Lass dich von deinen Emotionen nicht bremsen!

Hast du manchmal das Gefühl in deinem Unternehmen einfach nicht weiterzukommen und hast keine plausible Erklärung dafür, was eigentlich dahinter steckt? Du glaubst alles richtig zu machen, doch irgendetwas scheint dich dennoch auf deinen Erfolgskurs zu blockieren. Dann sind es nicht selten deine Einstellung, deine negativen Emotionen und Glaubenssätze, die sich über die Jahre in dir aufgebaut haben, die als inneres Bremspedal agieren. Gelingt es dir, dieses persönliche Tief zu überwinden und dich in deinem Leben neu zu positionieren, wird es dir wieder möglich, auch in deiner Karriere durchzustarten.

Lern deine Emotionen kennen

In einem ersten Schritt musst du dir Klarheit über deine emotionale Ebene verschaffen. Du musst für dich herausfinden, welche Emotionen dich beschäftigen und welche davon als negativ einzuordnen sind. Dabei ist es notwendig, tief in dich hineinzuhorchen und auch deine Vergangenheit revuepassieren zu lassen. Hierbei können dir zahlreichen Methoden aus der NLP oder der Hypnoseausbildung helfen, um viel von dir und den Umgang mit Emotionen zu erfahren. Du musst dich von dem Gedanken verabschieden, negative Emotionen immer mit etwas Schlechtem gleichzusetzen. Oft ist es gerade der richtige Umgang mit negativen Emotionen, der dich persönlich stärkt und dir einen neuen Kräfteschub verleiht.

Negative Emotionen lassen sich in immer wiederkehrende Haupttypen unterteilen. Vielleicht findest du dich ja in einen der Typen wieder und kannst so gezielt deinen negativen Emotionen gegenübertreten.

  1. Zukunftsangst – Menschen die Angst vor der Zukunft haben, neigen dazu, Entscheidungen immer wieder zu hinterfragen. Sie sind im zweifeln mit sich selbst, ob ihr Handeln richtig war, oder ob der andere Weg vielleicht doch der bessere gewesen wäre. Diese permanente Zukunftsangst und Selbstzweifel führen mit der Zeit zu einer Veränderung der Persönlichkeit. Zukunfstänglster verlieren immer mehr an Selbstbewusstsein und können sich im Extremfall aus Angst vor dem Versagen zum Entscheidungsverweigerer wandeln.

 

  1. Versagensangst – Natürlich läuft auch manchmal etwas schief. Diese einzelnen Misserfolge können es schaffen, tief am Selbstbewusstsein eines Menschen zu kratzen. Die Angst vom erneuten Versagen kommt immer wieder auf. Dieses Gefühl der Unsicherheit wird nach außen reflektiert und bleibt auch vor Kunden nicht verborgen. Doch gerade Misserfolge verbergen ein großes Potenzial in sich. Sie geben dir die Möglichkeit, aus deinen Fehlern zu lernen und es das nächste Mal besser zu machen.

 

  1. Burn-Out – Menschen, die es nicht schaffen, ihre gegebenen Ressourcen und gestellten Aufgaben sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld in eine gesunde Work-Life-Balance zu bringen, sind immer mit der Gefahr konfrontiert, sich selbst zu überfordern. Dieser schleichende Effekt bleibt lange unbemerkt und kann letztendlich zu ernsthaften Krankheiten wie Burn-Out oder Depressionen führen.

 

  1. Selbstzweifel – Nicht selten ist es die eigene Betrachtungsweise, die bei vielen Menschen negative Emotionen auslöst. Viele Menschen sind mit sich selbst zu kritisch. Sie möchten alles perfekt machen und nagen dennoch immer wieder an ihren Selbstzweifeln, Dinge einfach nicht so zu erledigen, wie sie es eigentlich möchten. Sie sind sich ihrer Fähigkeiten und ihres Potenzials nicht bewusst und sorgen durch ihren eigenen Selbstzweifel dafür, sich selbst immer wieder aufs Neue zu blockieren.

 

Dein persönlicher Fahrplan ins Positive!

Doch mit ein wenig Analysearbeit und dem Willen zu Veränderung kann es dir gelingen, Herr über deine Emotionen zu werden und sie aus eigner Kraft für deinen Erfolgsweg zu nutzen.

Schritt 1. – Notiere belastende Situationen – Fang damit an wiederkehrende belastende Situationen für dich zu notieren. Welche Situationen treten immer wieder auf, in denen du dich unwohl fühlst? In welchen Situationen wirkst du hilflos? Welche Situationen machen dich traurig?

Schritt 2 – Verschaff dir Klarheit über deine Gedanken – Versuch dich in diese Situationen hineinzuversetzen, welche Gedanken verbindest du mit diesen Situationen. Welche Gedanken kommen dabei in dir hoch?

Schritt 3 – Verschaff dir Klarheit über deine Gefühle – Welche Gefühle werden durch die Gedanken ausgelöst? Bist du wütend, hilflos, verzweifelt oder traurig?

Schritt 4 – Notier deine Reaktion – Was passiert mit dir in dieser Situation? Wie reagierst du darauf und wie handelst du? Agierst du antriebslos, emotional oder impulsiv?

Schritt 5 – Was war anders? – Hat es schon einmal eine ähnliche Situation gegeben, in der du nicht nach deinem üblichen Handelsschema agiert hast, sondern einfach anders gehandelt hast? Was hat sich dabei in dir verändert? Wie waren deine Gedanken und Emotionen in dieser Situation?

Schritt 6 – Entdecke die positive Seite jeder Emotion – Nach dem du alle negativen Emotionen und Glaubenssätze aufgereiht hast, versuche diesen einen positiven Deckel aufzusetzen. Hast du das Gefühl immer Pech zu haben? Dann erinnere dich an eine Situation, in der du Glück gehabt hast. Hast du das Gefühl immer hilflos zu sein? Dann erinnere dich an eine Situation, in der du selbst jemanden anderen eine große Hilfe warst.

Fazit

Emotionen egal, ob positiv oder negativ angehaucht sind nichts Schlimmes. Sie haben sich über die Jahre in dir entwickelt und sie helfen dir dabei, Situationen des Lebens zu reflektieren und zu verarbeiten. Es liegt einzig und alleine an dir, aus ihnen neue Kräfte zu ziehen und noch erfolgreicher durchs Leben zu gehen. Bereits das Bewusstsein dieser Emotionen ist ein erster wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Lernst du diese Emotionen zu erkennen, kannst du sie gezielt in die für dich richtige Richtung lenken, dadurch dein Potenzial und deine persönlichen Ressourcen stärken und deinen Horizont erweitern. Du wirst sehnen, ein positiver Umgang, auch mit deinen negativ angehauchten Emotionen und Glaubenssätzen kann dich dabei unterstützen, ein freies, selbstgesteuertes Leben ganz nach deinem eigenen Standard zu führen. Dir wird es gelingen, wieder aufs Gaspedal zu steigen und nicht mehr länger die Bremse auf deinen Erfolgsweg zu aktivieren.

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Ein Kommentar, sei der nächste!

  1. Oftmals habe ich das Gefühl im Unternehmertum nicht weiterzukommen, das verdränge ich aber mit positiven Selbstgesprächen – habe ich aus einem Navy SEALs Buch gelernt. Ich halte mich dann einfach an den Plan und arbeite selbst-diszipliniert weiter, bis es wieder aufwärts geht und die nächste Stufe geschafft ist.

    Das große Ziel vor Augen verdrängt auch oft Negativität, weil der Fokus dann wieder auf das Positive liegt. Durch den Dialog mit sich selbst werden auch die Selbstzweifel gut bereinigt.

    Jedenfalls wie immer ein sehr guter Artikel, woraus ich wieder was mitnehmen kann, vielen Dank für den Content!

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