mal bei meinen Eltern zu Besuch bin lasse ich mich auch mal gerne für 1-2 Stunden ein bischen berieseln, das ist dann aber etwas besonderes für mich das ich dann auch genießen kann, anstatt tagaus, tagein nur mein Gehrin möglichst ruhig zu stellen.

    Grüße

    Tim :)

  16. Hi Benedikt,

    :) sehr schön geschrieben dein Artikel! Ich selbst wollte auch über genau das Thema schreiben. Da mein Blog aber noch im Aufbau ist…ist er noch nicht online.

    Ich persönlich habe einfach testweise mal für ein paar Wochen aufgehört TV zu gucken. Ich hörte bereits von einem Freund, dass es einiges an Zeit und Qualität ins eigene Leben bringt.
    Gehört…versucht…als gut befunden! :)
    Es ist wirklich unglaublich was für eine Zeitverschwendung TV gucken ist. Das heftigste aber finde ich ist, dass es einen total von sich selbst ablenkt. Wenn ich bei wem zu Besuch bin bemerke ich manchmal, dass mich der TV binnen weniger Sekunden total in seinen Bann zieht und ich überall bin…nur nicht mehr im hier und jetzt und bei mir!!!
    Schnell sitzt man dann mal für ein paar Stunden vorm TV und hat im Nachhinein (ob einen nun bewusst oder nicht) ein schlechtes Gewissen/Gefühl, dass man wieder mal nichts produktives für sich oder jemand anderen getan hat.

    Mach weiter so Benedikt! Deine Artikel gefallen mir wirklich sehr und sind mir auf meinem Weg zur Selbstständigkeit immer wieder eine große Hilfe!

    Liebe Grüße,
    Marco

  17. Also ich möchte dir teils widersprechen ;-)
    Es kommt auch stark darauf an was man guckt… Ich bin ein riesen Doku-Fan :D
    Egal ob es um Tiere, Ernährung oder Psychologie geht… So bin ich auch darauf gekommen mal darauf zu achten was ich wirklich will im Leben (Durch eine Doku im TV). Und letzen Endes dadurch auf deine Seite gelangt, wenn auch über ein paar Umwege.
    Vermeide aber auch die „typischen“ Privatsender die einen wirklich negativ beeinflussen bzw verdummen!
    LG Nicole

    1. Hallo Nicole,

      ja klar gibt es auch sinnvolle Inhalte. Die Frage nach der zeitlichen Effizienz stellt sich mir trotzdem: den Inhalt, den man in einer 50 Min. Doku bekommt kann man auch in 10 Minuten nachlesen.

      Natürlich meinte ich in meiner Auflistung eher die „sinnlosen“ Sendungen ohne Mehrwert ;) Und ein bisserl Unterhaltung ist doch auch völling in Ordnung, ich will niemandem absprechen das zu tun, was er gerne tut. Genau darum geht’s ja auch in meinem Blog: nach eigenem Standard.

      Alles Liebe,
      Benedikt

  18. Ja, ich war neulich auch schockiert als ich gelesen hab wie viel immer noch ferngesehen wird. Ich schaue nur noch fern wenn ich weiß dass irgendetwas kommt, was mich auch wirklich interessiert.

    Ein Tipp um Zeit zu sparen: Gleiche Aufgaben sammeln und diese dann in einem Pulk abarbeiten (z.B. einmal wöchentlich) anstatt jeden Tag die Aufgabe zu machen.

    LG,
    Stefan

  19. also ich gewinne an zeit..und freue mich darüber..ich gugge schon seit jänner 2013 nicht mehr..radio hab ich grad nochmal zum aufwecken und das ist nur kurz,somit umgehe ich negative Nachrichten und Werbung.. :-D zur arbeit fahre ich öffentlich und unterhalte mich mit Menschen.. jaa mit echten Menschen..das funktioniert wirklich.. ;-) oder ich lese ein Buch.. jaaa auch das geht.. Und ich vermisse nichts davon.. Achso ja die unterhaltung über Politik und so.. ja echt schwachsinn und so wie du schon sagst nicht Zielführend ubd Zeitverschwendung..In diesem Sinne einen schönen Tag ruch allen und Danke Ben für solch tolle recherchen… Wünsch Dir einen schönen Tag ohne den Negativen Kram.. :-)

  20. also ich gewinne an zeit..und freue mich darüber..ich gugge schon seit jänner 2013 nicht mehr..radio hab ich grad nochmal zum aufwecken und das ist nur kurz,somit umgehe ich negative Nachrichten und Werbung.. :-D zur arbeit fahre ich öffentlich und unterhalte mich mit Menschen.. jaa mit echten Menschen..das funktioniert wirklich.. ;-) oder ich lese ein Buch.. jaaa auch das geht.. Und ich vermisse nichts davon.. Achso ja die unterhaltung über Politik und so.. ja echt schwachsinn und so wie du schon sagst nicht Zielführend ubd Zeitverschwendung..In diesem Sinne einen schönen Tag ruch allen und Danke Ben für solch tolle recherchen… Wünsch Dir einen schönen Tag ohne den Negativen Kram.. :-)

  21. also ich gewinne an zeit..und freue mich darüber..ich gugge schon seit jänner 2013 nicht mehr..radio hab ich grad nochmal zum aufwecken und das ist nur kurz,somit umgehe ich negative Nachrichten und Werbung.. :-D zur arbeit fahre ich öffentlich und unterhalte mich mit Menschen.. jaa mit echten Menschen..das funktioniert wirklich.. ;-) oder ich lese ein Buch.. jaaa auch das geht.. Und ich vermisse nichts davon.. Achso ja die unterhaltung über Politik und so.. ja echt schwachsinn und so wie du schon sagst nicht Zielführend ubd Zeitverschwendung..In diesem Sinne einen schönen Tag ruch allen und Danke Ben für solch tolle recherchen… Wünsch Dir einen schönen Tag ohne den Negativen Kram.. :-)

  22. Vor einiger Zeit habe ich viel über Minimalismus gelesen und in dem Zusammenhang auch über die Reduzierung von sinnlosen Tätigkeiten wie das Fernsehen. Ich selbst habe dann eine Zeit lang den Fernseher aus gelassen, um den Unterschied festzustellen. Ich hatte tatsächlich viel mehr Zeit. Im Sommer bin ich sowieso bis abends draußen. Wenn ich nach Hause gekommen bin, habe ich den Fernseher gar nicht mehr an gemacht. Im Winter stand ich aber doch vor der Versuchung, ihn an zuschalten. Ich friere unheimlich und es entspricht nicht meiner Natur, im kalten rumzulaufen, daher bevorzuge ich im Winter die Wohnung. Dadurch bin ich auch stundenmäßig mehr Zuhause. Ich kam also meist gegen 16 Uhr nach Hause und wollte den Fernseher anmachen. Und zwar weniger, weil ich an den Inhalten interessiert war, sondern an den Stimmen im Hintergrund, besonders wenn man alleine wohnt. Es ist sozusagen Hintergrundrauschen, um sich nicht ganz allein zu fühlen. Musik höre ich zwar auch unheimlich gern, aber es ist irgendwie nicht das gleiche. Diese Befriedigung erhalte ich übrigens auch, wenn ich mich allein in ein Café setze und nur der Geräuschkulisse lausche. Diese Stimmen geben mir das Gefühl, unter Menschen zu sein, obwohl ich ja gar nicht mit denen kommuniziere. Wenn ich mal aktiv fernsehe, dann sind es Naturdokumentationen. Nachrichten schaue ich nicht mehr, die sind zu negativ und es wird Panik verbreitet, was ich überhaupt nicht ausstehen kann. Dieser andere Kram wie Dschungelcamp ist einfach nur grausig und trägt zur Verblödung bei. Filme und Serien habe ich auf ein geringes Maß reduziert, da man letztendlich nur diesen Leben hinterher träumt, anstatt selbst zu leben. Radio höre ich morgens zum Aufwachen unheimlich gerne. Es ist wie eine Wundertüte, von welchem Song man dieses mal geweckt wird. Meine Ohren hören jeden einzelnen Ton eines Musikinstrumentes, was ich total genieße. Die Werbung nervt und bei einigen Beiträgen graust es mich auch, aber es halt sich bei Antenne Niedersachsen eigentlich die Waage. Nur Musik habe ich noch nicht ausprobiert. Ich mag diesen Überraschungseffekt bei Songs. Wenn ich selbst meine Playlist auswähle, ist die Magie irgendwie verschwunden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.