Bist du süchtig nach Unglück?

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Siehst du dich auf der Glücksseite des Lebens oder bist du ein Pechvogel? Eigentlich kann man davon ausgehen, dass vernünftige Menschen auf der Suche nach Glück sind und Unglück vermeiden, oder? Doch warum nehmen so viele Menschen ihr Elend einfach als gegeben und machen nichts dagegen? Vielleicht ist das Unglück gar nicht so schlecht wie man glaubt!

Ich bin glücklich unglücklich!

Permanentes Unglück entsteht nicht von heute auf morgen. Oft hat es seine Wurzeln tiefer als man glaubt. Und darin liegt auch der Grund, dass viele Menschen zu ihrem Unglück stehen und gar nichts dagegen tun wollen, oder können. Es ist fast wie eine Sucht, von der man nicht wegkommt.

  • Mangelndes Selbstwertgefühl – Ich bin nichts wert und ich habe einfach nicht mehr verdient. Eine tief verwurzelte Unsicherheit oder ein Mangel am Selbstwertgefühl kann dazu führen, dass man selbst das Gefühl hat, Glück einfach nicht verdient zu haben.
  • Disziplin vs. Liebe –Menschen, die in ihrer Kindheit vor allem Disziplin kennengelernt haben und das Gehorchen im Vordergrund steht, neigen dazu, Unglück als gegeben zu nehmen. Menschen, die in ihrer Kindheit viel Liebe erfahren durften, streben hingegen auch nach Glück im Erwachsenenleben.
  • Träumen verboten – Glück und Träume sind eng miteinander verbunden. Nur wenn du die Gabe hast, träumen zu können, kannst du es schaffen, Glücksmomente zu erleben. Siehst du allerdings alles zu engstirnig und realistisch bist du dem Unglück näher als du glaubst.
  • Ich habe es verdient – Nicht selten ist Unglück auf Entscheidungen oder Erfahrungen aus der Vergangenheit zurückzuführen. Man fühlt sich schuldig und hat das Gefühl etwas falsch gemacht zu haben. Aus diesem Grund wird bewusst das Unglück als Begleiter gewählt, um sich selbst oder andere zu bestrafen.
  • Angst vor dem Unbekannten – Es ist nicht immer einfach mit Glück umzugehen. Manche Menschen haben Angst, Freude zu verspüren, da positive Gefühle möglicherweise ein Vorbote für eine Enttäuschung seien können.
  • Die falsche Motivation – Nicht selten wird Unzufriedenheit zu einem Motivator, um Dingen oder Menschen aus dem Weg zu gehen und unerwünschte Verhaltensweisen oder Situationen zu vermeiden.
  • Die Weltretter – Manche Leute machen es zu einer persönlichen Mission, sie wollen die Welt retten. Sie machen die Probleme der Welt zu ihren eigenen und überhäufen sich dadurch mit dem Unglück der anderen.

Das Problem dabei ist, dass unglückliche Menschen oft nur die eine Seite des Lebens kennen und gar nicht wissen, was sie eigentlich auf der Glücksseite alles erwartet. Sie nehmen ihr Unglück hin, in dem Glauben nichts dagegen unternehmen zu können. Und genau das ist die falsche Einstellung. Denn Glück ist eine Wahl! Das sagt sich leichter als getan. Denn Glück ist oft kompliziert, Glück ist flüchtig, Glück ist eine Herausforderung und Glück ist oft an bestimmte Situationen gebunden.

So kannst du auch in unglücklichen Situationen dein Glück finden!

Auch wenn du es dir fest vorgenommen hast, die unglücklichen Tage hinter dir zu lassen, wirst du immer wieder in Situationen kommen, in denen du das Gefühl hast, Unglück leichter zu greifen können als Glück. Du hast einen geliebten Menschen verloren. Du hast schlechte Nachrichten erhalten. Du hast finanzielle Probleme. Du hast einen schlechten Tag in der Arbeit. Dein Partner hat dich verlassen. Du bist krank oder müde. Du hast Schmerzen. Jemand hat dich emotional verletzt.

Oft sind die Dinge außerhalb unserer Kontrolle und wir können die Situationen nicht immer sofort lösen. Aber das bedeutet nicht, dass du auch in diesen Situationen nicht einen Hauch von Glück finden kannst.

Denn Glück ist immer möglich, wenn du ein paar einfache Techniken lernst:

  1. Lass dich unglücklich sein – Wenn wir uns schlecht fühlen, neigen wir dazu, dieses Gefühl zu ignorieren. Wir versuchen uns abzulenken. Doch das macht die Situation nicht gerade besser. In der Regel werden dadurch die Schmerzen nur verlängert und die Probleme schlimmer. Stattdessen ist es viel besser zu deinem Schmerz zu stehen und dich mit ihm auseinanderzusetzen. Ihn anzunehmen und zu erkunden. Schaffst du es deinen Schmerz zu akzeptieren bist du an dem Punkt angekommen, an dem die Heilung beginnt.
  2. Lass deinen Schmerz leben – Nachdem du deinen Schmerz akzeptiert hast, stell dich ihn von Angesicht zu Angesicht. Versuch ihn zu berühren. Welche Gefühle löst er in dir aus? Das Leben besteht nicht nur aus Schmetterlingen und Sonnenschein. Um Glück genießen zu können musst du auch lernen, Schmerz zu empfinden und Angst zu haben. Denn nur so kannst du lernen, was du nicht fühlen willst.
  3. Finde Dankbarkeit – Hör in dich hinein und überleg dir, für was du in deinem Leben dankbar bist. Welche Erfahrungen, welche Augenblicke erfüllen dich mit Dankbarkeit. Oft sind es die kleinen Dinge im Leben wie das Zittern der Blätter im Wald, ein schönes Lied oder der Geschmack von Erdbeeren. Lerne die Kleinigkeiten des Lebens erkennen und zu schätzen. Denn sie sind ein wichtiger Baustein für dein Glück
  4. Finde Freude an deinem Leben – Du bist am Leben und das ist gut so! Versuch auch in schlimmen Momenten deine Lebensfreunde nicht zu verlieren. Stell dein Leben mit deiner schwierigen Situation auf eine Waage und du wirst sehen, dein Leben wiegt viel mehr. Denn dein Leben hat einen Wert, der durch eine einzige unangenehme Situation nicht zerstört werden kann.

Ja ich weiß, es ist schwer sich immer auf der Suche nach Glück zu befinden. Ich sage nicht, dass auf diese Weise magisch alles besser wird. Aber das Leben ist einfach zu wertvoll, um es mit Unglück zu zerstören. In jedem einzelnen Moment des Lebens gibt es immer Freude zu finden. Du musst dich nur trauen tiefer auch in schwierige Situationen hineinzuschauen und es wagen darin nach den schönen Seiten zu suchen. Vergiss dabei nie: Nur du hast dein Glück in der Hand. Nur du kannst zu deinem Unglück NEIN sagen und deinem Glück die Tür öffnen.

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Ein Kommentar, sei der nächste!

  1. Wirklich schön geschriebener Beitrag! Dein Schreibstil und die Art an dieses Thema heranzugehen bringen einem das ganze sehr gut rüber! Vor allem die letzten Vier punkte sind absolut richtig, da kann ich nur zustimmen. Weiter so und Beste Grüße, Michael Keulemann von der ASK Steuerberatung Hannover

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